B-Kanal
Der B-Kanal überträgt bei einer ISDN-Verbindung die reinen Nutzdaten. Die
Steuerinformationen laufen über den D-Kanal. Ein ISDN-Basisanschluss hat
zwei B-Kanäle, ein Primärmultiplex-Anschluss bietet dreißig.
Baby-AT
Bezeichnung für ein standardisiertes Platinenformat. Die Positionierung der
Steckplätze und des Steckers für die Tastatur ist bei allen Baby-AT-Platinen
gleich, so dass sie sich in alle Standardgehäuse problemlos einbauen lassen.
Backbone
Das Backbone ist ein Leistungnetz, das durch Verbinden von mehreren Computernetzen
über die einzelnen Einwahlpunkte und eine feste Leitung ('Rückgrat') entstanden
ist. Diese Idee liegt auch dem
Internet zugrunde: Es ist an mehreren Einwahlpunkten
mit den Backbones anderer Firmen verbunden, so dass die Daten in die ganze
Welt übertragen werden können.
Backdoor
Hintertür. Eigenschaft eines Programms, die unberechtigten Personen Zugang
zu einem Computersystem gewährt. Ein Backdoor stellt immer ein Sicherheitsrisiko
dar, selbst wenn es in gutem Glauben installiert wurde, beispielsweise um
dem Wartungspersonal einen einfacheren Zugriff zu ermöglichen.
Background program
Der Fachbegriff background program (auf Deutsch Hintergrundprogramm) bezeichnet
ein Programm, welches bei prioritätsgesteuerten Systemen mit einer niedrigen
Priorität läuft und somit von Programmen mit einer höheren Priorität jederzeit
unterbrochen werden kann. Der Teil eines
Arbeitsspeichers, in dem Background-Programme
gespeichert werden, wird im Fachjargon als Hintergrundbereich bezeichnet.
Backup
Datensicherung. Eine regelmäßige Sicherung der Daten einer Platte (eng. Backup).
Kleinere Datenmengen können auf Disketten gespeichert werden. Für größere
benötigt man spezielle Backup-Geräte, zum Beispiel eine zweite Festplatte
oder ein Bandlaufwerk.
Bandbreite
Die Bandbreite ist das Maß für die Übertragungskapazität einer Leitung.
Physikalisch wird die Bandbreite durch die Frequenzen bestimmt, die sich
jeweils benutzen lassen. Diese Angabe ist allerdings ungebräuchlich. Statt
dessen wird die daraus resultierende maximale Übertragungsrate (in Bit/s)
angegeben.
Banner
Anzeigen auf Web-Seiten werden auch als Banner bezeichnet. Durch das Anklicken
eines solchen Banners gelangt der Benutzer in der Regel zum Auftraggeber
dieser Anzeige. Neben kommerziellen Bannern gibt es noch die von Web-Ringen.
Damit verknüpfen sich alle Mitglieder einer Interessengemeinschaft zu einem
Homepage-Ring.
Barebone
Als Barebone (engl. bare bone = bloßer Knochen) bezeichnet man einen Computer,
der meist nur aus Gehäuse,
Netzteil, Prozessorkühler und Hauptplatine (main board)
besteht und vom Käufer mit den von ihm benötigten
Komponenten (CPU, RAM,
Grafikkarte, Laufwerke etc., aber auch
Betriebssystem und Software) ausgestattet
werden kann. (Quelle:
Wikipedia)
Base64
Eine Codierung für Binärdaten zur Übertragung von E-Mail-Textkörpern gemäß
der MIME-RFC von
IETF. Base64 besteht lediglich aus 64 Codierungszeichen
(A-Z, a-z, 0-9, +, /), die eine Teilmenge von US-ASCII darstellen.
Basisband-Verfahren
Im Gegensatz zum
Breitband-Verfahren (siehe gleichnamiges Stichwort) werden
beim Basisband-Verfahren keine spezifischen Frequenzen für die Datenübertragung
verwendet. Stattdessen erfolgt die Übertragung der Daten über ein und dieselbe
Frequenz (Nachteil: Signale können nur nacheinander vom Sender zum Empfänger
transportiert werden).
Batch-Verarbeitung
Stapelverarbeitung. Verarbeitung bei der die Ausführung der Programme und
deren Reihenfolge festgelegt in einer Prozedur (Batch-, Stapel-Prozedur) ist.
Die Stapelverarbeitung findet meistens im Hintergrund statt.
Baud
Maßeinheit für die Datenübertragungsrate: Anzahl der pro Sekunde übertragenen
Bits. Es gilt: 1 Baud = 1
bps = 1 Bit/s. Die Einheit Baud ist nach dem französischen
Techniker E. Baudot (1845 bis 1903) benannt, der 1874 den nach ihm bezeichneten
Baudot-Telegraphen erfand.
BBS
Unter einem BBS (Bulletin Board System) versteht man ein Mailbox-System,
welches es ermöglicht, Nachrichten und
Dateien (z.B. Programmdateien) abzulegen
bzw. von dort runterzuladen. Viele der ursprünglich vom
Internet unabhängigen
BBS haben mittlerweile einen Internet-Zugang geschaffen, sodass auch Web-User
auf die jeweiligen BBS-Angebote problemlos zugreifen können.
Bcc
Unter Bcc (Blind Carbon Copy) versteht man die so genannte
Blindkopie einer
E-Mail. Das bedeutet, dass die Empfänger einer Bcc-Mail
keinerlei Hinweise darüber erhalten, wer außer Ihnen noch eine Kopie der
Nachricht erhalten hat.
