A-law
ITU-Standard zur Digitalisierung von
analogen Signalen in PCM-Systemen. Bei diesem Verfahren,
werden die Signale in regelmäßigen Zeitabständen abgetastet (gesampelt), in jeweils 256 Stufen
unterteilt (quantisiert) und in eine digitale 8-Bit-Kombination (
Byte) umgewandelt (kodiert).
Das A-law-Verfahren wird hauptsächlich in Europa verwendet.
A-Netz
Das A-Netz war 1958 das erste Mobilfunksystem für die Telefonie in der Bundesrepublik
Deutschland. Es wurde im 150-MHz-Bereich mit 50 kHz Kanalabstand und 16 handvermittelten
Kanälen betrieben. Das A-Netz war auf 10.000 Teilnehmern beschränkt und wurde 1977 geschlossen.
A/B-Signalisierung
Signalisierungsverfahren, das in Übertragungseinrichtungen nach T1-Norm benutzt wird.
Dabei werden
Bits von allen Hilfskanälen zur Übertragung von Wähl- und Steuerinformationen
benutzt. Es handelt sich damit um eine "in band"-Signalisierung.
A/D-Wandler
Elektronische Einheit oder Baustein zur Umwandlung von
analogen in digitale Signale.
Bei der
A/D-Wandlung müssen die Signale zunächst in einem zeitlichen Raster abgetastet,
danach quantifiziert und ins Dualsystem kodiert werden. Es existieren verschiedene
Wandlungsverfahren, die sich in der Wandlungsgeschwindigkeit, der Quantisierung, der
Kodierung und der
Auflösung unterscheiden.
A/D-Wandlung
Bei der A/D (Analog/Digital)-Wandlung werden die von den einzelnen Pixeln des
CCD-Sensor
der verschiedenen Digitalkameras erzeugten Spannungssignale in digitale (Helligkeits-)
Werte umgesetzt. Während die Spannungssignale prinzipiell beliebig differenzierbar sind
(beispielsweise 0,1 Volt, 0,11 Volt, 0,111 Volt) und somit theoretisch unendlich viele
Helligkeitsabstufungen des Motivs wiedergeben können, ist die Palette der digitalen Werte
klar begrenzt. Die Anzahl der Abstufungen, die für die Umsetzung einer bestimmten
Spannungsbandbreite zur Verfügung stehen, bestimmt die
Farbtiefe.
A1
Höchste Sicherheitsstufe nach Orange Book.
AAE
Automatic Answering Equipment. Automatische Anrufbeantwortungseinrichtung.
AAL
ATM-Adaption-Layer. Das ATM-Protokoll teilt sich in
verschiedene Adaption Layer auf, die Zugangsmöglichkeiten zu den verschieden
ATM-Services definieren. Die Informationen der AAL-Schichten werden in den
ATM-Headern transportiert. Die Aufgabe der AAL-Schichten ist es, eine Anpassung
der ATM-Zellstruktur an die höheren
Ebenen zu gewährleisten. Sie stellen
alle Management- und Steuerfunktionen bereit, um die in den einzelnen ATM-Typen
definierten Netzwerk-Services zur Verfügung zu stellen.
- AAL1 - verbindungsorientiert, konstantes Datenaufkommen mit konstantem
Zeitverhalten (z.B. Sprache, Video)
- AAL2 - verbindungsorientiert, variables Datenaufkommen mit konstantem
Zeitverhalten (z.B. compressed Video)
- AAL3/4 - verbindungsorientiert, variables Datenaufkommen (Datenübertragung)
- AAL5 - verbindungslos, variable Bitrate (Datenübertragung)
Um die vielfältigen Funktionen des AAL besser definieren zu können, ist sie
in zwei Teilschichten unterteilt worden: Die SAR (Segmentation and Reassembly
Sublayer) und die CS (Convergence Sublayer). Letztere ist wiederum untergliedert
in die SSCS, Service Specific CS, und die CPCS, Common Part CS.
AAR
Automatic
Adaptive Routing. Automatische Wahl einer anderen Übertragungsstrecke bei Datenstau siehe dynamisches Routing, Routing-Verfahren.
Abakus
Ein vor ca. 3000 Jahren in China erfundenes und bis ins 16. Jahrhundert benutztes Rechenbrett,
auf dem Zahlen mit Hilfe von Steinen dargestellt werden. Rechnungen werden durch Umlegen der
Rechensteine ausgeführt. Der Wert eines Rechensteins hängt von der Lage auf dem Rechenbrett ab.
Abbildungsmaßstab
Bezeichnet das Größenverhältnis zwischen dem Abbild und dem
Objekt.
Abbreviated dialing
Kurzwahl. Wahl von Kurznummern zum Ansteuern einer begrenzten Anzahl von häufig gewünschten Adressaten.
Die Kurznummer wird in eine normale Rufnummer umgewandelt.
ABEND
Abnormal END. Abbruch durch Programm- oder Bedienfehler. Auf dem IBM-Mainframe
(
z/OS) sind die Abends sehr sorgfältig strukturiert und liefern sehr präzise
und umfangreiche Informationen über Fehlerursachen und deren Beseitigung.
Abgesicherter Modus
Ein Noteingang zu
Windows. Ermöglicht das Hochfahren eines Computers mit Windows in einem einfachen Modus
(ohne nachinstallierten Erweiterungen,
Treibern und mit Bildschirm im VGA-Modus usw.).
Funktioniert der Computer nicht richtig, soll
Windows automatisch in dieser Betriebsart starten.
Start im abgesicherten Modus kann man aber auch durch betätigen der Taste F8 beim Start des
Computers erzwingen. Danach besteht die Möglichkeit, den aufgetretenen Fehler zu beheben.
Ablaufdiagramm
Schematische Darstellungen von organisatorischen Abläufen. Sie dienen der Veranschaulichung
von komplexen Zusammenhängen. Datenflusspläne, Programmablaufpläne (PAPs) sowie Struktogramme
gehören zur Gruppe der Ablaufdiagramme.
ABM
Asynchronous Balanced Mode. Gleichberechtigter Spontanbetrieb. Betriebsmodus
bei der Abwicklung von Datenübertragungen, bei der Gleichberechtigung unter
den Teilnehmern bezüglich der Kommunikationssteuerung vorliegt. Jede Station
organisiert dabei als Leitstation ihre Übertragung und lässt sich von der
empfangenden Station mit Meldungen berichten. Das Gegenteil des ABM ist der
NRM. ABM ist z.B. in HDLC umgesetzt.
Abort delimiter
Teil eines Datenpaketes im Token-Ring. Wird von einer Station bei Erkennung
eines falschen
Tokens oder eigener fehlerhaften Arbeitsweise erzeugt.
ABR
Mehrfachbedeutungen:
- Answer Bit Ratio.
- Automatic Baud Rate Detection - Automatische Baudraten Erkennung.
- Available Bit Rate - verfügbare Bitrate. Spezialfall der Dienstgutenklasse
0 (QOS) im ATM. Bei ABR fordert das Endsystem gar keine Bandbreite beim Verbindungsaufbau
an, sondern das Netz teilt dem Endsystem mit, wie viel Bandbreite zur Verfügung
steht.
Abrechnungstakt
Der Abrechnungstakt ist die Zeiteinheit, in der die Bemesssung für die Dauer
Ihrer Telefonate festgelegt wird. Die Abrechnungstaktung bzw. die genaue
Sekundentaktung ist in Ihrem Mobilfunk-Vertrag festgelegt. Bei einer groben
Taktung wird in Minuten abgerechnet, wobei die Mobilfunk-Anbieter die Dauer
der Verbindung, das heißt jede angefangene Minute als ganze anrechnen. Wenn
Sie z.B. in einer 60/60 Sekunden Taktung ein Gespräch führen, welches eine
Minute und 10 Sekunden dauert, werden zwei Minuten berechnet.
Bei einem 60/1-Takt wird die erste Minute voll berechnet. Auch wenn Sie nur
20 Sekunden telefonieren. Nach der ersten Minute erfolgt eine sekundengenaue
Abrechnung. Bei der 10/10 Sekunden Taktung wird von Anfang an in 10 Sekunden
Schritten abgerechnet. Sie verschenken umso weniger Geld, wenn Sie eine sekundengenauere
Taktung nehmen. Bei manchen Tarifen können Sie gegen einen monatlichen Aufpreis
eine genauere Taktung vereinbaren.
Abrufbetrieb
Betriebsweise der Datenübertragung, bei der von einer Datenstation gespeicherte
Daten erst dann an den Empfänger gesendet werden, wenn dieser sie abruft.
ABS
Absent Subscriber - Teilnehmer nicht anwesend.
Abschirmung
Kabelummantelungen, die störende elektromagnetische Umwelteinflüsse, welche
die auf der Leitung zu übertragenden Daten verfälschen können, verhindern.
Gleichzeitig vermindern sie die elektromagnetische
Abstrahlung der Leitungen nach außen.
Abschlusswiderstand
Im Ethernet-LAN (aufgrund der Bus-Architektur) muss an beiden Enden des Netzwerkkabels
ein Abschlusswiderstand (auch Endwiderstand genannt) angeschlossen werden,
um unerwünschte Störungen der elektrischen Datensignale auf dem Kabel zu
vermeiden. Ohne Abschlusswiderstand kann es zu Fehlfunktionen an allen Rechnern
im
Netzwerk kommen.
Absolute Adressierung
Ein spezielles Adressierverfahren, wobei im sog. Adressteil eines Befehls
bereits die endgültige
Adresse (echte Adresse) enthalten ist. Zwar bietet
die absolute Adressierung die einfachste Art Speicheradressen zu definieren,
dieses Verfahren kann jedoch in der Praxis i.d.R. kaum angewendet werden,
da beim Laden eines Programms ist in den meisten Fällen unklar, in welchen
Bereich des
Arbeitsspeichers das jeweilige Programm geladen wird.
Abstrakte Syntax
Bei einer abstrakten Syntax handelt es sich um die formale Beschreibung von
Datenstrukturen unabhängig von Hardware-Systemen und Übertragungsverfahren.
Die Syntax beschreibt, welche Datentypen und -werte benutzt werden, wie diese
zu strukturieren sind und ausgetauscht werden sollen. Ihre Aufgabe ist damit
der Darstellungsschicht des
OSI-Modells zugeordnet.
Die
ISO hat mit
ASN.1 eine solche Sprache zur Beschreibung abstrakte Syntaxen
entwickelt und standardisiert. Die ITU hat die abstrakte Syntax unter X.409,
X.208 und X.209 standardisiert, die
ISO unter den Standards 8824 und 8825.
Abtastung
Sampling. Erfassung der Werte eines Signalparameters eines zeitkontinuierlichen
analogen Signals in äquidistanten Zeitabständen zwecks Erstellung eines zeitdiskreten
Signals.
Abteilungsrechner
Mehrplatzanlagen mit einer
CPU und mehreren Bildschirmarbeitsplätzen (Terminals)
die für ein bestimmtes Aufgabengebiet abgestellt werden ohne in den übrigen
Rechnerverbund eines Unternehmens
eingegliedert zu sein.
Abwedeln
(Abhalten) Um beim Vergrößern gewisse Bildteile heller erscheinen zu lassen,
kann man mit Abwedelschablonen den Strahlengang während der Belichtung kurzfristig
partiell unterbrechen.
AC
Mehrfachbedeutungen:
- Access Control
- Address Control
- Address Cycle
- Adaptive Control
- Authentification Centre - zentrales, vertrauenswürdiges
System, das Authentifizierungsdienste anbietet.
ACAU
Automatic Calling and Answering Unit - computergesteuerte
Telefonvermittlung.
ACB
Access Method Control Block - Steuerblock für die Zugriffsmethode.
