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E-Cash
Das digitale Zahlungssystem E-Cash stammt vom holländischen Unternehmen DigiCash. Anwender erhalten zusammen mit einem Zusatzprogramm eine bestimmte Menge an "Cyber-Banknoten", wobei jede dieser Banknoten eine unverwechselbare Identifikationsnummer besitzen. Beim Einkauf von Waren via Internet überträgt das System den Kaufpreis der betreffenden Ware vom Computer des Käufers auf den Rechner des Verkäufers. Letzterer reicht die so erhaltenen virtuellen Geldscheine bei der Bank ein, welche seinerseits die Gültigkeit des Cyber-Geldes überprüft und dessen Gegenwert dem Konto des Verkäufers gutschreibt. Das System hat auch einen entscheidenden Nachteil: Banken erhalten mit E-Cash quasi die Möglichkeit, Geld selbst zu "drucken".
E-Mail
Der Begriff Electronic Mail (deutsch: Elektronische Post) steht für eine Kommunikationsart, welche es ermöglicht, Informationen (Texte, Bilder, Grafiken etc.) auf elektronischem Wege vom Sender zum Empfänger zu übertragen. E-Mail-Funktionalität bieten sowohl lokale Netzwerke als auch das weltweite Internet.
E-Mail-Client
Software zum Versenden und Empfangen von E-Mails. Vom PC her ist z. B. das Programm Thunderbird oder Outlook bzw. Outlook Express. Das Outlook ist wegen zahlreichen Sicherheitslücken nicht zum Empfehlen. Handys mit E-Mail-Client können die POP3- und manche sogar die etwas neueren IMAP-E-Mailkonten abfragen und darüber E-Mails versenden.
Eat one's own dog food
Auch eats its own dog food (deutsch: eigenes Hundefutter fressen). So wird die Benutzung eigener Produkte im Produktionsprozess einer Firma genannt. Zum Beispiel: Microsoft benutzt eigene Software, um seine Produktpalette weiter zu entwickeln.
Verwendung eigenr produkte hat folgende Vorteile:
  1. Die Entwickler des Produkts sind vertraut mit der Benutzung dieses Produkts.
  2. Mitarbeiter der Firma lernen das Produkt kennen und sammeln Erfahrungen im diesem Produkt.
  3. Anwender sehen, dass die Firma Vertrauen an eigene Produkte hat.
  4. Eigenen Mitarbeiter testen und melden eventuelle Probleme und Fehler bevor das Produkt verkauft wird.
Außerdem werden dadurch die Ausgaben für den Kauf fremder Produkte gesparrt.
Ebene
Begriff aus dem Bereich der Bildbearbeitung. Technik, die es erlaub andere Bilder in ein Hintergrundbild zu montieren. Man kann die Ebenen immer wieder verschieben, drehen oder in der Größe verändern. Das eigentliche Hintergrundbild bleibt dabei voll erhalten. Sehr nützlich für die Fotomontage.
eComStation
eComStation (kurz eCS) ist ein Produkt der Serenity Systems Incorporated und als solches die OEM-Weiterentwicklung von OS/2
http://www.ecomstation.com/
ECR
Efficient Consumer Response. Ein Verfahren das die Wertschöpfung auf dem gesamten Weg von der Produktion bis zum Verkauf an den Endverbraucher optimiert. Ziel ist es, den Kunden besser, schneller und zu geringeren Kosten zu bedienen. Ansatzpunkte für ECR bilden die Logistik zwischen Hersteller und Händler (Efficient Replenishment) sowie das Warengruppen-Management (Category Management).
EDD
Electronic Direct Debit. Es ist ein Verfahren zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Internet. EDD orientiert sich an dem bekannten Lastschriftverfahren und wurde speziell für den deutschen Markt konzipiert. Dabei werden Honorare für in Anspruch genommene Online-Dienstleistungen bzw. Kaufpreise für online erworbene Waren direkt vom Konto des Kunden abgebucht.
EDI
Electronic Data Interchange, der Austausch von Geschäftsdaten zwischen Unternehmen per Intranet oder Internet. Ein EDI-Standard für den Electronic Commerce ist EDIFACT. Der Datenaustausch kann durch das Internet-Tunneling sicherer gestaltet werden, bei dem zwei Partner Verbindungen verwenden, auf die kein Dritter zugreifen kann.
EDIFACT
Regelwerk der Vereinten Nationen für den Austausch von Daten für Verwaltung, Handel und Transport, ISO-Norm 9735.
EDO
Siehe EDO-RAM, RAM
EDO-RAM
Enhanced Data Out-RAM sind spezielle Speicherbausteine, die im Vergleich zu herkömmlichen RAM-Bausteinen einen schnelleren Speicherzugriff ermöglichen. Vorteil: Reduktion der Wartezeit des Prozessors und eine merkliche Beschleunigung des Gesamtsystems.