BECN
Backward Explicit Congestion Notification - Entsprechung
zum
FECN, nur wird hier die Überlastung in Richtung der sendenden Station
gemeldet. Entsprechende Maßnahmen müssen jedoch von höheren
Applikationen
beziehungsweise
Protokollen eingeleitet werden,
Frame Relay selbst sieht
das nicht vor.
Befehlszyklus
Unter dem Fachbegriff Befehlszyklus versteht man die Zeit, die die
CPU (Zentraleinheit
einer EDV-Anlage) zur Abarbeitung eines Befehls benötigt. Die Operationszeit
setzt sich aus mehreren unterschiedlichen Verarbeitungsschritten zusammen:
- dem Laden eines Befehls,
- dem Entschlüsseln des betreffenden Befehls-Codes,
- der eventuell erforderlichen Bearbeitung von Adressen,
- dem Ausführen der jeweiligen Operation,
- der Vorbereitung des jeweils nächsten Befehls.
Benchmark
Unter Benchmark bzw. Benchmark-Tests versteht man Verfahren zur Messung der
Leistungsfähigkeit von Computersystemen. Häufig genutzte Testverfahren sind
etwa SPEC (Systems Performance Evaluating Cooperative Effort) und der so genannte
iCOMP-Index. Während ersteres die Leistungsfähigkeit eines PC-Systems zu
den Leistungswerten einer DEC VAX 11/780-Workstation in Relation setzt, misst
letzteres die Leistungsfähigkeit von Intel-Prozessoren und macht diese untereinander
vergleichbar.
Benchmark/Benchmark-Test
Unter
Benchmark bzw. Benchmark-Tests versteht man Verfahren zur Messung der
Leistungsfähigkeit von Computersystemen. Häufig genutzte Testverfahren sind
etwa SPEC (SPEC = Systems Performance Evaluating Cooperative Effort) und
der so genannte iCOMP-Index. Während ersteres die Leistungsfähigkeit eines
PC-Systems zu den Leistungswerten einer DEC VAX 11/780-Workstation in Relation
setzt, misst letzteres die Leistungsfähigkeit von Intel-Prozessoren und macht
diese untereinander vergleichbar.
Benutzerbibliothek
Unter einer Benutzerbibliothek versteht man einen bestimmten Teilbereich
einer auf einem Datenverarbeitungssystem installierten Softwarebibliothek
(Programmsammlung). Die Benutzerbibliothek enthält sämtliche Daten und Programme,
die der jeweilige Anwender für seine individuelle Arbeit benötigt. Auf Mehrbenutzersystemen
(also auf Computeranlagen, wo mehrere Anwender mit ein und demselben System
arbeiten) wird die Benutzerbibliothek in der Regel durch diverse Schutzeinrichtungen
wie User-ID und Passwort etc. vor dem Zugriff durch andere, nicht autorisierte
Mitbenutzer geschützt.
Benutzerkonto
Ein Benutzerkonto (englisch user account) ist im IT-Bereich für die Authentisierung
eines Anwenders zum Zugang zu einem EDV-System verwendet. Üblicherweise muss man
sich vor dem Zugriff auf ein EDV-System oder Anwendung mit einer Userid (Benutzernummer,
bei MS auch
Benutzername genannt) und einem Passwort authentifizieren.
Einem Benutzerkonto können je nach Aufgabe verschiedene Berechtigungen (Privilegien)
zugeordnet werden, zum Beispiel Zugriffsrechte auf
Dateien, Verwendung bestimmter Ressourcen usw.
Durch eine eindeutige Zuordnung zu einer Kostenstelle, können auch genaue Kosten
für die Nutzung des Systems ermittelt werden.
Benutzername
Der Fachausdruck Benutzername (UserID) bezeichnet den Namen oder die Kennung,
unter der der User eines
Netzwerks (lokalen Netzes oder des
Internet) bzw.
das Mitglied eines Online-Dienstes wie
AOL oder
CompuServe geführt wird.
Benutzernamen werden wahlweise vom Netz-Provider zugeteilt oder können vom
jeweiligen Anwender frei gewählt werden.
Benutzerrechte
Benutzerrechte sind Privilegien (Berechtigungen), die vergeben werden, um festzulegen,
wie und was ein Anwender auf einem System nutzen darf.
Betrachtungsabstand
Um die Perspektive eines
Objektes korrekt wahrnehmen zu können, muss auf
den Betrachtungsabstand geachtet werden. Er ergibt sich aus dem Produkt von
Brennweite x
Vergrößerungsfaktor.
Betriebskosten
Unter Betriebskosten (eng. operating costs) versteht man den Teil der Kosten
der Datenverarbeitung, der für den laufenden Einsatz eines DV-Systems aufgewendet
wird. Zu den operating costs zählen vor allem die ständig anfallenden Kosten
für die
Hardware (z.B. Mietkosten bzw. Abschreibung), die Wartungs- und Personalkosten,
die Raumkosten sowie die Kosten für Energie. Ebenso werden die Ausgaben für
die Beschaffung von Datenträgern, die periodisch anfallenden Beiträge zu
Versicherungen etc. zu den Betriebskosten gezählt.