Access
Zugriff auf
Dateien und Unterverzeichnisse oder Übertragungsmedien in
Netzwerken
(Zugriffsverfahren).
Access Control Facility
(
ACF) Einrichtung zum Steuern des Zugriffs. Eine Software-Einrichtung, die
den Zugriffs eines Benutzers auf die Ressourcen steuert (z. B.
RACF).
Access Control List
ACL, Zugriffskontrolliste/Zugriffsliste. Zugriffskontrollisten werden allgemein
dazu verwendet, festzulegen, wer welche Rechte auf welchen Ressourcen besitzt.
Unter Unix sind
ACLs (Access Control Listen) eine Erweiterung fuer die ueblichen
Unix-Zugriffsrechte von
Dateien und Verzeichnisse. Die klasischen Zugriffsrechte,
(die mittels chmod, chgrp und umask gesetzt werden) nur 3 Benutzertypen kennen
(User, Group, Alle), sind
ACLs eigene Listen, die unabhaengig von Unix-Benutzertypen,
beliebigen Benutzern verschiedene Rechte fuer
Dateien und Verzeichnisse vergeben koennen.
Ein anderes Beispiel für
ACL sind die Zugriffslisten von Ressourcen, die
über
RACF (Resources
Access Control Facility) auf dem IBM-Mainframe (
z/OS)
geschützt sind. In diesen Zugriffslisten werden Informationen hingelegt,
welche Benutzer oder welche Benutzergruppen mit welchen Rechten diese Ressource
benutzen dürfen: Ausführen, Lesen, Ändern, Anlegen, Löschen.
Access Method
Siehe Zugriffsverfahren.
Account
Am
Großrechner Bezeichnung des Verfahrens zum berechnen der Zugriffskosten
eines Benutzers. Bei dezentralen Systemen allgemeine Bezeichnung für eine
Zugangsberechtigung zu einem System, insbesondere zu einem
Netzwerk, einer
Mailbox oder einem Online-Dienst. Der Nachweis der Zugangsberechtigung erfolgt
in der Regel mit einer Benutzerkennung und einem Passwort.
Account-Management
Zugriffsmanagement. Funktionsbereich des Netzwerkmanagements zur Erfassung
und Zuordnung von Kosten, die durch die Inanspruchnahme der Netzwerkressourcen
entstehen. Funktionen:
- Informationen über aktuelle Kosten und Inanspruchnahme,
- Festlegung von Obergrenzen für die Abrechnung,
- Aufdeckung ungenützter Ressourcen,
- Kostenaustausch/Zuordnung zwischen Objekten einer Kommunikationsbeziehung.
ACD
Automatic Call Distribution Automatische Anrufverteilung
Technisches System, das eingehende Anrufe nach festgelegten Strategien auf
die Operatoren verteilt.
ACD-Anlage
Automatic Call Distributions-Anlage. Eine TK-Anlage mit
ACD-Funktionalität verteilt die eingehenden Anrufe an die anwesenden Call-Center-Mitarbeiter
(Agenten). Dabei gibt die Anlage in der Regel die zuerst eingegangenen Anrufe
auch zuerst weiter (First-in-first-out-Prinzip [FIFO]), und zwar an denjenigen
Agenten, der am längsten nichts zu tun hatte (longest idle).
ACDI
Asynchronous Communications Device Interface
- asynchrone Kommunikationsgeräteschnittstelle.
ACE
Mehrfachbedeutungen:
- Automatic Calling Equipment - Automatische Rufeinrichtung.
- Advanced Communication Engine.
- Adverse Channel Enhancement - Umgekehrte Kanalverbesserung.
Bestandteil des auf V.42bis bzw. MNP5 aufsetzenden MNP10-Protokolls zur Übertragungsoptimierung.
ACF
Mehrfachbedeutungen:
- Advanced Communication Function.
- Advanced Communication Facility (VTAM).
- Access Control Field (DQDB) - Zugriffsteuerfeld.
- Access Control Facility.
ACF/NCP
ACF (Advanced Communication Facility)
Network Control Program.
ACK
ACKnowledge - Nachricht zur positiven Empfangsbestätigung einer erhaltenen
Nachricht.
ACM
Mehrfachbedeutungen:
- Address Complete Message.
- Address Control Machine.
- Association for Computer Machinery.
ACPI
Advanced Configuration and Power Interface. Spezifikation
von Intel, Toshiba und Microsoft für automatische Konfiguration und Energiesparfunktionen
bei Personalcomputern.
Es ist eine Spezifikation für das Verwalten und Steuern der Stromsparfunktionen
eines Rechners. ACPI dient also als
Schnittstelle zwischen dem
Betriebssystem
und den Stromsparmechanismen der
Hardware.
ACPM
Association Control Protocol Machine - Zuordnungskontrollprotokollmaschine.
ACR
Attenuation to Crosstalk Ratio - Dämpfung-Nebensprech-Verhältnis. Für die
Qualität eines Übertragungskanals ist das Verhältnis von Kabeldämpfung zur
Nebensprechdämpfung ausschlaggebend.
Dieses Verhältnis wird
Attenuation to
Crosstalk Ratio (ACR) genannt. Der ACR-Wert gibt die Beziehung zwischen der
Dämpfung und dem
Nahnebensprechen bei einer bestimmten Frequenz an. Der Wert
wird von
ISO /IEC 11801 für die Qualitätsbewertung von Ende-zu-Ende-Verbindungen
für die unterschiedlichen Kategorien spezifiziert.
Acrobat
PDF-Browser von Adobe, der auch in WWW-Browsern als Helper-Application verwendet
werden kann.
Acrobat Reader
Acrobat Reader (von Adobe) ist ein kostenloses Programm zum Betrachten von PDF-Dateien.
ACS
Mehrfachbedeutungen:
- Asynchronous Communication Server. Asynchroner Kommunikationsserver für
Novell Netware
- Asynchronous Connection Server.
- Access Control System - Zugriffsteuersystem.
- Asynchronous Channel Splitter.
- ACS-Verkabelungssystem - Advanced Connectivity System.
Das Verkabelungssystem ACS von IBM ist eine Weiterentwicklung des IBM-Verkabelungssystems
IVS. ACS soll ein durchgängigen Verkabelungskonzept, von der Telefonie bis
zur Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung mit Frequenzen bis zu 600 MHz,
bieten. Für die Verkabelungsgrundstruktur setzt ACS auf symmetrische Kabel
inklusive der entsprechenden Steckverbinder. Die Produktreihen werden zur
Typisierung mit einem zusätzlichen "A" kenntlich gemacht:
STP/A (STP advanced) nutzt ein 150-Ohm-STP-Kabel (S/STP) in Verbindung
mit dem "enhanced" IBM-Datenstecker und ist für Frequenzen bis 600 MHz ausgelegt,
aber nicht für die Telefonie zugelassen.
FTP/A ist ein 100-Ohm-S/UTP- bzw. -S/STP-Kabel mit Folienschirmung und
geschirmten RJ-45-Stecker und ist für Frequenzbereiche bis zu 100 MHz ausgelegt.
UTP/A verwendet 100-Ohm-S/UTP- bzw. -S/STP-Kabel mit ungeschirmten RJ-45-Steckern
und ist damit nur für Datenraten bis 20 Mbit/s geeignet.
ACSE
Mehrfachbedeutungen:
- Association Control Service Element - OSI-Dienstelement.
- Application Control Service Element - Anwendungssteuerdienstelement.
ACSE ist in den ITU-T-Empfehlungen X.217 und X.227 sowie unter ISO IS 8649/8650
spezifiziert. ACSE gehört zu den allgemeinen Dienstelementen der Anwendungsschicht
des ISO/OSI-Modells der offenen Kommunikation. Grundsätzlich greift ein Anwendungsprozess
über ein Benutzerelement auf ein Anwendungs-Dienstelement zu. ACSE stellt
Dienste für das Erstellen und Auslösen von Assoziationen zwischen zwei
Anwendungsinstanzen zur Verfügung.
- Access Control and Signalling Element - Zugriffsteuerungs-
und Meldeelement.
ACSP
Asynchronous Connection
Server Program - IBM-Serverprogramm.
ACTCDRM
Active Cross
Domain Resource Manager.
Active Directory
Ein s. g.
Verzeichnisdienst (
LDAP) von Microsoft. Das Active Directory sammelt in
einer
Datenbank Informationen über die das
Netzwerk (Benutzer, Benutzergruppen,
Computer und andere Netzwerkressourcen) verwaltet wird. Die Datensätze zu den
jeweiligen Elementen werden im Active Directory als
Objekte und die Felder
als
Attribute gekennzeichnet. Zum Beispiel ein Benutzer ist ein
Objekt und
der
Benutzername ein Attribut dieses
Objekts. Der Active Directory-Verzeichnisdienst
bietet Zugriff auf Netzwerkressourcen und stellt die Übersicht eines vernetzten
Betriebssystems dar.
ActiveX
Microsoft-Technologie für Software-Komponenten. Mit ActiveX können von einem
HTTP-Server heruntergeladene Softwarekomponenten direkt im HTML-Browser ausgeführt
werden. Dieser kann damit funktionell erweitert werden. Da die ActiveX-Komponenten
direkt als Binärcode geladen und ausgeführt werden, sind sie zwar relativ schnell,
dafür funktioniert das nur mit Windows-Betriebssystemen und Microsoft-Browsern.
Außerdem hat das Konzept große Sicherheitslücken, da der Benutzer nicht beeinflussen
kann, was er da lädt (Viren, Spionage- oder Sabotagesoftware). Mit Hilfe
von
Authenticode existiert aber zumindest eine Möglichkeit festzustellen,
von wem der Code stammt und dass er (möglicherweise) nicht verändert wurde.
Siehe auch JavaBeans.
ACU
Mehrfachbedeutungen:
- Automatic Calling Unit - automatische Wähleinrichtung. Siehe auch AWD.
- Address Control Unit - Adressensteuerungseinheit.
AD
Addendum Document to an OSI-Standard.
Adapter
Verbindungsstück zum Koppeln verschiedener Systeme. Eine Netzwerk-Interface-Karte
wird z.B. als LAN-Adapter-Karte bezeichnet.
Adaptive Answering
Technik, die es Faxmodems erlaubt zu entscheiden, ob der ankommende Ruf eine
FAX- oder Datenübertragung ist.
Adaptive pacing
Adaptive Pacing stellt ein Verfahren zur Flusskontrolle dar, bei dem sich
die Teilnehmer durch Vereinbarung von variablen Fenstergrößen an wechselnde
Lastverhältnisse anpassen können.
Adaptive Routing
Siehe dynamisches Routing, Routing-Verfahren.
ADCCP
Advanced Data Communications Control Procedure.
Von
ANSI modifiziertes SDLC-Protokoll für die synchrone, fehlertolerante
Datenübertragung.
AdClick
Anzahl der vom Benutzer tatsächlich aufgerufenen Links, die hinter einem
Werbe-Banner auf einer HTML-Seite im
Internet liegen. Wichtig für die Abrechnung
von Werbegeldern. Siehe auch: Hit,
Visit, PageView.
Add/Drop-Multiplexer
Add/Drop-Multiplexer sind Netzelemente, die jeweils einen Ein- und einen
Ausgang besitzen. Sie erlauben eingangsseitig das Herausführen einzelner
Verkehrselemente (Kanäle) und ausgangsseitig die Einspeisung von Verkehr.
Bei fixen
ADMs ist ein Empfänger- oder Sendeelement jeweils fest einem Kanal
zugeordnet. Dagegen erlaubt bei konfigurierbare
ADMs eine zusätzliche Vermittlungsstufe
(Koppelnetz) die Auswahl der zu terminierenden Kanäle bzw. eine flexible
Sender- und Empfängerzuordnung. Ein flexibler
ADM, der mehrere Ein- und Ausgänge
besitzt und auch das kreuzweise Verschalten der enthaltenen Kanäle ermöglicht,
wird dagegen Crossconnect genannt. Der Aufbau von digitalen
ADMs ist z.B.
in den SDH-Standards beschrieben. Auch bei der Realisierung fotonischer
Netze spielen optische
ADMs und Crossconnects eine zentrale Rolle.
