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NACS
NetWare Asynchronous Communication Server. Software von Novell für einen Kommunikationsserver zum Dial-Out (aus dem Netz herauswählen) über Modem (siehe auch NAS)
Nahnebensprechen
Werden durch ein Kabel Signale geschickt, wirkt dieses Kabel durch das dabei entstehende elektrische Feld wie eine Sendeantenne. Andere Leiter, die sich in der Nähe befinden, fungieren wiederum als Empfangsantenne und verfälschen ihr eigenes Signal mit dem eingestreuten. Das eingekoppelte Signal wird als Crosstalk bezeichnet und in dB relativ zum Gesamtpegel im Testleiter gemessen.
Durch Einsatz von Twisted Pair Kabeln versucht man, den Sendeeffekt von Leitern so gering wie möglich zu halten.
Name Resolution
Umwandlung eines Namens in seine korrespondierende Adresse. (siehe auch: DNS, Domain-Name, FQDN, Hostname).
named
Name Daemon. Hintergrundprozess (in UNIX-Maschinen), der den Hostnamen in eine IP-Adresse konvertiert. (siehe auch: DNS, Name Resolution).
Namespaces
W3C-Aktivität im Zusammenhang mit XML. Namespaces sollen Dokumente in die Lage versetzen, in fremden DTDs angegebene Namen zu verwenden. Eine Namespace-Deklaration innerhalb eines XML-Dokuments verweist über einen URI auf einen Namespace 'ns'. Daher sind die Namen in diesem Namespace in der Form ns:name in einem bestimmten Teil des Dokumentenbaums verfügbar.
Nanopayment
Klassifikation für elektronische Zahlungssysteme im Internet, die basierend auf kryptografischen Verfahren die effiziente, sichere und anonyme Abwicklung von Zahlungen von Kleinstbeträgen gestatten. Im Gegensatz zum Micropayment werden auch Bruchteile von Pfennigbeträgen verwaltet, so dass auch einzelne HTML-Seiten abgerechnet werden können.
NAPLPS
North American Presentation-Level-Protocol Syntax. Format für die Übertragung von Text oder Graphik über Kommunikationslinien. Wird von Videotext-Systemen benutzt.
NAS
NetWare Access Server. Software von Novell für einen Kommunikationsserver, der Dial-In (Einwählen in ein Netz) ermöglicht.
NASI
NAS Interface (siehe auch NACS).
NAT
Network Address Translation. Verfahren, das als Alternative zu IPv6 die Knappheit an IP-Adressen im Internet überwinden helfen soll. Damit soll es möglich werden, innerhalb eines Firmennetzes Adressen zu verwenden, die nur in Richtung Internet eindeutig gemacht werden. Innerhalb von unterschiedlichen Firmennetzen können aber durchaus Adressen doppelt verwendet werden.
NAT-PT
Network Address Translator - Protocol Translator. Netzwerkgerät, das ein IPv4- mit einem IPv6-Netzwerk verbindet. Dazu nimmt es sowohl eine Protokoll- (unterschiedliche Header-Formate) als auch eine Adressumsetzung vor. Der NAT-PT muss mit den DNS-Systemen beider Netzwerke gekoppelt sein.
Natural@Web
Natural-Erweiterung für die Integration der Natural-Anwendungen eines Unternehmens in das Web. Diese Erweiterung wird für alle Plattformen, auf denen Natural verfügbar ist, angeboten und unterstützt verschiedene HTTP-Server. Sie arbeitet auf der Grundlage der Middleware EntireX.
NAU
Network Addressable Unit. Begriff aus der IBM-(SNA-)Welt: Darunter fallen die LU, die PU und die so genannten System Service Control Points.
NBFM
Narrow Band Frequency Modulation. Schmalbandfrequenzmodulation.
NBMA
Non-Broadcast Multiple Access.
NBS
National Bureau of Standards - alter Name des NIST.
NC
Mehrfachbedeutung:
  1. Network Computer. Projekte zur Herstellung besonders billiger Kommunikationscomputer (Thin Client), um quasi jedem Haushalt die Teilnahme am Internet ermöglichen zu können. So sollen solche Computer z.B. keine Festplatte brauchen, da sie alle Software als Java-Applets aus dem Netzwerk beziehen. Auch in Intranets von Unternehmen sollen sie Vorteile bringen, weil die Software zentral gewartet werden kann, da die NCs quasi als Intranet-Termial fungieren.
