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C
Eine Programmiersprache die Eigenschaften und Sprachelemente der höheren Programmiersprachen und Maschinensprachen (Assembler) besitzt und nutzt. Die Bedeutung von C liegt in der Verbreitung des Betriebsystems Unix, das weitgehend in dieser Sprache geschrieben ist. In C sind Elemente höherer Programmiersprachen wie Prozeduren, Blöcke, Schleifen und Datentypen vereinigt mit typischen Assembler-ähnlichen Konstrukten wie Register, Inkrement- und Dekrement-Operatoren, jedoch zeichnet sich C durch eine maschinenunabhängige Programmierung aus. C ist besonders für die Systemprogrammierung unter Unix und PC-Systemen geeignet.
Cache
Einen spezieller, temporärer Zwischenspeicher, der den Datenzugriff beschleunigt. Hauptsächlich wird der Terminus in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Im Hardwarebereich versteht man unter Cache einen Zwischenspeicher, welcher zwischen Arbeitsspeicher und Prozessor geschaltet, die Arbeitsgeschwindigkeit des Prozessors beschleunigt (man spricht auch von den sog. Level-one-Cache und Second Level Cache). Internet-Surfer kennen den Fachbegriff Cache in einem anderen Zusammenhang: Gängige Internet-Browser richten auf der Festplatte einen speziellen Plattenbereich ein, in dem sie die zuletzt geladenen Internet-Seiten zwischenspeichern (Vorteil: schnellerer Zugriff auf bereits geladene Web-Sites). Auch diesen Plattenbereich des Web-Browsers nennt man im Fachjargon Cache.
Cache-Hit
Von einem Cache-Hit spricht man, wenn ein Programm beziehungsweise eine übergeordnete Einheit einer EDV-Anlage Daten vom Cache-Speicher anfordert, die dort gespeichert sind. In diesem Fall handelt es sich bei der Abfrage um einen Treffer (englisch: Hit), der zur Folge hat, dass die gewünschte Anfrage mit hoher Geschwindigkeit beantwortet werden kann.
Cache-Miss
Ein Cache-Miss liegt vor, wenn die von einem Programm beziehungsweise die von einer übergeordneten Einheit einer EDV-Anlage angeforderten Informationen im Cache-Speicher nicht vorliegen. In diesem Fall müssen die benötigten Daten von der in der Speicher-Hierarchie dem Cache-Speicher untergeordneten Einheit geholt werden. Nachteil: Verlangsamter Datenzugriff.
Call Back
Anruf für Anruf, dabei kann der Benutzer die Netzvorwahl der Telefongesellschaften, die Ihm günstiger oder geeigneter erscheinen, selbst wählen. So kann er 'Anruf für Anruf' jeweils entscheiden, welche Telefongesellschaft er nutzen möchte, ohne dabei eine dauerhafte Vertragsbindung mit mehreren Anbietern einzugehen. Die Kosten für die Anrufe im Call-by-Call-Verfahren erscheinen auf der monatlichen Telefonrechnung des Anbieters, bei dem der Kunde seinen Festnetzanschluss angemeldet hat (in vielen Fällen also die Telekom).
Call-by-Call
Methode, bei der die Benutzer von Anruf zu Anruf entscheiden, über welchen Anbieter sie telefonieren wollen. Hierfür müssen sie allerdings die Netzkennzahlen der jeweiligen Betreiber vorwählen. Meist ist zur Nutzung von Call-by-Call ebenfalls eine Anmeldung erforderlich. Für den Verbindungsaufbau erheben die Carrier oft eine Gebühr im Pfennigbereich.
Callback
Verfahren, bei dem das RAS-System nach Anruf von außerhalb und erfolgter Authentifizierung einen Rückruf auslöst. In der Regel lassen sich bestimmte Rufnummern definieren, die alleine für das Verfahren in Frage kommen, was die Gefahr von unautorisierten Einwahlversuchen reduzieren hilft.
Camcorder
Der Name, der sich aus "Camera" und "Recorder" zusammensetzt, verrät es bereits: Ein Camcorder ist Videokamera und Videorecorder in einem.
Canceln
Bedeutet im allgemeinen: Einen Vorgang abbrechen, unterbrechen. In Newsgroups: Canceln bedeutet, einen eigenen News-Beitrag zurückzuziehen, der bereits abgeschickt wurde. Dazu sendet der Newsreader eine Mail mit Steuersequenzen ab, die die Nachricht auf allen Newsservern löschen. Sie haben aber keine Garantie, dass sie tatsächlich überall verschwindet - in Archiven wie Deja bleiben sie auf jeden Fall erhalten. Hier gibt es eigene Möglichkeiten - für Deja gehen Sie dazu unter www.deja.com/forms/nuke.shtml.