Effektlicht
Begriff aus dem Bereich Fotografie. Um bei einer Aufnahme gewisse Details hervorzuheben, werden diese mit einem Spotlight oder mit indirektem Licht zusätzlich beleuchtet.
EIDE
Enhanced Integrated Drive Electronics. Standardanschluss für interne PC-Festplatten, CD- und DVD-Laufwerke. Die EIDE-Schnittstelle dient zum Datenaustausch zwischen dem Computer und Festplatten und/oder CD-ROM-Laufwerken. Sie ist ein Bestandteil allen modernen Computern. Pro EIDE-Stecker lassen sich zwei Laufwerke anschließen. Die meißten PC's haben 2, manche aber auch 4 EIDE-Anschlusse. Die maximale Datenübertragungsrate beträgt 16,6 MBPS (Megabyte pro Sekunde).
Einbuchen
Einbuchen bedeutet, dass sich der Benutzer eines Mobilfunkgerätes beim Einschalten mit einer PIN-Eingabe Authentifizieren muss, und sich dadurch in ein für Ihn bezogenes Netz anmeldet (einbucht).
Eingabe-/Ausgabewerk
Das Eingabe-/Ausgabewerk (E/A-Werk bzw. I/O-Unit) ist ebenso wie das Steuer- und Rechenwerk ein Bestandteil der Zentraleinheit (CPU) eines Computers. Ebenso wie das Steuerwerk ist auch das E/A-Werk für die Steuerung des Datenverarbeitungsprozesses zuständig. Im Gegensatz zum Steuerwerk, welches die internen Abläufe innerhalb der Zentraleinheit koordiniert, ist das Eingabe-/Ausgabewerk für die Steuerung und Überwachung der Kanäle bzw. der an die Zentraleinheit angeschlossenen Peripheriegeräte zuständig.
Einkopieren
Mehrfachbelichtung, die im Labor vorgenommen wird, um mehrere Motive oder Kombinationen mit Schrift im Bild zu realisieren.
EIR
Excess Information Rate. Eine zusätzliche Datenmenge, die zu Spitzenzeiten mitübertragen wird, ohne Mehrkosten. Wenn allerdings keine zusätzliche Leitungskapazität vorhanden ist, werden die über den Einstellungswert der CIR hinaus gesendeten Daten verworfen. Der Empfänger muss die entsprechenden Informationen neu anfordern.
EISA
Extended Industry Standard Architecture. Eine 32-Bit Busarchitektur (siehe Bus) der Personal Computers.
Emoticon
Ein Kunstwort, das aus Emotions (deutsch: Gefühle) und Icon (deutsch: Zeichen) entstanden ist. Emoticons sind Symbole - meist stilisierte Gesichter - die aus einigen Zeichen zusammengesetzt werden. Sie haben sich im E-Mail-Verkehr entwickelt, um Zeit und Platz beim Schreiben zu sparen, werden heute jedoch über viele Sprachen hinweg verstanden. Der Verfasser einer E-mail oder einer SMS kann damit kurz beschriebene Gefühle oder Gedanken ausdrücken.
Hier einige Emoticons und ihre Bedeutung:
  • :-) - ich bin glücklich
  • :-( - ich bin traurig
  • ;-) - ich scherze
  • ;-( - ich weine
  • :-D - ich lachen laut
  • :-x - Küsschen für Dich
Emulation
Von einer Emulation spricht man, wenn ein Gerät oder Programm die Arbeitsweise eines anderen Gerätes bzw. eines anderen Programms nachahmt. So ist es bei Druckern beispielsweise häufig der Fall, dass ein Gerät des Herstellers X die Arbeitsweise eines Gerätes des Herstellers Y nachmacht. Im Fachjargon spricht man in einem solchen Fall von Kompatibilität.
Emulator
Ein Programm, das einen anderen Computer so vollständig simuliert, dass Programme für diesen Rechnertyp lauffähig werden. Populäre Emulatoren sind z.B. vice - C64-Emulator, uae (Amiga-Emulator) und der SToneX (Atari-ST-Emulator). Eine (erstaunlicherweise sehr schlechte) Emulation ist auch die Windows 3.1x-Emulation unter Windows NT. Laut Microsoft sind nur ca. 30% aller Windows 3.1x-Programme unter NT lauffähig.
EntireX
Middleware-Produkt der Software AG, das DCOM und Kapselung von Anwendungen ('Wrapping') unterstützt.
