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D-Wert
Der D-Wert gibt an, in welchem Maße ein Handy neben dem Nutzsignal (Sprache des Handy-Nutzers) Hintergrundgeräusche überträgt. Je größer der D-Wert, umso besser setzt sich das Nutzsignal gegen die störenden Hintergrundgeräusche durch. Der D-Wert sollte 0 dB oder mehr erreichen.
Data Map
Die Data Map ist der zentrale Datenbestand von Tamino. Sie enthält die Schemata mit den Regeln, gemäß denen XML-Objekte gespeichert und zusammengesetzt werden. Diese Schemata werden vom Administrator festgelegt.
Data Mining
So wie ein Minenarbeiter im Bergwerk nach verborgenen Schätzen sucht, so werden beim Data-Mining aus dem "Datenbergwerk" verborgene Informationen ans Tageslicht befördert. Data-Mining-Verfahren sollen zu besseren Prognosen, differenzierteren Segmentierungen, Klassifizierungen und Bewertungen von Kundengruppen oder Märkten führen.
Data-Mart
Untermenge eines Data-Warehouse, etwa eine Abteilung, ein Bereich oder eine bestimmte Produktsparte, die betrachtet wird.
Data-Warehouse
Frei übersetzt Informations-Warenhaus eines Unternehmens. In einem Data-Warehouse werden neue und historische Daten aus verschiedenen operativen Systemen gesammelt und konsolidiert. Benutzer haben die Möglichkeit, sich Auswertungen über Produkte und Kunden aufgrund einer anwenderspezifischen Struktur zu erstellen.
Datagramm-Dienst
Netze auf Datagramm-Basis sind in der Regel paketorientierte Netze. In ihnen befördert der Datagramm-Dienst Datenpakete, die Start- und Zielangaben sowie eine Reihenfolgennummer haben. Der Transport erfolgt über ein Netz, das im Gegensatz zum verbindungsorientierten Telefonnetz ständig mit allen potentiellen Absendern und Empfängern verbunden ist. Aufgrund der vermaschten Struktur können die Datenpakete unterschiedliche Wege zum Empfänger nehmen.
Datei
(Englisch: file) Bezeichnung für eine Menge von Daten. Eine Datei besteht aus einer Folge von gleichartig aufgebauten Datensätzen; jeder Datensatz setzt sich aus mehreren Komponenten (Feldern) zusammen. Dateien werden auf externen Speichermedien in Rahmen eines Dateisystems abgelegt. Die Verwaltung der Dateien führt das Betriebsystem durch.
Dateisperre
Dateisperre (engl.: file locking) bezeichnet ein bestimmtes Verfahren, welches verhindern soll, dass auf eine bereits geöffnete Datei durch ein weiteres Programm bzw. durch einen weiteren Benutzer mehrfach zugegriffen werden kann. Durch Dateisperre soll verhindert werden, dass sich Anwender und Programme bei der Bearbeitung von Dateien gegenseitig behindern bzw. die Integrität von Dateien verletzen.
Dateisystem
Art, wie die Daten auf der Festplatte, der Diskette oder eben auf der CD angeordnet sind. Meist sind sie in Verzeichnissen oder Ordnern abgelegt, die wiederum in Verzeichnissen liegen können. Die wichtigsten Dateisysteme für Festplatten sind JFS, HPFS, FAT, VFAT, FAT32, NTFS und für CD-ROMs sind Joliet 2 und ISO
Datenbank
Datenbanken (DB) sind strukturiert aufgebaute Datenmengen auf die man über standardisierte Schnittstellen (z. B. JBMS, DBMS) und mit Hilfe von Standardabfragesprachen (z. B. SQL) zugreifen kann. Diese Eigenschaften erlauben es schnell, gezielt und zuverlässig auf sehr große Datenmengen zuzugreifen. Die bekanntesten Datenbanken sind z. B. DB/2 von IBM, Oracle oder MySQL (Open Source)
Datenbus
Der Fachbegriff Datenbus bezeichnet eine spezielle Leitung innerhalb einer digitalen Rechenanlage, welche zur Übertragung von Daten zwischen den einzelnen Systemkomponenten verwendet wird. Leistungsfähige Systeme nutzen bis zu 32 Datenleitungen, über die parallel Daten transportiert werden können. Die Zahl der gleichzeitig übertragbaren Bits wird durch die Zahl der vorhandenen Datenleitungen bestimmt. Man bezeichnet das auch mit dem Fachbegriff Busbreite.
Datendurchsatz
Der Fachbegriff Datendurchsatz bezeichnet die tatsächliche Menge an Informationen, die innerhalb einer vorgegebenen Zeit über einen Kommmunikationskanal übertragen werden. Die maximale Datendurchsatzrate ist abhängig von der Bandbreite des jeweiligen Kanals, von der Leistungsfähigkeit des Servers der die Daten Liefert, der Verbindungsgeschwindigkeit sowie von der Zahl der Teilnehmer, die den jeweiligen Kommunikationskanal zu gleicher Zeit nutzen.
Datenfernübertragung
Siehe DFÜ
Datenkompression
Unter Datenkompression versteht man eine in der EDV weit verbreitete Technik zur Einsparung von Speicherplatz auf Datenträgern wie Festplatte, Diskette etc. Komprimierte Daten lassen sich zudem erheblich schneller via Datenleitung übertragen. Vorteil für den Anwender: deutliche Reduzierung der Übertragungskosten. Beispiel für verbreitete Kompressionstechniken sind u. a. das Bildkomprimierungs-Verfahren JPEG, das zur Komprimierung von Videosequenzen genutzte Verfahren MPEG etc.