Additive Farbverfahren
Farbprozesse, die auf Mischung der additiven Grundfarben (Blau, Grün, Rot)
aufgebaut sind.
Address Mapping
Unter Address
Mapping versteht man das Zuordnen von
Adressen unterschiedlicher
Netzwerkprotokolle zum Zwecke der Verbindung der Netze. So ist es z.B. üblich,
dass ein
Router IP-Adressen auf
X.25 oder ISDN-Nummern mappt, um remote IP-LANs
mit
X.25 oder
ISDN zu einem
WAN zu koppeln.
Address Resolution
Umwandlung einer IP-Adresse in die zugehörige physikalische (MAC-)Adresse
(z.B. Ethernet-Adresse). Siehe auch
ARP.
Ader
Einzelner Draht eines elektrischen oder einzelne Faser eines optischen Übertragungskabels.
ADI
Mehrfachbedeutungen:
- Address Incomplete Signal.
- Anwenderverband Deutscher Informationsverarbeiter.
ADLC
Advanced Data Link Controller.
ADM
Mehrfachbedeutungen:
- Asynchronous Disconnect Mode.
- Adaptive Deltamodulation.
- Administration System.
- Add/Drop-Multiplexer.
ADMD
Administrative Management
Domain. Ist in der X.400-Terminologie
eine Verwaltungseinheit, die von einer öffentlichen Einrichtung (
PTT) verwaltet
wird (siehe auch PRMD).
Administration
Administration ist die Verwaltung einer EDV-Anlage, eines Computernetzwerks oder
einer Anwendung.
Administrator
Person, die für die Verwaltung und Wartung eines
Netzwerkes, eines
Servers
oder einer
Mailbox zuständig ist. Der Administrator verfügt selbst über alle
Zugriffsrechte und vergibt die
Accounts an alle anderen Benutzer des Systems.
Auch: Supervisor, Sysop oder Superuser.
ADN
Address complete, no charge.
ADO
Active Data Objects. Bezeichnung für ActiveX-Komponenten, die per
ASP vom
IIS in dynamisierte HTML-Seiten eingebunden werden.
Adobe Photoshop
Das Bildbearbeitungsprogramm von Adobe, Inc
http://www.adobe.com/ gilt als
ungeschriebener Standard für den Bereich der digitalen Fotografie. Ein Großteil
der professionellen Digitalkameras und viele Kompaktgeräte arbeiten direkt
mit Photoshop zusammen. Auch die meisten
Plug-Ins für den Einsatz in der
digitalen Fotografie, beispielsweise Zusatzprogramme für das
Freistellen
von Motiven oder spezielle Korrekturfilter, sind für die Verwendung mit Photoshop
ausgelegt. Dasselbe gilt auch für die verschiedenen
DSP-Beschleuniger.
ADPCM
Adaptive Delta Puls Code Modulation - adaptiver Delta-Pulscodemodulation.
Auch
ADPM oder Delta-PCM Ein Verfahren zur
Kompression von Sprache/Musik
um mindestens 50%, normalerweise auf 32 kbit/s. Nach dem ITU-Standard G.722
für breitbandige Sprachübertragung, dem ein Frequenzband von 50 Hz - 7 kHz
zugrunde gelegt ist, wird eine
Kompression auf 64 kbit/s erzielt. Eine normale
Sprachübertragung erfolgt mit 32 kbit/s, die
Abtastung mit 8 kHz.
ADPM
Adaptive Delta Puls Code Modulation - adaptiver Delta-Pulscodemodulation.
Auch
ADPCM genannt
ADR
Automatic Data Retrieval - automatische Datenwiedergewinnung.
ADRD
Automatic Data Rate Detection - automatische Datenratenerkennung.
Adressbus
Adressbusse dienen der Aktivierung von
Adressen innerhalb eines DV-Systems.
Von Aufbau und Struktur des Adressbusses hängt im wesentlichen der vorhandene
Adressraum einer Rechenanlage ab.
Adresse
Mehrfachbedeutungen:
- In der Datenverarbeitung kennzeichnet eine physikalische Adresse den
Ort, an dem sich Daten in Speichermedien befinden.
- In Netzwerken sind Adressen festgelegte Bitfolgen zur eindeutigen Kennzeichnung
von Stationen, damit sie im Netz angesprochen werden können.
Adressfeld
Adressfelder sind Steuerfelder eines Übertragungsrahmens (
Header) zur Aufnahme
von Stations-, Verbindungs- und Netzadressen.
Adressraum
Unter Adressraum versteht man die Anzahl der adressierbaren Speicherplätze
innerhalb des
Arbeitsspeichers. Je mehr Datenleitungen ein
Adressbus besitzt,
um so größer der adressierbare (nutzbare)
Arbeitsspeicher des betreffenden
Systems.
ADS
Active Directory Service. Von Microsoft entwickelter Netzwerkverzeichnisdienst,
der auf X.500 bzw.
LDAP beruht.
ADSL
Asymmetric
Digital Subscriber Line. Digitales Übertragungsverfahren, das
zu Beginn der 90er Jahre als Weiterentwicklung von HDSL entwickelt wurde.
ADSL ist aber erst seit kurzer Zeit genormt, so dass es noch wenig verbreitet
ist. Es erlaubt auf den Kupferleitungen des Telefonnetzes relativ hohe Übertragungsraten
und lässt dabei die analoge Telphonübertragung unangetastet, weil es erst
im Frequenzbereich ab 20 kHz arbeitet. Während mit HDSL breitbandige Duplexverbindungen
möglich sind, ist ADSL unsymmetrisch ausgelegt. So stehen upstream (vom Nutzer
ins
Netz) maximal 768 KBit/s und downstream maximal 6,144 MBit/s zur Verfügung.
Im Gegensatz zu herkömmlichen
Modems kann ADSL aber nur wenige Kilometer
überbrücken. Damit kann man die Vermittlungsstelle des Netzbetreibers erreichen,
der dort für eine Verschaltung mit dem
Internet sorgen muss. ADSL verwendet
DMT als Modulationsverfahren. Wie
ISDN besitzt es einen Steuerkanal, der
mit einer Kapazität von 16 oder 64 Bit/s für die Signalisierung zwischen
Nutzer und Netzknoten vorgesehen ist. Der Nutzer wird über einen ADSL-Adapter
an das System angeschlossen.
Bitraten upstream: 16, 64, 160, 384, 576 oder 768 kBit/s Bitraten downstream:
1,536, 3,072, 4,608 oder 6,144 MBit/s (USA) bzw. 2,048, 4096 oder 6,144 MBit/s
Europa Überbrückbare Leitungslänge: 2,7 bis 5,5 km Benötigte Adernpaare:
1 Benutzte Bandbreite: ca. 1 MHz Telefon im Basisband: ja
ISDN im Basisband:
nein aber als ADSL-Kanal integriert. Mit UDSL spezifiziert die UAWG eine
universelle und billige Form von ADSL, der wahrscheinlich die Zukunft im
Massenmarkt gehören wird.
Siehe auch: HDSL, SDSL,
VDSL, xDSL, UAWG.
ADSL-Modem
Endgerät für die Datenübertragung via
ADSL. Das ADSL-Modem steuert die schnelle
Datenverbindung über die Kupferkabel. Die Anbindung des
Modems an den Rechner
wird entweder über
ATM mit 25 Mbit/s oder 10Base-T (
Ethernet) realisiert.
Der Anschluss an das Telekom-Netz erfolgt über einen Splitter.
ADU
- Automatic Dialling Unit - automatische Wähleinrichtung. Siehe auch ACU,
AWD
- Analog-Digital-Umsetzer. Siehe auch ADC.
Advanced Manageability Alliance
Zusammenarbeit von IBM und Intel zur Weiterentwicklung und Durchsetzung von
Wired for Management sowie zur Schaffung neuer Managementmöglichkeiten von
Personalcomputern in
Netzen. Aus dieser Allianz stammt z.B.
Alert on LAN.
Adware
Adware (aus engl. advertising = Werbung, und soft-ware) bezeichnet man Programme,
die dem Benutzer zusätzlich zur eigentlichen Funktionalität Werbebanner
oder Werbe-Popups zeigen. Diese Werbung lässt sich normalerweise
nicht abschalten. Die Vermarktung der Werbeflächen in einem Programm dient
für die Finanzierung deren Weiterentwicklung.
Einige Adwarehersteller geben die Möglichkeit, gegen Bezahlung eine werbefreie
Vollversion dieser Software zu erhalten.
Manche Adware wird auch zusätzlich als
Spyware verwendet.
ADX
Atomatic Data eXchange - automatische Datenvermittlung.
AE
Mehrfachbedeutungen:
- Application Entity (Anwendungsdiensteinheit). Begriff aus dem ISO-OSI-Modell
der offenen Kommunikation. Eine AE ist in der Anwendungsschicht angesiedelt
und stellt eine Zusammenfassung von Benutzerelement, Anwendungs-Dienstelement
und Kontrollfunktionen für einfache Zuordnungen dar. Alle für die Kommunikation
relevanten Aspekte eines Anwendungsprozesses werden in der AE modelliert.
Die AE ist ein aktives Element innerhalb der Implementierung der Anwendungsschicht.
Die Dienstelemente werden nach anwendungsunabhängigen (CASE) und anwendungsspezifischen
(SASE) unterteilt.
- Ausschalteinheit.
AEI
Additional Equipment Interface - standardisierte
Schnittstelle der ITU-T
für die Datenübertragung mit dem PC am Telefonanschluß (Modem).
AERM
Aligment Error Rate Monitor - Überwachungsgerät für Synchronisationsfehler.
AF
Mehrfachbedeutungen:
- Address Field - Adressfeld.
- Audio Frequency - Tonfrequenz.
AFAIK
As far as I know - Soviel ich weiß. Gebräuchliche Usenet-Abkürzung.
AFC
Automatic Frequency Control - Automatische Frequenznachregelung.
AFI
Authority and Format Identifier.
AFIPS
American Federation of Information Processing Societies. Dachverband Datenverarbeitung
der USA.
AFN
Address Complete, no charge, subcriber free.
AFNOR
Französisches Normungsinstitut (Mitglied der
ISO).
AFOS
Active Fiber Optic Segment. Glasfasersegment nach (aktiver) Signalregenerierung.
AFSK
Audio Frequency Shift Keying - Übertragung von Digitalsignalen mittels Tonfrequenz.
AFX
Address complete, subscriber Free, coin boX.
Agent
Ein Agent ist ein Soft- und/oder Hardwareteil von Client-Server-Systemen.
Er führt für einen
Client oder
Server die Datenaufbereitung und den Datenaustausch
durch.
AH
Mehrfachbedeutungen:
- Application protocol Header - Anfangskennsatz Anwendungsprotokoll.
- Authentifizierungs-Header.
AHFG
ATM-attached
Host Functional Group. AHFG ist eine der Functional Groups von
MPOA. Sie beschreibt Treiberfunktionen für ATM-Karten, die den Geräten ermöglichen,
an MPOA teilzunehmen.
AIA
Application Integration Architecture.
aIML
analoge Internationale MietLeitung. Produktbezeichnung der Deutschen Telekom
für analoge Standleitungen für die internationale Kommunikation. Das Angebot
umfasst Mietleitungen verschiedener Übertragungsqualitäten und -geschwindigkeiten.
Dedizierte aIML für die Sprachkommunikation tragen den Zusatz VoiceLink.