Candela
Lichttechnische Maßeinheit der Lichtstärke. 1 cd ist 1/60 des Lichtstromes, der von 1 cm2 einer schmelzenden Platinoberfläche ausgestrahlt wird.
CAPI
Communication Application Programming Interface. Mit CAPI wird ein kleines Programm bezeichnet, das mit einer ISDN-Karte geliefert wird und deren Steuerung übernimmt. Andere Programme, die über die Karte Daten übertragen wollen, müssen diese Daten nur an das CAPI-Programm übergeben. Das ist für den Programmierer einfacher, als wenn er für jede ISDN-Karte eigene Programme schreiben müsste.
Carnivore
E-Mail-Abhörsystem von FBI. Das FBI hat das System entwickelt, um E-Mails auf verdächtige Inhalte abzuhören.
Carrier
Merfachbedeutung:
  1. Vor dem Austausch von Informationen müssen sich die an der Datenübertragung beteiligten Modems auf eine Ton- bzw. Trägerfrequenz einigen. Der Fachausdruck für Trägerfrequenz ist Carrier.
  2. Als Carrier bezeichnet man allgemein einen Dienstleister, der die für eine Datenübertragung notwendigen Leitungen bereitstellt.
Category Management
Fasst Produkte und Warengruppen zusammen aus Verbrauchersicht. Unterschieden wird hierbei zwischen Efficient Assortment (Sortiment und Regalflächenoptimierung), Efficient Promotion (Aktionskoordinierung zwischen Hersteller und Handel) und Efficient Product Introduction (Produkteinführung).
CCD-Elemente
Das sind die lichtempfindlichen Einzelelemente des CCD-Chips. Während sie bei Scannern und Kopiergeräten linear angeordnet sind, ergeben sie bei den Digitalkameras eine Fläche (Matrix).
CCD-Sensor
Abkürzung für Charge Coupled Device, ein elektronisches Bauteil, das auch in Scannern und Videokameras eingesetzt wird. Ein CCD-Sensor besteht aus einer Vielzahl winziger, ladungsgekoppelter Halbleiter (Fotodioden), die analog zur Helligkeit des vom erfassten Motivdetail reflektierten Lichts eine bestimmte Spannung erzeugen. Das Aufnahmemotiv wird - ähnlich wie durch das Facettenauge eines Insekts - mosaikartig erfasst und in ein analoges Spannungssignal umsetzt. Bei der A/D-Wandlung wird der analoge Spannungswert für jeden Bildpunkt in einen digitalen Helligkeitswert umgesetzt.
Zwei Typen von CCD-Elementen spielen in der digitalen Fotografie eine Rolle: Da die Halbleiter zwar auf Helligkeits-, nicht aber auf Farbunterschiede reagieren, ist für die Produktion von Farbaufnahmen eine Farbtrennung durch Filterung erforderlich, die je nach Kameramodell auf unterschiedliche Weise erzielt wird.
CD
Compact Disc (deutsch: Kompakte Scheibe) ist ein optischer Massenspeicher. Er wurde Anfang der 80er Jahre zur digitalen Speicherung von Musik von Philips und Sony entwickelt (Audio-CD) und sollte die Schallplatte ablösen. Da das Verfahren zum Speichern der Musik ein digitales Verfahren ist, wurde das Format der Compact Disc als CD-ROM auch zur Speicherung von Daten für Computer eingesetzt. Siehe auch A/D-Wandler.
CD-Extra
Das Brennformat wird bei CDs eingesetzt, die sowohl Computer- also auch Audiodaten enthalten. Dabei wird zuerst ein Audio- und dann ein Daten-Track geschrieben. Da Audio-CD-Spieler nur die Tracks der ersten Session lesen können, versuchen diese so nie, auf den Daten-Track zuzugreifen.
CD-R
CD-Recorddable, einmal beschreibbare Compact Disc im Unterschied zu den nur lesbaren CD-ROM und den mehrfach beschreibbaren CD-RW.
CD-Ripper
Diese Software liest die Audiodaten einer Musik-CD, wandelt sie ins WAV-Format um und speichert sie auf Festplatte.
CD-ROM
Eine nicht beschreibare Compact Disc. CD-ROM ist die Abkürzung für Compact Disc Read-Only Memory. Eine CD-ROM speichert digitale Daten dauerhaft. Sie ist nach der Audio-CD die zweite Anwendung der Compact Disc. Siehe auch CD-R, CD-ROM-Laufwerk, CD-RW.
