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FAQ
Frequently Asked Questions, Aufstellungen häufig gestellter Fragen und ihrer Antworten.
Farbauszugsfilter
Blau-, Grün-, Rotfilter, die einen Drittel des Spektrums durchlassen und zum Erstellen von Farbauszügen verwendet werden.
Farbfilter
Um mit digitalen Kameras Farbaufnahmen zu erzeugen, ist der Einsatz von Farbfiltern erforderlich, da die CCD-Sensoren ausschließlich auf Helligkeitsunterschiede reagieren. Wird beispielsweise ein Blaufilter vor ein CCD-Element gebracht, so misst dieses die Helligkeit des Blauanteils im Licht, während die Rot- und Grünanteile herausgefiltert werden. Durch verschiedene Methoden der Farbtrennung werden so bei der Aufnahme die Helligkeitswerte für die drei Grundfarben erfasst, aus denen sich die Farbe des betreffenden Bildpunktes bestimmen lässt. Die Farbfilter sind in den verschiedenen Kameras auf unterschiedliche Weise implementiert: als drehbares Filterrad vor dem Objektiv oder vor dem Flächensensor, als rechteckiger Filter, der im Inneren des Kameragehäuses vor der Scannerzeile oder dem Flächensensor sitzt, als direkte Bedampfung der einzelnen Pixel eines Flächensensors oder als elektronischer LCD-Farbfilter, dessen Kristalle bei dem Dicomed Bigshot-Rückteil durch Spannungswechsel verschiedene Farben annehmen.
Farbfilterung
Sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Vergrößerung können Farbstiche mit Korrekturfiltern eliminiert werden.
Farbinterpolation
Da bei den Digitalkameras mit normalen RGB-Flächensensoren pro Bildpunkt nur jeweils einer der drei für die Belichtung erforderlichen Farbwerte physikalisch erfasst wird, muss die Kamerasoftware die beiden jeweils fehlenden Werte per Interpolation rechnerisch ermitteln. Als Basis dienen hierbei die erfassten Werte der benachbarten Pixel. Fehler bei dieser Schätzung können sich in Form eines verstärkten Rauschens im Bild bemerkbar machen.
Farbmanagement
(CMS) Die Beziehung zwischen dem Farbmanagement und der Digitalfotografie sieht sich durch ähnliche Probleme getrübt wie in den anderen Publishing-Bereichen: statt eines übergreifenden, allgemein akzeptierten Standards koexistieren verschiedene Ansätze. Oft ist daneben keine durchgehende Anbindung der einzelnen Komponenten von der Aufnahme im Fotostudio bis zur Ausgabe im Druckhaus gegeben, da die erforderlichen Profile für einzelne Geräte fehlen.
Farbtiefe
Ebenso wie bei Scannern darf auch bei Digitalkameras die Farbtiefe als Qualitätsmerkmal gelten. Sie bestimmt, wie viele Schattierungen pro Grundfarbe für die Wiedergabe eines Motivdetails zur Verfügung stehen. Minimalstandard für die fotorealistische Wiedergabe sind acht Bit pro Grundfarbe, was einer Gesamtpalette von 16,7 Millionen möglicher Farben entspricht.
Eine höhere Farbtiefe trägt dagegen zu einer besseren Zeichnung besonders in den dunklen Motivbereichen bei. Profikameras verfügen fast durchweg über eine höhere Farbtiefe als die preiswerten Kompaktkameras. So bieten etwa die Modelle von Kodak drei mal zwölf Bit, das Leaf DCB wartet mit drei mal 14 Bit auf. Bei einigen Digitalkameras ist es möglich, die digitalen Bilder mit diesem gesteigerten Informationsumfang in die Bildbearbeitungssoftware zu übernehmen, um Bildkorrekturen auf der Basis des höheren Tonwertumfangs durchzuführen. Diese Option bieten beispielsweise die Leaf DCB-Rückteile; Besitzern des DSP-Beschleunigers Powershop eröffnet sich diese Möglichkeit in Verbindung mit Digitalkameras von Kodak.