Siehe auch dIML.
Airtime
Gesprächszeit, Sprechzeit, Nutzungsdauer bei der Mobilkommunikation, während
der ein
Funkkanal belegt wird und Nutzungsentgeld anfällt.
Airtime Reseller
Unternehmen, die als Wiederverkäufer von Nutzungsrechten an Mobilfunksystemen
auftreten und teilweise das Inkasso betreiben.
AKA
As Known As. Auch bekannt als Bezeichnung für weitere
Adressen von Systemen
besonders im FidoNet.
Aktive Partition
Von dieser Partition startet das
Betriebssystem oder der
Bootmanager. Es darf
daher immer nur eine primäre Partition aktiv sein.
Mit dem DOS-Programm Fdisk oder einem
Bootmanager können Sie eine Partition
als aktiv setzen. Um zwischen mehreren
Betriebssystemen umzuschalten, aktiviert
der
Bootmanager eine andere Partition und startet den PC neu.
AKTPDU
Acknowledged TPDU.
Akustikkoppler
Gerät, das Computerdaten in akustische Signale und umgekehrt wandelt. Akustikkoppler
werden an den Telefonhörer angeschlossen und ermöglichen so die Übertragung von
Computerdaten. Im Gegensatz zu
Modems verfügen sie aber über keine Möglichkeit
selbständig Verbindungen herzustellen oder entgegenzunehmen.
ALERT
alerting - Alarm. D-Kanal-Protokoll-Nachricht.
Alert on LAN
Erweiterung von Wired for Management durch IBM und Intel, um Warnungen und
Statusmeldungen auch bei ausgeschaltetem Computer über
LAN an eine Managementkonsole
zu schicken.
Algorithmus
Eindeutig bestimmtes Verfahren oder die Beschreibung eines solchen Verfahrens.
Die Beschreibung kann in einer natürlichen oder künstlichen (algorithmischen,
formalen) Sprache oder mit Hilfe von Graphen (z.B. Fluss- oder Strukturdiagramm)
erfolgen. Wesentlich ist dabei die Eindeutigkeit der Beschreibung mit Hilfe eines
endlichen Textes.
Ein Algorithmus ist eindeutig bestimmt durch:
- eine Menge von Größen (Eingangs-, Zwischen- und Ausgansggrößen),
- eine Menge von Elementaroperationen sowie
- eine Vorschrift in welcher Reihenfolge welche Operationen wann auszuführen
sind.
Alias
Unter einem Alias bzw. Alias-Namen versteht man einen Namen, der stellvertretend für
einen anderen Namen steht, jedoch im Vergleich zum ursprünglichen Namen im allgemeinen
leichter zu merken ist. Unter Unix lassen sich etwa komplizierte Kommandozeilen über
ein Alias einfacher aufrufen. Im Online-Bereich verwendet man Alias-Namen beispielsweise,
um mit ihrer Hilfe komplizierte User-IDs, E-Mail-Adressen etc. für Online-Nutzer leichter
merkbar zu machen.
Alignierung
Bei der Alignierung wird ein Programm neu in 4-KB-Segmente (Pages, Speicherseiten)
strukturiert. Alignierte Programmdateien kann
Windows 98 schneller laden, und sie
verbrauchen weniger Speicher. Grund hierfür ist das so genannte Mapcache-Verfahren,
das Programmseiten direkt aus dem
Cache laden kann.
ALOHA
Name des ersten Funknetzes.
Alphanumerik
Dienstkategorie (Rufklasse 2) der Mobilfunksysteme, die alphanumerische Nachrichten
umfasst. Die dafür vorgesehenen Mobilempfänger werden
Pager genannt.
alphanumerisch
Ein Gattungsbegriff für die Möglichkeit, Buchstaben, Ziffern und Zeichen maschinell
zu verarbeiten.
ALS
Adjacent Link Station.
AM
Mehrfachbedeutungen:
- Amplitude Modulation - Amplitudenmodulation.
- Access Module - Zugriffsmodul.
- Accounting Management.
AMDS
AM radio Data System - Amplitudenmodulations-Datenfunkystem.
AMI
Alternate Mark Inversion. Codierung, mit der ein möglichst gleichspannungsfreies
Signal erzeugt werden soll. Es handelt sich dabei um ein pseudoternäres Verfahren,
das aus dem NRZ-Verfahren entwickelt wurde. Zwei binäre Zustände werden durch drei
Potentiale (0, 1, -1) repräsentiert. Jede zweite binäre "1" wird zu "-1" invertiert
dargestellt, der Zustand "0" wird durch 0 Volt repräsentiert.
Ein wirklich gleichstromfreies Signal erreicht man aber nur mit einem nochmals
variierten Verfahren. Bei diesem Verfahren dürfen nie zwei Signale mit gleicher
Polarität aufeinander folgen. Daher wird der binäre Zustand 1 durch den Signalpegel
0 Volt repräsentiert, dem binären Zustand 0 wird entweder eine negative oder eine
positive Signalpolarität zugeordnet. Dabei ändert sich die Polarität zwischen zwei
aufeinander folgenden 0-Signalen. Diese Art der Codierung wird z.B. bei
ISDN an der
S0-Schnittstelle eingesetzt.
AMP
Amplifier - Verstärker.
Amplitude
Eine charakterisierende Größe einer Schwingung. Sie ist die Auslenkung einer
physikalischen Größe aus ihrer Ruhelage (0-Punkt) bis zu einem positiven oder
negativen Wert. Die Amplitude wird in einer physikalischen Größe angegeben (z.B.
als Spannung, Strom, Temperatur, Lichtstärke). Amplituden werden entweder als
Momentan- oder öfter als Spitzenwerte angegeben.
Amplitudenmodulation
Modulation der
Amplitude einer elektromagnetischen Welle.
AMPS
Mehrfachbedeutungen:
- Automatic Message Processing System - automatischen
Nachrichtenverarbeitungssystem
- Advanced Mobile Phone System. Zellulares Funktelefonsystem im Bereich 850
MHz mit 666 bzw. 832 Kanälen. Wird auf dem amerikanischen Kontinent, in Australien,
Neuseeland, Hongkong und in einigen afrikanischen Ländern eingesetzt.
AMSS
Aeronautical Mobile Satellite Service. Mobilfunkdienst über Satelliten mit
dem Sprach- und Datendienste zwischen Luftfahrzeugen und Bodenstationen rund
um die Erde abgewickelt werden können.
Amtsleitung
Subscriber line. Kanal, der das Teilnehmergerät mit dem Leitungsabschlussgerät
im Hauptvermittlungsamt verbindet.
AN
Alphanumeric. Eine Wert bestehend aus Buchstaben (Alpha)
und Ziffern (Numeric)
analog
Analoge Signale können in einem bestimmten Zeitbereich beliebig viele Werte
annehmen.
Analysator
Ein Gerät, das ein System überwacht und dabei Daten erfasst, filtert, abspeichert
und auswerten hilft, die im Fehlerfall nützlich sind. Analysatoren in der
Kommunikationstechnik sind in der Regel Protokollanalysatoren. Sie helfen,
Probleme in einem Datennetz zu ermitteln, (Verkehrsdichte, Staus, fehlerhafte
Protokolle). Siehe auch Sniffer.
ANC
Answer Signal, Charge.
Anforderungsmodus
Unter Anforderungsmodus (engl. request mode) versteht man einen Systemzustand,
in dem eine EDV-Anlage mit der Abarbeitung von Anforderungen beschäftigt ist
und daher die Verarbeitung laufender Programme unterbricht.
anisochron
Gegenteil von isochron. Übertragungsart für Digitalsignale, bei der die Abstände
zwischen zwei Zustandswechseln nicht immer ganzzahlige Vielfache der nominellen
Schrittlänge sind.
Anklopfen
Wenn gerade eine Verbindung zwischen zwei Geräten besteht und ein Anrufer
versucht, Sie zu erreichen, dann hört der Anrufer ein Freizeichen und Sie
einen Signalton während Sie telefonieren. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten
zu reagieren. Sie können beispielsweise,
- das Anklopfen ignorieren,
- das laufende Gespräch beenden und den anklopfenden Anruf entgegennehmen oder
- das bestehende Gespräch halten und das neue Gespräch entgegennehmen.
Anlagenanschluss
Bei dieser Anschlussform kommt an die ISDN-Dose eine Telefonanlage. Alle weiteren
Geräte werden mit der Anlage verbunden. Ein Primärmultiplex-Anschluss wird immer
als Anlagenanschluss konfiguriert.
Anmeldeprozedur
Bei einer Anmeldeprozedur (engl. logon procedure) handelt sich um eine innerhalb
eines Rechner-Systems fest vorgegebene Prozedur, welche dazu dient, die Identität
und Authentizität von Systemnutzern festzustellen. Abgewickelt wird die Anmeldeprozedur
über so genannte Anmeldeformate beziehungsweise Anmeldemenüs. Über diese kann der User
seinen
Benutzernamen und sein Passwort eingeben und sich so als autorisierter Nutzer
gegenüber dem betreffenden DV-System ausweisen.
Anmeldeskript
Ein Anmeldeskript (auch
Login Script genannt) ist üblicherweise eine Batch-Datei,
welche automatisch bei jeder Anmeldung eines Users in ein
Netzwerk abgearbeitet wird.
Mit dem Anmeldeskript können vom Systemverwalter Arbeitsumgebungen von Benutzern frei
definiert und konfiguriert werden.
ANN
ANswer signal, No charge.
Anonymus FTP
Anonymus-FTP-Server (FTP = File Transfer Protocol) ermöglichen es Benutzern von
TCP/IP-Netzwerken, auf eventuell vorhandenen FTP-Servern verfügbare
Dateien ohne
Angabe eines Passworts und ohne eine Benutzerkennung auf den eigenen Rechner zu laden.
So kann der Anwender durch Angabe der Benutzerkennung anonymous (oftmals reicht auch
FTP)
die üblichen Zugangskontrollen von Systemen umgehen und erhält so einen vereinfachten
Zugang zu sämtlichen, der Öffentlichkeit zur Verfügung stehenden Daten im jeweiligen
Netz.
Ganz anonym ist die Angelegenheit meist aber nicht: Als Passwort muss im allgemeinen die
eigene E-Mail-Adresse angegeben werden.
Anrufweiterschaltung
Da Sie bei
ISDN zwei Leitungen haben, können Sie eingehende Anrufe über die zweite
Leitung weiterschalten. Der Anrufer zahlt nur das Gespräch zu Ihrem Gerät, die zweite
Verbindung geht zu Ihren Lasten.
Anrufweiterschaltung
Ankommende Anrufe werden mit dieser Einstellung an einen anderen Anschluss
oder an Ihre
Mailbox weitergeleitet. Bei GSM-Netzen gibt es vier unterschiedliche
Typen der Rufumleitung:
- Bei der generellen (automatischen) Rufumleitung werden alle Anrufe direkt
zu einem festgelegten Ziel umgeleitet.
- Bei den drei bedingten Umleitungen (auch "fallweise Umleitungen" genannt)
gelangt der Anruf zunächst zum Mobiltelefon. Haben Sie aber eines der drei
Beispiele (s. u.) aktiviert, so wird der Anruf auf Ihre Mailbox oder eine
beliebige Rufnummer umgeleitet.
- Nicht erreichbar, weil das Handy ausgeschaltet ist oder Sie sich in
einem Funkloch befinden.
- Keine Annahme: Ihr Handy klingelt, Sie nehmen das Gespräch aber nicht
entgegen.
- Im Besetztfall
In allen deutschen Mobilfunk-Netzen stehen diese drei Rufumleitungen in beliebiger
Kombination zur Verfügung.
ANS
American National Standard - USA-Norm.