CD-ROM-Laufwerk
CD-ROM-Laufwerke sind CD-Spieler für den Computer. Sie können nicht nur, wie ein herkömmlicher CD-Spieler, Musik-CDs lesen, sondern auch so genannte CD-ROM-Laufwerke ist mit der vielfachen normaler CD-Abspielgeräte gemessen (z.B. 40-fach).
CD-RW
Compact-Disc-Rewritable-Medien werden wie eine CD-R per Brennprogramm oder via UDF beschrieben. Allerdings lassen sich hier die Daten löschen. Das ist entweder komplett möglich, dann werden die Daten physikalisch entfernt, oder man löscht einzelne Session einer Multisession-CD virtuell. Eine CD-RW per UDF zu formatieren ist aufwendig und dauert bei 2fachem Brenntempo rund 60 Minuten. Zudem kostet UDF rund 20 Prozent des Speicherplatzes, da viele Verwaltungsdaten nötig sind.
CDATA
Der CDATA-Abschnitt (Character Data) ist Teil eines SGML- oder XML-Dokuments, der keiner Syntaxanalyse unterzogen wird und daher fast beliebige Zeichenfolgen enthalten kann. Ein CDATA-Abschnitt beginnt mit ''.
CeBIT
Centrum für Büro- und Informationstechnik, größte deutsche IT-Messe, die jährlich in Hannover stattfindet.
Cell Broadcast
Cell Broadcast ist ein Short-Message-Dienst, dies bedeutet dass dabei Kurznachrichten an eine definierte Gruppe von Teilnehmern in einem bestimmten Gebiet verschickt werden können. Cell Broadcast wird hauptsächlich von Informations- oder Nachrichtendiensten verwendet, indem Sie ihre Informationen per SMS auf die Mobilfunk-Geräte ihrer Kunden schicken. Doch auch die Netzbetreiber nutzen Cell Broadcast. Im D2-Netz wird über diesen Dienst beispielsweise die jeweilige Ortsvorwahl des Festnetzesbereiches übertragen und im Handy-Display angezeigt, in dem Sie sich gerade aufhalten.
CERN
CERN (Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire) ist ein europäisches Forschungszentrum für Teilchenphysik (Sitz in Genf/Schweiz). Auf diesem Institut wurde zu Beginn der 90er Jahre das Konzept für das World Wide Web (WWW) entwickelt. Certification Authority>Eine CA (Certification Authority), Internet-Standard RFC 1422, zertifiziert unter anderem öffentliche Schlüssel von registrierten Benutzern. Das Prinzip: Schlüssel, die verteilt werden sollen, werden zusammen mit Kontrollangaben von der CA mit Hilfe ihres geheimen Schlüssels unterschrieben und in dieser Form als so genanntes Zertifikat verteilt. Wer einen öffentlichen Schlüssel erfahren will, beschafft sich das Zertifikat, prüft dessen Gültigkeit mit dem öffentlichen Schlüssel der CA, prüft die Kontrollangaben und entnimmt dem Zertifikat den gesuchten Schlüssel.
cFOS
cFOS ist ein spezielles Programm für den ISDN-Zugriff, verwendet unter anderen von den Online-Dienst-Anbietern AOL und CompuServe. Die Software emuliert unter Windows 95 und 98 eine serielle Schnittstelle mit angeschlossenem Modem.
CGI
  1. Eine Norm für graphische Kommunikationsschnittstellen (CGI = Computer Graphics Interface).
  2. Vom Computer erzeugte Bilder, die beispielsweise im Rahmen von Animations- und Simulations-Anwendungen generiert werden (in diesem Zusammenhang steht CGI für Computer Generated Images).
  3. Einen Standard zur Ausführung von externen Programmen auf Servern des World Wide Web, WWW, (hier steht CGI für Common Gateway Interface).
CGI-Script
Da die Seitenbeschreibungssprache HTML keine richtige Programmiersprache ist, wurde der CGI-Standard (Common Gateway Interface, auf deutsch etwa: Allgemeine Programmschnittstelle) geschaffen. Er ermöglicht es, Computerprogramme in anderen Sprachen zu schreiben und mit HTML-Seiten zu verknüpfen. So lassen sich beispielsweise Zähler oder interaktive Formulare in C oder Perl programmieren und anschließend in eine Web-Seite einbinden.
Channel
Mit der Channel-Technologie von Microsoft können Internet-Surfer Web-Angebote abonnieren. Der Benutzer meldet sich hierzu auf der Website eines Anbieters an und erhält fortan automatisch alle Updates eines Channels, sobald er online geht. Alternativ kann der Browser während der Nacht selbsttätig eine Verbindung aufbauen und Daten übertragen. Weil der Internet-Anwender die Daten nicht mehr bei Bedarf "herunterzieht" (von englisch: pull), sondern der Channel-Betreiber die Informationen zum Computer des Surfers "herüberschiebt", wird dieses Prinzip auch als "Push"-Technologie bezeichnet.