Farbtrennung
Da die einzelnen Pixel eines CCD-Sensors nur Helligkeits-, nicht aber Farbunterschiede erkennen, kommen zur Erfassung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau in den verschiedenen Digitalkameras unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Das zeitraubende Threepass-Verfahren, bei dem in älteren Scannerkameras die Bildfläche dreimal hintereinander mit einem jeweils anderen Farbfilter abgetastet wurde, findet sich heute praktisch nicht mehr. Moderne Scannerkameras verfügen stattdessen über eine trilineare Scannerzeile, die die Grundfarben in nur einem Durchgang erfasst. Verschiedene Ansätze finden sich bei Kameras mit CCD-Flächensensoren. Bei so genannten Three-shot-Kameras entsteht das Farbbild durch drei aufeinander folgende Teilbelichtungen, wobei bei jeder Aufnahme ein anderer Farbfilter vor das Objektiv oder direkt vor den CCD-Chip gesetzt wird. Bei One-shot-Kameras mit RGB-Sensoren dagegen wird die Farbtrennung auf dem Chip selbst realisiert, dessen Pixel hierzu mit einem Muster von winzigen Farbfiltern bedampft sind. Da so jedoch nur jeweils ein Farbwert pro Bildpunkt erfasst wird, ist eine qualitätsmindernde Farbinterpolation erforderlich. Auch hier gibt es allerdings unterschiedliche Ansätze, so etwa in den Modellen von Kodak, in der PDC 2000 von Polaroid oder im Catchlight-Rückteil von Leaf.
Multi-Chip-Kameras wie die Agfa Actioncam oder die baugleiche RD 175 von Minolta dagegen verfügen - ebenso wie die Sony DKC-5000 und die Fuji HC-1000/HC-2000 - nicht nur über einen, sondern über drei Flächensensoren. Ein optisches Prisma (Strahlteiler) separiert das einfallende Licht in seine Farbbestandteile und lenkt diese jeweils auf einen Chip. Dadurch lässt sich der Qualitätsverlust durch die nachträgliche Interpolation reduzieren. Das so genannte Microscanning kommt dagegen in der Kontron Progres 3012 zum Einsatz. Hierbei wird der ebenfalls mit winzigen Farbfiltern bedampfte Flächensensor während der Aufnahme durch eine Piezo-Elektronik in eine Vielzahl von Positionen verschoben, wodurch einerseits die Auflösung erhöht wird, andererseits für jeden Bildpunkt die erforderlichen drei Farbwerte physikalisch erfasst werden. Wieder eine andere Methode kommt im Carnival 2000-Rückteil von Color Crisp zum Einsatz, das wahlweise im One-shot- und im Multiple-shot-Modus arbeiten kann. Hier dient die Piezoverschiebung, die den Flächensensor im Multiple-shot-Modus in vier verschiedene Positionen bewegt, allein der Farberfassung.
Farbtreue
Digitale Aufnahmesysteme, die wie Scanner-, Threeshot- oder Multiple-shot-Kameras ohne Farbinterpolation arbeiten, bieten grundsätzlich sehr gute Leistungen bei der korrekten Wiedergabe der Motivfarben. Da die verwendeten CCD-Sensoren die Farben absolut linear erfassen, übertrifft die Farbtreue oft die Leistungen herkömmlichen Filmmaterials, das von Hersteller zu Hersteller unterschiedliche Farbbesonderheiten aufweist.
Dagegen kann die Farberfassung und -interpolation digitaler Oneshot-Kameras mit RGB-Sensoren zu Farbverschiebungen führen. Viele Hersteller dieser Geräte sind daher eher zurückhaltend, was die Empfehlung ihrer Produkte für den Einsatz in der Fashion- oder Peoplefotografie angeht, zumindest dann, wenn die Aufnahmen in hochwertigen Druckverfahren zu Papier kommen sollen: die auch aus der herkömmlichen Fotografie bekannte Problematik der exakten Wiedergabe von Hauttönen ist hierfür der Hauptgrund.