  2. Network Congestion. Datenstau im Netzwerk.
  3. Network Connection. Netzwerkverbindung.
  4. Network Control. Netzwerksteuerung.
  5. Network Coordinator. Netzwerkkoordinator. Koordinator eines Netzwerkes (hierarchischer Verwaltungsbezirk) im FidoNet. Seine Aufgaben sind in der Policy beschrieben.
  6. No Circuits.
  7. Numeric Control. Numerische Steuerung.
NCA
Network Configuration Application - Programm zur Nertzwerkkonfiguration.
NCB
Mehrfachbedeutung:
  1. Network Control Block. Netzwerksteuerblock.
  2. Node Control Block. Knotensteuerblock.
NCCF
Network Communications Control Facility. Programm zum Netzwerkmanagement.
NCD
Network Computing Device. Netzwerkrechner.
NCF
Network Command Facility. Netzwerkmanagementprogramm.
NCMS
Network Connection Management Subprotocol. NCMS ist ein Netzwerkmanagement-Unterprotokoll zur Verwaltung von Verbindungen, das in einem Anhang zu X.284 definiert ist.
NCP
Mehrfachbedeutung:
  1. Netware Core Protocol. Novell-NetWare spezifisches Protokoll, das zur Kommunikation zwischen der Shell (DOS-PC) oder dem OS/2-Requestor (OS/2-PC) und den File- und Druckservern dient. Die NCP-Pakete werden innerhalb des Netware-Transportprotokolls IPX versendet.
  2. Network Control Program. Netzwerksteuerprogramm.
  3. Network Control Point. Netzwerksteuerpunkt.
  4. Network Control Protocols. Sammelbezeichnung für eine ganze Familie von Steuerprotokollen, welche die Realisierung von Verbindungen der Netzwerkschicht mit PPP ermöglichen. Da PPP verschiedene Netzwerkprotokolle gleichzeitig übertragen kann, gibt es für fast jede Protokollfamilie ein eigenes Steuerprotokoll (z.B. für TCP/IP oder IPX), das u. a. die Parameter für die jeweilige Verbindung aushandelt. Die NCPs sind in eigenen RFCs definiert. Siehe auch: ATCP, BCP, BVCP, CCP, DNCP, ECP, IPCP, IPXCP, MP, OSINLCP, XNSCP.
NCS
Network Computing System. Apollos RPC-System, das auch von DEC Hewlett-Packard genutzt wird. Auch die OSF hat das Protokoll übernommen.
NCSA
National Center for Supercomputing Applications. Neben dem CERN ist das NCSA eine der Entwicklungsstätten des WWW. Eine Variante des NCSA-Web-Servers, der Apache-Server, ist trotz der Konkurrenz von Microsoft und Netscape noch immer der am häufigsten eingesetzten Web-Server im Internet.
NCTE
Network Channel Terminating Equipment.
NDATA
Data Content Notation, Teil einer SGML- oder XML-Entity-Deklaration. Das NDATA-Schlüsselwort weist einer Notation eine Entity zu. Dies weist den Parser an, für diese Entity keine Analyse durchzuführen, sondern sie an das Programm zu übergeben, das in der Notationsdeklaration angegeben ist.
NDIS
Network Device Interface Specification. Treiber Spezifikation von Microsoft und 3Com. Da die Treiber eine Verbindung zwischen Betriebssystem und LAN-Karte herstellen, muss für jede Karte und jedes Betriebssystem ein eigener Treiber geschrieben werden. Der NDIS Standard erleichtert es den Herstellern Treiber zu schreiben. NDIS setzt zwischen Ebene 2 und 3 auf und besteht aus drei Komponenten (MAC-Treiber, Protokoll-Treiber und Protokoll-Manager). Durch den modularen Aufbau wurde eine Unabhängigkeit des Adapters von den höheren ISO/OSI-Protokollen erreicht. NDIS erlaubt, bis zu vier Protokoll-Stacks gleichzeitig über eine Karte laufen zu lassen (z.B. TCP/IP, OSI, NetWare). Die Novell-Variante einer Treiberspezifikation heißt ODI.
NDIS/WAN
Unter Network Driver Interface Specification for Wide Area Networks versteht man einen Treiber-Standard, der es Geräten eines Netzwerks erlaubt, Verbindungen über größere Entfernungen aufzubauen.