CHAP
Challenge Handshake Authentication Protocol, ein spezielles Verfahren zur Authentifizierung bei der Einwahl in ein Netz. Die Authentifizierungsstelle, also der Remote-Access-Server, erzeugt dabei einen Bitstring (challenge), aus dem der anfragende Client in Verbindung mit dem Host-Namen einen speziellen Code errechnen muss, um Zugang zum Netz zu erhalten.
Cheat
Spielhilfe, die nicht in den Regeln eines Computerspiels vorgesehen ist. Kann im Spiel selber versteckt sein oder durch ein Patch erstellt werden.
Chip
(Stückchen) Etwas unscharfer Begriff, ursprünglich war ein abgetrenntes Teil eines Halbleiter-Wafers gemeint, aus dem die eigentliche elektronische Schaltung eines IC besteht -- also ein Synonym für Die. Mittlerweile weiter gefasst, also auch Synonym für ein gehäustes IC als Ganzes.
Chip-Kamera
Bezeichnung für One-shot-Kameras mit Flächensensor.
CHM Dateien
CHM steht für Compiled HTML. Die Dateierweierung wird beispielsweise verwendet von den Dateien des Microsoft HTML-Help-Systems, wie es in Windows 2000 integriert ist.
CHS-Adressierung
Die Abkürzung steht für Zylinder (Cylinder), Kopf (Head) und Sektor (Sector). Nach diesem Schema präsentiert das Bios die Festplatte dem Betriebssystem. Jeder Sektor lässt sich so klar lokalisieren und adressieren. CHS unterliegt mehreren Einschränkungen: Die Schnittstelle zwischen IDE und Bios reserviert nur 16 Bits für die Zylinder (maximal sind also 65.536 möglich), 4 Bits für die Köpfe (maximal 16) und 8 Bits für die Sektoren pro Spur (maximal 256). Das Bios hat 10 Bits für die Zylinder zur Verfügung (1024), 8 Bits für die Köpfe (256) und 6 Bits für die Sektoren (63, da ab 1 gezählt wird). Bei diesen Grenzen ist jeweils der niedrigere Wert entscheidend, so dass alte Bios-Versionen nur 1024 x 16 x 63 x 512 Bytes = 504 MB adressieren können (ein Sektor ist 512 Bytes groß). Neuere Bios-Versionen stocken per Mapping die Anzahl der Schreib-/Leseköpfe auf 255 auf und kommen damit auf 7,844 GB. Und die Funktionserweiterung des Interrupts 13h befreit das Betriebssystem vom Bios- und CHS-Korsett - es kann damit jede derzeit gängige Festplatte voll adressieren.
CIF
Bildformat. Speichert Bilder in einer Größe von 352 x 288 Pixel. Die Grösse reicht aus um per MMS ein Foto auf ein anderes Handy zu senden. Zum Ausdrucken ist die Qualität meist zu schlecht. Die meisten Handys haben heutzutage eine Kamera mit VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) integriert. Die modernen Top-Handys können sogar Fotos mit 1,3 Megapixel schiessen.
Client
Unter dem Begriff Client versteht man:
  1. Einen Netzwerk-Computer (Arbeitsplatzrechner), der die von einem korrespondierenden Server bereitgestellten Netzwerk-Ressourcen (Daten, Programme etc.) nutzt.
  2. Ein Programm, welches Dienste eines anderen Programms (Server-Program) nutzt.
CLIP
Mit Calling Line Identification Presentation wird die Anrufer-Identifizierung bezeichnet. Mit dieser Funktion kann in ISDN- und Mobilfunk-Netzen die Rufnummer des Anrufers angezeigt werden, und zwar durch die Calling Line Identification Presentation (deutsch: Nummernanzeige der Anrufleitung). Vor Annahme des Gespräches, erscheint die Nummer das Anrufers auf seinem Display. Sie sehen also, wer Sie anruft.Die Übertragung der Rufnummer kann dauerhaft oder von Fall zu Fall per CLIR unterdrückt werden.
Clipboard
CLIR
Die Calling Line Identification Restriction ist das Gegenstück zu CLIP. Mit dieser Funktion kann ein Anrufer verhindern, dass seine Nummer an den Empfänger übermittelt wird. Die Unterdrückung der Rufnummernübertragung ist variabel das heißt es kann von Fall zu Fall erfolgen oder dauerhaft eingestellt werden.