Datensatzbereich
Unter Datensatzbereich (engl. record area) versteht man einen speziellen Bereich des Arbeitsspeichers, welcher durch die sog. Bereichsdefinition eines Programms festgelegt wird. Der Datensatzbereich dient dazu, die vom Eingabesystem kommenden bzw. später in das Ausgabesystem zu übertragenden Informationen kurzfristig zwischenzuspeichern.
Datensatzsperre
Im Gegensatz zur Dateisperre wird bei der Datensatzsperre (engl.: record locking) nach dem Öffnen einer Datei durch ein Programm bzw. durch einen Anwender nicht die komplette Datei für weitere Zugriffe gesperrt sondern lediglich der gerade im Zugriff befindliche Datensatz. Durch record locking soll verhindert werden, dass sich Programme und Benutzer einer EDV-Anlage bei der Bearbeitung eines Datensatzes gegenseitig behindern. Zwar ist eine Datensatzsperre technisch aufwendiger zu realisieren als eine Dateisperre, dafür erlaubt aber erstere ein flexibleres Arbeiten mit bzw. an Dateien insbesondere an Mehrplatzanlagen.
DBCS
Double Byte Character Sets, Doppelbyte-Zeichensätze für die Darstellung von chinesischem, japanischem und koreanischem Text, z.B. JIS X 0208-1990. Derartige Zeichensätze werden oft so codiert, dass eine Mischung aus Doppelbyte-Codierungen und Einbyte-Codierungen möglich ist.
DCD
Document Content Description, eine Methode zur Beschreibung von XML-Schemata. DCDs sind eine Erweiterung von XML-Daten. Im Gegensatz zu DTD s legen DCDs nicht nur Element- und Attributstrukturen, sondern auch Datentypen fest (siehe W3C-Vorschlag).
DCE
Distributed Computing Environment. Standards von The Open Group (ehemals OSF und X/Open) für netzwerkbasierte Dienste in offenen, heterogenen Systemumgebungen.
DCOM
Distributed COM, eine Sammlung von Microsoft-Konzepten und proprietären Programmschnittstellen, die es Windows-Client-Programmobjekten ermöglichen, Services von Server-Programmobjekten (ActiveX-Komponenten) auf anderen Computern in einem Netzwerk anzufordern.
DDC
Display Data Chanel. Eine im Jahr 1995 definierter VESA-Standard (Video Electronics Standards Association). DDC ermöglicht den Datenaustausch zwischen Monitor und Grafikkarte und dient als Voraussetzung für die Realisierung von Plug & Play. Bei DDC unterscheidet man zwischen den Varianten: DDC1 (permanente Datenübertragung von Grafikkarte zum Monitor), DDC 2B (Grafikkarte kann bei Bedarf Daten vom Monitor anfordern) sowie DDC 2AB (über die Funktionalität von DDC 2B hinaus, Möglichkeit zur digitalen Bildeinstellung).
DDE
Dynamic Data Exchange. DDE bezeichnet eine spezielle Technik unter Windows. Mittels DDE können Anwenderprogramme Daten dynamisch miteinander austauschen. Wird dabei eine mittels DDE mit anderen Dokumenten verknüpfte Datei> geändert, erfolgt die Übernahme der vorgenommenen Änderung in alle mit der geänderten Datei kommunizierenden Files automatisch.
DDML
Document Definition Markup Language, eine Methode zum Beschreiben von XML-Schemata (früher als Xschema bezeichnet).
DECT
Digital Enhanced Cordless Telecommunications (Deutsch: Digitale verbesserte schnurlose Telekommunikation). DECT ist der Nachfolger des CT1- und des CT2-Standards (Analoge schnurlose Telefonie). DECT ist hauptsächlich für Telefonie innerhalb von Gebäuden ausgelegt, wo eine Reichweite von 25 bis 50 Metern erreicht werden kann; im Freien sind Übertragungsstrecken von bis zu 300 Metern möglich. Durch den Einsatz von Repeatern kann diese Strecke zusätzlich vergrößert werden.
Die Übertragung basiert im Frequenzbereich von 1880 MHz bis 1900 MHz und verwendet einen Rahmen von exakt 10 ms Dauer.
Unbefugte Benutzung und unbefugtes Mithören wird bei DECT, wie bei anderen Mobilfunksystemen auch, durch drei Methoden verhindert:
  • Der mobile Teilnehmer meldet der Basisstation seine Empfangsbereitschaft
  • Bei jedem Rufaufbau muss sich das Mobilgerät bei der Basisstation durch Verwendung eines geheimen Schlüssels ausweisen
  • Die Nutzdaten (Sprache oder Daten) werden während der Funkverbindung codiert und auf der Gegenseite decodiert, wobei ein Schlüssel verwendet wird, der beiden Gegenstellen bekannt ist, der aber selbst nicht über Funk übertragen wird.
Eine Erweiterung von DECT, DECT-GAP (Generell Access Profile) erlaubt die Kommunikation von DECT-Geräten unterschiedlicher Hersteller untereinander.
DECT-GAP
DECT Generell Access Profile. Eine Erweiterung von DECT, die die Kommunikation von DECT-Geräten unterschiedlicher Hersteller untereinander erlaubt.
