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B-Kanal
Der B-Kanal überträgt bei einer ISDN-Verbindung die reinen Nutzdaten. Die Steuerinformationen laufen über den D-Kanal. Ein ISDN-Basisanschluss hat zwei B-Kanäle, ein Primärmultiplex-Anschluss bietet dreißig.
Baby-AT
Bezeichnung für ein standardisiertes Platinenformat. Die Positionierung der Steckplätze und des Steckers für die Tastatur ist bei allen Baby-AT-Platinen gleich, so dass sie sich in alle Standardgehäuse problemlos einbauen lassen.
Backbone
Das Backbone ist ein Leistungnetz, das durch Verbinden von mehreren Computernetzen über die einzelnen Einwahlpunkte und eine feste Leitung ('Rückgrat') entstanden ist. Diese Idee liegt auch dem Internet zugrunde: Es ist an mehreren Einwahlpunkten mit den Backbones anderer Firmen verbunden, so dass die Daten in die ganze Welt übertragen werden können.
Backdoor
Hintertür. Eigenschaft eines Programms, die unberechtigten Personen Zugang zu einem Computersystem gewährt. Ein Backdoor stellt immer ein Sicherheitsrisiko dar, selbst wenn es in gutem Glauben installiert wurde, beispielsweise um dem Wartungspersonal einen einfacheren Zugriff zu ermöglichen.
Background program
Der Fachbegriff background program (auf Deutsch Hintergrundprogramm) bezeichnet ein Programm, welches bei prioritätsgesteuerten Systemen mit einer niedrigen Priorität läuft und somit von Programmen mit einer höheren Priorität jederzeit unterbrochen werden kann. Der Teil eines Arbeitsspeichers, in dem Background-Programme gespeichert werden, wird im Fachjargon als Hintergrundbereich bezeichnet.
Backup
Datensicherung. Eine regelmäßige Sicherung der Daten einer Platte (eng. Backup). Kleinere Datenmengen können auf Disketten gespeichert werden. Für größere benötigt man spezielle Backup-Geräte, zum Beispiel eine zweite Festplatte oder ein Bandlaufwerk.
Bandbreite
Die Bandbreite ist das Maß für die Übertragungskapazität einer Leitung. Physikalisch wird die Bandbreite durch die Frequenzen bestimmt, die sich jeweils benutzen lassen. Diese Angabe ist allerdings ungebräuchlich. Statt dessen wird die daraus resultierende maximale Übertragungsrate (in Bit/s) angegeben.
Barebone
Als Barebone (engl. bare bone = bloßer Knochen) bezeichnet man einen Computer, der meist nur aus Gehäuse, Netzteil, Prozessorkühler und Hauptplatine (main board) besteht und vom Käufer mit den von ihm benötigten Komponenten (CPU, RAM, Grafikkarte, Laufwerke etc., aber auch Betriebssystem und Software) ausgestattet werden kann. (Quelle: Wikipedia)
Base64
Eine Codierung für Binärdaten zur Übertragung von E-Mail-Textkörpern gemäß der MIME-RFC von IETF. Base64 besteht lediglich aus 64 Codierungszeichen (A-Z, a-z, 0-9, +, /), die eine Teilmenge von US-ASCII darstellen.
Basisanschluss
Der Basisanschluss mit zwei B-Kanälen (B-Kanal) ist die übliche Konfiguration für private Haushalte und kleine Unternehmen. Er kann als Anlagenanschluss oder als Mehrgeräteanschluss ausgelegt sein.
Basisband-Verfahren
Im Gegensatz zum Breitband-Verfahren (siehe gleichnamiges Stichwort) werden beim Basisband-Verfahren keine spezifischen Frequenzen für die Datenübertragung verwendet. Stattdessen erfolgt die Übertragung der Daten über ein und dieselbe Frequenz (Nachteil: Signale können nur nacheinander vom Sender zum Empfänger transportiert werden).
Batch-Verarbeitung
Stapelverarbeitung. Verarbeitung bei der die Ausführung der Programme und deren Reihenfolge festgelegt in einer Prozedur (Batch-, Stapel-Prozedur) ist. Die Stapelverarbeitung findet meistens im Hintergrund statt.
Baud
Maßeinheit für die Datenübertragungsrate: Anzahl der pro Sekunde übertragenen Bits. Es gilt: 1 Baud = 1 bps = 1 Bit/s. Die Einheit Baud ist nach dem französischen Techniker E. Baudot (1845 bis 1903) benannt, der 1874 den nach ihm bezeichneten Baudot-Telegraphen erfand.
BBS
Unter einem BBS (Bulletin Board System) versteht man ein Mailbox-System, welches es ermöglicht, Nachrichten und Dateien (z.B. Programmdateien) abzulegen bzw. von dort runterzuladen. Viele der ursprünglich vom Internet unabhängigen BBS haben mittlerweile einen Internet-Zugang geschaffen, sodass auch Web-User auf die jeweiligen BBS-Angebote problemlos zugreifen können.
Bcc
Unter Bcc (Blind Carbon Copy) versteht man die so genannte Blindkopie einer E-Mail. Das bedeutet, dass die Empfänger einer Bcc-Mail keinerlei Hinweise darüber erhalten, wer außer Ihnen noch eine Kopie der Nachricht erhalten hat.