FAT
FAT (File Allocation Table, auf Deutsch Dateizuordnungstabelle) bezeichnet ein spezielles Dateiverwaltungssystem (file system). Für jeden Speicherabschnitt (Cluster) eines Datenträgers existiert ein Eintrag in der FAT. Dieser Eintrag kennzeichnet sämtliche freie, reservierte und gesperrte Cluster auf dem betreffenden Datenträger, stellt also quasi ein Inhaltsverzeichnis dar. Daneben enthält die FAT wichtige Informationen über die Speicherorte von Dateien sowie Verkettungshinweise (Verkettungsadressen), die für den Zugriff auf nicht in einem Stück gespeicherte Dateien benötigt werden.
FECN
Forward Explicit Congestion Notification ist ein Mechanismus innerhalb von Frame Relay, bei dem, wenn eine Leitung überlastet ist, ein spezielles Bit im Header eines Daten-Frames gesetzt wird. So wird die Empfangsstation von dem Datenstau unterrichtet.
Festprogramm
Festprogramm (engl. fixed program oder wired program) steht für ein Programm, das durch die Speicherung in einem Festspeicher nicht ohne weiteres geändert werden kann. Festprogramme werden primär für die Abwicklung von Routinen und Abläufen eingesetzt, die über längere Zeit unverändert bleiben. Zu solchen Abläufen zählen unter anderem Standard-Routinen von Systemprogrammen wie Ein- und Ausgabeoperationen (I/O-Prozeduren).
File Locking
File Locking steht für eine spezielle Technik, welche es verhindern soll, dass in Netzwerkumgebungen sowie auf Multitaskingfähigen Systemen Dateien von mehreren Anwendern bzw. von mehrere Anwendungen gleichzeitig geöffnet werden. Vorteil: Vermeidung von unerwünschten Kollisionen bei der Bearbeitung einer Datei.
Filterrad
Motorisch angetriebene Scheibe, die vor dem Objektiv einer Three-shot-Kamera wie dem Leaf DCB II bei den drei Teilaufnahmen jeweils einen roten, einen blauen und einen grünen Farbfilter in Position bringt. Durch ein optional erhältliches Filterrad-Modul lassen sich die Monochrom-Varianten der Kodak DCS- und EOS*DCS-Kameras auch für hochwertige Farbaufnahmen im Stillife-Bereich einsetzen.
Firefox
Mozilla Firefox ist ein aus dem Mozilla-Projekt hervorgegangener freier (Open Source) Webbrowser (Browser) zum Betrachten von Internetseiten.
Firewall
Firewall bezeichnet einen Sicherheitsmechanismus, der verhindern soll, dass unauthorisierte Computer-Nutzer (z.B. so genannte Hacker) in internes Netzwerk einbrechen, das über eine Verbindung zum Internet verfügt. Eine Firewall kann aus verschiedensten Hard- und Softwarekomponenten bestehen. In einer einfachen Konfiguration werden etwa alle Datenpakete, die nicht von Adressen des internen Netzes stammen, nicht weitergeleitet.
Firmware
Firmware bezeichnet bei mikroprogrammierbaren Rechenanlagen die Menge aller in einem Prozessor realisierten Mikroprogramme, die den Befehlsvorrat des Prozessors bestimmen. Dieser Begriff druckt aus, dass Änderungen an den Mikroprogrammen nur der Hersteller von Rechenanlagen vornimmt.
First-Level Cache
Der First-Level-Cache (auch L1-Cache genannt) ist die erste (oberste) Ebene einer Cache-Hierarchie. Der L1-Cache verwendet den kleinsten, teuersten, dafür aber schnellsten Speicher der gesamten Speicher-Hierarchie.
FISP
Full-Internet-Service-Provider ist ein Internet-Dienstleister, der seinen Kunden neben Web-Inhalten auch einen Web-Zugang zur Verfügung stellt.
