I-Mode
(TM) Mobiler Datendienst des japanischen Mobilfunk-Netzbetreibers
NTT Docomo.
Die Daten werden, ähnlich wie bei
GPRS paketorientiert übertragen, statt
GSM kommt bei I-Mode jedoch ein CDMA-Verfahren zum Einsatz. I-Mode-Inhalte
sind ähnlich wie bei
WAP speziell für schmalbandige Übertragungskanäle optimiert,
als Format kommt allerdings Compact
HTML (cHTML) und nicht WML zum Einsatz.
Im Gegensatz zu
WAP ist I-Mode ein geschlossenes System:
NTT Docomo kontrolliert,
wer Inhalte anbieten darf. I-Mode ist also kein mobiler Zugriff auf das
Internet,
die Nutzer können sich nur innerhalb des Docomo-Netzes bewegen.
I-Tap
I-Tap vereinfacht die Texteingabe mit der Handy-Tastatur. Wenn Sie im I-Tap-Modus
eine Zifferntaste betätigen, erscheinen unten auf dem
Display mehrere Wort-
und Zeichenkombinationen mit dem Anhang der jeweiligen Zahlen der Tasten,
die aus einem dynamischen Wörterbuch erzeugt werden. I-Tap kommt z.B. in
Mobilfunk-Geräten des Herstellers Motorola und vielen anderen Anbietern unter
der Bezeichnung T9 zum Einsatz. Die Eingabe von Texten, beispielsweise das
Schreiben einer
SMS, soll damit wesentlich erleichtert werden.
I/O-Adresse
Input (= Eingabe) / Output (= Ausgabe)-Adresse. Die Speicheradressen unter
denen die Karten im Computer angesprochen werden.
I18N
Kurzform für 'Internationalisierung'. Das Planen und Entwickeln von Produkten
derart, dass sie an die Bedürfnisse spezifischer Landessprachen und Kulturen
angepasst werden können.
IBTWSH
Itsy Bitsy Teeny Weeny Simple Hypertext-DTD, eine XML-DTD, die eine Untermenge
der HTML-
DTD umfasst. Wenn diese DTD in Kombination mit anderen DTDs eingesetzt
wird, erlaubt sie unter Verwendung des Namespace-Paradigmas das Einfügen
strukturierter Kommentare in Dokumente (DTD, Version 5.0).
ICE
Information & Content Exchange, ein XML-Protokoll zum Austauschen und Integrieren
von Unternehmensdaten.
IDL
Interface Definition Language. Plattform- und implementationsunabhängige
Sprache für die Beschreibung von Objektkommunikations-Schnittstellen. Per
IDL-Compiler wird
Stub- und Skeleton-Code in der gewünschten Programmiersprache
(z.B. C++ oder
Java) erzeugt.
IEEE
(gesprochen: 'Ei-Trippel-I' deutsch: 'I-Drei-E') Abkürzung für das Institut
der Elektrotechnik- und Elektronik-Ingenieure in den USA. Es entwickelt Normen
für elektrische und elektronische Geräte und ist vergleichbar mit dem deutschen
VDE (Verband Deutscher Elektrotechniker) oder dem DIN (Deutsches Institut
für Normung).
IEEE 802.11
Der Standard
IEEE 802.11 für Funk-LANs, der Mitte 1998 verabschiedet wurde,
bildet eine Basis für drahtlose Systeme. Er erlaubt sowohl die Übertragung
via Funk bei einer Frequenz von 2,4 Gigahertz als auch via
Infrarot. Letzteres
eignet sich vor allem für kurze Distanzen, wobei zwischen kommunizierenden
Geräten Sichtverbindung bestehen muss. Die Übertragungsrate liegt in der Regel
bei 2 Mbit/s und lässt sich bis auf 6 Mbit/s erhöhen. Für den Betrieb ist
keine Funklizenz erforderlich.
IETF
Internet Engineering Task Force, das Gremium, das Internet-Standardprotokolle
wie
TCP/IP,
URI s etc. festlegt.
RFCs stellen die IETF-Hauptdokumente dar.
IIOP
IIOP (Internet Inter-ORB-Protocol) - offener Protokollstandard für die Internet-Kommunikation
(
TCP/IP) zwischen ORBs.
ILU
ILU (Inter-Language Unification) Xerox-Projekt zur vollständigen Abstraktion
von Sprach-, System- und Kommunikations-Schnittstellen sowie GUIs; kann verwendet
werden, um Corba-IDL zu generieren.
IMAP
Internet Message
Access Protocol. Es ermöglicht es, auf
E-Mails zuzugreifen,
die auf einem entfernten
Server liegen. Bei IMAP handelt es sich um ein
Client-Server-Protokoll, welches
E-Mails empfängt und für den Empfänger zum
Abruf bereithält. Der
E-Mail-Client kann nur die Absenderangaben sowie die
Überschrift der betreffenden Mail lesen und entscheidet aufgrund dieser
Informationen, ob er die Nachricht herunterladen möchte oder nicht. Verwaltet
werden die
E-Mails dabei auf dem jeweiligen
Server. Während der Anwender
mit seinen Mails arbeitet, verlangt IMAP eine kontinuierliche Verbindung
mit dem
Server.