BECN
Backward Explicit Congestion Notification - Entsprechung zum FECN, nur wird hier die Überlastung in Richtung der sendenden Station gemeldet. Entsprechende Maßnahmen müssen jedoch von höheren Applikationen beziehungsweise Protokollen eingeleitet werden, Frame Relay selbst sieht das nicht vor.
Befehlszyklus
Unter dem Fachbegriff Befehlszyklus versteht man die Zeit, die die CPU (Zentraleinheit einer EDV-Anlage) zur Abarbeitung eines Befehls benötigt. Die Operationszeit setzt sich aus mehreren unterschiedlichen Verarbeitungsschritten zusammen:
  1. dem Laden eines Befehls,
  2. dem Entschlüsseln des betreffenden Befehls-Codes,
  3. der eventuell erforderlichen Bearbeitung von Adressen,
  4. dem Ausführen der jeweiligen Operation,
  5. der Vorbereitung des jeweils nächsten Befehls.
Benchmark
Unter Benchmark bzw. Benchmark-Tests versteht man Verfahren zur Messung der Leistungsfähigkeit von Computersystemen. Häufig genutzte Testverfahren sind etwa SPEC (Systems Performance Evaluating Cooperative Effort) und der so genannte iCOMP-Index. Während ersteres die Leistungsfähigkeit eines PC-Systems zu den Leistungswerten einer DEC VAX 11/780-Workstation in Relation setzt, misst letzteres die Leistungsfähigkeit von Intel-Prozessoren und macht diese untereinander vergleichbar.
Benchmark/Benchmark-Test
Unter Benchmark bzw. Benchmark-Tests versteht man Verfahren zur Messung der Leistungsfähigkeit von Computersystemen. Häufig genutzte Testverfahren sind etwa SPEC (SPEC = Systems Performance Evaluating Cooperative Effort) und der so genannte iCOMP-Index. Während ersteres die Leistungsfähigkeit eines PC-Systems zu den Leistungswerten einer DEC VAX 11/780-Workstation in Relation setzt, misst letzteres die Leistungsfähigkeit von Intel-Prozessoren und macht diese untereinander vergleichbar.
Benutzerbibliothek
Unter einer Benutzerbibliothek versteht man einen bestimmten Teilbereich einer auf einem Datenverarbeitungssystem installierten Softwarebibliothek (Programmsammlung). Die Benutzerbibliothek enthält sämtliche Daten und Programme, die der jeweilige Anwender für seine individuelle Arbeit benötigt. Auf Mehrbenutzersystemen (also auf Computeranlagen, wo mehrere Anwender mit ein und demselben System arbeiten) wird die Benutzerbibliothek in der Regel durch diverse Schutzeinrichtungen wie User-ID und Passwort etc. vor dem Zugriff durch andere, nicht autorisierte Mitbenutzer geschützt.
Benutzerkonto
Ein Benutzerkonto (englisch user account) ist im IT-Bereich für die Authentisierung eines Anwenders zum Zugang zu einem EDV-System verwendet. Üblicherweise muss man sich vor dem Zugriff auf ein EDV-System oder Anwendung mit einer Userid (Benutzernummer, bei MS auch Benutzername genannt) und einem Passwort authentifizieren. Einem Benutzerkonto können je nach Aufgabe verschiedene Berechtigungen (Privilegien) zugeordnet werden, zum Beispiel Zugriffsrechte auf Dateien, Verwendung bestimmter Ressourcen usw. Durch eine eindeutige Zuordnung zu einer Kostenstelle, können auch genaue Kosten für die Nutzung des Systems ermittelt werden.
Benutzername
Der Fachausdruck Benutzername (UserID) bezeichnet den Namen oder die Kennung, unter der der User eines Netzwerks (lokalen Netzes oder des Internet) bzw. das Mitglied eines Online-Dienstes wie AOL oder CompuServe geführt wird. Benutzernamen werden wahlweise vom Netz-Provider zugeteilt oder können vom jeweiligen Anwender frei gewählt werden.
Benutzerrechte
Benutzerrechte sind Privilegien (Berechtigungen), die vergeben werden, um festzulegen, wie und was ein Anwender auf einem System nutzen darf.
Betrachtungsabstand
Um die Perspektive eines Objektes korrekt wahrnehmen zu können, muss auf den Betrachtungsabstand geachtet werden. Er ergibt sich aus dem Produkt von Brennweite x Vergrößerungsfaktor.
Betriebskosten
Unter Betriebskosten (eng. operating costs) versteht man den Teil der Kosten der Datenverarbeitung, der für den laufenden Einsatz eines DV-Systems aufgewendet wird. Zu den operating costs zählen vor allem die ständig anfallenden Kosten für die Hardware (z.B. Mietkosten bzw. Abschreibung), die Wartungs- und Personalkosten, die Raumkosten sowie die Kosten für Energie. Ebenso werden die Ausgaben für die Beschaffung von Datenträgern, die periodisch anfallenden Beiträge zu Versicherungen etc. zu den Betriebskosten gezählt.
