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Hacker
Als Hacker (gesprochen 'Häcker') bezeichnet man Menschen, die unberechtigt z.B. über die Telefonleitung fremde Computer anwählen, um unbefugt Daten zu kopieren oder zu verändern.
Half Duplex
Half Duplex (auf Deutsch: Halbduplex) bezeichnet ein spezielles Übertragungsverfahren. Mittels Halbduplexverfahern miteinander kommunizierende Geräte können stets wahlweise entweder Daten senden oder Daten empfangen, nicht jedoch beides gleichzeitig. Beim Halbduplexverfahren steht lediglich ein Übertragungskanal für die Kommunikation zur Verfügung, welcher je nach Bedarf mal zum Senden mal zum Empfangen von Daten eingesetzt wird.
Handshake
Unter Handshake versteht man ein spezielles Verfahren (auch Anforderungs-Quittungsverfahren genannt), welches sicherstellen soll, dass bei der Übertragung von Daten von einem Gerät zu einem anderen stets alle vom Sendegerät übertragenen Informationen das Empfängergerät vollständig und fehlerfrei erreichen. Hierbei kontrollieren sich Sende- und Empfangsgerät gegenseitig mittels Rückmeldungen (auch Quittung genannt).
Hardware
Als Hardware werden alle physikalischen (technischen) Teile eines Computers bezeichnet, z.B.: die Hauptplatine, Festplatten, Disketten, das Gehäuse, die Erweiterungskarten, das Modem und so weiter (siehe auch Software).
Haskell
Eine funktionale Programmiersprache, benannt nach dem Mathematiker Haskell Brooks Curry, dessen Arbeiten zur mathematischen Logik eine Grundlage funktionaler Programmiersprachen bilden. Haskell basiert auf dem Lambda-Kalkül, weshalb auch der griechische Buchstabe Lambda als Logo verwendet wird. Die wichtigsten Implementierungen der Sprache sind der Glasgow Haskell Compiler (GHC) und Hugs, ein Haskell-Interpreter.
Hayes-Standard
Wie der von IBM geprägte Industriestandard bei Personalcomputern gilt der so genannte Hayes-Standard (Hayes ist ein US-amerikanischer Modem-Hersteller) bei Modems als eine von fast allen Modemherstellern anerkannte, mehr oder weniger allgemeingültige Standard/Norm für die Funktionsweise von Modems. Der Hayes-Standard ist auch als AT-Befehlssatz bekannt, weil die wichtigsten Steuerbefahle für das Modem mit AT für Attention beginnen. Geräte, die diesem kleinsten gemeinsamen Nenner genügen, bezeichnet man auch als Hayes-kompatibles Modem.
Headcrash
Magnetplatten (Fest- und Wechselplatten) werden grundsätzlich berührungsfrei gelesen. Der Schreib-/Lesekopf der Platte schwebt dabei in einem geringen Abstand über der Plattenoberfläche und tastet so die auf der betreffenden Platte gespeicherten magnetischen Impulse ab. Durch äußere Einwirkung kann es passieren, dass einer der Schreib-/Leseköpfe auf die Plattenoberfläche aufschlägt (diese berührt). Folge einer solchen Kollision ist die Zerstörung des Schreib-/Lesekopfes bzw. der Plattenoberfläche und ein damit einhergehender Datenverlust.
Headset
Kopfhörer und Mikrofon, welche mit Kabel oder durch Bluetooth mit dem Handy verbunden sind. Der Vorteil ist, daß man dabei die Hände frei hat (z. B. beim Autofahren) und die Funkstrahlungen des Handys nicht den Kopf belasten.
Hexadezimal
Normalerweise bewegen wir uns im dezimalen Zahlenraum, das heißt, wir zählen von 0 bis 9, dann hängen wir eine Stelle an und zählen mit zwei Stellen weiter. Die hexadezimale Zählweise beginnt auch bei 0, zählt aber nach dr 9 mit Buchstaben weiter. Nach 9 kommt A, dann B bis F, also bis zum Equivalent von 15. Erst dann geht es mit der nächsten Stelle weiter: hexadezimal 10 ("eins-null") entspricht der dezimalen Zahl 16.