Defragmentierung
Eine fragmentierte Festplatte in regelmäßigen Abständen aufräumen und die zerstückelten Dateien wieder in einem Stück ablegen. Falls Sie als Betriebsystem irgendein Windows benutzen, sollten Sie die Defragmentierung mindestens einmal wöchentlich starten (bei täglicher Benutzung des Computers). Bei weiterentwickelten Dateisystemen (wie z.B. HPFS) muss keine Defragmentierung gemacht werden.
Dekamired
Einheit der Farbtemperatur. 10 Mired = 1 Dekamired.
DeMilitarized-Zone
Kurz DMZ. Die DMZ legt einen Netz-Bereich fest, wo keinerlei Firewallregeln gelten. Bei den meisten Routern gibt man als DMZ-Zone die IP-Adresse eines Rechners ein und erreicht damit, dass alle eingehenden Verbindungen zu diesem Gerät weitergeleitet werden.
Denial of Service
DoS. Diensteversagung, wenn ein Server durch übermäßig viele echte oder falsche Anfragen beziehungsweise große Datenmengen überlastet wird, so dass er seine eigentlichen Aufgaben nicht mehr ordnungsgemäß erfüllen kann, gegebenenfalls sogar abstürzt.
Denic
Siehe DENIC eG.
DENIC eG
Die DENIC eG ist die zentrale Registrierungs- und Verwaltungsstelle für alle Domains unterhalb der Top Level Domain .de. Sie stellt für die Domainverwaltung ein automatisches elektronisches Registrierungssystem zur Verfügung, betreibt ein Netz von über die ganze Welt verteilten Nameservern und hält für die deutsche Internet Community eine Reihe weiterer Dienstleistungen bereit. http://www.denic.de/de/
Deskriptor
Deskriptor ist eine vom System benutzte Datenstruktur zur Beschreibung von Segmenten. Auf Deskriptoren hat nur das Betriebsystem Zugriff. Ihn ihnen wird die Basisadresse und die Zugriffsrechte auf das Segment festgehalten. Sie sind Elemente der virtuellen Adressierung.
DFN
Das Deutsche Forschungsnetz verbindet fast alle Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und übrigen wissenschaftlichen Institutionen. Die Mitglieder des Vereins erhalten aufgrund ihrer Gemeinnützigkeit einen verbilligten Netztarif. Das DFNist eines der größten deutschen Datennetze und der größte deutsche lnternet-Provider.
DFÜ
Über eine Datenleitung zwischen zwei elektronischen Geräten ist die Datenübertragung auch als Datenfernübertragung bezeichnet. Zum Beispiel die Übertragung zwischen zwei Computern oder einem Computer und einem Mobilfunk-Gerät.
DFÜ-Netzwerk
Ein DFÜ-Netzwerk ist eine spezielle Komponente der Betriebssysteme Windows, welche dazu dient, eine Online-Verbindung von einem lokalen PC zu einem Online-Dienst wie AOL, CompuServe etc. herzustellen.
DHCP
TCP/IP ist ein sehr beliebtes, aber oftmals auch ein schwer zu konfigurierendes Protokoll. In großen Netzen haben Administratoren mit der Vergabe von IP-Adressen zu kämpfen, weil Mitarbeiter oft umziehen, ausscheiden oder eingestellt werden. Um die Adressvergabe und Parametereinstellung zentral verwalten zu können, hat die Internet Engineering Task Force (IETF) das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) entworfen, das drei Verfahren anbietet. Bei der automatischen Adressvergabe wählt der DHCP-Server für den Rechner bei der ersten Anmeldung eine beliebige, aber dauerhafte IP-Nummer aus. Die dynamische Verfahrensweise vergibt bei jedem Login eines Rechners beliebige, temporäre IP-Kennungen. Benötigt der Client die Adresse nicht mehr, gibt er sie zurück. Der DHCP-Server kann sie dann einem anderen Rechner zuteilen. Schließlich erlaubt die manuelle Konfiguration dem Administrator, einem Rechner explizit eine bestimmte IP-Adresse zuzuweisen. DHCP wird in diesem Fall nur als Transportmedium verwendet.
DHTML
Unter DHTML (dynamic HTML) versteht man eine Erweiterung der im World Wide Web üblicherweise verwendeten Programmiersprache HTML (siehe gleichnamiges Stichwort). DHTML bietet die Möglichkeit, mit dem Microsoft Internet Explorer beziehungsweise dem Netscape Communicator dynamisch auf einzelne Elemente einer Web-Site einzuwirken.
Dialekt
Unter einem Dialekt versteht man die abgewandelte Form einer Programmiersprache. Insbesondere bei problemorientierten bzw. prozeduralen Programmiersprachen sind häufig Dialekte der Stammsprache anzutreffen. Dialekte entstehen durch Weiterentwicklung einer bereits bestehenden, älteren Programmiersprache, durch Ergänzung und Modifizierung des ursprünglichen Befehlsvorrates. Die Etablierung eines eigenen Dialektes durch Hard- und Softwareanbieter geschieht nicht selten zum Zweck, Anwender stärker an sich beziehungsweise. an die eigene Produkte zu binden. Beispiel für eine Programmiersprache mit unzähligen Dialekten ist die Sprache BASIC.
Dialup
Dialup ist der Einwahl in einen externen Rechner über Telefon- beziehungsweise Datenleitung. Der Computer wird hierzu wahlweise über ein Modem oder eine ISDN-Karte beziehungsweise externen ISDN-Adapter mit einem entfernten (englisch: remote) Computer verbunden.