Betriebssystem
Ein Betriebssystem ist ein Grund- bzw. Basisprogramm, das eine Computer-Anlage
überhaupt erst funktions- bzw. betriebsfähig macht. Zu den Aufgaben des Betriebsystems
gehören u. a. die Steuerung und Überwachung von Geräten und Geräteteilen,
die Koordination der Arbeitsweise von Anwenderprogrammen u. s. w. Jede EDV-Anlage,
gleich ob es sich dabei um einen
Großrechner, einen Personalcomputer oder
einen Handheld-PC handelt, benötigt stets ein Betriebssystem, welches zu
der jeweiligen
Hardware kompatibel ist. Zu den bekanntesten Betriebssystemen
im PC-Bereich zählen die Microsoft Betriebssysteme
Windows sowie IBM's Systemsoftware
OS/2 und freies
Linux (siehe gleichnamige Stichworte). Auf Mehrplatzanlagen
(siehe Stichwort) wird häufig das Betriebssystem
UNIX sowie dessen Derivate
als Systemprogramm eingesetzt.
Bildbearbeitungs-Software
Neben dem durch
Adobe Photoshop implizit bestimmten Standard gibt es eine
Reihe anderer Programme für die Bildbearbeitung, die für konkrete Anwendungsfälle
Vorteile bieten können. Das für Mac und
Windows erhältliche Programm x-Res
von Macromedia bietet unter anderem die Unterstützung von
Plug-Ins wie beispielsweise
Kai's Power Tools 3.0, die für das
Web-Publishing wichtigen Dateiformate
wie GIF89a und progressives
JPEG, sowie eine umfassende Auswahl von
Retusche-
und Malwerkzeugen. Besonders interessant jedoch ist x-Res für Bildbearbeiter,
die regelmäßig mit sehr großen
Dateien hantieren. Ähnlich wie die Software
Live Picture arbeitet x-Res Auflösungsdatei genauso lange, als handele es
sich um eine
Datei mit nur fünf Megabyte. Möglich wird es durch die Tatsache,
dass alle Bearbeitungsschritte an einer Bildvariante mit niedriger
Auflösung
durchgeführt und erst am Ende auf die Feindaten angewandt werden. Daneben
wartet Live Picture mit einer Fülle von Editier-,
Retusche- und Korrekturwerkzeugen
auf, ebenso wie mit einer leistungsfähigen Ebenentechnik zur Erstellung von
Montagen. Der Hersteller empfiehlt das Programm als Ergänzung zu
Adobe Photoshop
für Anwender, die sehr große Bilddateien verarbeiten müssen. Neben der Macintosh-Version
sind
Portierungen auf Silicon Graphics und
Windows 95 verfügbar.
Nur für die Windows-Plattform konzipiert ist dagegen Picture Publisher von
Micrografx. Trotz einfacher Bedienbarkeit weist die Software ein großes Leistungsspektrum
auf, wenngleich professionelle Funktionen für den Prepress-Bereich etwas
zu kurz kommen. Im Gegenzug findet sich umfassende Unterstützung für die
Automatisierung von Bildbearbeitungsaufgaben durch
Makros und Skripts.
Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet auch das neue Softwarepaket Photo
Impact für
Windows 95. Speziell für den Einsatz im Office- und Inhouse Publishing-Bereich
konzipiert, besteht Photo Impact aus sechs Einzelprogrammen: Neben dem Dateibetrachter,
einem Screenshot-Programm und dem Grafik-Explorer dürfte vor allem die Bilddatenbank
Album für viele Anwender alleine schon den Preis des Gesamtpakets wert sein.
Nicht zu vergessen ist auch die vom freiem
Betriebssystem Linux stammende
Anwendung GIMP, die eigentlich alle Stärken von anderen Bildbearbeitungssoftware
aufweist hat aber nicht unter den die Schwächen des
Betriebssystems
Windows
zu leiden. Diese Software ist auch, wie die meiste Linux-Software kostenlos.
Die
Portierung von xfree86 auf andere Betriebssysteme hat es auch ermöglicht
GIMP unter
OS/2 Warp und
Windows zu benutzen.
Bildschirmschoner
Unter einem Bildschirmschoner versteht man ein Programm, das dafür sorgt,
dass nach einer vordefinierten Zeitspanne, in der keine Eingaben am PC erfolgen,
Bilder oder Animationen auf dem Monitor erscheinen. Vor einigen Jahren wurden
Bildschirmschoner dazu verwendet, das so genannte Einbrennen von Bildelementen
und eine damit verbundene Beschädigung von Monitoren zu verhindern. Moderne
Bildschirme sind gegen das Einbrennen jedoch gefeit, so dass Bildschirmschoner
in unseren
Tagen lediglich einen Unterhaltungswert besitzen.
Bildwiederholfrequenz
Unter Bildwiederholfrequenz versteht man die Anzahl Bilder, die pro Sekunde
auf einem Bildschirm dargestellt werden können. Die Bildwiederholfrequenz
wird in der Maßeinheit Hertz (Abkürzung: Hz) gemessen. Je höher die Bildwiederholfrequenz,
desto geringer das Flimmern des Bildschirms, desto augenschonender kann der
Anwender an seinem Monitor arbeiten. Ab einer Bildwiederholfrequenz von 75
Hz kann man ein Bildschirm als ergonomisch bezeichnen. Die
TCO '99 empfiehlt
allerdings eine Bildwiederholfrequenz von 85 Hz.