Flash-Karte
Auch Compact-Flash genannt. Diese gilt als Zubehör für PDAs, Smartphones, MP3-Player, Digitalkameras und ähnliche Geräte. Diese Karte können Sie als zusätzliche Speichermedie oder Modemkarte nutzen. Die Kapazitäten reichen von 16 bis 128 MB, auch mehr ist möglich - dann handelt es sich aber meistens um Mini-Festplatten wie zum Beispiel das IBM Microdrive. Es gibt zwei Typen von CF-Karten; die CF-Schnittstellen der Endgeräte sind aber nicht immer für beide Typen ausgelegt. CF-Karten verbrauchen viel Energie und wirken sich deshalb bei tragbaren Geräten nachteilig auf die Betriebsdauer der Akkus oder der Batterien aus.
Flash-ROM
Read Only Memory (übersetzt: Nur-Lesen-Speicher). Dient zur Abspeicherung der Programme und Daten, die nicht beim abschalten des Computers verloren gehen dürfen (etwa BIOS). Das ROM kann nur einmal programmiert und nie wieder gelöscht werden. Ein Flash-ROM hingegen lässt sich jederzeit löschen und mit neuen Daten laden. Dadurch können auch ältere Geräte problemlos mit neuen oder zusätzlichen Programmfunktionen ausgerüstet werden.
Flashpix
Flashpix heißt ein neues Grafikformat für digitale Fotos, das unter der Führung von Kodak durch eine Allianz von Unternehmen wie Microsoft, Live Picture, Hewlett-Packard und anderen entwickelt wurde und einen neuen Industriestandard für Imaging-Hard- und Software etablieren soll. http://www.kodak.com/
Flat Memory Model
Auch flaches oder lineares Speichermodell. Speichermodell das zur Adressierung des Speichers keine Segmente mehr verwendet, sondern den Adressraum als ein zusammenhängendes Kontinuum darstellt, dessen Größe von der Breite des Adressbuses des Prozessors abhängig ist. OS/2 z.B. stellt seit der Version 2.0 ein Flat Memory Model zur Verfügung.
Flooding
Das Fluten eines Rechners oder Netzwerks mit Daten mit dem Ziel, DoS (Denial of Service) zu erreichen. Kann mittels E-Mail erfolgen, aber auch über SYN-Flooding, wobei auf TCP-Ebene einem Server mit einem SYN-Paket signalisiert wird, der Sender wolle eine Verbindung aufbauen, was dann jedoch nicht geschieht. Resultat: Ressourcenauslastung des Zielrechners.
Flächensensor
Rechteckiger CCD-Sensor, der im Gegensatz zu Zeilensensoren das Aufnahmemotiv, ähnlich wie ein herkömmlicher Film, auf einmal flächig erfasst.
Fork
Das Wort Fork kann folgende Bedeutungen haben:
  • Dateisysteme: die Möglichkeit mancher Dateisysteme Dateien zu unterteilen.
  • Unix: einen vom Betriebssystem bereitgestellten Systemaufruf, durch den ein Folgeprozess gestartet wird.
  • Softwareentwicklung: eine Abspaltung von einem (Haupt-)Projekt


Formatierungsobjekte
Ein Paradigma in XSL, das Ähnlichkeit mit dem Konzept der 'flow objects' unter DSSSL aufweist. Das Umsetzen eines XML-Dokuments unter Verwendung eines XSL-Stylesheets erfolgt durch Umwandeln des Eingabedokuments in ein anderes Dokument, das intern als Baum dargestellt wird. Die Struktur dieses Baums entspricht der Struktur des Dokuments, wie es auf dem Bildschirm oder beim Drucken dargestellt werden soll. Die Knoten des Baums sind Formatierungsobjekte (z.B. Absätze, Blöcke etc.).Dieser Baum wird dann in die formatierten Ausgabedaten konvertiert, indem die Baumknotenelemente des XML-Dokuments (die Formatierungsobjekte) gemäß den Formatierungsangaben für die Objekte im Stylesheet umgesetzt werden. Weitere Erläuterungen finden Sie in der XSL-Spezifikation des W3C. Die einzige XSL-Implementierung, die derzeit XSL-Formatierungsobjekte unterstützt, ist FOP von James Tauber.