Dice
Siehe Dies
Dicomed Bigshot
Dicomed Bigshot 3000/4000. Bei dem Modell 4000 handelt es sich um ein von Dicomed seit längerem angekündigtes Oneshot-Rückteil mit einem 4.096 mal 4.096 Pixel-Flächensensor, der nach Herstellerangaben Aufnahmen bis zu einer Größe von 48 Megabyte (RGB) liefert. Die Farbseparation soll ein elektronisch umschaltbarer LCD-Filter übernehmen, der während der Belichtungszeit oder der Abbrenndauer des Blitzlichts von rot über blau nach grün wechselt. Mit sechs mal sechs Zentimetern übertreffen die Abmessungen des Sensors bei weitem alle bisher vorgestellten CCD-Flächensensoren, was sich wiederum positiv auf das Abbildungsverhalten der normalen Objektive und auf die Brennweitenverlängerung auswirkt. Zu sehen war bisher allerdings nur das Three-shot-Modell 3000, das Farbaufnahmen durch drei aufeinander folgende Teilaufnahmen erzeugt und somit im Farbbereich auf unbewegte Motive beschränkt ist. http://www.dicomed.com/
Dicomed Digital Camera Back 7520
Hochauflösendes Digitalrückteil mit Zeilenscannertechnik als Einschubkassette für Fachkameras. Die trilineare Scanzeile generiert eine Auflösung von maximal 6.000 mal 7.520 Pixel (129 Megabyte RGB) bei einer Farbtiefe von drei mal zwölf Bit; niedrigere Scan-Auflösungen sind wählbar. Optional sind ein Batterieadapter und eine interne Festplatte für den mobilen Einsatz erhältlich. http://www.dicomed.com/
Dies
Als Die bezeichnet man das nackte Wafer-Stückchen, aus dem ein Halbleiterchip besteht. Der Plural des englischen Nomens die lautet sprachlich korrekt dice, es hat sich aber - vor allem in der Halbleitertechnik - auch der Begriff "dies" eingebürgert.
Digital
Alles, was mittels Ziffern darstellbar ist, wird digital genannt. Bei einer Digitalkamera werden sämtliche aufgenommenen Daten in Form von Zahlencodes gespeichert.
Digitale Signatur
Mit Hilfe des privaten Schlüssels wird eine Nachricht signiert; der öffentliche Schlüssel dient dann zur Authentifizierung. Zertifizierungsinstanzen, im Fall elektronischer Zahlungssysteme sind das meist die Banken, vergeben Zertifikate, die den Namen und den öffentlichen Schlüssel des Kunden beziehungsweise Händlers enthalten, und gewährleisten damit eine eindeutige Zuordnung von Signaturen.
Digitaler Fingerabdruck
Durch Berechnung einer kryptographischen Prüfsumme wird sichergestellt, dass der Klartext von einer dritten Person nicht manipuliert wurde.
DII
Dynamic Invocation Interface. Schnittstelle, um Objekte aufzurufen, deren Eigenschaften vorher nicht bekannt sind; die Eigenschaften werden erst zur Laufzeit aus dem (permanent gespeicherten) Interface Repository abgefragt.
DIP-Schalter
Ähnlich wie Jumper dienen auch DIP-Schalter zum An- und Abschalten von Hardwarefunktionen. Im Gegensatz zu Jumpern sind DIP-Schalter (man nennt sie auch Mäuseklavier) jedoch um einiges komplexer konstruiert. Je nach Gerät kann ein DIP-Schalter u. U. aus mehreren kleinen Schaltern bestehen. Durch verschiedene Schalterstellungen (Schalterkombinationen) können so komplexe Funktionen mit diversen Zuständen individuell konfiguriert werden.
Disc-Film
Scheibenförmiger Film für die Disc-Kamera für 15 Aufnahmen im Format 8x11mm.
Display
Als Display (deutsch: Anzeige) ist der kleine Bildschirm an Mobilfunk-Geräten und PDAs, auf dem Eingaben und sonstige Daten angezeigt werden gemeint. Die Qualität und Funktion der Handy-Displays werden durch WAP und Multimedia-Anwendungen immer wichtiger. Folgende Display-Typen kommen bei mobilen Endgeräten zum Einsatz: LCD, TFT und CSTN.
Distributed Denial of Service
DDoS. In dieser Art von DoS (Denial of Service) wird zunächst eine Software über das Internet oder ein anderes Computernetz verteilt, die es ermöglicht, einen DoS-Angriff auf ein bestimmtes Ziel gleichzeitig von verschiedenen Orten aus zu starten.
DivX
DivX® ist der Markenname der weltweit bekanntesten Technologie zur Videokomprimierung. Ursprünglich handelt es sich bei DivX um einen Codec (Kurzform für compression/decompression - Komprimierung/Dekomprimierung) - eine Softwareanwendung mit der Videos von nahezu jeder Datenquelle aus komprimiert werden können. Die Daten werden so komprimiert, dass sie übers Internet versendet werden können, ohne dabei an Qualität einzubüßen.
Mit der DivX®-Videotechnologie kann ein VHS-Video auf ein Hundertstel und eine DVD auf ein Zehntel der eigentlichen Größe komprimiert werden. DivX-Videokomprimierung ist so effizient, dass der gesamte Inhalt einer DVD auf eine reguläre Daten-CD passt - ohne einen erkennbaren Qualitätsverlust. Sie können also jetzt alle digitalen Videoinhalte, von eigenen Videos bis hin zu Ihrer DVD-Sammlung auf CDs speichern und an ihre Freunde weitergeben oder auf Ihrer Festplatte speichern, ohne dabei riesige Mengen an Speicherplatz zu verschwenden.