Bildübertragung
Während für die digitale Übertragung der kleinen Bilddateien der digitalen
Kompaktkameras die einschlägigen Onlinedienste oder die normale Modemverbindung
zwischen Sender und Empfänger meist ausreichen, sind im professionellen Bereich -
etwa zwischen dem digitalen Fotostudio und der Agentur oder dem Belichtungsservice -
größere Datenmengen zu transportieren. Wegen der höheren
Bandbreite wird hierfür
generell das ISDN-Netz genutzt, was jedoch meist eine Abstimmung der Hard-
und Software zwischen Sender und Empfänger voraussetzt. Werden auf beiden
Seiten dieselben Hardware-Plattformen eingesetzt, sind die möglichen Probleme
meist gering: Macintosh-Computer arbeiten fast immer mit dem Leonardo-Protokoll,
während sich auf dem PC das Euro File Transfer-Protokoll als Quasi-Standard
durchgesetzt hat.
Da beide Protokolle generell nur mit ihresgleichen kommunizieren, ist für
die Übertragung zwischen Mac und PC ein spezielles
Protokoll erforderlich.
Meist wird hierfür das Twist-Protokoll genutzt, das für beide Plattformen
zur Verfügung steht. Obwohl mit der ISDN-Übertragung ein weitaus höherer
Datendurchsatz möglich ist als mit einem Analogmodem, bleibt die Übertragung
von Bilddaten - besonders für größere Druckformate - sehr zeitaufwendig.
So können die Übertragungszeiten für einige wenige Bilddateien durchaus im
Stundenbereich liegen. Daher greift man vielerorts auf die Komprimierung
der Bilder zurück, die Übertragungszeiten und -kosten auf einen Bruchteil
reduziert. Für eine noch schnellere Übertragung ist es zudem möglich, parallel
über mehrere ISDN-Kanäle zu senden. Jeder ISDN-Anschluss verfügt grundsätzlich
über zwei Kanäle; sind mehrere Anschlüsse vorhanden, so lassen sich auch
diese mittels spezieller Gateway-Computer bündeln.
BIOS
Das BIOS (Basic Input/Output System, übersetzt:
Grund-Ein- und Ausgabe-Programm, ist das Grundprogramm des Computers, das
in einem Baustein auf der Hauptplatine gespeichert ist. Es lädt gleich nach
dem Einschalten des Computers das
Betriebssystem von einem
Laufwerk.
Bios-Passwort
Nachdem Sie Ihren PC eingeschaltet haben und bevor
Windows startet, meldet
sich das Bios Ihres Computers. Wenn Sie im
Bios-Setup ein Passwort festlegen,
wird Ihr
Betriebssystem erst dann gebootet, wenn das Passwort korrekt eingegeben
wurde.
Bios-Setup
Im Bios-Setup legen Sie wichtige Systemeinstellungen Ihres PCs fest. Dazu
zählen etwa die Festplatten-Parameter. Oft können Sie dort auch ein
Bios-Passwort
festlegen. Die Methode, das Bios-Setup aufzurufen, ist von PC zu PC unterschiedlich.
Achten Sie auf Meldungen, die Ihr Computer beim Hochfahren ausgibt, etwa
"Press to enter Setup". Gibt Ihr Bios Ihnen keinen derartigen Hinweis, probieren
Sie es mit den Tasten Entf, F1, F2 oder Tastenkombinationen wie Alt-F1 und
Strg-Alt-Esc.
Bit
Binary digit (Binärstelle, binäre Ziffer). Das Bit ist die
kleinste denkbare Speichereinheit innerhalb einer Computeranlage. Realisiert
wird das Bit durch physikalische Zustände wie Strom oder Kein-Strom (z.B.
im
Arbeitsspeicher einer EDV-Anlage), Süd- oder Nordmagnetismus (z.B. auf
Disketten oder Festplatten) etc. Zur Beschreibung dieser physikalischen Zustände
verwendet man in der Praxis die binären Ziffer 0 und 1. Siehe auch
Byte und
Byte-Einheiten.
Bit-Raten-Adaption
Einige nationale ISDN-Varianten arbeiten mit unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeiten.
Euro-ISDN überträgt mit 64 Kbps, in den USA sind dagegen 56 Kbps üblich.
Damit Sie trotzdem mit einer Gegenstelle in den USA Verbindung aufnehmen
können, wird in der Vermittlungsstelle die Datenrate angepasst.
Bitparallel
Unter bitparallel versteht man eine bestimmte Art der Speicherung bzw. Übertragung
von Daten, bei der sämtliche zu einem
Byte gehörenden
Bits gleichzeitig transportiert
bzw. gespeichert werden. Bei der bitparallelen Übertragung muss für jedes
zu übertragende
Bit ein eigener Leiter vorhanden sein. Daher ist diese Art
der Speicherung bzw. Übertragung von Informationen technisch aufwendiger
als die bitserielle (siehe Stichwort
Bitseriell).
Bitseriell
Als bitseriell bezeichnet man eine bestimmte Art der Speicherung bzw. Übertragung
von Daten, bei der die einzelnen
Bits eines
Bytes hintereinander liegen bzw.
einzeln nacheinander übertragen werden. Bei der Realisierung der bitseriellen
Speicherung bzw. Übertragung benötigt man im Gegensatz zur bitparallelen Methode
(siehe Stichwort bitparallel) nur einen einzigen Leiter, über den sämtliche
zu übertragenden Informationen (sämtliche Bits) nacheinander transportiert
werden. Die bitserielle Übertragung ist somit technisch sehr viel einfacher
zu realisieren als die bitparallele Methode.