Forward/forwarden
Unter Forward versteht man eine vom ursprünglichen Empfänger an einen Dritten weitergeleitete E-Mail-Nachricht. Folglich bedeutet das Verb forwarden das weiterreichen einer Mail an einen vom Sender nicht angesprochenen Dritten.
FPU
Abkürzung für Floating Point Unit - ein Coprozessor.
FRAD
Frame Relay Access Device - Zugangsgerät zum Frame-Relay-Netz.
Fragmentierung
Normalerweise werden alle Daten einer Datei direkt in die hintereinander liegende Segmente auf der Festplatte gespeichert. Allerdings funktioniert das nur, wenn ein genügend großer zusammenhängender Platz zur Verfügung steht. Ist das nicht der Fall, werden Dateien zerstückelt auf die Festplatte geschrieben. Man spricht hier von fragmentierten Dateien. Da der Lesekopf der Festplatte für das 'Anfahren' der einzelnen Fragmente mehr Zeit braucht, verzögert sich das Lesen von Dateien. Allerdings sind nicht alle Dateisysteme gleicher Massen von der Fragmentierung betroffen. Intelligente Dateisysteme wie HPFS von OS/2 oder JFS von AIX und OS/2-Server (Aurora) sind mit diesem Problem nicht oder nur im geringen Masse konfrontiert. Bei anderen Dateisystemen, wie alle FAT-Derivate von Windows 9x und DOS oder NTFS von Windows NT, kann die Fragmentierung sogar zur Systemstillstand oder Datenverlust führen. Deshalb ist es sinnvoll, falls Sie als Betriebsystem Windows benutzen, die Festplatte in regelmäßigen Abständen aufzuräumen und die Dateien wieder in einem Stück dort abzulegen. Dieser Vorgang heißt Defragmentierung. Sie sollten die Defragmentierung mindestens einmal wöchentlich starten, wenn Sie den Computer täglich benutzen.
Fraktale Kompression
Nachdem das JPEG-Format lange Zeit nahezu konkurrenzlos das zwar mit Informationsverlusten behaftete, dafür aber deutliche Komprimieren digitaler Fotos übernahm, zeichnen sich im Zuge des Internet-Booms neue Ansätze ab, um die großen Datenmengen der Bilder zu reduzieren. Ein viel versprechender Ansatz hierfür ist die so genannte fraktale Kompression, die den Bildinhalt in eine Vielzahl geometrischer Figuren zerlegt. Da diese - ähnlich wie Vektorgrafiken - als Formeln gespeichert werden, reduziert sich der Speicherbedarf erheblich. Zudem erlauben derart komprimierte Bilder eine wesentlich bessere Qualität beim Zoomen und können unerwünschtes Rauschen entfernen. Da der Komprimierungsvorgang relativ zeitaufwendig ist, empfehlen sich als Einsatzgebiete in erster Linie Anwendungen wie etwa das Web-Publishing oder die Produktion digitaler Kataloge auf CD-ROM. http://www.iterated.com/
Frame
Unter einem Frame versteht man einen unabhängigen und abgegrenzten Teilbereich eines Browser-Fensters. Die meisten derzeit im Internet veröffentlichten WWW-Sites sind mittlerweile in Frames unterteilt. Dabei besitzt jeder der Frames eine spezielle Funktion zur Anzeige von Dokumenten, Einblendung von Steuer-Buttons und Werbe-Bannern.
Frame Relay Forum
1991 gegründeter internationaler Zusammenschluss von Herstellern, Beratern und Anwendern. Die zur Zeit mehr als 300 Mitglieder setzen sich für Implementierungen von Frame Relay nach internationalen Standards ein. Das Gremium veranstaltet Kongresse und veröffentlicht so genannte Implementation Agreements (IA) auf seiner Webseite
FreeBSD
Ein weiteres (neben Linux) Open-Source-Unix, sehr beliebt als Internetserver.