Hibernation
Hibernation bezeichnet eine spezielle Technik, die es ermöglicht, vor dem Ausschalten eines Notebooks den aktuellen Zustand des Gerätes (inkl. Arbeitsspeicherinhalt) innerhalb kürzester Zeit auf die Festplatte des jeweiligen Rechners zu speichern. Wird das Gerät nach dem Abschalten wieder aufgeweckt, kann der Anwender seine Arbeit genau dort wieder fortsetzen, wo er sie zuvor unterbrochen hatte.
Hierarchische Netzstruktur
Bei einem hierarchisch strukturierten Netz stehen die zu einem Netzwerk zusammengeschlossenen Computer in einem Über- und Unterordnungsvehältnis zueinander. Ein Zentralrechner, auch Server genannt (siehe Server) übernimmt hierbei die Steuerung und Überwachung der Kommunikation innerhalb des jeweiligen Netzes.
High Speed
Englisch für Hohe Empfindlichkeit von Filmen und Fotopapieren oder für schnell reagierende Chemikalien.
Holographie
Spezialtechnik, um mit Hilfe von Laserlicht reelle Bilder aufzunehmen und dreidimensional wirkend wiederherzustellen.
Homepage
Der Begriff Homepage bezeichnet die Startseite eines Internet-Anbieters. Die Homepage dient i.d.R. zur Begrüßung von Web-Besuchern, informiert über das jeweilige Web-Angebot und fungiert als Leitseite, die Web-Surfer mittels Querverbindungen (Links) durch das eigene Informationsangebot lotst.
Hop
Unter einem hop (auf deutsch Hüpfer) versteht man den Sprung, den eine Nachricht beim Übergang von einem Internet-Rechner auf einen anderen vollzieht. Im dezentral strukturierten Internet sind i.d.R. eine Vielzahl von Netzrechnern an der Übertragung von Informationen beteiligt. Daher hat sich der Fachbegriff Hop als Einheit für die zum Transport einer Nachricht vom Sender zum Empfänger erforderlichen Rechner-Sprünge weitgehend etabliert.
Host
Leistungsfähiger Rechner, der in einem Netzwerk Dienste für andere Netz-Computer übernimmt (z.B. mehrere Datenbanken zusammenführt und zentral verwaltet etc.) Wird oft auch synonym für Großrechner, die sogenannten Mainframes, gebraucht.
HPFS
HPFS (High Performance File System) ist das Dateisystem von OS/2 und eComstation.
Es unterstützt lange Dateinamen, mit bis zu 256 Zeichen, und so genannte erweiterte Attribute, die es erlauben, beliebige Metainformationen, mit einer Größe von bis zu 64 KB je Datei an eine Datei zu binden, ohne deren Nutzdaten zu verändern. So lässt sich z. B. eindeutig hinterlegen, mit welcher Anwendung eine Datei bearbeitet werden kann. Hierdurch entfällt gleichzeitig der Zwang, einer Datei eine bestimmte Dateiendung geben zu müssen (wie z. B. unter Windows).
Auch die Fragmentierung der Festplatte war vom HPFS verhindert. Diese Eigenschaft haben bis jetzt keine anderen Dateisysteme.
HSCSD
High Speed Circuit Switched Data. Software für GSM-Netze, die es ermöglicht, mehrere Funkkanäle zu bündeln. Während für Sprachübertragungen nur ein Funkkanal genutzt wird, stehen mit der leitungsvermittelten Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung mehrere dieser Kanäle zur Verfügung. Für mobile Datenanwendungen wie Internet oder E-Mail werden dadurch höhere Übertragungsraten erreicht.
HTML
Unter HTML (Hypertext Markup Language) versteht man eine Programmiersprache zur Erstellung von Internet-Dokumenten (genauer gesagt von Dokumenten für das World Wide Web, WWW). HTML wurde als Untermenge der universellen Auszeichnungssprache SGML (Standard Generalized Markup Language) entwickelt und soll in absehbarer Zeit durch die XML (Extensible Markup Language) abgelöst werden, die bessere Möglichkeiten für die freie Definition von Datentypen bietet.