BitTorrent
Eine Zusammensetzung aus
Bit (Einheit für Datenmenge) und des englischen Wort
torrent (reißender Strom). BitTorrent ist ein kollaboratives File-Sharing-Protokoll,
das besonders für die schnelle Verteilung großer
Dateien (über 100 MB) geeignet
ist. Technisch ist das
Protokoll der OSI-Schicht 7 (
Anwendungsschicht)
zuzuordnen und setzt auf das TCP/IP-Referenzmodell auf. Die Referenzimplementierung
durch den Erfinder Bram Cohen erfolgte in der Programmiersprache Python.
Mittlerweile steht eine Reihe von alternativen Programmen zur Verfügung, die
das BitTorrent-Protokoll implementieren.
Blackberry
Beim Blackberry-Dienst handelt es sich um eine Lösung, bei der Mobile Endgeräte
nicht länger ihre
E-Mails vom
Server abholen müssen, sondern diese selbstständig
bei Eintreffen über Mobilfunk auf das entsprechende Gerät schiebt ("push"). Die
Endgeräte für diesen Dienst, die der Hersteller RIM auch produziert, tragen
verwirrenderweise auch den Namen Blackberry und eine Typenbezeichung. Deshalb
kann mit der Bezeichung Blackberry sowohl das RIM-Handy als auch der Dienst an
sich gemeint sein.
Die
Middleware für den Blackberry-Dienst setzt auf der E-Mail-Lösung MS Exchange,
Lotus Domino oder Groupwise auf. Die aktuelle Software trägt die Versionsnummer 4.
Bleichfixierbad
Bei der Entwicklung von Farbmaterialien dient das Bleichfixierbad dazu, nach
dem Farbentwickler das metallische Silber und das Silberhalogenid aus den
Schichten herauszulösen und das Farbstoffbild haltbar zu machen.
Block-Modus
Normalerweise liest das Bios Daten sektorenweise (512 Bytes) von der Festplatte.
Meist ist es aber effizienter, einige aufeinander folgende Sektoren in einem
Rutsch - sprich: in einem Block - zu lesen. Wenn Sie den Block-Modus aktivieren,
ermittelt das Bios die optimale Blockgröße für die Festplatte und liest dann
bis zu 32 Sektoren mit einem Befehl. Alle neueren Festplatten unterstützen
den Block-Modus.
Blog
Ein Blog (eigentlich ein
Weblog - engl. Kontamination aus Web und Log)
ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Neue Einträge
stehen an oberster Stelle, ältere folgen in umgekehrt chronologischer
Reihenfolge.
Sie sind auch Online-Tagebücher genannt.
Blooming
Fällt auf ein Pixel eines
CCD-Sensors eine Überdosis
Licht, so wird dieses
überfüllt: Es erzeugt die maximale Spannung, die bei der
A/D-Wandlung in
Weiß umgesetzt wird und so im Bild Flächen ohne Zeichnung erzeugt. Darüber
hinaus schwappt die Überladung auf benachbarte CCD-Pixel über, so dass auch
diese überfüllt werden, obwohl im betreffenden Motivbereich tatsächlich Zeichnung
vorhanden ist. Besonders anfällig für Blooming-Effekte sind reflektierende
Motivelemente wie Chrom, Glas oder verspiegelte Gegenstände.
Dieses typische
CCD-Problem lässt sich durch eine entsprechend weiche Ausleuchtung des Motivs
weitgehend vermeiden. Neuere Digitalkameras verfügen daneben hardwareseitig
schon über Anti-Blooming-Mechanismen. Auch die Microscanning-Technik, die
in der Digitalkamera
Kontron Progres 3012 eingesetzt wird, verhindert durch
den großen Abstand zwischen den einzelnen CCD-Pixeln das Auftreten von Blooming-Effekten.
Blue Screen Of Death
Der Blue Screen Of Death (BSOD) ist der Schrecken aller Windows-Anwender.
Statt der üblichen Fehlermeldung in einer Dialogbox erscheint ein blauer
Bildschirm mit einer Textmeldung. Und weil danach der Rechner in den allermeisten
Fällen endgültig abstürzt, ist der Name (Blauer Bildschirm des Todes) sicher
gerechtfertigt.
Unter
Windows 95/98 ist es zwar in Ausnahmefällen möglich, wieder zum Desktop
zurückzukommen, doch das System ist dann auf jeden Fall instabil und sollte
neu gestartet werden.
Bluetooth
Bluetooth ist ein
Protokoll für drahtlose Datenübertragung. Der Standard
dient zur Datenübertragung durch kurzwelligen Funk im global lizenzfrei nutzbaren
ISM-Netz (2.45 GHz) bei einer Reichweite von maximal 10 Meter, durch
Verstärkung
bis zu maximal 100m. Die Übertragungsgeschwindigkeit erreicht 1 MBit/s. Der
Verbindungstyp ist one-to-one. Außer einem Datenkanal stehen auch Sprachkanäle
zur Verfügung.
Bluetooth Handy
Im Gegensatz zu einer Infrarot-Verbindung (Irda), braucht diese Funktion
keinen Sichtkontakt zu anderen Geräten. So bleibt beispielsweise das Handy
einfach in der Jackentasche, während es selbstständig vom Laptop Daten empfängt
und ins
Internet weiterleitet
Bluetooth-Verfahren
Als Nachfolger für Irda (siehe gleichnamiges Stichwort) entwickeln derzeit
die Unternehmen Intel, IBM, Ericsson, Nokia und Toshiba das Bluetooth-Verfahren.