FreeType
Eine freie Bibliothek, die es anderen Programmen ermöglicht die TrueType-Schriften (Microsoft), wie z.B. Arial, Times, New Roman unter anderen Betriebssystemen zu nutzen.
Freistellen
Bei aller Zeitersparnis durch die digitale Produktion von Fotografien bleibt das Freistellen komplex geformter Motive eine der zeitraubendsten Tätigkeiten im Arbeitsalltag. Spezielle Software für diesen Zweck gehört somit für den Digitalfotografen zur Standardausrüstung. Der Markt hält verschiedene Ansätze bereit, die größtenteils als Zusatzmodule für Adobe Photoshop ausgelegt sind. Photofusion des Film- und Videospezialisten Ultimate basiert auf dem Bluescreen-Verfahren: das Motiv wird vor einem blauen Hintergrund aufgenommen, der später elektronisch herausgerechnet wird und als Maske fungiert. Durchsichtige Elemente wie Glas, Rauch oder Gaze bleiben ebenso erhalten wie Schatten, die das Motiv auf den ursprünglich blauen Hintergrund warf.
Maskcutter von Scitex dagegen lässt sich auf beliebige Digitalfotos anwenden und bietet als Stand Alone-Programm einige halb- und vollautomatische Auswahlmethoden. Ähnliche Werkzeuge hält auch das Plug-In Photomask von Dainippon Screen bereit.
Während diese Module nur für den Macintosh ausgelegt sind, bietet Elsa in Verbindung mit dem DSP-Beschleuniger Photojet auch für die Windows-Version von Photoshop ein professionelles Freistell-Plug-In. Im Gegensatz zu anderen Programmen arbeitet dieses nicht allein auf der Basis von Farb- und Helligkeitsähnlichkeiten, sondern verwendet komplexe Algorithmen zur Kantendetektion, die aus dem Wissensfundus der Deutschen Aerospace stammen.
FTP
File Transfer Protocol (deutsch: Verfahren zur Dateiübertragung), ein im Internet häufig verwendetes Protokoll zur Dateiübertragung. Es handelt sich um ein Einheitsverfahren, mit dem Daten zwischen Rechnern im Internet ausgetauscht werden können. Man kann also Daten auf Internet-Servern speichern (upload) oder vom Netz auf eigenen Computer kopieren (download) - als ob dieser Server eine Festplatte in eigenem Computer wäre. FTP kann mit speziellen FTP-Programmen, aber auch mit Standard-Internet-Software, wie Netscape Navigator, betrieben werden.
Full Duplex
Unter Full Duplex (auf Deutsch: Vollduplex) versteht man ein Kommunikationsverfahren, im Rahmen dessen miteinander kommunizierende Geräte gleichzeitig Daten senden und empfangen können. Ermöglicht wird dies durch die Bereitstellung zweier unabhängiger Übertragungskanäle.
Full Motion
Videos mit einer Bildfrequenz von 25 Bildern/s werden in der Fachsprache als Full Motion bezeichnet. Ab dieser Geschwindigkeit ist das Auge des Menschen nicht mehr in der Lage, Einzelbilder als solche wahrzunehmen sondern interpretiert diese als flüssige Bewegung.
Function Package
Eine Sammlung von externen Functionen (Programmen), die den Funktionsumfang einer Programmiersprache erweitern. Meistens eine DLL.
Funkkanal
In GSM-Mobilfunknetzen versteht man unter einem Funkkanal den logischen Kanal, über den Handy und Basisstation die Sprach- bzw. Nutzdaten austauschen. Da GSM ein gemischtes FDM/TDM-Verfahren ist, ist hier ein Funkkanal durch den Frequenzbereich und den Zeitschlitz eindeutig bestimmt.
Funkschatten
Gebiet, in dem Funksignale durch Berge, Hügel oder hohe Gebäude blockiert und deshalb schlechter oder gar nicht empfangen werden können.
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Copyright © Janosch R. Kowalczyk 1999, 2008. All rights reserved.
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