NDM
Normal Disconnect Mode.
NDS
Network Directory Services. Netzwerkverzeichnisdienste von Novell Netware.
NEC
Network Echomail Coordinator. Netzwerk-Echomail-Koordinator. Koordinator der Echomail in einem Netzwerk (hierarchische Verwaltungseinheit) im FidoNet. Seine Aufgaben und Befugnisse sind in der Echopolicy definiert.
Negotiation Handshake
In ITU-V.8 beschriebenes Verfahren für den Verbindungsaufbau bei V.34-Modems.
NEMA
Netzwerkmanagement.
NEMP
Network Error Management Protocol. Protokoll zum Management von Netzwerkfehlern.
NET
Mehrfachbedeutung:
  1. Netzwerk
  2. Norm Europeénne de Telecommunication.
net.police
auch net.cops oder net police - siehe Netzpolizei.
NetBEUI
NetBIOS Extended User Interface. Nicht routingfähiges Standard-Protokoll im LAN-Manager und Microsoft-Netzwerklösungen. Setzt auf NDIS auf und umfasst die Schichten LLC sowie die Schichten 3 und 4 des OSI-Modells. Das NetBEUI-Protokoll kennt zwei LLC-Verbindungstypen: LLC Class 1 und LLC Class 2. Sollte nicht mit NetBIOS verwechselt werden. NetBIOS ist das API (u. a. zu NetBEUI) und NetBEUI ist das Transportprotokoll. NetBEUI bezeichnet ein seit Mitte der achtziger Jahre eingesetztes Netzwerkprotokoll. Vorteil von NetBEUI: Es ist zu allen derzeit aktuellen Microsoft Betriebssystemen (angefangen von Windows 3.X bis Windows NT) kompatibel. Nachteil: NetBEUI unterstützt in einer heterogenen Netzwerkumgebung kein Routing (Datentransport innerhalb eines Netzes entlang eines Pfades).
NetBIOS
Network Basic Input/Output System. Ist ein API, das für eine LAN-Programmierung durch fest definierte Funktionsaufrufe den Programmieraufwand reduziert. Die 19 NetBIOS-Befehle stellen Dienste der unteren Ebenen bereit. Die 19 NetBIOS-Befehle sind:
Allgemein:
  • reset
  • cancel
  • adapter status
  • unlink

Name support:
  • add name
  • add group name
  • delete name

Datagramm support:
  • send datagram
  • send broadcast datagram
  • receive datagram
  • receive broadcast datagram

Session support:
  • call
  • listen
  • hang up
  • send
  • chain send
  • receive
  • receive any
  • session status
Netburp
Begriff aus dem IRC. Wenn die Netzbelastung im IRC zu groß wird und die Verzögerung zwischen den Servern einen zu großen Wert annimmt, dann scheint sich das System zu teilen. Für den Nutzer erscheint dies so, als ob sich eine ganze Anzahl von Teilnehmern gleichzeitig ausloggen und wieder einloggen würden, wenn die Verhältnisse besser werden. Diesen Effekt nennt man Netburp oder Netsplit.
Netcasting
Netcasting ist Netscapes Bezeichnung für Push-Technologie in ihren Webbrowsern. Microsoft bezeichnet diese Technik als Webcasting.
netCDF
Network Common Data Form. Maschinenunabhängiges, selbstbeschreibendes Dateiformat für wissenschaftliche Daten.
NetCI
Network Command Interpreter (Open View).
netdead
Deutsch: netztot. Der Zustand eines Nutzers im IRC, der z.B. während eines Netburps aus dem System verschwunden ist. Er ist tot für's Netz. (Siehe auch: Netburp, Netlag).
NetIPC
Network InterProcess Communication. Kommunikation zwischen Softwareprozessen auf unterschiedlichen Rechnern im Netzwerk.
Netiquette
Network Etiquette. Konventionen und Regeln der Höflichkeit für die Teilnahme am Internet insbesondere am Usenet. Man sollte sich ausführlichst über die gültigen Spielregeln informieren, bevor man in einem öffentlichen Netzwerk aktiv teilnimmt. Es gibt jede Menge FAQs, welche über die jeweiligen Problematiken aufklären. Zusätzlich ist gesunder Menschenverstand, Höflichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme immer angebracht. (Siehe auch Excessively annoying behaviour).