Betriebssystem
Ein Betriebssystem ist ein Grund- bzw. Basisprogramm, das eine Computer-Anlage überhaupt erst funktions- bzw. betriebsfähig macht. Zu den Aufgaben des Betriebsystems gehören u. a. die Steuerung und Überwachung von Geräten und Geräteteilen, die Koordination der Arbeitsweise von Anwenderprogrammen u. s. w. Jede EDV-Anlage, gleich ob es sich dabei um einen Großrechner, einen Personalcomputer oder einen Handheld-PC handelt, benötigt stets ein Betriebssystem, welches zu der jeweiligen Hardware kompatibel ist. Zu den bekanntesten Betriebssystemen im PC-Bereich zählen die Microsoft Betriebssysteme Windows sowie IBM's Systemsoftware OS/2 und freies Linux (siehe gleichnamige Stichworte). Auf Mehrplatzanlagen (siehe Stichwort) wird häufig das Betriebssystem UNIX sowie dessen Derivate als Systemprogramm eingesetzt.
Bibliothek
(Library) - eine logische Gruppierung von Objekten.
Bildbearbeitungs-Software
Neben dem durch Adobe Photoshop implizit bestimmten Standard gibt es eine Reihe anderer Programme für die Bildbearbeitung, die für konkrete Anwendungsfälle Vorteile bieten können. Das für Mac und Windows erhältliche Programm x-Res von Macromedia bietet unter anderem die Unterstützung von Plug-Ins wie beispielsweise Kai's Power Tools 3.0, die für das Web-Publishing wichtigen Dateiformate wie GIF89a und progressives JPEG, sowie eine umfassende Auswahl von Retusche- und Malwerkzeugen. Besonders interessant jedoch ist x-Res für Bildbearbeiter, die regelmäßig mit sehr großen Dateien hantieren. Ähnlich wie die Software Live Picture arbeitet x-Res Auflösungsdatei genauso lange, als handele es sich um eine Datei mit nur fünf Megabyte. Möglich wird es durch die Tatsache, dass alle Bearbeitungsschritte an einer Bildvariante mit niedriger Auflösung durchgeführt und erst am Ende auf die Feindaten angewandt werden. Daneben wartet Live Picture mit einer Fülle von Editier-, Retusche- und Korrekturwerkzeugen auf, ebenso wie mit einer leistungsfähigen Ebenentechnik zur Erstellung von Montagen. Der Hersteller empfiehlt das Programm als Ergänzung zu Adobe Photoshop für Anwender, die sehr große Bilddateien verarbeiten müssen. Neben der Macintosh-Version sind Portierungen auf Silicon Graphics und Windows 95 verfügbar.
Nur für die Windows-Plattform konzipiert ist dagegen Picture Publisher von Micrografx. Trotz einfacher Bedienbarkeit weist die Software ein großes Leistungsspektrum auf, wenngleich professionelle Funktionen für den Prepress-Bereich etwas zu kurz kommen. Im Gegenzug findet sich umfassende Unterstützung für die Automatisierung von Bildbearbeitungsaufgaben durch Makros und Skripts. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet auch das neue Softwarepaket Photo Impact für Windows 95. Speziell für den Einsatz im Office- und Inhouse Publishing-Bereich konzipiert, besteht Photo Impact aus sechs Einzelprogrammen: Neben dem Dateibetrachter, einem Screenshot-Programm und dem Grafik-Explorer dürfte vor allem die Bilddatenbank Album für viele Anwender alleine schon den Preis des Gesamtpakets wert sein. Nicht zu vergessen ist auch die vom freiem Betriebssystem Linux stammende Anwendung GIMP, die eigentlich alle Stärken von anderen Bildbearbeitungssoftware aufweist hat aber nicht unter den die Schwächen des Betriebssystems Windows zu leiden. Diese Software ist auch, wie die meiste Linux-Software kostenlos. Die Portierung von xfree86 auf andere Betriebssysteme hat es auch ermöglicht GIMP unter OS/2 Warp und Windows zu benutzen.
Bildschirmschoner
Unter einem Bildschirmschoner versteht man ein Programm, das dafür sorgt, dass nach einer vordefinierten Zeitspanne, in der keine Eingaben am PC erfolgen, Bilder oder Animationen auf dem Monitor erscheinen. Vor einigen Jahren wurden Bildschirmschoner dazu verwendet, das so genannte Einbrennen von Bildelementen und eine damit verbundene Beschädigung von Monitoren zu verhindern. Moderne Bildschirme sind gegen das Einbrennen jedoch gefeit, so dass Bildschirmschoner in unseren Tagen lediglich einen Unterhaltungswert besitzen.
Bildwiederholfrequenz
Unter Bildwiederholfrequenz versteht man die Anzahl Bilder, die pro Sekunde auf einem Bildschirm dargestellt werden können. Die Bildwiederholfrequenz wird in der Maßeinheit Hertz (Abkürzung: Hz) gemessen. Je höher die Bildwiederholfrequenz, desto geringer das Flimmern des Bildschirms, desto augenschonender kann der Anwender an seinem Monitor arbeiten. Ab einer Bildwiederholfrequenz von 75 Hz kann man ein Bildschirm als ergonomisch bezeichnen. Die TCO '99 empfiehlt allerdings eine Bildwiederholfrequenz von 85 Hz.