Cluster
(englisch cluster = Bündel)
  1. Die Daten auf einer Festplatte sind in Clustern (Zuordnungseinheiten, CAU) organisiert, die wiederum in einzelne Sektoren aufgeteilt sind. Jeder Cluster besitzt je nach Dateisystem eine 16 (FAT16) oder 32 Bit (FAT32) breite Adresse. In der FAT (File Allocation Table) eines DOS-PCs ist jede Datei mit ihrer Cluster-Adresse verzeichnet.
  2. Ein Computercluster bezeichnet eine Anzahl von vernetzten Computern, die parallel zu einer Aufgabe gehörige Teilaufgaben abarbeiten. Vorteile eines Clusters sind erhöhte Ausfallsicherheit und Schnelligkeit.
Cluster control unit
Der Fachbegriff cluster control unit (Gruppensteuereinheit) bezeichnet eine spezielle Komponente einer EDVA, welche die Ein- und Ausgabeoperationen von mehreren Geräten gleichzeitig steuern und überwachen kann. Eine Gruppensteuereinheit kann die an sie angeschlossenen Geräte wahlweise durch eine in der Einheit gespeicherten Software oder vollständig per Hardware steuern.
CML
Chemical Markup Language, ein XML-Schema für Informationen über chemische Substanzen. Weitere Informationen finden Sie auf der entsprechenden Homepage.
CMOS
Complementary Metal-Oxide Semiconductor ist eine spezielle Technik zur Produktion von integrierten Schaltkreisen (Chips). Solche in CMOS-Technik hergestellte Chips sind zwar teurer als vergleichbare konventionelle Bausteine, bieten aber dafür eine niedrigere Leistungsaufnahme weshalb die von ihnen abgegebene Wärmemenge ist im Vergleich zu konventionellen Bausteinen niedriger.
CMOS / CMOS-Chips
Unter CMOS (Complementary Metal-Oxide Semiconductor) versteht man eine spezielle Technik zur Produktion von integrierten Schaltkreisen (auch Chip genannt). Solche in CMOS-Technik hergestellte Chips sind zwar teurer als vergleichbare konventionelle Bausteine, bieten aber dafür eine niedrigere Leistungsaufnahme und auch die von ihnen abgegebene Wärmemenge ist im Vergleich zu konventionellen Bausteinen niedriger.
Co-Processor
Siehe Koprozessor
COAST
COAST (Cache-on-a-stick), auf Deutsch Cache am Stiel), ist eine spezielle Bauform eines Second-Level-Caches (siehe Stichwort Cache). COASTs unterscheiden sich von konventionellen Cache-Speichern dadurch, dass sie wie RAM-Bausteine auswechselbar auf einem Modul angebracht sind.
COBOL
COBOL (Common Business Oriented Language) ist eine spezielle Programmiersprache für kaufmännische Anwendungen. COBOL gehört neben BASIC und FORTRAN zu den klassischen problemorientierten Programmiersprachen. Die Anfänge von COBOL reichen bis in die 50er Jahre unseres Jahrhunderts zurück. Die Übersetzung eines in COBOL geschriebenen symbolischen Programms in Maschinensprache geschieht mittels Compiler (siehe gleichnamiges Stichwort). COBOL ist heute für so gut wie alle Rechner-Typen vom Großrechner bis hin zum Personalcomputer verfügbar.
Codec
Unter Codec (Kunstwort, zusammengesetzt aus den Fachbegriffen Coder und Decoder) versteht man eine spezielle Einheit in Mobiltelefonen, deren Aufgabe darin besteht, die abgehenden Sprachsignale zu verschlüsseln beziehungsweise die ankommenden Signale zu entschlüsseln.
Collapsed Backbone
Wörtlich übersetzt bedeutet der Ausdruck Collapsed Backbone soviel wie ein zusammengeschrumpftes Backbone. In der Praxis ist damit gemeint, dass die zentrale unternehmensweite Netzinfrastruktur auf die Größe der Backplane eines Routers, wie das interne Bus-System dieser Geräte heißt, verkleinert wird. Dazu verwendet das Collapsed Backbone unternehmensweite Hubs zum Anschluss der lokalen Netzwerke an einen zentralen High-speed-Router. Dabei dient die Backplane des Gerätes als Backbone für die angeschlossenen LANs. Der Vorteil dieses Konzepts gegenüber herkömmlichen Ansätzen mit Bridges, Routern und Multiplexern liegt unter anderem in der verbesserten Gesamtleistung des Systems. Ebenso sprechen der leichtere Übergang zwischen LANs und WANs sowie vereinfachte Wartung für dieses Konzept. Zudem ist mit der modularen Technologie die Migration zu neuen Verfahren wie dem Asynchronous Transfer Mode (ATM) einfacher.