Netlag
Bezeichnung für eine unschöne Situation im IRC. Wenn zwei Server des IRC-Systems kurzzeitig die Verbindung verlieren und danach wieder aufbauen, kommt es dazu, dass die Nachrichten als Schwall mit Verzögerungen bis zu einer Minute ankommen. Dies nennt man netlag. (Siehe auch: Netburp, netdead ). Netmail Nicht-öffentliche Nachricht im FidoNet, die von einem Benutzer an einen anderen gerichtet ist. Sie wird zusammen mit der Echomail gepollt und geroutet und ist daher billiger als Crashmail. Allerdings ist sie dadurch auch langsamer und nicht wirklich privat, da sie zumindest von jedem Sysop gelesen werden kann, durch dessen System sie weitergeleitet wird.
Netmail-Routing
Nennt man das Versenden von Netmail im FidoNet, wenn sie nicht direkt zum Empfänger geschickt wird, sondern über Zwischenstationen weitergeleitet wird. Vorteil: es kostet den Absender weniger als Crashmail. Nachteil: es dauert länger, Netmail kann verloren gehen, andere Sysops können die Netmail lesen.
Netnews
Dienst (hauptsächlich im Internet) zur Teilnahme am Usenet mit einem News Reader.
NetREXX
NetREXX eine auf REXX-Syntax basierende Programmiersprache zum Erzeugen von Java-Quelltext.
Netscape Communicator
Paket von Internet-Programmen, das unter anderem den Netscape Navigator sowie E-Mail-, Kalender- und Verwaltungsanwendungen umfasst.
Netscape Navigator
Browser von Netscape, der Java-Applets mit Version 2.0. unterstützt und der Bestandteil des Netscape Communicator wurde. Siehe Mozilla, Firefox.
Netsplit
siehe Netburp.
NetView
IBM-Netzwerkmanagement-Software, die besonders zur Überwachung von SNA-Netzwerken eingesetzt wird. Ein Teil von Tivoli.
NetWare
Properitäres Netzwerkbetriebssystem der Firma Novell. Netware verwendet hauptsächlich sein IPX/SPX-Protokoll, kann aber auch NetBIOS oder TCP/IP benutzen. Es unterstützt die Betriebssysteme DOS, Windows, OS/2, Macintosh und Unix und ist eines der am meisten installierten Netzwerkbetriebssysteme in LANs.
Network
Siehe Netzwerk.
Network Closet
Platz an dem Netzwerk-Hardware (Hubs, Router, Gateways, USV usw.) zentral installiert ist und an dem in der Regel die Verkabelung zusammenläuft. Der Raum sollte primär der Aufbewahrung der Hardware dienen, trocken sein und normale Raumtemperatur aufweisen. Da die Netzwerk-Hardware nach der Installation nicht unbedingt viel Wartung braucht, kann seine Zugänglichkeit beschränkt sein.
Network layer
Vermittlungsschicht. Schicht 3 des ISO/OSI-Modells der offenen Kommunikation beschäftigt sich mit der Steuerung des Subnetz-Betriebes. Seine wichtigste Aufgabe ist die Bestimmung von Paketleitwegen vom Ursprungs- zum Bestimmungsort (Routing). Die Leitwege können über statische Tabellen, die im Netzwerk verdrahtet sind, bestimmt werden. Sie können auch zu Beginn jeder Übertragung oder sogar für jedes einzelne Datenpaket zur optimalen Netzauslastung neu bestimmt werden. Da die Grenze zwischen Netzbetreiber und Netznutzer oft zwischen den Schichten 3 und 4 verläuft, enthält Schicht 3 oft eine Abrechnungsfunktion. Ein typisches Schicht-3-Protokoll ist X.25.
Network Meltdown
Deutsch: Netzwerk-Kernschmelze (in Analogie zu einer nuklearen Katastrophe, Kettenreaktion) Ist ein Ereignis in einem Netzwerk, das eine Sättigung oder annähernde Sättigung des Netzes zur Folge hat. In der Regel ist dies ein Resultat von fehlerhaften oder fehlgerouteten Paketen. Ein solcher Zustand hält in der Regel nur wenige Sekunden an.
Network Number
Network Terminator
Ein Network Terminator bereitet die Signale aus dem ISDN-Netz so auf, dass Endgeräte wie ISDN-Anlagen oder -Telefone diese nutzen können. Beim Senden von Informationen schickt der Network Terminator die von den Endgeräten kommenden Signale über ISDN zur nächsten Vermittlungsstelle. Damit bildet ein Network Terminator quasi den Abschluss des ISDN-Netzes auf Seiten des Endgerätenutzers.