Bildübertragung
Während für die digitale Übertragung der kleinen Bilddateien der digitalen Kompaktkameras die einschlägigen Onlinedienste oder die normale Modemverbindung zwischen Sender und Empfänger meist ausreichen, sind im professionellen Bereich - etwa zwischen dem digitalen Fotostudio und der Agentur oder dem Belichtungsservice - größere Datenmengen zu transportieren. Wegen der höheren Bandbreite wird hierfür generell das ISDN-Netz genutzt, was jedoch meist eine Abstimmung der Hard- und Software zwischen Sender und Empfänger voraussetzt. Werden auf beiden Seiten dieselben Hardware-Plattformen eingesetzt, sind die möglichen Probleme meist gering: Macintosh-Computer arbeiten fast immer mit dem Leonardo-Protokoll, während sich auf dem PC das Euro File Transfer-Protokoll als Quasi-Standard durchgesetzt hat.
Da beide Protokolle generell nur mit ihresgleichen kommunizieren, ist für die Übertragung zwischen Mac und PC ein spezielles Protokoll erforderlich. Meist wird hierfür das Twist-Protokoll genutzt, das für beide Plattformen zur Verfügung steht. Obwohl mit der ISDN-Übertragung ein weitaus höherer Datendurchsatz möglich ist als mit einem Analogmodem, bleibt die Übertragung von Bilddaten - besonders für größere Druckformate - sehr zeitaufwendig. So können die Übertragungszeiten für einige wenige Bilddateien durchaus im Stundenbereich liegen. Daher greift man vielerorts auf die Komprimierung der Bilder zurück, die Übertragungszeiten und -kosten auf einen Bruchteil reduziert. Für eine noch schnellere Übertragung ist es zudem möglich, parallel über mehrere ISDN-Kanäle zu senden. Jeder ISDN-Anschluss verfügt grundsätzlich über zwei Kanäle; sind mehrere Anschlüsse vorhanden, so lassen sich auch diese mittels spezieller Gateway-Computer bündeln.
BIOS
Das BIOS (Basic Input/Output System, übersetzt: Grund-Ein- und Ausgabe-Programm, ist das Grundprogramm des Computers, das in einem Baustein auf der Hauptplatine gespeichert ist. Es lädt gleich nach dem Einschalten des Computers das Betriebssystem von einem Laufwerk.
Bios-Passwort
Nachdem Sie Ihren PC eingeschaltet haben und bevor Windows startet, meldet sich das Bios Ihres Computers. Wenn Sie im Bios-Setup ein Passwort festlegen, wird Ihr Betriebssystem erst dann gebootet, wenn das Passwort korrekt eingegeben wurde.
Bios-Setup
Im Bios-Setup legen Sie wichtige Systemeinstellungen Ihres PCs fest. Dazu zählen etwa die Festplatten-Parameter. Oft können Sie dort auch ein Bios-Passwort festlegen. Die Methode, das Bios-Setup aufzurufen, ist von PC zu PC unterschiedlich. Achten Sie auf Meldungen, die Ihr Computer beim Hochfahren ausgibt, etwa "Press to enter Setup". Gibt Ihr Bios Ihnen keinen derartigen Hinweis, probieren Sie es mit den Tasten Entf, F1, F2 oder Tastenkombinationen wie Alt-F1 und Strg-Alt-Esc.
Bit
Binary digit (Binärstelle, binäre Ziffer). Das Bit ist die kleinste denkbare Speichereinheit innerhalb einer Computeranlage. Realisiert wird das Bit durch physikalische Zustände wie Strom oder Kein-Strom (z.B. im Arbeitsspeicher einer EDV-Anlage), Süd- oder Nordmagnetismus (z.B. auf Disketten oder Festplatten) etc. Zur Beschreibung dieser physikalischen Zustände verwendet man in der Praxis die binären Ziffer 0 und 1. Siehe auch Byte und Byte-Einheiten.
Bit-Raten-Adaption
Einige nationale ISDN-Varianten arbeiten mit unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeiten. Euro-ISDN überträgt mit 64 Kbps, in den USA sind dagegen 56 Kbps üblich. Damit Sie trotzdem mit einer Gegenstelle in den USA Verbindung aufnehmen können, wird in der Vermittlungsstelle die Datenrate angepasst.
Bitparallel
Unter bitparallel versteht man eine bestimmte Art der Speicherung bzw. Übertragung von Daten, bei der sämtliche zu einem Byte gehörenden Bits gleichzeitig transportiert bzw. gespeichert werden. Bei der bitparallelen Übertragung muss für jedes zu übertragende Bit ein eigener Leiter vorhanden sein. Daher ist diese Art der Speicherung bzw. Übertragung von Informationen technisch aufwendiger als die bitserielle (siehe Stichwort Bitseriell).
Bitseriell
Als bitseriell bezeichnet man eine bestimmte Art der Speicherung bzw. Übertragung von Daten, bei der die einzelnen Bits eines Bytes hintereinander liegen bzw. einzeln nacheinander übertragen werden. Bei der Realisierung der bitseriellen Speicherung bzw. Übertragung benötigt man im Gegensatz zur bitparallelen Methode (siehe Stichwort bitparallel) nur einen einzigen Leiter, über den sämtliche zu übertragenden Informationen (sämtliche Bits) nacheinander transportiert werden. Die bitserielle Übertragung ist somit technisch sehr viel einfacher zu realisieren als die bitparallele Methode.