Color Crisp Carnival 2000
Rückteil für Mittel- und Großformatkameras, das erstmals die One-shot-Technik mit dem qualitativ besseren Multiple-shot-Modus kombiniert: je nach Motiv kann der Fotograf zwischen beiden Modi umschalten. Der Flächensensor mit 2.048 mal 2.048 Pixeln produziert in beiden Modi Bilddateien von etwa zwölf Megabyte (RGB). Möglich wird dieser erstmals in einem Digitalrückteil gebotene Doppelnutzen durch einen CCD-Sensor, der einerseits farbig bedampfte Pixel aufweist, andererseits über einen Piezoantrieb seine Position ändern kann, um im Multiple-shot-Modus für jeden einzelnen Bildpunkt die drei erforderlichen Farbwerte Rot, Grün und Blau physikalisch zu erfassen. Im One-shot-Modus bleibt der Chip unbeweglich, seine Pixel erfassen das Motiv als ein Mosaik benachbarter Rot-, Grün- und Blauwerte. Nachträglich schätzt dann die Software die für einen Pixel jeweils fehlenden Farbinformationen auf der Basis der umliegenden Pixel. Da die Ergebnisse dieser Farbinterpolation - wie auch bei anderen Arten der rein rechnerischen Informationserhöhung - notwendigerweise nicht mit tatsächlich physikalisch erfassten Informationen mithalten können, zeigen One-shot-Aufnahmen in vielen Fällen eine geringere Qualität als die Multiple-shot-Aufnahmen. Die Software bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, die Bilder mit den ursprünglichen 36 Bit Farbinformationen als TIFF-Dateien zu sichern. http://inet.uni-c.dk/
COLP
Die Connected Line Identification Presentation ist die Umkehrung von CLIP. Über diese Funktion wird die Telefonnummer des Empfängers an den Anrufer zurückgemeldet. So lässt sich beispielsweise sicherstellen, dass auch die korrekte Nummer gewählt wurde.
COLR
Die Connected Line Identification Restriction verhindert, dass einem Anrufer Ihre Telefonnummer zurückgemeldet wird - sie ist also das Gegenstück zu COLP.
COM
Component Object Model, das propritäre Microsoft-Paradigma zum Verbinden von Komponenten.
Commited Information Rate
CIR - vom jeweiligen Service-Provider zugesicherte Mindestübertragungsrate, die dem Anwender jederzeit über einen PVC oder SVC garantiert zur Verfügung steht.
Compact Disc
Siehe CD
Compact Flash Card
Der am weitesten verbreitete Wechselspeicher für Digitalkameras. Andere gängige Speicherkarten sind beispielsweise Multi Media Card, Smart Media Card und Memory Stick.
Compact Flash
Compiler
Unter einem Compiler versteht man ein Übersetzungsprogramm, welches ein komplettes symbolisches Programm in die Maschinensprache übersetzt. Das Umwandeln des symbolischen Programms in den Maschinencode erfolgt im Gegensatz zur Arbeitsweise eines Interpreters (siehe gleichnamiges Stichwort) nach der Methode der vollständigen Übersetzung. Das heißt: Nach Erstellung des symbolischen Programms wird dieses in einem gesonderten Arbeitsschritt in ein Maschinenprogramm umgewandelt. Nach Beendigung des Übersetzungsvorganges existieren zwei Programm-Varianten:
  1. Das unveränderte (und editierbare) symbolische Programm sowie
  2. das lauffähige Maschinenprogramm.
CompuServe
1969 ursprünglich als Computer-Time-Sharing Gesellschaft gegründet, kürzlich vom weltgrößten Onlinedienst-Anbieter America Online (AOL) geschluckt, ist CompuServe heute mit über 5 Millionen Teilnehmern hinter AOL der zweitgrößte Onlinedienstanbieter weltweit. CompuServe bietet Zugang zu über 3200 Datendiensten, Datenbanken, Nachschlagewerken, Kommunikationsdiensten, Verbraucherinformationen und Foren sowie einen Internet-Zugang für seine Mitglieder. Zu den wichtigsten Dienstleistungsangeboten von CompuServe zählen nebst anderen eine Online-Recherche in externen Datenbanken, regelmäßig aktualisierte Informationen zu den Themen Geldmarkt und Finanzwelt, Politik, Wetter, Sport sowie Reiseinfos und Informationen zum Thema Computer.