Dieses ermöglicht es PC und PC-Peripherie mittels Funkverbindung miteinander
zu verbinden. Die Übertragungsgeschwindigkeit per Funk beträgt zwar lediglich
1 Mbit pro Sekunde (bei Irda sind es immerhin 4 MB/s), dafür erfordert das
Verfahren jedoch keinen direkten Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger.
Per Funkverbindung kann innerhalb geschlossener Räume eine Entfernung von
bis zu 50, im Freien gar bis zu 300 Meter problemlos überbrückt werden.
BML
Bean
Markup Language, eine Methode zur Beschreibung
einer Anwendung mit JavaBeans-Komponenten in
XML.
Body
Body ist der Text eines
Artikels inklusive Signatur.
Bolero
Die Application-Plattform for Electronic Business der Software AG. Bolero
ist ein Akronym für
Business Objects Language EnviROnment. Bolero enthält
eine proprietäre objektorientierte Sprache, die vom
Compiler in Java-Binärcode
umgesetzt wird. Alle Entwicklungsdaten werden in einem Repository aufbewahrt.
Neben der Funktionalität von
Java unterstützt Bolero u. a. lange Transaktionen,
Design Patterns (Entwurfsmuster) und persistente Klassen (JRB) einschließlich
OQL-Abfragen.
Booten
Das Starten eines Computersystems (IPL). Beim Booten wird im allgemeinen
zuerst ein Startprogramm abgearbeitet, das in einem
ROM gespeichert ist (BIOS).
Dieses Programm lädt das Betriebsystem vom Massenspeicher in den Hauptspeicher.
Bootmanager
Ein Bootmanager gibt dem Benutzer die Möglichkeit, vor dem eigentlichen Start
(
Booten) ein
Betriebssystem zu wählen. Bootmanager sind Bestandteile von
OS/2 und
Linux. Für andere Betriebsysteme sind sie von Drittherstellern erhältlich.
Vorsicht: bei der Installation von
Windows (alle Mutationen) auf einem System
mit dem Bootmanager von
OS/2 wird dieser von
Windows immer inaktiviert. Unter
Windows 2000 sogar nach jedem
Booten. (So viel zum Thema Microsoft und Monopol).
Bootsektor
Der Bootsektor ist der erste Sektor eines logischen
Laufwerks. Dort stehen
alle wichtigen Infos zum Datenträger, etwa die Größe der Zuordnungseinheit
und der Partition. Hier ist auch das Startprogramm für das
Betriebssystem
abgelegt.
Bootviren
Eine Erstinfektion ist nur beim
Booten möglich. Diese Viren können sich aber
auch auf nicht bootfähigen Disketten verstecken.
Bootvirus
Virus, der beim Start des Rechners aktiv wird, noch bevor das
Betriebssystem
komplett geladen ist. Auf Disketten sitzt der
Virus (zumindest teilweise)
im Bootsektor; selbst Disketten, die keine
Dateien enthalten, können also
infiziert sein. Auf Festplatten kann der
Virus im Master Boot Record (MBR)
oder im logischen
Bootsektor sitzen. Im MBR ist er gegen Formatierungsbefehle
des
Betriebssystems (z.B. Format c:) immun.
bps
Bit per second. Eine Maßeinheit für die Geschwindigkeit
der Datenübertragung. Hin und wieder wird die Übertragungsgeschwindigkeit
im Rahmen der
Datenfernübertragung (
DFÜ) auch in der Maßeinheit
Baud angegeben.
Dabei entspricht 1
Baud einem bps.
Branchenlösungen
Branchenlösungen im IT-Sinne sind speziell an die verschiedenen Wirtschaftsbranchen
angepasste Hard- und Softwarelösungen, die deren spezifischen Bedürfnissen erfüllen.
Breitband-Verfahren
Die Datenübertragung bei dem Breitband-Verfahren erfolgt auf verschiedenen
Frequenzen, auf die die Datensignale aufmoduliert, d.h. aufgesetzt, werden.
Jede Frequenz wird zum Transport anderer Signale benutzt. Somit können über
dieselbe Leitung gleichzeitig mehrere Daten parallel transportiert werden.
Brennweite
Ein wichtiges Merkmal der Objektive ist die Brennweite. Sie gibt den Betrachtungswinkel
an. Für digitale Kameras wird der Wert so umgerechnet, dass er sich auf das
35-mm-Kleinbildformat bezieht. Man unterscheidet zwischen Weitwinkel- (15
bis 35 Millimeter), Standard- (35 bis 70 Millimeter) und Teleobjektiven (ab
70 Millimetern). Mit Zoom-Objektiven lässt sich die Brennweite in einem bestimmten
Bereich stufenlos einstellen. Die digitalen Kameras kamen in der Vergangenheit
meist mit Standardobjektiven mit fester Brennweite. Heute haben dagegen viele
Modelle Zoom-Objektive (häufig: 35 bis 105 Millimeter).
Brennweitenverlängerung
Die Verwendung normaler Kameragehäuse mit digitalem Innenleben oder entsprechenden
Rückteilen bringt in vielen Fällen eine Veränderung der effektiven Objektivbrennweite
mit sich. Grund ist die Tatsache, dass die Abmessungen der CCD-Chips geringer
sind als die des eigentlich für die entsprechenden Kameras und Objektive
vorgesehenen Films. Die effektive
Brennweite eines bestimmten Objektivs errechnet
sich aus der Multiplikation der normalen
Brennweite mit dem für die jeweilige
Digitalvariante angegebenen
Verlängerungsfaktor.