BitTorrent
Eine Zusammensetzung aus Bit (Einheit für Datenmenge) und des englischen Wort torrent (reißender Strom). BitTorrent ist ein kollaboratives File-Sharing-Protokoll, das besonders für die schnelle Verteilung großer Dateien (über 100 MB) geeignet ist. Technisch ist das Protokoll der OSI-Schicht 7 (Anwendungsschicht) zuzuordnen und setzt auf das TCP/IP-Referenzmodell auf. Die Referenzimplementierung durch den Erfinder Bram Cohen erfolgte in der Programmiersprache Python. Mittlerweile steht eine Reihe von alternativen Programmen zur Verfügung, die das BitTorrent-Protokoll implementieren.
Blackberry
Beim Blackberry-Dienst handelt es sich um eine Lösung, bei der Mobile Endgeräte nicht länger ihre E-Mails vom Server abholen müssen, sondern diese selbstständig bei Eintreffen über Mobilfunk auf das entsprechende Gerät schiebt ("push"). Die Endgeräte für diesen Dienst, die der Hersteller RIM auch produziert, tragen verwirrenderweise auch den Namen Blackberry und eine Typenbezeichung. Deshalb kann mit der Bezeichung Blackberry sowohl das RIM-Handy als auch der Dienst an sich gemeint sein.
Die Middleware für den Blackberry-Dienst setzt auf der E-Mail-Lösung MS Exchange, Lotus Domino oder Groupwise auf. Die aktuelle Software trägt die Versionsnummer 4.
Bleichfixierbad
Bei der Entwicklung von Farbmaterialien dient das Bleichfixierbad dazu, nach dem Farbentwickler das metallische Silber und das Silberhalogenid aus den Schichten herauszulösen und das Farbstoffbild haltbar zu machen.
Block-Modus
Normalerweise liest das Bios Daten sektorenweise (512 Bytes) von der Festplatte. Meist ist es aber effizienter, einige aufeinander folgende Sektoren in einem Rutsch - sprich: in einem Block - zu lesen. Wenn Sie den Block-Modus aktivieren, ermittelt das Bios die optimale Blockgröße für die Festplatte und liest dann bis zu 32 Sektoren mit einem Befehl. Alle neueren Festplatten unterstützen den Block-Modus.
Blog
Ein Blog (eigentlich ein Weblog - engl. Kontamination aus Web und Log) ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Neue Einträge stehen an oberster Stelle, ältere folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.
Sie sind auch Online-Tagebücher genannt.
Blooming
Fällt auf ein Pixel eines CCD-Sensors eine Überdosis Licht, so wird dieses überfüllt: Es erzeugt die maximale Spannung, die bei der A/D-Wandlung in Weiß umgesetzt wird und so im Bild Flächen ohne Zeichnung erzeugt. Darüber hinaus schwappt die Überladung auf benachbarte CCD-Pixel über, so dass auch diese überfüllt werden, obwohl im betreffenden Motivbereich tatsächlich Zeichnung vorhanden ist. Besonders anfällig für Blooming-Effekte sind reflektierende Motivelemente wie Chrom, Glas oder verspiegelte Gegenstände. Dieses typische CCD-Problem lässt sich durch eine entsprechend weiche Ausleuchtung des Motivs weitgehend vermeiden. Neuere Digitalkameras verfügen daneben hardwareseitig schon über Anti-Blooming-Mechanismen. Auch die Microscanning-Technik, die in der Digitalkamera Kontron Progres 3012 eingesetzt wird, verhindert durch den großen Abstand zwischen den einzelnen CCD-Pixeln das Auftreten von Blooming-Effekten.
Blue Screen Of Death
Der Blue Screen Of Death (BSOD) ist der Schrecken aller Windows-Anwender. Statt der üblichen Fehlermeldung in einer Dialogbox erscheint ein blauer Bildschirm mit einer Textmeldung. Und weil danach der Rechner in den allermeisten Fällen endgültig abstürzt, ist der Name (Blauer Bildschirm des Todes) sicher gerechtfertigt.
Unter Windows 95/98 ist es zwar in Ausnahmefällen möglich, wieder zum Desktop zurückzukommen, doch das System ist dann auf jeden Fall instabil und sollte neu gestartet werden.
Bluetooth
Bluetooth ist ein Protokoll für drahtlose Datenübertragung. Der Standard dient zur Datenübertragung durch kurzwelligen Funk im global lizenzfrei nutzbaren ISM-Netz (2.45 GHz) bei einer Reichweite von maximal 10 Meter, durch Verstärkung bis zu maximal 100m. Die Übertragungsgeschwindigkeit erreicht 1 MBit/s. Der Verbindungstyp ist one-to-one. Außer einem Datenkanal stehen auch Sprachkanäle zur Verfügung. Bluetooth Handy
Im Gegensatz zu einer Infrarot-Verbindung (Irda), braucht diese Funktion keinen Sichtkontakt zu anderen Geräten. So bleibt beispielsweise das Handy einfach in der Jackentasche, während es selbstständig vom Laptop Daten empfängt und ins Internet weiterleitet
Bluetooth-Verfahren
Als Nachfolger für Irda (siehe gleichnamiges Stichwort) entwickeln derzeit die Unternehmen Intel, IBM, Ericsson, Nokia und Toshiba das Bluetooth-Verfahren. Dieses ermöglicht es PC und PC-Peripherie mittels Funkverbindung miteinander zu verbinden. Die Übertragungsgeschwindigkeit per Funk beträgt zwar lediglich 1 Mbit pro Sekunde (bei Irda sind es immerhin 4 MB/s), dafür erfordert das Verfahren jedoch keinen direkten Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger. Per Funkverbindung kann innerhalb geschlossener Räume eine Entfernung von bis zu 50, im Freien gar bis zu 300 Meter problemlos überbrückt werden.