Implementierung
Die Umsetzung einer bestimmten Idee (eines Programms, einer Funktion usw.)
in einer Programmiersprache.
IMS
Information Management System. Ein Datenbanksystem das für Hostsysteme von
IBM entwickelt wurde. IMS basiert auf dem hierarchischen Datenmodell.
Indirektes Licht
Um ein weiches, möglichst schattenloses
Licht zu erreichen, kann das
Objekt
sowohl mit Blitzlicht als auch mit Dauerlicht über eine reflektierende Fläche
beleuchtet werden.
Infrarot
Infrarot ist der Bereich des elektromagnetischen Spektrums, welcher für das
menschliche Auge nicht sichtbar ist. Infrarot-Licht wird für die Datenübertragung
über relativ kurze Distanzen verwendet, zum Beispiel auch zwischen verschiedenen
Endgeräten wie Computern, Druckern, Handys, und
PDAs, die mit einer Sende-
und Empfangseinheit ausgestattet sein müssen. Geräte, die via Infrarot miteinander
kommunizieren sollen, müssen auf dieselbe Version des IrDA-Standards eingerichtet
sein, in dem alle nötigen Spezifikationen für die Übertragung festgelegt sind.
Zudem muss Sichtkontakt der Geräte bestehen.
INI-Datei
INI-Dateien (Initialisierungsdateien) dienen der Speicherung der Systemeinstellungen.
Inkubationszeit
Ansprechzeit bei der Entwicklung.
Innerbetriebliche Datenverarbeitung
Innerbetriebliche Datenverarbeitung bezeichnet den Einsatz einer betriebsinternen
Computeranlage für die Versorgung von Mitarbeitern mit Daten und Informationen.
Inselbetrieb
Eigenständige Nutzung eines Computers, ohne Anschluss an ein lokales
Netzwerk
(stand alone).
Interaktives TV
Interaktives TV bietet Zuschauern die Möglichkeit, über den herkömmlichen
Konsum von Fernsehprogrammen hinaus Informations- und Unterhaltungs-Inhalte
selbst zu bestimmen. Der User kann aus einer zentralen
Datenbank nach seinen
individuellen Wünschen Spiele oder Filme auswählen, via Fernsehgerät shoppen,
Homebanking praktizieren oder im
Internet surfen. Für interaktives TV benötigt
der Benutzer neben seinem Fernsehapparat eine spezielle Set-Top-Box.
Intercast
Intercast bezeichnet eine Kombination aus TV und
Internet. Die vom Chip-Hersteller
Intel entwickelte Technologie ermöglicht es Internet-Nutzern ohne
Modem und
Telefonleitung eine Verbindung zum jeweiligen Internet-Provider herzustellen.
Bei Intercast werden HTML-Seiten aus dem
Internet, ähnliche wie konventionelle
Videotext-Seiten, in die Austastlücke des Fernsehsignals eingespeist. Um
die so übertragenen Informationen sichtbar zu machen, benötigt der Intercast-Nutzer
wahlweise einen Decoder oder eine spezielle Intercast-TV-Karte.
Internationalisierung
Verwendung von Programmiertechniken durch die die Anpassung des Programms
an länderspezifische Besonderheiten (z.B. andere Sprache, anderes Währungssymbol)
möglich wird.
Internet
Das Internet ist ein weltweites, dezentral organisiertes Computernetz, das
dem grenzübergreifenden Daten- und Informationsaustausch dient. Folgende Dienste
sind im Internet verfügbar:
E-Mail,
USENET,
FTP und
WWW. Weitere Zugangmöglichkeiten,
die aber durch das grafische und multimediale
WWW zunehmend verdrängt werden,
sind etwa TELNET (Terminalemulation), GOPHER (verzeichnisorientierter
Katalog)
oder
WAIS (Wide
Area Information System).
Internet Explorer
Der
Browser von Microsoft. Verursacher des Antimonopolprozesses gegen Microsoft.
Bekannt durch zahlreiche Sicherheitslücken.
Internet-Telefonie
Telefonieren über das
Internet. Da die Zugang zum Internet ist von meisten
Providern zum Ortstarif angeboten sind, können dadurch weltweite Ferngespräche
auch zum Ortstarif durchgeführt werden. Die Qualität dieser Gespräche ist
bisher jedoch nicht sehr gut.
Interpolation
Rechnerische Erhöhung der physikalisch erfassten Bildinformationen durch Bildung
von Mittelwerten. Bei vielen
One-shot-Kameras wird die Interpolation nicht
zum Berechnen neuer Bildpunkte, sondern für die Ergänzung fehlender Farbwerte
eingesetzt.