Computervirus
Computerviren sind kleine Programme, die in der Lage sind, sich selbst zu reproduzieren, fremde Softwareprodukte wie Betriebssystem-Teile oder Anwenderprogramme zu befallen und dabei großen Schaden am befallenen System anzurichten. Viren-Programme bestehen grundsätzlich aus fünf Teilen:
  1. Reproduktionsteil (ist für die Vermehrung und Ausbreitung des Virus zuständig).
  2. Erkennungsteil (prüft, ob der Virus das betreffende System bereits befallen hat. Wenn ja, erfolgt die Ausbreitung mit einer erheblich höheren Geschwindigkeit).
  3. Tarnungsteil (schützt den Virus vor einer möglichen Entdeckung durch Antiviren-Programme).
  4. Bedingungsteil (definiert die Bedingung, unter der die Ausbreitung des Virus bzw. die spätere Schädigung des Systems erfolgen soll).
  5. Schadensteil (legt fest, welchen konkreten Schaden der Virus anrichten soll).

Das von Viren meistbetroffene Betriebsystem ist (wegen der unsicheren und manchmal konzeptlosen Architektur) Windows (in allen Variationen)
Connect Time
Connect Time bezeichnet die Online-Zeit, die ein Onlinedienst-Nutzer im Internet bzw. in seinem jeweiligen Onlinedienst verbringt.
Connection Pooling
Um Speicherplatz zu sparen, bündelt der Applikations-Server die Sessions mehrerer Benutzer und verwendet für sie eine gemeinsame Verbindung zur Datenbank. Dazu gehört auch die Fähigkeit, nicht mehr aktive Sitzungen aufzuspüren, um so deren Ressourcen für den allgemeinen Betrieb zurück zu gewinnen.
Content Provider
Im Gegensatz zu ISPs und FISPs (siehe gleichnamige Stichwörter) bieten Content Provider als Web-Dienstleister Ihren Kunden keinen eigenen Internet-Zugang an. Der Service von Content Providern beschränkt sich ausschließlich auf die Bereitstellung von Internet-Inhalten.
ContrastPLUS
ContrastPLUS Technologie
Druckertechnologie, bei der das 5-Tintensystem mit dye-basiertem Schwarz als zusätzlicher Tintenfarbe für hohen Farbkontrast und konturenscharfe Details beim Bilderdruck sorgt. Für den Textdruck kommt die hierfür bewährte Pigmenttinte zum Einsatz.
Coprozessor
Auch FPU genannt. Ein mit der CPU zusammenarbeitender Prozessor, der Gleitkommaoperationen ausführt. Da die CPU nur Ganzzahlen verarbeiten kann, ist ein Coprocessor notwendig, um die Rechenleistung eines Computers zu erhöhen.
CORBA
Common Object Request Broker Architecture, eine Architektur und ein Satz von Spezifikationen zum Erstellen, Verteilen und Verwalten verteilter Programmobjekte in einem Netzwerk. CORBA ermöglicht es Programmen, die an verschiedenen Orten ausgeführt werden und von verschiedenen Herstellern entwickelt wurden, in einem Netzwerk über einen 'Interface Broker' zu kommunizieren. CORBA wurde unter der Leitung der OMG (Object Management Group) entwickelt und von ISO und X/Open zur Standardarchitektur für verteilte Objekte (auch als Komponenten bezeichnet) bestimmt.
Corporate-Network-Regelung
Die Corporate-Network-Regelung brachte großen Unternehmen bereits in der Vergangenheit relative TK-Freiheit. Im Zuge dieser Bestimmung konnten sie ihre unterschiedlichen Standorte zu einem eigenen Netz zusammenschalten. Im günstigsten Fall muss eine Firma, die von München nach Hamburg telefoniert, lediglich die Ortsgebühren in Hamburg bezahlen, um einen Teilnehmer im öffentlichen Netz zu erreichen.
CPU
Unter CPU (Central Processing Unit, auf Deutsch Zentraleinheit) versteht man die Einheit aus Steuerwerk, Rechenwerk, Eingabe-/Ausgabewerk und Arbeitsspeicher. Im Bereich des Personal Computing wird der Fachbegriff CPU gleichbedeutend mit Prozessor verwendet.
Cracker
Im Unterschied zu den Hackern, die im Idealfall durch ihr Eindringen in Rechner Schwachstellen aufzeigen wollen, geht es den Crackern auch darum, den Opfern ihrer Tätigkeit zu schaden (beispielsweise indem sie Daten zerstören) oder unmittelbare persönliche Vorteile aus ihrer Tätigkeit zu ziehen (beispielsweise indem sie Daten ausspionieren oder auch den Kopierschutz von Software knacken). Im allgemeinen Sprachgebrauch wird nicht immer zwischen Hackern und Crackern unterschieden.