Früher waren Videos aus dem Internet körnig, hatten niedrige Auflösungen und die Ansichtsgröße einer Briefmarke. Heutzutage hat sich das geändert. Seit der Einführung der DivX®-Videotechnologie vor fünf Jahren haben die Anbieter von Videoinhalten die Möglichkeit der Welt ihre Produkte zu präsentieren, ohne dabei hohe Qualitätsverluste oder große Kosten für eine hohe Bandbreite in Kauf zu nehmen. Millionen von Menschen nutzen weltweit schnelle Standardverbindungen zum Herunterladen von Videos aus dem Internet. Das Herunterladen beansprucht dabei oft weniger Zeit als man dafür benötigt, sich das Video anzusehen. Außerdem unterstützt die DivX-Videotechnologie ein Video-on-Demand-System.
DivX®-Videotechnologie ermöglicht dabei nicht nur die schnelle und sichere Verbreitung von hochkomprimierten Videos mit DVD-Qualität, sondern bringt außerdem Videos vom Computerbildschirm auf Ihren Fernseher. Dank vieler neuer DivX® Certified-Geräte, die in diesem Jahr auf den Markt kommen, können Sie auf dem Computer erstellte DivX-Videos mit einem DivX Certified-DVD Player auf Ihrem Fernseher ansehen. Mit dem DivX-Codec können Sie sogar Filme speziell für Ihr Lieblingsgerät erstellen, egal ob es sich um einen Portable (Ihr persönlicher Videorecorder für unterwegs), ein High Definition-Gerät (Ihr neuer HDTV), einen Handheld (Ihr videofähiger PDA, wie z.B. der Pocket PC von Compaq) oder Ihr Heimkino (Ihr DivX Certified-DVD Player) handelt.
DivX® ist für Video, was MP3 für die Musik ist. Und wir bezeichnen DivX nicht ohne Grund als die bekannteste Technologie zur Videokomprimierung. Mehr als 120 Millionen Menschen weltweit haben sich bereits den DivX-Codec heruntergeladen oder schauen sich hochqualitative DivX-Videos an. Außerdem finden Sie jederzeit Hunderttausende von DivX-Videos im Internet. Laden Sie sich einfach den DivX-Codec herunter und starten Sie irgendeinen gängigen Media Player. Der kostenlose DivX Player gehört automatisch zu dem Codec-Paket. Dieser Player ist für die Betrachtung aller Versionen von DivX-Inhalten optimiert.
DLL
Dynamic Link Library. Bibliothek, die Funktionen und Ressourcen enthält welche zur Laufzeit mit einem Programm verbunden werden. Die DLL-Technik bietet einen erheblichen Vorteil: ein einmal geladenes DLL-Modul kann unter Umständen von mehreren Prozessen gleichzeitig genutzt werden. In der Praxis bedeutet das eine merkliche Speicherplatzersparnis. DMA> Direct Memory Access. Ein Datenübertragungsverfahren mit direktem Speicherzugriff. Bei DMA erfolgt der Datentransfer zwischen Systemkomponenten (z.B. zwischen Festplatte und Arbeitsspeicher, Arbeitsspeicher und Diskettenlaufwerk etc.) unter Umgehung des Prozessors. Die Steuerung der Datenübertragung übernimmt hierbei der so genannte DMA-Controller. Dieser entlastet den Prozessor und sorgt so für eine deutliche Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit des Gesamtsystems.
DMA-Controller
Der Fachbegriff DMA-Controller bezeichnet einen speziellen Prozessor im PC. Untergebracht ist dieser auf der Hauptplatine des Rechners und ist für den Austausch größerer, zusammenhängender Datenmengen zwischen PC-Peripherie und Arbeitsspeicher zuständig.
DMT
Derzeit konkurrieren zwei unterschiedliche ADSL-Übertragungsverfahren miteinander: Carrierless Amplitude/ Phase Modulation (CAP) und Discrete Multi Tone (DMT). Weltweit geht die Tendenz zum DMT-Verfahren, das die verfügbare Bandbreite in Kanäle zu je vier Kilohertz unterteilt. Dabei ordnet DMT jedem Kanal Bits zur Übertragung zu. Ist ein Kanal wegen Störungen nicht einwandfrei zu empfangen, so wird er nicht benutzt. Die Zahl der übertragenen Bits wird für jeden Kanal, abhängig von seiner Qualität, bestimmt.
DMZ
DNS
Domain Name Server. Um Internet-Adressen (auch IP-Adressen genannt) für den Menschen einprägsamer zu machen, besteht die Möglichkeit, den numerischen IP-Adressen ein leichter merkbares, alphanumerisches Alias zuzuweisen (Beispiel: 195.30.254.3 = www.computerwoche.de). Systemintern werden die Adressen allerdings weiterhin numerisch gehandhabt. Hierfür müssen die symbolischen Adressen in die ursprünglichen numerischen IP-Adressen umgesetzt werden. Diese Aufgabe übernehmen die DNS.
DocBook
DTD und DSSSL/XSL-Stylesheets zum Modellieren und Konvertieren von Handbüchern, die ursprünglich Eigentum der Davenport Group, d.h. von Norman Walsh, waren und jetzt im Besitz von OASIS sind.
docproc
Eine Java-Klassenbibliothek für die Verarbeitung und das Layout von XML-Dokumenten mit XSL. DOM Document Object Model, eine plattform- und sprachneutrale Schnittstelle, die ein Standardmodell dafür, wie die Objekte in einem XML-Objekt zusammengesetzt werden, und eine Standardschnittstelle für den Zugriff auf diese Objekte sowie das Manipulieren ihrer Beziehungen zueinander bietet.