HTTP
HTTP (Hypertext Transfer Protocol) bezeichnet ein Protokoll für die Übertragung von Daten im World Wide Web (Teilbereich des Internet). HTTP arbeitet nach dem Prinzip Anforderung und Reaktion. Fordert ein Client (Empfänger der Information) von einem Server (Lieferant der Information) eine WWW-Seite an, sendet das Server-Programm zunächst eine sog. Statuszeile, aus der u.a. die verwendete Protokollversion, die zu verwendenden Fehlercodes etc. hervorgehen. Anschließend erfolgt die Übertragung der Nutzdaten (also der angeforderten WWW-Seite) vom Server zum Client. HTTP baut somit nur dann eine Verbindung zwischen zwei Rechnern auf, wenn tatsächlich Daten hin- und hergeschickt werden sollen.
HTTPS
Secure Hypertext Transfer Protocol, ein Web-Protokoll, das Seitenanforderungen von Benutzern und die Seiten, die vom Web-Server zurückgegeben werden, verschlüsselt und entschlüsselt.
Hub
Unter einem Hub versteht man den Verbindungspunkt zwischen Geräten eines Netzwerks. Aufgabe eines Hubs ist es, die Funktionseinheiten eines lokalen Netzwerks miteinander zu verbinden. Man unterscheidet dabei zwischen den so genannten passiven und den aktiven bzw. intelligenten Hubs. Währender erstere eine passive Leitungsfunktion übernehmen, in der die zu übermittelnden Informationen von einem Gerät zum anderen weitergeleitet werden, bieten intelligente Hubs Netzwerkadministratoren die Möglichkeit, den durch den Hub fließenden Datenverkehr aktiv zu kontrollieren.
Hybrid-Geräte
Neben Modem und ISDN-Adapter bietet der Hardwaremarkt auch diverse sogenannte Hybridgeräte für den Datenaustausch via Kommunikationsleitungen an. Hybrid-Geräte sind eine Kombination aus ISDN-Karte, analogem Modem und A/D-Wandler.
Hybridrechner
Hybridrechner bezeichnet eine komplexe Rechenan-lage bestehend aus einer digitalen und einer analogen Komponente. Dabei bilden der Digital- und der Analogrechner ein gemeinsames Datenverarbeitungssystem. Hybridrechner werden oft für die Lösung von Differentialgleichungen, für die Realisierung von Computersimulationen sowie zur Prozeßsteuerung eingesetzt.
Hypermedia
Ein Begriff, der sich aus 'Hypertext' ableitet, erweitert den Begriff der Hypertext-Link auf Verknüpfungen zwischen allen Arten von Multimedia-Objekten einschließlich Ton, Videos und Virtual-Reality-Elementen.
Hypertext
Unter einem Hypertext-System versteht man ein komplexes System bestehend aus einer Vielzahl mit Hilfe von Querverweisen miteinander verknüpfter bzw. vernetzter Dokumente. Ein solches auf Hypertext-Technik basierendes Informationssystem ist beispielsweise das World Wide Web (WWW) des Internet. Typisches Charakteristikum eines Hypertext-Systems ist die Möglichkeit, einzelne Dokumente des Systems (auch Knoten genannt) über unterschiedliche Pfade zu referenzieren.
Hypervisor
Hypervisor ist ein Synonym für den Begriff Virtual Machine Monitor (VMM). Seine Aufgabe ist die Monitoring (Überwachung) der Virtuellen Maschine (VM). Es werden zwei Typen von VMM unterschieden:
  1. Hypervisor Typ 1 - läuft direkt auf der Hardware.
  2. Hypervisor Typ 2 - benutzt das laufende Betriebssystem.
  3. Ein Beispiel für einen Hipervisor Typ 1 ist die Software Xen, die direkt auf der x86-Hardware läuft.
HyTime
Auf Hypermedia/Time basierende Strukturierungssprache, Verknüpfungsstandard für SGML, teilweiser Vorgänger von XLL, dem Verknüpfungsstandard für XML.
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