Netz
Siehe Netzwerk.
Netzkarte
Netzmaske
Bitmaske in der Größe der IP-Adresse, die angibt, wie die IP-Adressen eines Netzwerkes in Netz- (einschließlich Subnetz-) und Host-Anteil unterteilt sind. Sie legt also die protokollinterne Interpretation der Adressen fest. Geschrieben werden Netzmasken prinzipiell wie IP-Adressen, wobei der Netzteil mit 1- und der Hostteil mit 0-Bits gekennzeichnet wird.
Bei Internet konformen Adressen muss der Netzteil der IP-Netzklasse entsprechen, wobei noch Subnetzanteile hinzukommen können. Siehe auch: Hostnummer, Netzwerknummer).
Netzpolizei
Sarkastische Bezeichnung für Usenet-Benutzer, die meinen, es sei ihre Aufgabe, jede Message anzuflamen, die sie für anstößig oder ihr Verständnis von Netiquette verletzend halten.
Netzpuffer
Ein Netzpuffer (englisch network buffer) ist ein in einem Netzknoten vorhandener Puffer, welcher dazu dient, Nachrichten temporär zwischenzuspeichern. Erforderlich ist ein Netzpuffer beispielsweise wenn die Übertragungsrate der ankommenden und der abgehenden Leitung nicht übereinstimmen (zum Beispiel bei der Umwandlung von bitparallelen in bitserielle Übertragung) oder wenn die Leitung zum Empfänger einer Information zum Zeitpunkt des Übertragungsversuches nicht frei ist.
Netzteil
Das Netzteil versorgt Computer und seine Bauteile mit Strom und vom Computer benötigten Spannungen: +5V und +/-12V. Außerdem verhindert es bei Kurzschlüssen im Rechner größere Schäden, indem es sich dann einfach abschaltet.
Netzwerk
Auch Netz, Network oder Net. Ein Telekommunikationsnetz umfasst die Gesamtheit der netz-, vermittlungs- und übertragungstechnischen Einrichtungen sowie die Verbindungsmöglichkeiten zwischen diesen Systemelementen. Unter einem Netzwerk (engl. Network) versteht man ein System mehrerer miteinander verbundenen Rechner. Je nach räumlicher Ausdehnung unterscheidet man zwischen dem sog. Local Area Network (siehe Stichwort LAN) und Wide Area Network (WAN). Abhängig von der Struktur eines Netzes unterscheidet man grundsätzlich zwischen den so genannten hierarchisch strukturierten Netzen (siehe hierarchische Netzstruktur) und Peer-to-Peer-Netzwerken.
Netzwerkadapter
Steckkarte, welche die Vernetzung von Computern ermöglicht. Die Netzkarte wird auf das Motherboard des PCs aufgesteckt und mündet auf der Rückseite des Rechnergehäuses in einem Stecker, auf den anschließend das für die Vernetzung erforderliche Kabel aufgesteckt wird.
Netzwerknummer
Netzanteil einer IP-Adresse. Siehe IP-Netzklasse.
Neutralisierung
Unterbrechung eines chemischen Prozesses durch Änderung des ph-Wertes.
Newbie
Ein Neuling im Usenet.
News
Siehe Netnews und Usenet.
News-Reader
Programm zum Lesen und Schreiben von Nachrichten in Newsgroups (oder Areas) von Bulletin Board Systems.
News-Server
Server, der mit Hilfe des Dienstes Netnews ein Newsfeed des Usenet und/oder eigene Newsgroups bereitstellt.
Newsfeed
Zusammenstellung von Newsgroups, die auf einem News-Server bereitgestellt werden.
Newsgroup
Thematische Gruppierung von Artikeln im Usenet. Die thematische Abgrenzung wird in der Regel durch Rules festgeschrieben, die regelmäßig veröffentlicht werden. Usenet-Groups können moderiert oder unmoderiert sein. Bei einer unmoderierten Gruppe kann jeder Nachrichten verschicken (posten). Bei einer moderierten Gruppe gehen die Nachrichten automatisch an einen Moderator, der die Artikel filtert und editiert und das Ergebnis verschickt.