Dolby Digital
Dolby Digital ist der aktuelle Dekodierstandard für Mehrkanalton. Je nach Auslegung der Lautsprecher können der vordere rechte und linke, der Center- und der hintere rechte und linke Lautsprecher Frequenzen von 20 Hz bis 20 kHz abdecken, und es gibt einen zugewiesenen Subwoofer-Kanal für Klangeffekte im unteren Frequenzbereich.
Dolby Pro Logic II
Dolby Pro Logic II reproduziert Mehrkanal-Surround-Sound von einer Vielzahl von Quellen, z.B. Videos und CDs. Sie kommen also sogar auch bei Stereo-Quellen in Den Genuss des 5.1-Kanaltons. Pro Logic II arbeitet mit Matrixdekodierung, um die hinteren Surround-Kanäle in Stereo wiederzugeben, und deckt bei der Wiedergabe den kompletten Frequenzbereich ab.
Es gibt zwei Betriebsarten, die Spezialeffekte wiedergeben: Die Verarbeitung mit Dolby Pro Logic II Movie produziert einen dynamischen Klang, der an die Akustik eines großen Kinosaals in Dolby-Digital-Qualität heran kommt. Die Verarbeitung mit Dolby Pro Logic II Music verleiht der 2-Kanalwiedergabe einer Stereo-CD die voluminöse Raumklangumgebung, die sonst nur mit 5.1-kodierten Quellen machbar ist.
Domain
Deutsch: Domäne. Eine Vielzahl von Computern, die alle auf eine gemeinsame Datenbank zugreifen. Domains gibt es sowohl bei lokalen Netzwerken (LAN) als auch im Internet. Die Domain-Struktur des Internet ist hierarchisch gegliedert. Das bedeutet: Alle Domains haben eine oberste Hierarchiestufe (auch top level domain genannt), der meist zahlreiche weitere Domains untergeordnet sind. Die bekanntesten Domains im Web sind:
  • com (Privatunternehmen),
  • edu (Einrichtungen im Bildungsbereich),
  • net (administrative Netz-Organisationen) etc.

Diese Einteilung stammt aus einer Zeit, in der das Internet allein in den USA stattfand. Später kamen geografische Top-level-Domains wie de für Deutschland hinzu. Nachteil: Hier kann ein Benutzer an einer Adresse nicht mehr erkennen, zu welchem thematischen Bereich eine Adresse gehört.
Double Layer
Double-Layer-DVDs haben zwei übereinanderliegende Datenschichten. Dadurch können sie fast doppelt soviel Daten (ca. 8 Gigabyte) speichern wie herkömliche Beschreibbare DVDs.
Die Entwicklung zuverlässiger zweischichtiger Speichermedien ist die wichtigste Voraussetzung für die zweischichtige DVD+R-Aufzeichnung. Dabei stellt die Entwicklung von Materialien und Herstellungsverfahren für zweischichtige Rohlinge die größte Herausforderung dar. Wichtig ist, dass während des Aufzeichnungs- und Lesevorgangs auf jede Schicht zugegriffen werden kann, ohne die Daten auf der anderen Schicht zu beschädigen.
Die aktuellen Dual Layer Laufwerke können DVDs im zweiten Layer mit einer Geschwindigkeit von 2,4x beschreiben. Eine der größten Herausforderungen bei der Entwicklung war, die Kompatibilität mit dem DVD-ROM-Standard aufrecht zu erhalten, mit der Sicherheit, dass die Dual-Layer Discs auch von ganz normalen DVD-Playern abspielbar sind.
In der Regel ist die erste Aufnahmeschicht einer DVD+R DL halb transparent und bietet genug Reflektionskraft, um die Daten auf der ersten Schicht zu lesen oder zu schreiben, dabei aber durch Refokussierung des Lasers genug Laserkraft zum Lesen/Schreiben auf der zweiten Schicht durchzulassen.
Die Double Layer Technologie liefert mit 8,5 GB fast die doppelte Kapazität, wie herkömmliche beschreibbare DVDs. Durch die Erhöhung des Datenvolumens sind DVD+R DL-Rohlinge imstande, auch qualitativ hochwertige Filme in Kinoqualität mit einer Laufzeit von über zwei Stunden zu liefern. Die DVD+R-DL-Rohlinge sind außerdem kompatibel mit DVD-ROM-Laufwerken und DVD-Playern.
Download
Das Herunterladen von Daten und Programmen von einem Fremdrechner (Server) auf den eigenen PC (Client). Nach erfolgreichem Abschluss des Download-Vorganges stehen die zuvor heruntergeladenen Dateien auf der Festplatte des jeweiligen Lokalrechners zur Nutzung bzw. Weiterbearbeitung bereit.
DPI
Dots Per Inch, auf Deutsch: Bildpunkte pro Zoll. Eine Maßeinheit zur Beschreibung der Auflösung eines grafikfähigen Peripheriegeräts (Bildschirm, Drucker, Satzbelichter etc.). Je höher die Auflösung, um so besser die Druckqualität. Ein 600-DPI-Drucker beispielsweise druckt auf eine Linie von 2,54 cm Länge (ein Zoll = 2,54 cm) 600 Punkte. Er hat damit allerdings eine viermal so hohe Auflösung (muss wegen der Fläche zum Quadrat gerechnet werden!) wie ein 300-DPI-Drucker, der die gleiche Linie mit nur 300 Bildpunkten darstellt.