BML
Bean Markup Language, eine Methode zur Beschreibung einer Anwendung mit JavaBeans-Komponenten in XML.
Body
Body ist der Text eines Artikels inklusive Signatur.
Bolero
Die Application-Plattform for Electronic Business der Software AG. Bolero ist ein Akronym für Business Objects Language EnviROnment. Bolero enthält eine proprietäre objektorientierte Sprache, die vom Compiler in Java-Binärcode umgesetzt wird. Alle Entwicklungsdaten werden in einem Repository aufbewahrt. Neben der Funktionalität von Java unterstützt Bolero u. a. lange Transaktionen, Design Patterns (Entwurfsmuster) und persistente Klassen (JRB) einschließlich OQL-Abfragen.
Booten
Das Starten eines Computersystems (IPL). Beim Booten wird im allgemeinen zuerst ein Startprogramm abgearbeitet, das in einem ROM gespeichert ist (BIOS). Dieses Programm lädt das Betriebsystem vom Massenspeicher in den Hauptspeicher.
Bootmanager
Ein Bootmanager gibt dem Benutzer die Möglichkeit, vor dem eigentlichen Start (Booten) ein Betriebssystem zu wählen. Bootmanager sind Bestandteile von OS/2 und Linux. Für andere Betriebsysteme sind sie von Drittherstellern erhältlich. Vorsicht: bei der Installation von Windows (alle Mutationen) auf einem System mit dem Bootmanager von OS/2 wird dieser von Windows immer inaktiviert. Unter Windows 2000 sogar nach jedem Booten. (So viel zum Thema Microsoft und Monopol).
Bootsektor
Der Bootsektor ist der erste Sektor eines logischen Laufwerks. Dort stehen alle wichtigen Infos zum Datenträger, etwa die Größe der Zuordnungseinheit und der Partition. Hier ist auch das Startprogramm für das Betriebssystem abgelegt.
Bootviren
Eine Erstinfektion ist nur beim Booten möglich. Diese Viren können sich aber auch auf nicht bootfähigen Disketten verstecken.
Bootvirus
Virus, der beim Start des Rechners aktiv wird, noch bevor das Betriebssystem komplett geladen ist. Auf Disketten sitzt der Virus (zumindest teilweise) im Bootsektor; selbst Disketten, die keine Dateien enthalten, können also infiziert sein. Auf Festplatten kann der Virus im Master Boot Record (MBR) oder im logischen Bootsektor sitzen. Im MBR ist er gegen Formatierungsbefehle des Betriebssystems (z.B. Format c:) immun.
bps
Bit per second. Eine Maßeinheit für die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Hin und wieder wird die Übertragungsgeschwindigkeit im Rahmen der Datenfernübertragung (DFÜ) auch in der Maßeinheit Baud angegeben. Dabei entspricht 1 Baud einem bps.
Branchenlösungen
Branchenlösungen im IT-Sinne sind speziell an die verschiedenen Wirtschaftsbranchen angepasste Hard- und Softwarelösungen, die deren spezifischen Bedürfnissen erfüllen.
Breitband-Verfahren
Die Datenübertragung bei dem Breitband-Verfahren erfolgt auf verschiedenen Frequenzen, auf die die Datensignale aufmoduliert, d.h. aufgesetzt, werden. Jede Frequenz wird zum Transport anderer Signale benutzt. Somit können über dieselbe Leitung gleichzeitig mehrere Daten parallel transportiert werden.
Brennweite
Ein wichtiges Merkmal der Objektive ist die Brennweite. Sie gibt den Betrachtungswinkel an. Für digitale Kameras wird der Wert so umgerechnet, dass er sich auf das 35-mm-Kleinbildformat bezieht. Man unterscheidet zwischen Weitwinkel- (15 bis 35 Millimeter), Standard- (35 bis 70 Millimeter) und Teleobjektiven (ab 70 Millimetern). Mit Zoom-Objektiven lässt sich die Brennweite in einem bestimmten Bereich stufenlos einstellen. Die digitalen Kameras kamen in der Vergangenheit meist mit Standardobjektiven mit fester Brennweite. Heute haben dagegen viele Modelle Zoom-Objektive (häufig: 35 bis 105 Millimeter).
Brennweitenverlängerung
Die Verwendung normaler Kameragehäuse mit digitalem Innenleben oder entsprechenden Rückteilen bringt in vielen Fällen eine Veränderung der effektiven Objektivbrennweite mit sich. Grund ist die Tatsache, dass die Abmessungen der CCD-Chips geringer sind als die des eigentlich für die entsprechenden Kameras und Objektive vorgesehenen Films. Die effektive Brennweite eines bestimmten Objektivs errechnet sich aus der Multiplikation der normalen Brennweite mit dem für die jeweilige Digitalvariante angegebenen Verlängerungsfaktor.