ANSA
Advanced
Network Systems Architecture. Ein Software-Bus, der auf einem Modell für
verteilte Systeme beruht, das als ESPRIT-Projekt entwickelt wurde.
ANSI
American National Standards Institute. Amerikanischer Normungsausschuss und Mitglied
der
ISO, bekannt z.B. für Schnittstellenempfehlungen und Normung von Programmiersprachen.
ANSI ist nicht gewinnorientiert, regierungsunabhängig und ist vergleichbar mit DIN in der
Bundesrepublik. Adresse: New York, NY 10036, USA. Sales: 1430 Broadway, NY 10018.
Telephone: +1 (212) 642 4900.
Answer Mode
Der Fachbegriff Answer Mode bezeichnet einen bestimmten Betriebsmodus von
Modems.
Der Answer Mode dient zum Empfang von Informationen (siehe auch
Originate Mode).
AntiVirenScanner
Ein AntiVirenScanner ist ein Programm, das den Computer nach Viren durchsucht und
diese gegebenenfalls entfernt.
Antwortzeit
Zeitspanne, die vergeht, bis eine Sendestation eine Reaktion vom Adressaten erhält.
ANU
ANswer signal, Unqualified.
Anwendungsschicht
Die Anwendungsschicht ist
Ebene 7 des ISO/OSI-Modells der offenen Kommunikation.
Ihre Aufgabenstellung ist die Bereitstellung von anwendungsorientierten Grunddiensten
mit entsprechenden Datenstrukturen und
Protokollen.
Der Standard bestimmt zwei Aufgabengebiete. Zum einen die Bereitstellung
von anwendungsorientierten Grunddiensten für Standardanwendungen wie
Dateitransfer, EMail und Auftragstransfer (CASE). Zum anderen die Bereitstellung
von Grundfunktionen, die von speziellen Anwendungen genutzt werden können (SASE).
Siehe auch:
ACSE,
ASE,
ASN.1, CASE, FTAM, SASE, X.400, X.500.
Anycast
Ein Anycast ist eine Adressierungsart, bei der man genau eine
Adresse aus
einer ganzen Gruppe von Rechnern erreicht. Es antwortet der Rechner, der
am besten (schnellsten) erreichbar ist.
Anycasts sind eine Neuerung bei IPv6 und ansonsten noch wenig verbreitet.
Anycast sind sehr praktisch, da man eine ganze Gruppe von Geräten (z.B. DNS-Server
oder
Router) zusammenfassen kann. Eine Anfrage beantwortet dann immer der Rechner,
der am schnellsten erreichbar ist. Siehe auch: Broadcast, Multicast, Unicast.
AOC
Advice Of Charge. Möglichkeiten zur Gebührenanzeige
in modernen Fernmeldenetzen wie
ISDN oder Mobilfunk (GSM).
AOD
Abort Of Dialling - Wählabbruch.
AOL
America OnLine. AOL ist zur Zeit der weltweitgrößte Online-Service-Anbieter
und
ISP. Zum AOL Imperium zählen neben aol.com inzwischen u. a. auch
CompuServe,
ICQ und die Softwarefirma Netscape.
AOQ
Average Outgoing Quality. Durchschnittliche Qualität des herausgehenden Signals.
APC
Mehrfachbedeutungen:
- Adaptive Predictive Coding
- Adaptive Power Control. Verfahren zur Auswahl des optimalen Sendepegels
bei V.34-Modems. Wird anhand der Line Probing-Ergebnisse ermittelt. Der Pegel
soll einerseits möglichst hoch sein, um den Rauschabstand groß zu halten.
Andererseits darf sich der Sender bei zu hohem Pegel nicht durch Halleffekte
selbst stören.
APDN
Application Data Unit.
API
Application Program Interface. Programmierschnittstelle
zum Schreiben von Anwendungssoftware auf Basis schon zur Verfügung gestellter
Funktionalitäten. Solche
Schnittstellen werden z.B. für
Betriebssystemen und
Kommunikationsprotokolle bereitgestellt.
APMBS
Associated Packet Mode Bearer Service.
APNIC
Asean Pacific
NIC. Vereinigung, die von der IANA mit
der Internet-Verwaltung für den asiatisch-pazifischen Raum beauftragt ist.
http://www.apnic.net/
APOP
Authenticated Post Office Protocol. Erweiterung
des POP3-Protokolls um das Kommando
AUTH, das einen Benutzer beim Mailserver
anmeldet und die folgende Kommunikation absichert. Die verwendeten Mechanismen
entsprechen denen von IMAP4, die im
RFC 1734 definiert werden.
APPC
Advanced Program-to-Program Communications. Transaktionsschnittstelle
innerhalb der IBM Architektur SNA. Implementiert wird APPC in der Regel auf
Basis von LU 6.2. Als "allgemeine"
Schnittstelle kann es aber auch vollkommen
anders realisiert werden.
Applet
Name für kleine Programme/Anwendungen (Application), die in der Programmiersprache
Java geschrieben sind. Java-Application wird über das
WWW des
Internets von
einem
Server geladen. Im
Client wird sie dann mit Hilfe eines in den
Browser
integrierten Java-Laufzeitumgebung ausgeführt. Siehe auch:
Network Computer,
Servlet.
AppleTalk
Ein properitäres LAN-Vermittlungs-Protokoll, das von der Firma Apple entwickelt
wurde. Es ist unabhängig von der Netzwerkschicht implementiert. So existieren
Implementationen für LocalTalk und EtherTalk.
APPLI/COM
APPLIcation/COMmunication. Eine von der Telekom und Kommunikations-Hard-
und -Software-Herstellern definierte
Schnittstelle. Sie legt fest, wie Anwendungsprogramme
an Kommunikationseinrichtungen (Fax, Teletex und Telex) angebunden werden,
damit Daten direkt aus einer Anwendung heraus gesendet oder empfangen werden
können.
Application Relay
Gateway-Software, die auf Relay-Hosts den
Applikationen im
LAN den kontrollierten
Zugriff auf das
Internet ermöglicht.
Application-Server
Der Begriff Application-Server ist mehr eine Marketingbezeichnung als ein
einheitliches technisches Konzept. In der Regel wird darunter eine Server-Softwareumgebung
verstanden, die zumindest ein Subset der folgenden Punkte abdeckt:
- es ist ein Anschluss an einen Webserver über CGI, NSAPI oder ISAPI vorhanden,
- es wird eine Vielzahl an modernen Kommunikationsmöglichkeiten (HTTP, CORBA,
RMI, Enterprise Java Beans, DCOM,...) sowohl in Richtung Client als auch
in Richtung Backend beherrscht,
- es können Datenbanken angesprochen werden (über JDBC, ODBC oder native
Treiber),
- es sind Transaktionssysteme einbindbar (CICS, OTM,...),
- es werden verschiedene Präsentationsarten in den Clients unterstützt
(HTML, DHTML, XML, Java-Applets, ActiveX, Fat-Clients,...),
- es gibt eine Modularisationskonzept für Serverbestandteile,
- es gibt Konzepte für eine Modularisierung der Serverbestandteile (Enterprise
JavaBeans, CORBA, Servlets,...),
- es werden Security-, Naming-, Logging- und andere betriebsrelevante Teilsysteme
bereitgestellt oder angebunden,
- es existieren Möglichkeiten, den Server in redundanten und lastverteilenden
Konfigurationen um Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit zu gewährleisten,
- es wird eine integrierte Entwicklung der Bestandteile unterstützt.
Es existiert eine Vielzahl solcher Systeme, die je nach Herkunft (Web-Enabler
für
Datenbanken, Transaktionssystem oder verteilte Objektkommunikation) in
verschiedenen Teilgebieten ihre Stärken und Schwächen haben. Für die nächsten
Jahre wird eine Konzentration des Anbietermarktes auf wenige "global player"
erwartet.
Applikation
Bezeichnung für Anwendungsprogramme.
AQL
Acceptable Quality Level - akzeptable Qualitätsstufe.
Arbeitsspeicher
Der Arbeitsspeicher einer Computeranlage dient zu vorübergehender Speicherung
von aktuell benötigten Daten und Programmen. Der Arbeitsspeicher besteht bei
PCs aus speziellen Bausteinen (auch Random-Access-Memory-(RAM-)Bausteine genannt),
die auf der Hauptplatine (
Motherboard) des PCs angebracht sind.
Arbitration
Unter Arbitration versteht man die möglichst gerechte Zuteilung von Ressourcen
(Leitungen, Busse, Geräte) an die Benutzer.
ARC
Attached Resource Computer - Back-up Computer im Hot-stand-by.
Archie
System im
Internet, das automatisch Information über das Internet sammelt,
indiziert und als
Server anbietet. Gebräuchlich ist eine Implementation von
Archie durch die McGill University School of Computer Science, die ein indiziertes
Verzeichnis von Dateinamen aller
anonymous FTP Archive im
Internet bereitstellt.
Archie-Server
Archie-Server sind vergleichbar mit herkömmlichen
Suchmaschinen wie
Yahoo, Lycos etc. Im Gegensatz zu
Suchmaschinen dienen sie jedoch nicht zum Ausfindigmachen von WWW-Seiten, sondern vielmehr zur Suche
von per
FTP zugänglichen
Dateien (also downloadbaren Files wie Bildern, Programmdateien etc.). Ein
solcher Archie-Server wird in Deutschland beispielsweise von der technischen Hochschule Darmstadt
betrieben.
http://archie.th-darmstadt.de.
archive site
auch
FTP site, FTP archive. Internet-Host auf dem Programme, Dokumente, EMail-
oder News-Messages u.v.a.m. mehr gespeichert und öffentlich zugänglich gemacht
werden. Der Zugriff erfolgt dann z.B. über
anonymous FTP, Gopher,
WWW oder
Email. Siehe auch
Archie.
Archivierung digitaler Bilder
Umstellungen bringt die digitale Bildproduktion bei der Archivierung der
Aufnahmen mit sich, wofür der Markt mittlerweile eine Fülle verschiedener
Programme zur Erstellung und Verwaltung von Bilddatenbanken bietet.
Angefangen von ebenso preiswerter wie leistungsfähiger
Shareware (beispielsweise
Jasc Media Center oder Thumbs Plus, beide leider nur für
Windows) über günstige
kommerzielle Software wie Ulead Photo Impact Album (nur
Windows 95, siehe
PUBLISHING PRAXIS 7-8/96) bis hin zu Highend-Systemen wie etwa Cumulus des
Berliner Unternehmens Canto (Macintosh) oder Apollo von Apollo Datentechnik
aus Wien (Macintosh und
Windows) ist das Grundprinzip der Bildverwaltung
ähnlich: die Programme erstellen kleine Previews der einzelnen Bilder, die
in einer separaten
Datei lokal verwaltet werden. Die eigentlichen Feindaten
können dagegen auf beliebigen Datenträgern gespeichert sein.
Arcnet
Ein von der Firma Datapoint entwickeltes
LAN. Da Arcnet nicht von der
IEEE
genormt ist, besitzt es keine große Bedeutung. Auf Grund seines geringen
Preises und deterministischen Zugriffsverfahrens wird Arcnet oft für die
Vernetzung von Industrie-PC für Steuerungen eingesetzt. In Büros findet es
aber kaum noch Verwendung. Seine wesentlichsten Merkmale sind:
- Token Passing,
- 2,5 MBit /s Übertragungsgeschwindigkeit,
- Verkabelung um aktive oder passive Hubs
- mit Koax-, UTP-Kabel oder Glasfaser.
ArcnetPlus ist eine Variante mit 20 MBit/s Übertragungsgeschwindigkeit.
Area
Gebiet.
- Auch Board. Thematische Gruppierung von elektronischen Nachrichten in
einem BBS oder einem Mailboxnetz wie dem FidoNet. Die Abgrenzung der Themen
erfolgt über so genannte Rules und kann von einem Moderator überwacht werden.