Einige Newsgroups besitzen Mailing Lists, die es Leuten ohne Netnews-Zugang im Internet erlauben, die Gruppe zu beziehen. Nachrichten an die Gruppe werden über die Mailing Liste verteilt und umgekehrt. In anderen verteilten BBS entsprechen die Newsgroups in etwa den Areas (z.B. FidoNet), die Moderation kann aber anders ablaufen.
Die meisten Newsgroups sind englischsprachig, es gibt jedoch auch anderssprachige.
Die Newsgroups besitzen hierarchische Namen, die das Thema der jeweiligen Newsgroup erahnen lassen. Beispiele:
  • comp.lang.c (über C)
  • comp.arch (Computerarchitekturen)
  • rec.arts-sf-lovers (Science-Fiction-Fans)

Siehe auch: Crossposting, Flame, Flame War.
Newsgroup War
Sinnlose Streitereien im Usenet (oder auch FidoNet), ob man zu einem bestimmten Thema eine neu Newsgroup (Area) eröffnen sollte. Genau so oft wird auch darüber gestritten, welche veralteten Gruppen man schließen sollte.
Newsreader
Unter einem Newsreader versteht man ein spezielles Programm, welches Anwendern die Möglichkeit eröffnet, Newsgroup-Beiträge für Internet-Foren zu erstellen bzw. diese zu lesen. Newsreader sind in der Regel Bestandteil des jeweiligen Internet-Browsers. Um Kosten zu sparen, kann der Internet-Nutzer bei Bedarf auch auf sog. Offline-Reader zurückgreifen. Diese übertragen Newsgroup-Beiträge automatisch auf die Festplatte des jeweiligen lokalen Rechners und helfen damit, unnötig lange Online-Zeiten zu vermeiden.
NFS
Network File System. Von Sun Microsystems entwickeltes Protokoll, das in RFC 1094 beschrieben ist. NFS erlaubt den Zugriff auf Dateien anderer Rechner über Netzwerk. Damit wird es möglich, alle in einem Netzwerk vorkommenden Platten zu einem virtuellen Dateisystem zu verbinden. Für den Nutzer besteht kein Unterschied zwischen der Benutzung einer lokalen Datei und einer Datei auf einer Platte eines anderen Rechners. Das Dateisystem gestattet natürlich auch, Zugriffrechte zu vergeben und so Dateizugriffe zu reglementieren. Obwohl NFS ursprünglich für Unix entwickelt wurde, ist es heute auf fast allen Betriebssystemen als de-facto-Standard anzutreffen (z.B. PC-NFS unter DOS oder NetWare NFS). NFS setzt auf das verbindungslose UDP auf. Siehe auch: Samba, WebNFS
NFT
Network File Transfer utility.
NI
No Line (identification available).
NIA
Mehrfachbedeutung:
  1. Network Installation Aid - Netzwerkinstallationshilfe
  2. Network Interface Adapter.
Nibble
Informationseinheit aus vier zusammenhängenden Bits.
NIC
Mehrfachbedeutung:
  1. Network Information Center. Körperschaft, welche den Nutzern eines Netzwerkes mit Informationen, Hilfestellung und Service zur Seite steht. Dies beinhaltet meist Netzwerk-Support per E-Mail oder Telefon. Außerdem werden Netzwerk-Informationsdienste wie die Bereitstellung von Hostnamen und Adressen, auf welche die Computer automatisch über Client-Server-Protokolle wie NIS zugreifen, angeboten. Die NICs des Internet kontrollieren die weltweite Vergabe von IP-Adressen und Domainnamen. Oberste Instanz ist das von der Firma Network Solutions betriebene InterNIC. Diese delegiert die Vergabe für jede Top-Level-Domain (.mil, .com, .de) an Unterorganisationen. Für Deutschland ist das DE-NIC zuständig.
  2. Network Interface Card.
  3. Network Interface Controller - Netzwerk-Interface-Steuereinheit.
NICE
Network Information and Control Exchange - Netwerk-Informations- und Steuerungsvermittlung.
Nick
Siehe Nickname.
Nickname
Spitzname. Begriff aus dem IRC. In einem IRC-System muss sich jeder Nutzer einen Nickname wählen. Das kann der richtige Name des Nutzers sein, meist sind es aber doch eher phantasievolle Bezeichnungen.
NIFTP
Network Independent File Transfer Protocol - netzwerkunabhängiges Dateiübertragungsprotokoll.