Die dadurch entstehende Verschiebung der Brennweiten in Richtung Telebereich empfinden nicht wenige Fotografen - beispielsweise in der Sportfotografie - als positiven Nebeneffekt. Problematisch allerdings kann bei Kameras wie der DCS 420 von Kodak beziehungsweise dem entsprechenden Canon-Modell EOS*DCS 1 der Wunsch nach echten Weitwinkelaufnahmen werden, da selbst aus einem Objektiv mit ursprünglich 14 Millimetern ein 35 Millimeter-Objektiv wird.
Bei den digitalen Spiegelreflexkameras von Fuji und Nikon wurde diese Problematik durch den Einbau einer zusätzlichen Optik entschärft. Viele Hersteller von Scannerkameraanalog zu dem jeweiligen Filmformat zu konzipieren, wodurch sich keine Veränderung bei den Objektiven ergibt.
Bridge
Verbindung zwischen einzelnen Netzen. Durch sie können auch mehrere kleinere LAN's zu größeren Netzen verbunden werden.
Browser
Browser - ein Programm zum Betrachten von Internetdokumenten und Abrufen der Multimediadateien (Musik, Video usw.) Das Wort kommt vom englischen Ausdruck 'to browse' - stöbern. Ein bekannter Browser ist z.B. Netscape Navigator, Firefox, Opera oder auch Internet Explorer.
Brute Force
Übersetzt bedeutet der Begriff soviel wie "rohe Gewalt". Gemeint ist damit, dass bei der Lösung von Berechnungen per Computer ein Suchverfahren eingesetzt wird, das alle möglichen Kombinationen durchprobiert. Dieses Vorgehen dient oft dazu abzuschätzen, wie groß der Aufwand ist, wenn keine weitere Information zur Verfügung steht oder wird angewendet, wenn andere Vorgehensweisen versagen. Zum Beispiel können auf diese Weise geheime Botschaften entschlüsselt werden, indem man sämtliche Schlüssel ausprobiert.
Buddy-Liste
Die Buddy-Liste der AOL-Software erlaubt es AOL-Teilnehmern zu erkennen, ob andere AOL-Teilnehmer online sind. Sind diese Online, lässt sich daraufhin eine Telegramm zu diesem Teilnehmer schicken.
Buffer Underrun
CD-Brenner: Für einen einwandfreien Brennvorgang muss Ihr System einen kontinuierlichen Datenfluss gewährleisten. Ein Buffer Underrun tritt auf, wenn der Datenstrom zum Brenner zu gering ist und sich so der Cache des Brenners leert. Die Folge: Der Track, im schlimmsten Fall sogar der Rohling, ist verloren.
Bug
Der Fachbegriff Bug (auf Deutsch: Wanze) bezeichnet in der Terminologie der EDV einen vom Softwarehersteller unentdeckt gebliebenen Programmfehler, welcher die Nutzungsmöglichkeit der jeweiligen Software (mehr oder weniger stark) beeinträchtigt. Trotz umfangreicher Testverfahren seitens der Softwareanbieter dürften (fast) alle derzeit auf dem Markt angebotenen Softwareprodukte einen oder auch mehrere kleine oder auch größere Bugs enthalten. Der Begriff stammt aus der Frühzeit der DV, in der Wanzen und anderes Ungeziefer die Röhren früher Elektronengehirne physikalisch außer Gefecht setzen konnten.
Bug fix
Der Fachbegriff Bug Fix bezeichnet eine Software (bzw. Teil einer Software), die dazu dient, die in der Fachsprache als Bug bezeichnete Programmfehler in Softwareprodukten zu beheben. Um Anwendern die Möglichkeit zu eröffnen, schnell und unkompliziert fehlerbereinigte Versionen von Softwareprodukten zu erhalten, bieten zahlreiche Softwarehersteller mittlerweile Bug fixes für ihre Programme auch via Internet an.
Bulkware
Häufig findet man Angebote, die technische Geräte wie Grafikkarten oder CD-Brenner in zwei Versionen ausweisen: Einmal als Retail-Version und einmal als Bulk oder Bulkware. Letztere ist normalerweise deutlich preiswerter.
Der Unterschied: Die Retail-Version ist für den Endverbraucher bestimmt, ist also ordentlich verpackt und enthält alle Zubehörteile, Treiber und evtl. Programme, die zum Betrieb notwendig sind. Eine Bulk-Version ist dagegen nicht für den Einzelverkauf gedacht. Es kann sein, dass beispielsweise nur ein mageres Handbuch statt einer ausführlichen Einbauanleitung vorhanden ist oder dass Software, die der Retail-Version beiliegt, fehlt. Nachfragen vor dem Kauf lohnt also. Wer sich mit Rechnern einigermaßen auskennt, kann aber mit Bulk-Versionen durchaus Geld sparen.
Burn Proof
Alle Brennverfahren für CD-ROMs haben eine gemeinsame Krux: Sie benötigen einen konstanten Datenstrom zum Schreiblaser. Hat der Brenner keine Daten mehr im Schreib-Buffer, liegt ein so genannter Buffer-Underrun vor - der Rohling ist hin. Das droht immer dann, wenn der PC zu beschäftigt oder zu langsam ist, um genügend Daten zum Brenner zu schicken. Das Problem verschärft sich, je schneller ein Brenner ist. Ein 12fach-Schreiber will mindestens 2 MB Daten pro Sekunde.