Interpreter
Ein Interpreter ist ein Übersetzerprogramm, welches Befehle eines symbolischen
Programms (geschrieben in einer Programmiersprache) in
Maschinensprache
übersetzt. Das Umwandeln von symbolischen in Maschinen-Befehle geschieht
hierbei schrittweise unmittelbar vor der Ausführung des jeweiligen Befehles.
Intranet
Ein abgeschlossenes, meist unternehmensinternes
Netzwerk auf Basis von Internet-Technik
(also TCP/IP-Protokoll,
Browser,
HTML etc.). Im Gegensatz zum
Internet ist
der Zugang auf bestimmte Personengruppen limitiert. Nach außen kann auch
eine
Schnittstelle ins
Internet vorhanden sein, die meist durch eine
Firewall
geschützt ist.
IP
Internet Protocol,
Protokoll der TCP/IP-Internetschicht für die Kommunikation
zwischen
Netzwerken und ihren
Hosts. Eine IP-Adresse kennzeichnet jedes Netzwerk
und jeden
Host im
Internet eindeutig.
Adressen bestehen aus vier Byte; diese
werden in der Regel durch vier Ganzzahlen (0 bis 255), die durch Punkte voneinander
getrennt sind, dargestellt, z.B. 157.189.162.75. Je nach Adressenklasse und
Teilnetzmaske kennzeichnet eine bestimmte Anzahl von
Bit das
Netzwerk oder
Teilnetz und der Rest die
Adresse eines Rechners innerhalb dieses Netzwerks/Teilnetzes.
IPL
Initial Program Loading - Begriff der von IBM für das
Booten eines
Großrechners
verwendet wird.
IrDA
Infrared Data Association. Standard für Infrarot-Verbindungen mit dem PC.
Um beim Anschluss von
Peripheriegeräten an einen Personalcomputer den lästigen
Kabelsalat zu vermeiden, können Maus, Tastatur, Drucker und Konsorten via
Infrarotverbindung verbunden werden. Mittels IrDA sind Übertragungen von
bis zu 4 MBit pro Sekunde möglich, die Entfernung zwischen den miteinander
kommunizierenden Geräten kann dabei bis zu sieben Meter betragen. Nachteil
der Infrarot-Verbindung: Da die Datenübertragung mittels
Lichtes erfolgt,
verhindern Gegenstände zwischen Sender und Empfänger die fehlerfrei Übertragung.
IRQ
von einem Hardwareteil, welches dem System signalisiert, dass an dem betreffenden
Gerät etwas passiert ist.
ISDN
Integrated Services
Digital Network (deutsch: Dienste-integrierendes digitales
Fernmeldenetz) ist ein digitales
Netz, das aus dem
analogen Fernsprechnetz
hervorgegangen ist. Das ISDN integriert verschiedene Dienste wie Telefon,
Telefax, Bildtelefon und Datenübermittlung. Dem Teilnehmer stehen an einem
Basisanschluss zwei Basiskanäle mit je 64 kbit/s sowie ein Steuerkanal mit
16 kbit/s zur Verfügung. Der größte Konkurrent in diesem Bereich ist
ADSL.
ISDN-Adapter
Für die Übertragung von Computerdaten über das digitale
ISDN (Integrated Services
Digital Network)
ist ein Zusatzgerät erforderlich, welches man ISDN-Adapter nennt. ISDN-Adapter
gibt es wahlweise als Steckkarte (intern) oder als Standby-Gerät (extern).
Ersteres wird in das PC-Gehäuse integriert, letzteres verrichtet seine Arbeit
außerhalb des PC-Gehäuses. Je nach Ausstattung werden ISDN-Adapter in zwei
Kategorien unterteilt:
- aktive und
- passive ISDN-Adapter.
Aktive ISDN-Adapter besitzen im Gegensatz zu passiven einen eigenen
Prozessor
und einen eigenen
Arbeitsspeicher und brauchen somit auf die Ressourcen des
PCs nicht zurückzugreifen. Vorteil: Sie arbeiten schneller als passive
Adapter.
ISO
International Organization for Standardization, gegründet 1946. Die Organisation
ist ein internationaler Zusammenschluss nationaler Normierungsgremien aus über
100 Ländern. ISO ist keine Abkürzung, sondern ein Begriff, der sich aus dem
griechischen Wort 'isos' (gleich) ableitet und verwendet wurde, um unterschiedliche
Abkürzungen für die einzelnen Sprachen der Mitgliedsstaaten (z.B. 'IOS' auf Englisch
oder 'OIN' auf Französisch) zu vermeiden. Aufgabe von ISO besteht darin, Norm-Empfehlungen
abzugeben und Normen verbindlich festzulegen.
ISP
Internet-Service-Provider. Unter einem ISP versteht man einen Dienstleister,
der dem Internet-Nutzer den Web-Zugang ermöglicht. ISPs betreiben in der
Regel ein Teilnetz des gesamten
Internet. Sie bieten Ihren Kunden meist einen
Zugriff auf sämtliche IP-Dienste im
Netz, und das entweder via Stand- oder
Wählleitung und wahlweise
analog oder digital.
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