NII
National Information Infrastructure. Projekt der US-Regierung (Information Superhighway, Datenautobahn, HPCC-Regierungsprogramm) zur Schaffung eines landesweiten Netzwerkes von Netzen (Informationsinfrastruktur). Es soll allen Amerikanern erlauben, Nutzen aus den Informations-, Kommunikations- und Computer-Ressourcen zu ziehen.
NILS
Network Internal Layer Service.
NIS
Mehrfachbedeutung:
  1. Network Information Service - Netzwerk-Informationsdienst. Von der Firma Sun entwickeltes Client-Server-Protokoll zur Verwaltung von Konfigurationsdaten wie Host- und Nutzernamen in verteilten Systemen. Ist identisch mit dem Yellow Pages-Dienst. Da Yellow Pages in Großbritannien aber ein Wahrenzeichen für Telefonbücher ist, wird diese Bezeichnung nicht mehr verwendet, obwohl immer noch alle Kommandos mit yp beginnen. Die Weiterentwicklung von NIS nennt sich NIS+.
  2. Network Information System.
NIST
National Institute of Standards and Technology. Früher: NBS Körperschaft der US-Regierung, die Unterstützung bei der Entwicklung von Standards gibt.
NIU
Network Interface Unit - Netzwerkschnittstelleneinheit.
NLDM
Network Logical Data Manager.
NLM
NetWare Loadable Module. NLM sind Software-Module, die zusätzliche Dienste zum NetWare Betriebssystem bereitstellen. So kann z.B. ein Datensicherungsprogramm als NLM im Fileserver laufen. NLM können dynamisch zum Netware-Betriebssystem ge- und wieder entladen werden, ohne den Serverbetrieb unterbrechen zu müssen.
NLST
Name LiST.
NM
Mehrfachbedeutung:
  1. Network Manager.
  2. Network Monitor.
NMA
Network Management Architecture.
NMAPI
Network Management API.
NMC
Network Management Center. Eine Station im Netzwerk, auf der eine Netzwerkmanagement-Software läuft, mit der das Netz verwaltet werden kann. Siehe auch SNMP.
NMDB
Network Management Data Base.
NMP
Mehrfachbedeutung:
  1. Name Management Protocol.
  2. Network Management Protocol.
NMS
Network Management Station Network Management System. Eine Station im Netzwerk, auf der eine Netzwerkmanagement-Software läuft, mit der das Netz verwaltet werden kann. Siehe auch SNMP.
NMT
Nordic Mobile Telephone system.
NMVT
Network Management Vector Table - Netzwerkmanagement-Vektortabelle.
NNC
National Network Congestion signal.
NNI
Network to Network Interface oder Network to Node Interface. Schnittstelle zwischen ATM-Switches oder zwischen einem ATM-Switch und einem eigenständigen Switching System.
NNTP
Network News Transfer Protocol. NNTP ist ein im RFC 977 beschriebenes Protokoll für die Verteilung, Suche und Abfrage sowie das Versenden von Usenet-Artikeln über das Internet. Es wurde für die Verwendung zwischen einem News-Reader-Client und einem News-Server ausgelegt. Als einfaches ASCII-Text-Protokoll setzt es in der Regel auf dem TCP-Port 119 auf.
Node
Mehrfachbedeutung:
  1. Knoten.
  2. Im FidoNet: Die unterste Ebene in der hierarchischen Topologie des FidoNet. Points eines Node sind zwar in der Art der Adressierung noch unter dem Node, jedoch sind sie nicht Bestandteil des FidoNet. In der Regel sind Nodes auch BBS. Die Node sagt man zum System und der Node zum Sysop.
Nodelist
Ist das "Telefonbuch" des FidoNet. In ihr sind die Telefonnummern und FidoNet-Adressen aller Nodes weltweit aufgelistet. Ein Auszug aus der Nodelist wird vom jedem Mailer benötigt, um mit anderen Systemen Kontakt aufnehmen zu können.
Nondialup
Unter einer nondialup (festgeschaltete Einheit) versteht man eine Datenstation, welche nur einer Stelle (bzw. einem User) zugeordnet ist. Sie ist nicht an ein Wählleitungsnetzwerk angeschlossen, sondern kommuniziert über festgeschaltete Leitungen.
NORDUnet
Eine Zusammenarbeit zwischen den nationalen Forschungsnetzen von Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden. Stellt die internationale Anbindung dieser Länder her.