Die dadurch entstehende Verschiebung der
Brennweiten in Richtung Telebereich
empfinden nicht wenige Fotografen - beispielsweise in der Sportfotografie
- als positiven Nebeneffekt. Problematisch allerdings kann bei Kameras wie
der DCS 420 von Kodak beziehungsweise dem entsprechenden Canon-Modell EOS*DCS 1
der Wunsch nach echten Weitwinkelaufnahmen werden, da selbst aus einem Objektiv
mit ursprünglich 14 Millimetern ein 35 Millimeter-Objektiv wird.
Bei den digitalen Spiegelreflexkameras von Fuji und Nikon wurde diese Problematik
durch den Einbau einer zusätzlichen Optik entschärft. Viele Hersteller von
Scannerkameraanalog zu dem jeweiligen Filmformat zu konzipieren, wodurch
sich keine Veränderung bei den Objektiven ergibt.
Bridge
Verbindung zwischen einzelnen
Netzen. Durch sie können auch mehrere kleinere
LAN's zu größeren
Netzen verbunden werden.
Browser
Browser - ein Programm zum Betrachten von Internetdokumenten und Abrufen der
Multimediadateien (Musik, Video usw.) Das Wort kommt vom englischen Ausdruck
'to browse' - stöbern. Ein bekannter Browser ist z.B.
Netscape Navigator,
Firefox, Opera oder auch
Internet Explorer.
Brute Force
Übersetzt bedeutet der Begriff soviel wie "rohe Gewalt". Gemeint ist damit,
dass bei der Lösung von Berechnungen per Computer ein Suchverfahren eingesetzt
wird, das alle möglichen Kombinationen durchprobiert.
Dieses Vorgehen dient
oft dazu abzuschätzen, wie groß der Aufwand ist, wenn keine weitere Information
zur Verfügung steht oder wird angewendet, wenn andere Vorgehensweisen versagen.
Zum Beispiel können auf diese Weise geheime Botschaften entschlüsselt werden,
indem man sämtliche Schlüssel ausprobiert.
Buddy-Liste
Die Buddy-Liste der AOL-Software erlaubt es AOL-Teilnehmern zu erkennen,
ob andere AOL-Teilnehmer online sind. Sind diese Online, lässt sich daraufhin
eine Telegramm zu diesem Teilnehmer schicken.
Buffer Underrun
CD-Brenner: Für einen einwandfreien Brennvorgang muss Ihr System einen kontinuierlichen
Datenfluss gewährleisten. Ein Buffer Underrun tritt auf, wenn der Datenstrom
zum Brenner zu gering ist und sich so der
Cache des Brenners leert. Die Folge:
Der Track, im schlimmsten Fall sogar der Rohling, ist verloren.
Bug
Der Fachbegriff Bug (auf Deutsch: Wanze) bezeichnet in der Terminologie der
EDV einen vom Softwarehersteller unentdeckt gebliebenen Programmfehler, welcher
die Nutzungsmöglichkeit der jeweiligen Software (mehr oder weniger stark)
beeinträchtigt. Trotz umfangreicher Testverfahren seitens der Softwareanbieter
dürften (fast) alle derzeit auf dem Markt angebotenen Softwareprodukte einen
oder auch mehrere kleine oder auch größere Bugs enthalten. Der Begriff stammt
aus der Frühzeit der DV, in der Wanzen und anderes Ungeziefer die Röhren
früher Elektronengehirne physikalisch außer Gefecht setzen konnten.
Bug fix
Der Fachbegriff
Bug Fix bezeichnet eine Software (bzw. Teil einer Software),
die dazu dient, die in der Fachsprache als
Bug bezeichnete Programmfehler in
Softwareprodukten zu beheben. Um Anwendern die Möglichkeit zu eröffnen, schnell
und unkompliziert fehlerbereinigte Versionen von Softwareprodukten zu erhalten,
bieten zahlreiche Softwarehersteller mittlerweile
Bug fixes für ihre Programme
auch via
Internet an.
Bulkware
Häufig findet man Angebote, die technische Geräte wie
Grafikkarten oder CD-Brenner
in zwei Versionen ausweisen: Einmal als Retail-Version und einmal als Bulk
oder Bulkware. Letztere ist normalerweise deutlich preiswerter.
Der Unterschied: Die Retail-Version ist für den Endverbraucher bestimmt,
ist also ordentlich verpackt und enthält alle Zubehörteile,
Treiber und evtl.
Programme, die zum Betrieb notwendig sind. Eine Bulk-Version ist dagegen
nicht für den Einzelverkauf gedacht. Es kann sein, dass beispielsweise nur
ein mageres Handbuch statt einer ausführlichen Einbauanleitung vorhanden
ist oder dass Software, die der Retail-Version beiliegt, fehlt. Nachfragen
vor dem Kauf lohnt also. Wer sich mit Rechnern einigermaßen auskennt, kann
aber mit Bulk-Versionen durchaus Geld sparen.