Einen Ausweg aus dem Übel bietet das UDF-Verfahren. Allerdings kann ein CD-Player oder ein PC ohne UDF-Lesetreiber ein UDF-beschriebenes Medium nicht lesen. Sanyo hat mit der Burn-Proof-Technik einen Weg gefunden, das Buffer-Underrun-Problem zu beheben: Der Brenner hört schlicht auf zu schreiben, wenn er keine Daten mehr im Puffer hat, und arbeitet weiter, wenn wieder genügend Daten da sind. Diese Technik kann zwar "verbrannte" Rohlinge nicht völlig eliminieren, aber sie beseitigt eine der Hauptursachen.
Burst-Mode
Unter Burst-Mode (auf Deutsch: Blockbetrieb) versteht man eine spezielle Betriebsart von Komponenten einer EDV-Anlage, bei der ganze Datenblöcke auf einmal übertragen werden. Vom Burst-Modus spricht man beispielsweise bei Kanälen, wenn diese ganze Datenblöcke von der Zentraleinheit zu den angeschlossenen Peripheriegeräten transportieren. Ebenso existiert ein Burst-Modus bei Cache-Speichern (siehe Stichwort Cache). Im Rahmen dieses Hochgeschwindigkeitsmodus holt sich der Cache-Speicher eines Rechners mehr Daten von der untergeordneten Speicherebene als er unmittelbar benötigt. Es geschieht in der Annahme, dass die nächsten angeforderten Informationen unter den zuvor geholten Daten sein könnten.
Bus
Unter einem Bus versteht man eine Verbindungsleitung innerhalb einer Rechenanlage, welche die einzelnen Funktionseinheiten des betreffenden Systems miteinander verbindet. Bus-Systeme werden in drei Gruppen unterteilt: 1. Datenbus, 2. Adressbus 3. Steuerbus (siehe auch gleichnamige Stichworte).
Bus-Topologie
Grundform der Netztopologie. Die einzelnen Netzwerkrechner werden hierbei linear an einer Leitung miteinander verbunden (einfachste Netzform, daher auch am preiswertesten zu realisieren).
Business Intelligence
Business Intelligence ist die Verwendung von analytischen Konzepten, Prozessen und Werkzeugen, die durch die kostengünstige, professionelle und transparente Analyse allen geschäftlichen Prozessen, deren Planen, Steuern und Kontrolle ermöglichen. Dafür werden verschiedene interne und externe Daten als Quellen herangezogen.
Business Objects
Geschäftsobjekte wie Spreadsheets und Masken, die nicht zwangsläufig objektorientiert sein müssen.
Busmaster
Die Busmaster-Fähigkeit erlaubt dem Festplatten-Controller den direkten Speicherzugriff - ohne Umwege über die CPU. Das entlastet den Prozessor, der seine Rechenleistung in dieser Zeit anderen Komponenten oder Programmen, die gleichzeitig laufen, zur Verfügung stellen kann.
Busmaster-Treiber
Diesen Treiber benötigt der Hauptplatinen-Chipsatz, um SCSI- oder EIDE-Laufwerke im DMA-Modus zu betreiben. Er gehört zum Lieferumfang der Hauptplatine oder des PCs, ist aber auch auf der Homepage des Hauptplatinen- oder Chipsatz-Herstellers erhältlich.
Bustakt
Der PCI-Bus arbeitet laut PCI-Spezifikation 2.0 mit 33 MHz. Der Bustakt wird aus dem Systemtakt generiert. Manche Hauptplatinen erlauben es auch, ihn asynchron zum Systemtakt zu erzeugen. Der Bustakt bleibt aber immer bei 33 MHz.
Byte
Eine Einheit von 8 Bits, die 2 hexadezimalen Werte einnehmen kann (zwischen 00 und FF). Siehe auch Bit und Byte-Einheiten.
Byte Code
Siehe Bytecode
Byte Code Verifier
Java: Der Byte Code Verifier wird vom Applet Class Loader aufgerufen und überprüft den Byte Code auf unzulässige Operationen und Manipulationen.
Byte-Einheiten
Die folgende Tabelle umfaßt die z. Zt. meist verwendeten Maßeinheiten für Daten am Computer:
Byte 1 B = 8 Bit 20 B
Kilobyte 1 KB = 1.024 B 210 B
Megabyte 1 MB = 1.024 KB = 1.048.576 B 220 B
Gigabyte 1 GB = 1.024 MB = 1.048.576 KB = 1.073.741.824 B 230 B
Terabyte 1 TB = 1.024 GB = 1.048.576 MB = 1.073.741.824 KB = 1.099.511.627.776 B 240 B
Bytecode
(Auch Byte Code) Wenn ein Java-Programm kompiliert wird, entsteht der so genannte Bytecode, der entscheidend für die Plattformunabhängigkeit von Java ist. Er lässt sich als lauffähiges Programm auf einem Computer ausführen. Dazu werden die im Bytecode enthaltenen Anweisungen von der Java Virtual Machine (JVM) in solche Anweisungen übersetzt, die der Prozessor des jeweiligen Computers ausführen kann. Die JVM ist demnach auf die Hardware eines Computers abgestimmt, die kompilierten Java-Programme hingegen sind universell einsetzbar.
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