Entity
Ein Teil eines SGML- oder XML-Dokuments oder einer DTD. Entities, die Schemainformation enthalten auf die von einer DTD aus verwiesen wird, werden als Parameter-Entities bezeichnet. Entities können Daten enthalten, die innerhalb des Dokuments angegeben werden, z.B. an der Stelle, an der die Entity deklariert wird. Eine andere Form von Entities ist die externe Entity, die einen URI mit einem Verweis auf die Daten enthält. Wenn der URI eine PUBLICID ist, verweist er auf einen Katalogeintrag, der die PUBLICID in einen URL auflöst. Die Verwendung externer Entities erlaubt daher indirekte Verweise. Kataloge werden allerdings in XML nicht unterstützt. Eine Entity ist ein Verweis auf Daten, der deren Wiederverwendung erleichtert und die Dokumentgröße minimiert. Entwickler können mit Entities die Handhabung wiederholt vorkommender Informationen vereinfachen. Bei XML Authority werden Entities als 'Reusables' (mehrfach verwendbare Datenelemente) bezeichnet.
EPA
EPA ist die US-Umweltschutzbehörde, die die Leitlinien zum Energiesparen entwickelt. Zu finden sind die von der EPA zusammengestellten Richtlinien im sog. "Energy-Star"-Programm.
Epix Pro Digital Camera
Unter diesem Namen vermarktet die Firma Epix in den USA und in England eine digitale Spiegelreflexkamera, die vom Hersteller NEC als PC-DC401 in Japan vorgestellt wurde. In Deutschland ist das Gerät bisher noch nicht verfügbar. Die Kamera verfügt über einen 1/2-Zoll->Flächensensor und produziert Bilder in einer Auflösung von 768 mal 494 Pixel. Die Verwendung von Wechselobjektiven (C-Mount oder 35 Millimeter Kleinbild) ist möglich - ein Novum bei preiswerten Digitalkameras. Als Speichermedium dienen PC-Cards. Siehe auch http://www.epiximg.com/
EPROM
Ein EPROM (Erasable Programmable Read Only Memory) ist ähnlich wie das ROM ein Nur-Lese-Speicher. Bei Bedarf kann ein EPROM-Speicherbaustein, mit Hilfe von UV-Licht, gelöscht und neu programmiert werden. Eine Abwandlung des EPROM sind die so genannten EEPROM-Module (Electrically Erasable Programmable Read Only Memory). Ähnlich wie das EPROM kann auch ein EEPROM jederzeit gelöscht und neu programmiert werden, das Löschen des Chips geschieht jedoch mit Hilfe elektrischer Impulse.
Epson Photo-PC
Bei der handlichen Photo-PC von Epson, die Bilder mit maximal 640 mal 480 Pixeln aufnimmt und deren Autofokus-Objektiv (entsprechend 43 Millimetern beim Kleinbildformat) für die Verwendung von 37 Millimeter-Camcorderlinsen und -filter ausgelegt ist, steht noch nicht fest, ob und wann hiesige Interessenten Gelegenheit zum Kauf bekommen. In den USA wird die Kamera dagegen bereits erfolgreich vermarktet. http://www.epson.com/
ERP
Efficient Replenishment ist ein Konzept der Warenversorgung, das die die übliche Prozesskette völlig umkehrt. Nicht der Handel bestellt mehr beim Hersteller, sondern der Hersteller liefert das, was der Handel braucht. Er übernimmt die Verantwortung für das Lager des Händlers. Zum Einsatz kommt hierbei EDI (Electronic Data Interchange) beziehungsweise die Web-Integration für den Datenzugriff des Lieferanten über das Internet auf betriebliche Produktions-, Lager- und Abverkaufsdaten.
Ethernet
Unter Ethernet versteht man ein busorientiertes Netzwerk für den lokalen Einsatz. Beim Ethernet sind die im Netz verbundenen Rechner mittels Koaxialkabel miteinander verbunden. Die Übertragungskontrolle erfolgt nach dem CSMA/CD-Verfahren, die Übertragungsrate liegt im Normalfall bei 10 Mbit/s oder 100 Mbit/s. Ethernet wurde in den 70er Jahren gemeinsam von DEC, Intel und Xerox entwickelt.
Eurofile-Transfer
Unter Eurofile-Transfer versteht man einen stark verbreiteten Standard für die Übertragung von Dateien von einem Rechner zu einem anderen via ISDN. Softwareprodukte, die diese Übertragungsmethode unterstützen, benötigen einen speziellen CAPI-Treiber.
Exception
Ausnahmebedingung. Exceptions werden durch Verletzungen der Schutzmechanismen des Prozessors oder Rechenfehler (z.B. Dividieren durch 0) ausgelöst. Zur Behandlung dieser Ausnahmebedingung dient ein Exception Handler.
Extranet
Extranet stellt eine Erweiterung des Intranet dar, auf das zusätzlich auch Zulieferer (Supply Chain), Händler/Wiederverkäufer und Kunden eines Unternehmens zugreifen können.
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