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Kaltlicht
Lichtquellen, die nur einen sehr geringen Wärmeanteil abstrahlen (z.B. Fluoreszenzröhren, Gasentladungslampen).
Kaltstart
Inbetriebnahme (das Einschalten) eines Computers (Booten, IPL). Alle Schnittstellen werden in eine vorgegebene Ausgangstellung gebracht (initialisiert) und das Betriebsystem wird geladen.
Kanalbündelung
ISDN bietet grundsätzlich zwei so genannte B-Kanäle zur Übertragung von Nutzdaten. Die Übertragungsgeschwindigkeit in den einzelnen B-Kanälen beträgt 64 KBit/s. Die zwei verfügbaren B-Kanäle des ISDN werden normalerweise getrennt voneinander genutzt. Damit besteht die Möglichkeit, zwei Kommunikationsarten (z.B. Telefonieren und Datenübertragung) gleichzeitig zu betreiben. Um die Geschwindigkeit der Datenübertragung zu beschleunigen, bieten die meisten heute auf dem Markt verfügbaren ISDN-Adapter die Möglichkeit zur so genannten Kanalbündelung. Hierbei werden beide B-Kanäle zu einem Kanal zusammengefasst. Vorteil: Verdoppelung der Übertragungsgeschwindigkeit auf 128 MBit.
Katalog
Im Internet versteht man unter einem Katalog eine Suchmaschine, welche neue Informationsangebote durch Eintrag des jeweiligen Informationsanbieters registriert und redaktionell bestimmten Themengebieten zuordnet. Auf diese Weise kann sich ein Benutzer durch eine immer stärkere Eingrenzung den gewünschten Informationen nähern.
Im Betriebsystem CP/M entsprechen die Kataloge den Verzeichnissen unter Unix, OS/2 und DOS.
Unter z/OS (MVS) sind Kataloge Dateien in denen man Informationen über das Dateisystem (z. B. Dateien, Alianten usw.) zusammenfasst. Siehe ICF.
Kernel
Der zentrale Teil eines Betriebssystems, welcher die wichtigsten Funktionen des jeweiligen Systems enthält und sich zur Laufzeit stets im Arbeitsspeicher des Rechners befinden muss. Der Kernel ist für die Erledigung der Hauptaufgaben zuständig und lädt bei Bedarf externe Routinen, die für spezielle Aufgaben benötigt werden, automatisch nach.
Koala
XML-Projekt von Bull France. Der interessanteste Teil ist KOML, eine Java-Serialisierung unter Verwendung von XML. Weitere Informationen finden Sie auf der Koala Project Home Page.
Koaxialkabel
Kabeltyp, bei dem die Kabelstränge zur Signalübermittlung um eine zentrale Achse angeordnet sind (siehe Antennenkabel für TV-Geräte).
KOML
Koala Object Markup Language, eine Methode zur Serialisierung und Entserialisierung von Java-Objekten in XML.
Komponente
Ein Softwareelement, ein Programm, eine Dynamic Link Library (DLL) oder eine Shared Library mit Funktionen, die normalerweise einen funktionalen Aspekt eines Systems abdecken.
Kompression
Verfahren zur Verringerung von Text- und Bilddaten durch verschiedene Algorithmen: Flashpix, Fraktale Kompression, JPEG, Wavelet.
Kontern
Seitenverkehrtes Anordnen von Objekten oder seitenverkehrtes Einlegen von Negativen in Vergrößerungsgeräten.
Kontextmenü
Das Kontextmenü (engl.: Pop-up menu) eines Programms kann man über einen Klick mit der rechten Maustaste erreichen. Es enthält immer eine Auswahl der Befehle, die Sie auch über die normale Menüleiste des Programms auswählen können. Das Kontextmenü zeigt immer nur die Befehle an, die zum jeweiligen Zeitpunkt für den nächsten Arbeitsschritt zur Verfügung stehen (sind 'enabled'). Vor allem die grafische Oberfläche von OS/2 (s. g. WPS = Work Place Shell) ist von vorbildlicher und flexibler Lösung dieser Aufgabe bekannt.
Kontron Progres
Professionelle Digitalkamera, die sich als Stand Alone-Gerät oder in Verbindung mit Fachkameras verwenden lässt. Die maximale Auflösung der Aufnahmen wurde durch technische Verbesserungen auf 4.491 mal 3.480 bei drei mal zwölf Bit Farbtiefe gesteigert, was einer Dateigröße von rund 45 Megabyte entspricht. Die von der BMW-Tochter Kontron gebaute Kamera verwendet die patentierte Microscanning-Technik: Zwischen den einzelnen Pixeln des Flächensensors findet sich ein verhältnismäßig großer Abstand, was die Kamera nahezu unempfindlich gegen Blooming-Effekte macht. Die hohe Auflösung entsteht durch das Verschieben des Sensors mittels einer Piezoelektronik. Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens ist die Tatsache, dass praktisch keine Moiré-Effekte auftreten. Allerdings ist der Einsatzbereich auf unbewegte Motive begrenzt und macht Dauerlicht erforderlich. Die Anzeige des Motivs als Realtime-Preview auf dem Computermonitor erlaubt ein komfortables Einstellen. http://www.kontron.com/.
Konverter
Im Allgemeinen dienen Konverter dazu irgendwelche Werte in andere umzusetzen. Zum Beispiel:
  1. Konverter dienen zur Umwandlung von unterschiedlichen Dateiformaten. Nach erfolgter Konvertierung können die mit Programm X erstellten Daten problemlos mit dem Programm Y eingelesen und weiterbearbeitet werden.
  2. Optisches System, welches die Brennweite eines Objektives verlängert.
Kooperatives Multitasking
Das kooperative (nicht-präemptive / non-preemptive) Multitasking arbeitet ohne Zeitscheiben. Ein Prozess blockiert die CPU solange bis er sie freiwillig abgibt.
Siehe Präemptives Multitasking, Präemptibles Multitasking.
Koprozessor
(Engl.: Co-Processor) Ein spezieller Prozessor, dessen Aufgabe darin besteht, den Haupt-Prozessor einer Computeranlage bei der Durchführung bestimmter Aktivitäten zu unterstützen. Zu den bekannteren Vertretern von Koprozessoren gehören die sog. arithmetischen sowie die Grafik-Koprozessoren. Erstere übernehmen die Durchführung zeitintensiver Rechenoperationen (Beispiel: Gleitkommaberechnungen), letztere sind für die Beschleunigung der Bildschirmausgabe (besonders nützlich bei komplexen Multimedia-Anwendungen) verantwortlich.
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