DRAM
Der Fachausdruck DRAM (Dynamic Random Access Memory) ist die heute gängigste Speicherbauform. DRAM-Bausteine verwenden lediglich einen Kondensator zur Bitspeicherung und können damit sehr kompakt und daher billig gebaut werden. Der Nachteil: relativ langsame Arbeitsweise.
Druckgröße
Im Gegensatz zu Scannern, bei denen durch eine Steigerung der Scan-Auflösung meist ausreichend Reserven auch für die Wiedergabe kleiner Vorlagen in größeren Formaten vorhanden sind, setzt die Auflösung vieler Digitalkameras dem Druckformat deutliche Grenzen.
Für die Berechnung der maximal möglichen Druckgröße gelten grundsätzlich dieselben Regeln wie beim Scannen. Die Formel: Anzahl der Pixel / (2 x Rasterweite) ergibt die Seitenlänge des Drucks in Zentimeter oder Zoll. Der Faktor 2, der so genannte Sampling-Faktor, basiert auf den Vorgängen beim Rastern der Bilddaten. Er lässt sich bei fotografischen Motiven - im Gegensatz zu Text- oder Liniengrafiken - meist auf Werte zwischen 1,5 und 1,2 reduzieren, ohne dass im Druck erkennbare Qualitätsverluste auftreten. Dadurch erhöht sich die maximal mögliche Druckgröße eines Digitalfotos deutlich. Ein Digitalfoto mit 640 mal 480 Pixeln würde bei einem Sampling-Faktor von 1,5 und einer Rasterweite von 59 Linien/ Zentimeter beispielsweise folgende Druckgröße ergeben: Breite: 640 / (1,5 x 59) = 7,23 cm; Höhe: 480 / (1,5 x 59) = 5,42 cm. Allerdings ist für die Erzielung größerer Druckformate nicht allein die Auflösung der Bilddatei maßgeblich. Eine ebenso wichtige Rolle kommt der Qualität der Rohdaten zu. Eine saubere Farbtrennung, gute Tiefenzeichnung und Detailschärfe erlauben eine wesentlich stärkere Vergrößerung im Druck als unscharfe Ausgangsdaten mit ausgeprägtem Rauschen und Moiré.
DSC
Ein Freeware-Syntaxprüfprogramm für DSSSL von Henry Thompson.
DSI
Dynamic Skeleton Interface. Server-Variante zu DII.
DSL
Digital Subscriber Line. Eine spezielle Technik der Datenübertragung, welche die Leistungsfähigkeit herkömmlicher Kupferleitungen weiter optimiert. DSL nutzt dabei den Umstand, dass bei der Übertragung rein digitaler Informationen die Konvertierung von Daten vom Analogen ins Digitale (und umgekehrt) entfällt. Für die Datenübertragung steht daher eine größere Bandbreite zur Verfügung, welche Übertragungsraten von bis zu 6,1 Mbit/s ermöglicht. Datenübertragung und Telefongespräche können zudem zu gleicher Zeit über ein Kabel abgewickelt werden.
DSP-Beschleuniger
Um die rechen- und somit zeitintensiven Bearbeitungsvorgänge in der Bildverarbeitung zu beschleunigen, sind für verschiedene Computerplattformen spezielle Hardware-Beschleuniger verfügbar. Auf diesen Einsteckkarten erledigen einer oder mehrere DSP-Chips (Digital Signal Processor) die entsprechenden Rechenaufgaben mit hoher Geschwindigkeit und entlasten somit den Hauptprozessor des Computers.
Allerdings ist es hierfür erforderlich, die entsprechenden Softwaremodule der Bildbearbeitungsprogramme - beispielsweise Filter wie Unscharfmaskieren oder die Algorithmen für die Farbseparation - neu zu programmieren. Daher werden alle DSP-Boards mit entsprechenden Modulen ausgeliefert, die sich in die verwendeten Bildbearbeitungsprogramme integrieren. Ein neues DSP-Board für Windows-Rechner bietet die Aachener Firma Elsa an. Die von der Deutschen Aerospace entwickelte PCI-Karte ist mit Photoshop-kompatiblen Plug-Ins ausgestattet, beispielsweise mit professionellen Korrekturfiltern und einem neuen Modul für automatische Freisteller.
Für den Macintosh bietet dagegen Powershop der Firma Adaptive Solutions entsprechende Leistungen. Die Einsteckkarte wird mit speziellen Importmodulen für alle Kodak DCS- und DCS*EOS-Kameras - auch für die Rückteilvariante DCS 465 - geliefert. Dadurch ist eine Beschleunigung der Bildübertragung bis hin zum Faktor sechs möglich. Daneben bietet Powershop eine weitere Option, die professionelle Anwender zu schätzen wissen: Während die Originalsoftware von Kodak die mit einer Farbtiefe von drei mal zwölf Bit erfassten Bilddaten nach eigenem Gutdünken auf die für die Weiterverarbeitung erforderlichen drei mal acht Bit reduziert, erlaubt der Powershop-Treiber, die Aufnahmen mit dem vollen Informationsumfang von 36 Bit in Photoshop zu übernehmen. Da Photoshop zwar neben den üblichen Formaten Dateien mit 48 Bit Farbtiefe verarbeiten kann, nicht aber 36 Bit-Dateien, bedienten sich die Powershop-Programmierer eines Tricks: vor dem Importieren werden die Originaldaten auf 48 Bit gestreckt, aus denen der Anwender dann im Gradationskurven- oder Tonwertdialog von Photoshop die optimalen 24 Bit auswählen kann.