Entspricht etwa den Newsgroups im Usenet. Echomail, Rules.
- Im Zusammenhang mit Routing-Protokollen in ähnlicher Bedeutung wie Domain
oder autonomes System verwendet. Beispiel Area-Border-Router.
- Gebiet im Sinne einer räumlichen oder administrativen Ausdehnung eines
Netzes z.B. LAN, WAN, GAN usw.
AREAPDU
Associate Response Enquiry
APDU.
ARF
Acknowlegdgement Run Flag.
ARI/FCI
Address Recognized Indicator/Frame Copied Indicator.
ARL
Adjusted Ring Lenght. Bestandteil der Formel zur Berechnung der maximalen
Ringausdehnung im Token-Ring.
ARM
Asynchronous Response Mode - Spontanbetrieb.
ARP
Mehrfachbedeutungen:
- Address Resolution Protocol. Protokoll der TCP/IP-Protokollfamilie. Es
implementiert eine Methode, mit der für einen Host, dessen IP-Adresse bekannt
ist, die zugehörige physikalische Adresse (Ethernet-Adresse) ermittelt wird.
Der Sender verschickt ein ARP-Paket per Broadcast und wartet darauf, dass
ihm die physikalische Adresse zurückgeschickt wird. Jeder Host führt einen
Cache mit bekannten Übersetzungen, um die Umsetzzeit und die notwendigen
Broadcasts zu minimieren. Der Cache muss allerdings zyklisch aktualisiert
werden. ARP ist im RFC 826 definiert.
- Adaptive Routing Protocol - dynamisches Routing Protokoll. Siehe auch
Routing-Verfahren.
ARPA
Advanced Research Projects Agency. Agentur des Verteidigungsministeriums
(DoD) der USA. Sie ist verantwortlich für die Entwicklung neuer Technologien
zu militärischen Nutzung. Die ARPA hat das erste Datennetz, das ARPANET,
ins Leben gerufen. Aus dem ARPANET ist das heutige
Internet entstanden.
http://ftp.arpa.mil/
ARPANet
War das von der
ARPA ins Leben gerufenes erste Datennetz. Es begann 1968
zu arbeiten und war damit die Keimzelle des
Internet. Seine Backbone-Funktionalität
hat heute das
NSFNet übernommen.
ARQ
Automatic Repeat reQuest - automatische Wiederholaufforderung.
ARR
Mehrfachbedeutungen:
- Automatic ReRouting. Einrichtung eines anderen Datenweges
bei Datenstau. Siehe dynamisches Routing, Routing-Verfahren
- Asynchronous Reply Required - Asynchrone Antwort erforderlich.
- Automatic Retransmission Request.
ARRA
Announced Retransmission Random
Access.
Array-System
Disk-Array Technik basiert auf RAID-Levels (Redundant Array of Inexpensive
Disks), die je nach Level in unterschiedlicher Weise Daten auf mehrere Festplatten
verteilen. Aus diesen "Splits" wird eine Checksumme gebildet, die wiederum
auf einer anderen Platte gespeichert wird. So können Daten bei Plattenausfall
rekonstruiert und große Plattengrößen sicher verwaltet werden.
ARS
Automatic Route Selection - Automatische Wegwahl. Siehe dynamisches Routing,
Routing-Verfahren.
Artikel
Ein Artikel ist eine Nachricht, die im Usenet, FidoNet oder einem anderen
BBS in einer
Area (bzw. Brett oder
Newsgroup) veröffentlicht wird. Er steht
damit im Gegensatz zu einer persönlichen EMail, die an nur einen Adressaten
gerichtet ist.
ARX
Automatic Retransmission eXchange.
Vermittlung mit automatischer Weiterschaltung.
AS
Mehrfachbedeutungen:
- Autonomes System.
- Automatisierungssystem.
ASA
American Standards Association - amerikanisches Normungsgremium.
AsBVSt
Anschlussbereichsvermittlungsstelle.
ASC
Mehrfachbedeutungen:
- American Standards Committee - amerikanisches Normungsgremium.
- Automatic Sequence Control - automatische Steuerung der Reihenfolge
der Daten.
ASCII
American Standard Code of Information Interchange.
Code zur Zeichendarstellung. Wurde bereits 1963 als 7-Bit-Code entwickelt.
Heute verwenden Rechner einen 8-Bit-ASCII-Code. Die erweiterten Zeichen sind
aber in unterschiedlichen Code-Tabellen verschieden belegt. Dadurch können
länderspezifische Buchstaben und Sonderzeichen dargestellt werde.
ASK
Amplitude Shift Keying - Amplitudenumtastung.
ASN
Autonomous System Number. Nummer, die im
Internet ein autonomes System kennzeichnet
und zum Routing zwischen diesen benutzt wird. Die ASN wird vom zuständigen
NIC vergeben.
ASN.1
Abstract Syntax
Notation One. Durch CCITT und
ISO 1988
festgelegte Sprachkonvention, um die Syntax für OSI-Protokolle zu definieren,
aber auch als Darstellungsschicht in hardwareunabhängiger Form zu kodieren.
ITU TS X.208,
ISO IS 8824.
Die Basic Encoding Rules (BER) unterstützen eine universelle, konkrete Repräsentation
der Datenobjekte, deren Syntax durch ASN.1 abstrakt beschrieben wird. ASN.1
und BER dienen damit dem Austausch von Datenstrukturen von
Applikationen über
Netzwerk unabhängig von Rechnerarchitektur und Programmiersprache.
Protokolle der OSI-Anwendungsschicht nutzen ASN.1 zur Beschreibung der
APDUs,
die sie austauschen. Beispiele sind
MMS, X.400-MHS-Email, die X.500-Verzeichnisdienste
oder SNMP. Siehe auch
XDR.
ASP
Mehrfachbedeutungen:
- Abstract Service Primitive - abstrakte Dienstprimitive.
- Abstract Syntax Processor.
- Active Security Policy. Vermarktungsschlagwort für Einbruchserkennungssysteme,
die nicht nur erkennen, sondern auch aktive Gegenmaßnahmen einleiten können.
- Active Server Pages. Technik des IIS (Microsoft) zur Gestaltung
dynamisierter HTML-Seiten. ASP ist also eine Alternative zur Verwendung von
CGI und SSI. Es ermöglicht die Einbindung von VBScript, JavaScript und so genannter
Active Data Objects (ActiveX- bzw. OLE-Automation-Server-DLLs) auf der Server-Seite.
Bevor eine Seite verschickt wird, werden die darin enthaltenen Scripts ausgeführt.
Beim Empfänger kommt aber nur reiner HTML-Text an, die Scripts selbst sind nicht
mehr enthalten. Über die Scripts können z.B. Datenbankanschlüsse hergestellt
oder Daten aus Eingabeformularen verrechnet werden. Diese Technik ist auf
die Windows-Server eingeschränkt
ASPI
Advanced
SCSI Programming Interface. Diese Software-Schnittstelle
vermittelt zwischen SCSI-Host-Adapter und
Betriebssystem. Sie wurde von Adaptec
entwickelt. Dank Aspi-Manager kann das
Betriebssystem beliebige SCSI-Kommandos
an ein SCSI-Gerät schicken, ohne sich um den internen Aufbau der unterschiedlichen
SCSI-Host-Adapter kümmern zu müssen. Aspi-Software wird dem SCSI-Host-Adapter
beigepackt.
ASR
Automatic Send/Receive - automatisches Senden und Empfangen.
Assembler
Assembler ist einerseits der Name einer maschinenorientierten Programmiersprache,
andererseits zugleich die Bezeichnung für ein Übersetzungsprogramm, welches
ein symbolisches Assemblerprogramm in die
Maschinensprache umwandelt. Das
Umwandeln des symbolischen Programms in den
Maschinencode erfolgt ähnlich
wie beim
Compiler nach der Methode der vollständigen Übersetzung. Das heißt:
Nach Erstellung des symbolischen Programms wird dieses in einem gesonderten
Arbeitsschritt in ein Maschinenprogramm übersetzt. Nach Beendigung des Übersetzungsvorganges
existieren somit zwei Programm-Varianten: 1. Das unveränderte (und editierbare)
symbolische Assembler-Programm sowie 2. das lauffähige Maschinenprogramm.
Assistent
Bei Microsoft sind Assistenten interaktive Programme, die Anwender schrittweise
durch die unterschiedliche Aufgaben (z. B. Installation, Anpassung der Software,
Administration, Erstellen von Formularen und Serienbriefen, das Formatieren von
Berichten, usw.) führen. Für erfahrene Anwender stellen sie aber eher eine Zeitbremse
und durch die nicht genaue Fragestellung stiften Unsicherheit und Verwirrung.
Associated Press AP NC 2000e
(Kodak/Canon EOS*DCS 3) Die von Kodak nach den Vorgaben der Nachrichtenagentur
Associated Press entwickelte AP
NC 2000e mit Nikon-F90X-Gehäuse und die Canon-Variante
EOS*DCS3 bieten gegenüber den anderen Kodak DCS- und EOS*DCS-Modellen drei Vorteile,
die sie für die Presse- und Actionfotografie prädestinieren: Sie ermöglichen gute
Leistungen bei der
Serienfotografie, denn mit 16 Megabyte
Arbeitsspeicher
schaffen sie in vier Sekunden bis zu zwölf Aufnahmen. Zum anderen ist der
CCD-Sensor von den Abmessungen her deutlich größer als die in die Kodak DCS
420 und die Canon-Variante Kodak EOS*DCS5 eingebauten
Chips, weshalb die
Brennweitenverlängerung der Objektive weitaus geringer ausfällt. Da der AP-Chip trotz
der größeren Abmessungen eine geringere
Auflösung besitzt, sind auch die
einzelnen CCD-Pixel größer, woraus der dritte Vorteil resultiert: die höhere
Lichtempfindlichkeit, die bis
ISO 1600 in Farbe und bis ISO 3200/6400 in
Schwarzweiß reicht. Die
NC 2000e ist das Nachfolgemodell der NC 2000. Sie
kennzeichnet sich durch eine verbesserte Bildqualität - besonders im rauschanfälligen
Empfindlichkeitsbereich zwischen 1.000 und 1.600
ISO - und den größeren
Arbeitsspeicher
für Serienaufnahmen
http://www.kodak.com/
ASU
Asynchron Synchron Umsetzer.
Asymmetrische Verschlüsselung
Verschlüsselungsverfahren, bei dem für die Ver- und Entschlüsselung unterschiedliche
Schlüssel verwendet werden. Das Schlüsselpaar wird aus einem geheimen und einem
öffentlichen Schlüssel gebildet. Der öffentliche Schlüssel kann frei verfügbar
sein und sogar in einer Art Telefonbuch bereitgestellt werden. Mit dem öffentlichen
Schlüssel lässt sich eine Nachricht für den Empfänger verschlüsseln. Die Kenntnis
des öffentlichen Schlüssels allein reicht aber nicht aus, um die Nachricht
wieder zu entschlüsseln. Der Empfänger entschlüsselt die Nachricht mit dem
nur ihm bekannten geheimen Schlüssel.
Die asymmetrischen Verfahren werden auch Public-Key-Verfahren genannt.
Neben der
Verschlüsselung können die asymmetrischen Verfahren auch zur
Authentifizierung
eingesetzt werden. Wird eine Nachricht mit dem geheimen Schlüssel verschlüsselt,
so kann sie nur mit dem dazugehörigen öffentlichen Schlüssel wieder lesbar
gemacht werden. Es heißt aber auch, dass wenn eine Nachricht so entschlüsselt
werden kann, sie von einer Person stammen muss, die über den zugehörigen geheimen
Schlüssel verfügt. Man nennt ein solches Verfahren dann auch digitale Unterschrift.