Burn Proof
Alle Brennverfahren für
CD-ROMs haben eine gemeinsame Krux: Sie benötigen
einen konstanten Datenstrom zum Schreiblaser. Hat der Brenner keine Daten
mehr im Schreib-Buffer, liegt ein so genannter Buffer-Underrun vor - der
Rohling ist hin. Das droht immer dann, wenn der PC zu beschäftigt oder zu
langsam ist, um genügend Daten zum Brenner zu schicken. Das Problem verschärft
sich, je schneller ein Brenner ist. Ein 12fach-Schreiber will mindestens
2 MB Daten pro Sekunde.
Einen Ausweg aus dem Übel bietet das UDF-Verfahren. Allerdings kann ein CD-Player
oder ein PC ohne UDF-Lesetreiber ein UDF-beschriebenes Medium nicht lesen.
Sanyo hat mit der Burn-Proof-Technik einen Weg gefunden, das Buffer-Underrun-Problem
zu beheben: Der Brenner hört schlicht auf zu schreiben, wenn er keine Daten
mehr im Puffer hat, und arbeitet weiter, wenn wieder genügend Daten da sind.
Diese Technik kann zwar "verbrannte" Rohlinge nicht völlig eliminieren, aber
sie beseitigt eine der Hauptursachen.
Burst-Mode
Unter Burst-Mode (auf Deutsch: Blockbetrieb) versteht man eine spezielle
Betriebsart von
Komponenten einer EDV-Anlage, bei der ganze Datenblöcke auf
einmal übertragen werden. Vom Burst-Modus spricht man beispielsweise bei
Kanälen, wenn diese ganze Datenblöcke von der
Zentraleinheit zu den angeschlossenen
Peripheriegeräten transportieren. Ebenso existiert ein Burst-Modus bei Cache-Speichern
(siehe Stichwort
Cache). Im Rahmen dieses Hochgeschwindigkeitsmodus holt
sich der Cache-Speicher eines Rechners mehr Daten von der untergeordneten
Speicherebene als er unmittelbar benötigt. Es geschieht in der Annahme,
dass die nächsten angeforderten Informationen unter den zuvor geholten Daten
sein könnten.
Bus
Unter einem Bus versteht man eine Verbindungsleitung innerhalb einer Rechenanlage,
welche die einzelnen Funktionseinheiten des betreffenden Systems miteinander
verbindet. Bus-Systeme werden in drei Gruppen unterteilt: 1.
Datenbus, 2.
Adressbus 3.
Steuerbus (siehe auch gleichnamige Stichworte).
Bus-Topologie
Grundform der Netztopologie. Die einzelnen Netzwerkrechner werden hierbei
linear an einer Leitung miteinander verbunden (einfachste Netzform, daher
auch am preiswertesten zu realisieren).
Business Intelligence
Business Intelligence ist die Verwendung von analytischen Konzepten, Prozessen und Werkzeugen,
die durch die kostengünstige, professionelle und transparente Analyse allen geschäftlichen
Prozessen, deren Planen, Steuern und Kontrolle ermöglichen. Dafür werden verschiedene
interne und externe Daten als Quellen herangezogen.
Business Objects
Geschäftsobjekte wie Spreadsheets und Masken, die nicht zwangsläufig objektorientiert
sein müssen.
Busmaster
Die Busmaster-Fähigkeit erlaubt dem Festplatten-Controller den direkten Speicherzugriff
- ohne Umwege über die
CPU. Das entlastet den
Prozessor, der seine Rechenleistung
in dieser Zeit anderen
Komponenten oder Programmen, die gleichzeitig laufen,
zur Verfügung stellen kann.
Busmaster-Treiber
Diesen
Treiber benötigt der Hauptplatinen-Chipsatz, um
SCSI- oder EIDE-Laufwerke
im DMA-Modus zu betreiben. Er gehört zum Lieferumfang der Hauptplatine oder
des PCs, ist aber auch auf der
Homepage des Hauptplatinen- oder Chipsatz-Herstellers
erhältlich.
Bustakt
Der PCI-Bus arbeitet laut PCI-Spezifikation 2.0 mit 33 MHz. Der Bustakt wird
aus dem Systemtakt generiert. Manche Hauptplatinen erlauben es auch, ihn
asynchron zum Systemtakt zu erzeugen. Der Bustakt bleibt aber immer bei 33
MHz.
Byte
Eine Einheit von 8
Bits, die 2 hexadezimalen Werte einnehmen kann (zwischen
00 und FF). Siehe auch
Bit und
Byte-Einheiten.
Byte-Einheiten
Die folgende Tabelle umfaßt die z. Zt. meist verwendeten Maßeinheiten für Daten
am Computer:
| Byte |
1 B = 8 Bit |
20 B |
| Kilobyte |
1 KB = 1.024 B |
210 B |
| Megabyte |
1 MB = 1.024 KB = 1.048.576 B |
220 B |
| Gigabyte |
1 GB = 1.024 MB = 1.048.576 KB = 1.073.741.824 B |
230 B |
| Terabyte |
1 TB = 1.024 GB = 1.048.576 MB = 1.073.741.824 KB = 1.099.511.627.776 B |
240 B |
Bytecode
(Auch
Byte Code) Wenn ein Java-Programm kompiliert wird, entsteht der so genannte
Bytecode, der entscheidend für die Plattformunabhängigkeit von
Java ist.
Er lässt sich als lauffähiges Programm auf einem Computer ausführen. Dazu
werden die im Bytecode enthaltenen Anweisungen von der
Java Virtual Machine
(
JVM) in solche Anweisungen übersetzt, die der
Prozessor des jeweiligen Computers
ausführen kann. Die
JVM ist demnach auf die
Hardware eines Computers abgestimmt,
die kompilierten Java-Programme hingegen sind universell einsetzbar.
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