Zusätzlich bietet Powershop neben der Unterstützung der normalen Photoshop-Funktionen einen speziell für die Optimierung von One-shot-Digitalaufnahmen konzipierten Spezial-Filter, der das Rauschen reduziert und Schärfe und Farbwiedergabe verbessern soll. Für Besitzer der Karte steht die Software im Internet zum Download bereit. http://www.elsa.de/
DSS
Decision Support Systeme. Anwendungen, die zur Entscheidungsfindung in Unternehmen beitragen sollen. Dazu gehören Data-Warehouses, Management Informationssysteme (MIS), Executive Information Systeme (EIS). DSS-Werkzeuge sollen helfen, Fragen nach dem "warum" von Geschäftsprozessen zu beantworten.
DSSSL
Document Style Semantics and Specification Language, eine Stylesheet-Sprache für SGML-Dokumente. Eine Teilmenge von DSSSL (DSSSL-O) ist in Jade von James Clark implementiert. DSC von Henry Thompson ist ein Freeware-Syntaxprüfprogramm für DSSSL.
DTD
Document Type Definition, Methode zur Schemaangabe für SGML- und XML-Dokumente. DTDs sind entweder im Dokument enthalten oder gehören zu seinem externen Bestand und werden anschließend aus der Dokumenttypdeklaration des Dokuments per URI referenziert. Zu den bekannten DTDs gehören DocBook, CML, IBTWSH und HTML. dtd2html erzeugt HTML-Dokumentation für SGML-DTDs. DTDs werden in Zukunft durch die neue XML-Schemaangabemethode ersetzt werden.
DTS
Siehe DTS ES.
DTS ES
DTS Extended Surround). Das Tonformat DTS ist in kurzer Zeit sehr populär geworden. Alle DVD-Video-Spieler und alle Mehrkanal-Verstärker bzw. -Receiver, die die mit DTS und DTS ES kodierten digitalen Datenströme verarbeiten, liefern einen hervorragenden Mehrkanal-Ton.
Dual Core
Eine Art von Computerprozessoren, die 2 CPUs in einem Gehäuse vereint. Das Computersystem mit diesem Aufbau läuft dan als Mehrprozessorsystem (siehe Großrechner). Dadurch können mehrere Programe gleichzeitig laufen ohne das das System merklich verlangsamt wird. Siehe auch Multitasking.
Dualband
Als Dualband-Handys werden Mobilfunkgeräte bezeichnet die in 2 Netzen D-Netz (900 MHz) und GSM-1900 (1900 MHz) funktionieren.
DVB-H
Digital Video Broadcasting for Handheld (DVB-H). Ein Übertragungsstandard für Digital-TV via Antenne, der speziell auf mobile Geräte zugeschnitten ist.
DVB-T
Digital Video Broadcasting - Terrestrial. Mit diesem System werden Fernsehprogramme digital kodiert und übertragen, was Programme in verbesserter Bild- und Tonqualität an jedem Ort mit entsprechender Signalabdeckung bedeutet. Mit dem DVB-T-Tuner lassen sich digitale Signale per Zimmer- oder Hausantenne empfangen.
DVD
Digital Versatile Disk. Nachfolger der Compact Disc (CD). Das erste DVD-Gerät der Welt wurde auf der CeBIT'96 von Toshiba vorgestellt. DVD-Speicher gibt es derzeit mit Speicherkapazitäten von 2,6 bis 17 GB. DVD-Speicher werden grundsätzlich in drei Kategorien unterteilt:
  1. DVD-RAM (beliebig oft wiederbeschreibbar),
  2. DVD-R (einmal beschreibbar),
  3. DVD-ROM (nur lesbar, nicht beschreibbar).
DVD-Audio
Mit aufwändiger Technik und unter Nutzung der digitalen Möglichkeiten des DVD-Mediums ist es gelungen, Frequenzgänge bis 90 kHz und eine noch räumlichere Klangtiefe zu erzeugen und somit das Qualitätsniveau vom Live-Konzert zu erreichen. Während eine herkömmliche CD im Stereobetrieb mit einer Frequenz von 44,1 kHz bei 16 Bit gelesen wird, verarbeitet DVD-Audio die Daten mit 192 kHz bei 24 Bit. Das DVD-Audio-Format arbeitet im Stereobetrieb mit einer 4,3 Mal höheren Samplingfrequenz und bietet deshalb eine Durchzeichnung der Auflösung, die um das 256-Fache feiner ist als bei CD. Diese extrem hohe Auflösung, gepaart mit dem enormen Dynamikumfang der DVD-Audio, produziert einen Klang, der um ein Vielfaches lebendiger und realistischer ist als der einer CD.
DVI
Digital Visual Interface. Anschlussschnittstelle für die digitale Bildübertragung vom PC zum Monitor.
Dycam
Mit historischen Produkten wie dem Fotoman gehört das kalifornische Unternehmen zu den Pionieren der digitalen Kameratechnik im Kompaktbereich. Das derzeit aktuelle Modell 10-C wird in den USA vertrieben und stimmt weitgehend mit der Chinon ES-3000 überein. http://www.dycam.com/
Dynamic Linking
Vorgang, bei dem Programmcode oder Ressourcen während der Laufzeit eines Programms und nicht zum Zeitpunkt des Compilierens mit diesem Programm verbunden werden.
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