Mathematisch werden die asymmetrischen Verfahren über so genannte Falltürfunktionen
realisiert. Die Verwendung einer solchen Funktion macht es möglich, den Schlüssel
in einen öffentlichen und einen privaten Anteil zu zerlegen. Allein mit dem
öffentlichen Anteil des Schlüssels soll es quasi unmöglich sein, den Schlüssel
zu berechnen. Quasi unmöglich soll heißen, das es in der Praxis zu lange
dauert und/oder zu teuer ist, so viel Rechenpower zur Verfügung zu stellen,
dass der Code gebrochen werden kann. Andererseits soll es bei Kenntnis des
Schlüssels oder des privaten Teils davon möglichst einfach sein, eine Nachricht
zu entschlüsseln.
Zur Zeit basieren die gängigen asymmetrischen Verfahren darauf, dass es numerisch
sehr aufwendig ist, Primfaktorzerlegungen sehr großer Zahlen durchzuführen
oder diskrete Logarithmen großer Zahlen zu bestimmen und darüber den Schlüssel
zu ermitteln.
Der Nachteil der asymmetrischen Verfahren besteht darin, dass die verwendeten
Schlüssel viel länger sein müssen als bei symmetrischen Verfahren und rechenintensiver
sind. So ist z.B. DES ca. 1000-mal schneller als RSA. So sind bei symmetrischen
Verfahren heute Schlüssellängen von 128-Bit eine gute Wahl. Bei asymmetrischen
Verfahren sollten die Schlüssellänge dagegen größer 1024-Bit sein.
In der Praxis werden meist hybride Verschlüsselungstechnologien eingesetzt
(siehe
PGP). Diese ermitteln einen zufällig Session-Key und verschlüsseln
mit diesem die zu verschickende Nachricht symmetrisch. Danach wird nur der
symmetrische Session-Key mit einem asymmetrischen Verfahren wie RSA verschlüsselt
und an die Nachricht angefügt.
asynchron
Eine asynchrone Verarbeitung oder Datenübertragung arbeitet ohne ein gemeinsames
Taktsignal. Bei der asynchronen Datenübertragung wird jedes übertragene
Byte
durch ein Start- und ein oder zwei Stopbits begrenzt. Falls der Zeitrythmus
des Empfänger zwischen Start- und Stop-Bit zu stark vom dem des Senders abweicht,
kommt es zu Übertragungsfehlern. Vorteilhaft ist dagegen, dass keine zusätzliche
Leitung für das Taktsignal benötigt wird. Die asynchrone Datenübertragung
ist vor allem bei Wählverbindungen und niedrigen Datenraten verbreitet. Standleitungen
arbeiten dagegen fast immer synchron.
Asynchrone Datenübertragung
Bei der Asynchronen Datenübertragung handelt es sich um eine bitserielle
Übertragung von Informationen. Im Gegensatz zur Synchronen Datenübertragung
werden bei der
asynchronen Übertragung die zu versendenden Informationen
in unregelmäßigen Zeitintervallen gesendet.
AT-Kommando-Set
Befehlssatz zur Steuerung und Konfiguration von
Modems aus
Terminalprogrammen.
Er wurde von der Firma Hayes entwickelt. Die Befehle des Kommandosatzes beginnen
alle mit den Buchstaben AT. Neben einem Kern von Befehlen, der sich zum De-facto-Standard
entwickelt hat, ergänzen die einzelnen Hersteller auch immer wieder inkompatible
Erweiterungen.
ATCP
AppleTalk Control Protocol.
Network Control Protocol
zur Steuerung von AppleTalk-Verbindungen über
PPP Definiert im
RFC 1378.
ATDM
Mehrfachbedeutungen:
- Asynchronous Time Devision Multiplexing - Asynchrones Zeit(Scheiben)
Multiplexing.
- Asynchronous Time Devision Multiplexer.
ATE
Automatic Test Equipment - automatische Testeinrichtung.
ATM
Asynchronous Transfer Mode. ist eine Technologie für vermittelte, verbindungsorientierte
LANs und
WANs. Sie ermöglicht einer theoretisch unbegrenzten Anzahl von Netzbenutzern
dedizierte Hochgeschwindigkeitsfestverbindungen sowohl untereinander als
auch mit
Servern. Als
Vermittlungstechnik ("Cell Relay") soll sie im Breitband
ISDN (B-ISDN) oder auch im Switched Multimegabit Data Service (SMDS-Netze)
eingesetzt werden. Aber auch im LAN-Bereich macht ATM mit Hilfe von
ATM-LAN-Emulationen
mehr und mehr von sich reden. ATM basiert auf einem schnellen Zell-Switching
(Pakete fester Größe: 48+5 Byte), das variable Bitraten (je nach Anforderung)
ermöglicht. Im Zusammenhang mit ATM spricht man nicht von Nachrichtenpaketen,
sondern von Nachrichtenblöcken oder Nachrichtenzellen. (siehe auch
STM, DQDB).
Im ATM genutzte
Schnittstellen sind:
- E3 = 34,368 MBit/s (Zugangsgeschwindigkeit von Datex-M)
- DS3 = 44,736 MBit/s
- TAXI = 100 MBit/s
- STS3/STM1 = 155,52 MBit/s
- SDH/STM4 = 622,08 MBit/s
Siehe auch:
AAL,
ABR,
ATM-Adressregistrierung,
ATM-Dienstklasse,
ATM-Forum,
CAC, CBR, Cell, Cell-Relay, Cell-Switch, Cell-Switching, Classical
IP, CLP,
Congestion Control, DCC, DXI, ESI, GFC, HEC, ICD, ILMI,
LAN-Emulation, MPOA,
NNI,
nrt-VBR, OMA, Payload, PTI, QOS, rt-VBR,
SDH, SONET, Traffic Shaper,
UBR, UNI, UPC,
VCC,
VCI,
VPC,
VPI, Zelle, Zellswitch, Zellswitching.
ATM-Adressregistrierung
Beim Anschalten eines ATM-Endgerätes an einen Switch übermittelt das Endgerät
seine ESI an diesen und erhält von diesem das Netzwerk-Präfix mitgeteilt.
Diesen Vorgang nennt man Adressregistrierung. Er findet über das Interim
Local Management Interface (ILMI) statt.
ATM-Diensteklassen
Mit der Version 4.0 der ATM-Spezifikationen sind vier Dienstklassen definiert:
Die Constant
Bit Rate (CBR) emuliert ein Kupfer- oder
Glasfaserkabel, letzteres
bei wesentlich höheren Kosten. Die Daten werden mit einer konstanten Bitrate
übertragen, ohne dass eine Fehler- oder Flusskontrolle vorgenommen wird. CBR
eignet sich für
Audio- und Videoströme in Echtzeit. Die Variable
Bit Rate
(
VBR) bietet zwei Varianten. Eine kann Anwendungen mit strenger Echtzeitanforderung
wie Videokonferenzen unterstützen. Übertragungsschwankungen, die durch die
Datenkompression wie zum Beispiel bei
MPEG auftreten, sind nur innerhalb
straff definierter Grenzen erlaubt. Die zweite Variante erlaubt größere zeitliche
Verzögerungen (Jitter) und lässt sich beispielsweise für multimediale
E-Mails
nutzen. Die Available
Bit Rate (
ABR) wird genutzt, wenn sich Netzlasten nicht
genau vorhersagen lassen, beziehungsweise wenn Spitzenlasten abgefangen werden
sollen. Unternehmen können den Dienst nutzen, um statt teurer Standleitungen
optional zusätzliche Kapazitäten vertraglich vorzubestellen. Als einziger
Dienst wird eine Überlastung dem Benutzer mitgeteilt. Die Unspecified
Bit
Rate (UBR) garantiert keine bestimmte
Bandbreite oder erfolgreiche Zustellung
von Datenpaketen. Sie eignet sich für die Übertragung von IP-Paketen, die
ebenfalls ohne Gewähr verschickt werden. Andere Anwendungsgebiete sind
E-Mail
und Dateitransfer.
ATM-Dienstequalität
Die Qualität des Dienstes (Quality of Service) wird vertraglich genau ausgehandelt,
denn schon der Verlust einer oder weniger ATM-Zellen kann verheerende Folgen
haben, beispielsweise bei der Übertragung unternehmenskritischer Daten. Ein
Vertrag umfasst eine Verkehrsbeschreibung, das heißt die Wünsche des Kunden
und die akzeptierte Dienstequalität, sowie die Parameter der vereinbarten
Quality of Service. Letztere sind alle verhandelbar und umfassen:
- maximale/ minimale Zellrate,
- langfristige, durchschnittliche Zellrate,
- Dauer der Zustellung,
- erlaubte zeitliche Abweichungen bei der Zustellung,
- die Handhabung und Zustellung von Bruchteilen von Zellen oder Zellblöcken.
ATM-Dienstklasse
Innerhalb von
ATM sind auf der Zellebene Dienstgüten (QOS) definiert. Beim
Verbindungsaufbau vereinbart das Endsystem mit dem Dienstanbieter unter anderem
die Dienstklasse und
Bandbreite.
Diesen Vorgang nennt man Signalisierung.
Er wird durch die CAC vorgenommen. Für unterschiedliche Gruppen von Anwendungen
wurden daher unterschiedliche Dienstklassen definiert.
- Dienstklasse A. Die Klasse A umfasst einen isochronen, verbindungsorientierten
Dienst mit konstanter Bitrate (QOS: CBR). Als Anpassungsschicht wird AAL 1
verwendet. Die Dienstklasse A dient primär der Sprachübermittlung.
- Dienstklasse B. Die Klasse B umfasst einen isochronen, verbindungsorientierten
Dienst mit einer variablen Bitrate, die in Echtzeit übermittelt werden muss
(QOS: rt-VBR). Als Anpassungsschicht wird AAL 2 verwendet. Die Dienstklasse
B dient primär der Videoübertragung.
- Dienstklasse C. Die Klasse C umfasst einen nicht isochronen, verbindungslosen
Dienst mit einer variablen Bitrate, die nicht in Echtzeit übermittelt werden
muss (QOS: nrt-VBR). Als Anpassungsschicht können AAL 3/4 oder 5 verwendet
werden. Die Dienstklasse C dient LAN-Protokollen.
- Dienstklasse D. Die Klasse D ist prinzipiell wie Klasse C nur wird keine
feste Bitrate vereinbart. Wird als QOS UBR benutzt, so wird sich immer um
die beste Auslastung der zur Verfügung stehende Bandbreite bemüht (best effort).
Bei ABR fordert das Endsystem gar keine Bandbreite an, sondern das Netz teilt
dem Endsystem mit, wie viel Bandbreite zur Verfügung steht.
ATM-Dienstklassen
Mit der Version 4.0 der ATM-Spezifikationen sind vier Dienstklassen definiert:
- Die Constant Bit Rate (CBR) emuliert ein Kupfer- oder Glasfaserkabel,
letzteres bei wesentlich höheren Kosten. Die Daten werden mit einer konstanten
Bitrate übertragen, ohne dass eine Fehler- oder Flusskontrolle vorgenommen
wird. CBR eignet sich für Audio- und Videoströme in Echtzeit.
- Die Variable Bit Rate (VBR) bietet zwei Varianten. Eine kann Anwendungen
mit strenger Echtzeitanforderung wie Videokonferenzen unterstützen. Übertragungsschwankungen,
die durch die Datenkompression wie zum Beispiel bei MPEG auftreten, sind
nur innerhalb straff definierter Grenzen erlaubt. Die zweite Variante erlaubt
größere zeitliche Verzögerungen (Jitter) und lässt sich beispielsweise für
multimediale E-Mails nutzen.