Crawler
Crawler sind spezielle Suchmaschinen, die das Internet selbständig auf neue Informationsangebote durchforsten. Dabei kommen meist so genannte Agentenprogramme zum Einsatz, die - mit bestimmten Suchbegriffen parametrisiert - auf ihrer Reise durch das Web alle Seiten registrieren, in denen die gewünschten Begriffe enthalten sind.
CRC
Unter CRC (Cyclic Redundancy Check, auf Deutsch: zyklische Redundanzprüfung) versteht man ein Prüfsummenverfahren, welches in diversen Zusammenhängen, so beispielsweise bei der Datenübertragung oder bei der Speicherung von Daten auf Festplatte, Diskette etc. angewandt wird. Dabei werden zusammen mit den Nutzdaten so genannte CRC-Prüfsummen übertragen. Diese ermöglichen die Prüfung der Korrektheit der übertragenen beziehungsweise gespeicherten Informationen.
CRT
Die Abkürzung CRT steht für Cathode Ray Tube. Darunter versteht man Bildröhren konventioneller Bauart, welche Bildschirminhalte mittels Kathodenstrahl darstellen.
CSMA/CD
Unter CSMA/CD (Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection) versteht man ein spezifisches Zugriffsverfahren in lokalen Ethernet-Netzen. Bei der CSMA/CD prüft jede sendende Station (Netzwerkrechner) zunächst, ob gerade eine andere Station im Netz Daten sendet. Wenn nicht, so kann die Datenübertragung durchgeführt werden, anderenfalls wartet die betreffende Station, bis das Netz für die beabsichtigte Datenübertragung frei wird.
CSS
Bei CSS (Cascading Style Sheets) handelt es sich um eine spezielle HTML-Erweiterung, mit deren Hilfe Web-Publisher ihre HTML-Seiten einfacher layouten können. Bei CSS müssen regelmäßig verwendete Formatvorgaben sowie Schrifttypen nur einmal definiert werden, um sie dann immer wieder nutzen zu können. CSS-Stylesheets, die Dokumenten zugeordnet sind, beschreiben, wie diese Dokumente angezeigt oder gedruckt werden. Beispielsweise bestimmt ein CSS-Stylesheet, das einem HTML-Dokument zugeordnet ist, dessen Layout, wenn über einen Browser darauf zugegriffen wird. CSS unterstützt Kaskadierung, d.h., ein einzelnes Dokument kann zwei oder mehr Stylesheets verwenden, die dann entsprechend den festgelegten Prioritäten angewendet werden.
CSS2
Stylesheet-Sprache, die CSS erweitert. Im Gegensatz zu CSS1 ist CSS2 auf XML anwendbar.
CSS3
Aktuelle Weiterentwicklung von CSS, die in zwei W3C-Empfehlungen eingeflossen ist.
CSV-Datei
(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie) Eine CSV-Datei ist eine Textdatei zur Speicherung oder zum Austausch einfach strukturierter Daten. Das Kürzel CSV steht dabei für Character Separated Values oder Comma Separated Values, weil die einzelnen Werte durch ein spezielles Trennzeichen, beispielsweise das Komma, getrennt werden. Ein allgemeiner Standard für das Dateiformat existiert nicht.
In CSV-Dateien können Tabellen oder eine Liste unterschiedlich langer Listen abgebildet werden. Kompliziertere, beispielsweise geschachtelte Datenstrukturen können durch zusätzliche Regeln oder in verketteten CSV-Dateien gespeichert werden. Um sie in einer Datei abzuspeichern eignet sich XML besser.
Als Trennzeichen sind neben Komma auch Semikolon, Doppelpunkt, Tabulator und andere Zeichen üblich.
Einzelne Datensätze werden in der Regel durch einen Zeilenumbruch (bei Windows: CR LF = carriage return, line feed; bei Unix: nur LF; bei Mac OS: nur CR) getrennt.
CyberCoin
Ende 1997 startete die CyberCash GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen von CyberCash, der Dresdner Bank und der Sachsen LB, zwei Pilotprojekte für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Internet: CyberCoin und EDD (Electronic Direct Debit). Das System CyberCoin ist primär für die Abwicklung so genannter Micropayments (Bezahlung von Klein- und Kleinstbeträgen ab fünf Pfennig aufwärts) konzipiert. Mittels CyberCoin können Anbieter auch Güter und Dienstlistungen mit niedrigem Preis wie kleinere Softwareprodukte, Datenbank-Services, Online-Spiele und andere via Internet anbieten. Dabei werden die digitalen Münzen auf dem PC des Kunden gespeichert und bei Bedarf auf den Computer des Waren oder Dienstleistungsanbieters übertragen.
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