- Die Available Bit Rate (ABR) wird genutzt, wenn sich Netzlasten nicht
genau vorhersagen lassen, beziehungsweise wenn Spitzenlasten abgefangen werden
sollen. Unternehmen können den Dienst nutzen, um statt teurer Standleitungen
optional zusätzliche Kapazitäten vertraglich vorzubestellen. Als einziger
Dienst teilt er dem Benutzer eine Überlastung mit.
- Die Unspecified Bit Rate (UBR) garantiert keine bestimmte Bandbreite
oder erfolgreiche Zustellung von Datenpaketen. Sie eignet sich für die Übertragung
von IP-Paketen, die ebenfalls ohne Gewähr verschickt werden. Andere Anwendungsgebiete
sind E-Mail und Dateitransfer.
ATM-Dienstqualität
Die Qualität des Dienstes (Quality of Service) wird vertraglich genau ausgehandelt,
denn schon der Verlust einer oder weniger ATM-Zellen kann verheerende Folgen
haben, beispielsweise bei der Übertragung unternehmenskritischer Daten. Ein
Vertrag umfasst eine Verkehrsbeschreibung, das heißt die Wünsche des Kunden
und die akzeptierte Dienstequalität, sowie die Parameter der vereinbarten
Quality of Service. Letztere sind alle verhandelbar und umfassen:
- Maximale/ minimale Zellrate.
- Langfristige, durchschnittliche Zellrate.
- Dauer der Zustellung.
- Erlaubte zeitliche Abweichungen bei der Zustellung.
- Die Handhabung und Zustellung von Bruchteilen von Zellen oder Zellblöcken.
ATM-Forum
Internationales Konsortium, das sich um die Zusammenführung und Interoperabilität
der ATM-Standards kümmert, um die Entwicklung von ATM-Produkten und -Diensten
zu beschleunigen. Außerdem kümmert es sich um Promotion für
ATM und um Industriekooperation.
Obwohl das Forum kein Standardisierungsgremium ist, arbeitet es eng mit solchen
zusammen (z.B.
ANSI und ITU).
ATM-LAN-Emulation
Es gibt einige Unterschiede in der ATM-Technologie gegenüber herkömmlichen
LAN-Techniken.
Ethernet,
Token Ring oder FDDI sind Techniken, die sich den
Zugriff auf ein Medium teilen. Das bringt mit sich, dass sich die Teilnehmer
auch die
Bandbreite dieses LAN-Mediums teilen. Das ist primär ein Nachteil,
wird aber auch von vielen
Protokollen ausgenutzt, um Nachrichten an alle
Teilnehmer zu schicken (Broadcast). So arbeitet z.B. das
ARP aus der TCP/IP-Welt
mit Broadcasts. Diese Funktionen können mit
ATM nicht ohne Probleme nachgebildet
werden. Da
ATM verbindungsorientiert arbeitet, muss zuerst eine Verbindung
aufgebaut werden.
Um Anwendern bestehender
Applikationen zu ermöglichen, die Software weiter
mit den Geschwindigkeitsvorteilen von
ATM zu nutzen, wurden vom
ATM-Forum
LAN-Emulations-Standards geschaffen. Siehe auch: Classical
IP, BUS, LEC,
LES, MARS, MCS,
VLAN.
ATME
Automatic Transmission, Measuring and signalling test Equipment.
Automatische Übertragungsmesseinrichtung.
atomar
unteilbar. Bezieht sich auf eine Operation, die unter keinen Umständen unterbrochen
werden darf, um nicht einen ungültigen Zustand zurückzulassen.
ATS
Abstract Test Suite - abstrakte Testeinheit.
ATSC
Atvanced Televison Systems Committee, USA.
Attachment
Anhang an eine EMail-Nachricht, der kodiert Programme oder andere Daten enthält.
Siehe auch:
Base64,
MIME, S/MIME, uuencode.
AU
Mehrfachbedeutungen:
- Administrative Unit - Verwaltungseinheit.
- Access Unit. X.400-Terminologie Mittels AUs können aus X.400 Dienste
angeboten werden (z.B. Telex, Teletex), die nicht X.400-typisch sind. Die
Implementation dieser Dienste liegt im Ermessen der PTTs.
Audio
Digitalisierte Klangdaten.
Auflösung
Anzahl der Bildpunkte pro Flächeneinheit.
Die Auflösung einer Digitalkamera ergibt sich aus der Anzahl der Bildpunkte
(Pixel) in Reihen x Zeilen, die auf dem
Chip erfasst werden. Je höher die
Anzahl der Pixel, desto schärfer wird das Bild und desto größer können Sie
es ausdrucken.
Bei Scannerkameras berechnet sich die physikalische Auflösung aus der Multiplikation
der Anzahl der einzelnen CCD-Pixel des Zeilensensors mit der Anzahl der Scanschritte,
die die Zeile beim Abtasten der Bildfläche vornimmt. Bei Chipkameras, die nach dem Three-shot
oder Multiple-Shot-Verfahren arbeiten, ergibt sich die physikalische Auflösung aus der Anzahl
der CCD-Pixel des
Flächensensors.
Anders bei
One-shot-Kameras, die mit
RGB-Sensoren arbeiten. Auch hier stimmt die
Bildauflösung zwar nominell meist mit der Anzahl der auf dem
Flächensensor untergebrachten
CCD-Pixel überein, durch die spezielle Art der
Farbtrennung handelt es sich hierbei jedoch
eigentlich nicht mehr um die physikalische Auflösung, sondern um eine per
Farbinterpolation
hochgerechnete Information.
Das Auflösungsvermögen einer Digitalkamera bestimmt maßgeblich die maximal mögliche
Druckgröße der Bilder. Daneben kann es sich jedoch auch auf die Bildqualität auswirken.
Bei Sensoren mit geringer Auflösung stehen oft nicht genügend CCD-Pixel bereit, um feine
Motivstrukturen präzise und scharf zu erfassen.
Bei der Frage nach der Auflösung preiswerter Kompaktkameras hantieren die Hersteller
oft recht unbekümmert mit Begriffen wie High, Superfine oder Standard. Oft beziehen
sich diese Angaben jedoch nicht auf die tatsächlich im Bild vorhandenen Pixel, sondern
auf die Stärke der
Kompression. So besitzen etwa die Kodak DC40-Bilder immer dieselbe Auflösung
in Pixeln, gleichgültig, ob der Snapshot- oder der High Resolution-Modus gewählt ist. Noch komplexer
gestaltet sich die Auflösungsfrage bei der Chinon ES-3000. Superfine und Fine stehen für unterschiedliche
Kompressionsmodi, während Normal-Aufnahmen auf ein Viertel der maximalen Auflösung
gedrosselt werden.
AUI
Attachment Unit Interface.
Schnittstelle zur physikalischen Trennung von
Transceiver und Ethernet-Controller. Ein AUI-Kabel kann bis zu 50 m lang
sein.
AUP
Acceptable Use Policy. Regeln, welche die Benutzung vieler Netzwerke reglementieren und einschränken.
Der Inhalt dieser Regeln variiert von
Netzwerk zu Netzwerk. Beispiel ist z.B. die AUP des
NSFNet, die
eine kommerzielle Nutzung ausschließt. Siehe auch Policy.
Auslagerungsdatei
Unter einer Auslagerungsdatei (auch Swapfile) versteht man eine - oft temporäre -
Datei,
die moderne Betriebssysteme wie
OS/2,
Linux,
Windows etc. auf der Festplatte eines
Rechners anlegen, um im
Arbeitsspeicher befindliche, aber aktuell nicht benötigte
Informationen kurzfristig zwischenzuspeichern. Zwingend erforderlich wird die Auslagerungsdatei,
wenn die zu bearbeitenden Daten nicht im
Arbeitsspeicher eines Rechners Platz finden.
AUTEX
Automatische Telex- und Teletextauskunft der DBPT.
AUTH
Authentification Service - Authenitifikationsdienst.
Authenticode
Verfahren zur Software-Authentifikation der Firma Microsoft. Wird u. a. im
Internet Explorer
eingesetzt, um ActiveX-Objekte und andere in CAB-Dateien geladene Daten mit Hilfe von
asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren zu authentifizieren. Mit Hilfe von Authenticode
kann man feststellen, ob dass das geladene
Objekt noch im Orginalzustand ist und von wem es
stammt. Ein Sicherheitskonzept, vergleichbar mit der "Sandbox" von Java-Applets, wird für
ActiveX dadurch aber nicht implementiert. D.h., geladene ActiveX-Objekte können trotzdem
Viren oder anderen gefährlichen Code enthalten.
Authentifizierung
Mehrfachbedeutung:
- Verifizierung der Identität eines Benutzers oder die Berechtigung eines
Benutzers zum Zugriff auf ein geschütztes Objekt.
- Verifizierung das eine Meldung nicht manipuliert, geändert oder beschädigt wurde.
- Ein Prozess zum Verifizieren der Zugriffsrechte eines Benutzers auf ein
IT-System oder auf eine geschützte Ressource.
Siehe auch: Passwort.
Authoring
Erstellen von Hypertext-Dokumenten.
Autofocus
Automatisches Scharfstellen - damit kann die Kamera-Optik schnell und präzise das gewünschte
Motiv erfassen. Kameras mit Zoomobjektiv besitzen in der Regel einen Autofocus. Autofocus-Kameras
bieten aber auch eine manuelle Entfernungseinstellung.
Automatische Netzwahl
Die automatische Netzwahl lässt sich im Menü Ihres Handys aktivieren. Sie
erfolgt, wenn Sie mit dem Handy ins Ausland reisen, denn dann bucht sich
Ihr Handy automatisch in ein ausländisches
Netz ein, mit dem Ihr Netzbetreiber
ein Roaming-Abkommen geschlossen hat.
Autonomous System
Ein autonomes System (
AS) ist eine Anzahl von
Routern, die unter einer administrativen
Verwaltung stehen und ein gemeinsames IGP-Routing-Protokoll benutzen. Mehrere autonome
Systeme werden dagegen über EGP-Routing-Protokolle verbunden. Siehe auch
ASN.
Autorisierung
Unter Autorisierung versteht man die Prüfung und gegebenenfalls das Gewähren von Zugriffsrechten auf Ressourcen.
Autosensing
Selbsterkennung. Verfahren, mit dem eine Netzwerkkarte selbständig die korrekte Übertragungsgeschwindigkeit
des
Netzes, an das sie angeschlossen ist, erkennt.
AUX
Auxilary - Hilfsfunktion.
Avatar
Ein Avatar ist die 3D-Repräsentation einer natürlichen Person in einer VRML-Welt, die für mehrere
Besucher ausgelegt ist. Der Avatar wird für die anderen Benutzer an derjenigen Position in die
VRML-Welt eingezeichnet, an der sich der zugeordnete Benutzer gerade befindet. Die Darstellung des
Avatars hat in der Regel nichts mit dem Aussehen des Benutzers zu tun. Stattdessen werden gern
Phantasiegestalten oder Modelle historischer Personen (z.B. Elvis, Marilyn Monroe) verwendet.
AVD
Alternate Voice/Data - abwechselnd Sprache und Daten.
AVD-Systeme ermöglichen die Übertragung von Telefongesprächen und Datenverkehr.
Es gibt Systeme, die auf normalen,
analogen Telefonleitungen beruhen und
solche, die
ISDN als Grundlage haben.
AWD
Automatischer Wähldienst - automatische Wähleinrichtung
für Datenverbindungen.
AWG
American Wire Gauge. Amerikanisches Kabelmaß Der AWG-Wert
legt die Drahtstärke und die zulässige Dämpfung fest.
AWT
Abstract Windowing
Toolkit. Java-Standardklassenbibliothek, die Funktionen
für die plattformunabhängige Gestaltung grafischer Benutzeroberflächen bereitstellt.
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