NOS
Network Operating System - Netzwerkbetriebssystem.
Notation
SGML- oder XML-Deklaration, die einem Datenformat einen Namen zur Verwendung in Entity- und Attributdeklarationen zuweist (siehe auch NDATA).
Notepad
Unter einem Notepad versteht man einen kleinen, handlichen Computer, der im Gegensatz zu herkömmlichen PCs über keine Tastatur verfügt. Die Dateneingabe bei Notepads (die mehr an eine futuristische Schiefertafel, denn an einen herkömmlichen Computer erinnern) erfolgt mit Hilfe eines Eingabe-Stifts, mit dem die zu erfassenden Informationen auf einen Flüssigkristall-Bildschirm geschrieben werden. Mit der richtigen Systemsoftware ausgestattet ermöglichen Notepads eine gute Handschriftenerkennung und somit eine flüssige und bequeme Dateneingabe.
Notwork
Ironisch für ein Network, das meist nicht arbeitet.
Novell Directory Services
Die Novell Directory Services (NDS) stellen eine verteilte sowie replizierte Datenbank dar. Sie sind Bestandteil des Enterprise-Networking-Systems Netware 4.x von Novell und halten in einer hierarchisch geordneten Verzeichnisstruktur - auch Tree genannt - Informationen über sämtliche Ressourcen im Netz vor. Solche Ressourcen sind zum Beispiel User, Netware-Server, Arbeitsgruppen, Drucker etc., die als Objekte bezeichnet werden. Sie können unabhängig von ihrem physikalischen Standort innerhalb der NDS-Datenbank platziert werden. Durch die Adress- und Verzeichnisdienste von NDS erhalten Anwender mit nur einem Login Zugriff auf alle Ressourcen im Netz, egal auf welchem Netware-Server sie sich befinden. Voraussetzung dafür ist, dass die Zugriffsrechte für die Objekte vom Administrator erteilt wurden. Die NDS basieren zum Teil auf dem ITU-Standard X.500 und lösen das Prinzip der Bindery von Netware 2.x und Netware 3.x ab. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine interne Datenbank, die jedoch Server-orientiert ist.
NPA
Mehrfachbedeutung:
  1. Network Performance Analyzer.
  2. Numbering Plan Area.
  3. Numbering Plan of America. Rufnummernvorwahlplan von Amerika.
NPAI
Network Protocol Address Information.
NPCI
Layer N Protocol Control Information - Protokollsteuerinformationen einer OSI-Schicht.
NPDA
Network Problem Determination Application.
NPDU
Network PDU. Protokolldateneinheit der Netzwerkschicht im OSI-Modell.
NPM
Network Performance Monitor.
NPSI
Network Packet Switching Interface - Netzwerkpaketvermittlungsschnittstelle.
NPV
Network Present Value - Wert der Netzverfügbarkeit.
NR
Signal to Noise Ratio - Störspannungsabstand.
NREN
National Research and Education Network - Realisierung eines Hochgeschwindigkeitsnetzwerks für Superrechner in den USA.
NRM
Normal Response Mode - Aufforderungsbetrieb. Einseitige Organisation einer synchronen Übertragung, bei der eine Datenstation die Funktion einer Leitstation einnimmt. Die ihr untergeordnete Folgestation darf nur nach Aufforderung durch die Leitstation einen Datenblock senden. Beispiel für die Umsetzung von NRM ist das SDLC Protokoll. Das Gegenstück zum NRM ist der ARM.
NRR
No Reply Required - keine Antwort erforderlich.
NRT
Mehrfachbedeutung:
  1. Network Response Time - Reaktionszeit des Netzwerkes.
  2. Non Real Time - keine Echtzeitverarbeitung.
nrt-VBR
Non real time Variable Bit Rate - Dienstgütenklasse (QOS) im ATM. Spezifiziert eine variable Bitrate, die nicht in Echtzeit übermittelt werden muss.
NRZ
Non Return to Zero - keine Rückkehr zum Nullpegel. Codierungsarten, bei denen sowohl der High- als auch der Lowpegel über 0 liegen. Meist werden die binären Zustände 1 und 0 aber gar nicht als Pegel sondern als Pegeländerung bzw. keine Pegeländerung dargestellt.
NRZI
Non Return to Zero Inverted - keine Rückkehr zum Nullpegel; invertiert. Invertierte Codierungsart zu NRZ.
NS
Mehrfachbedeutung:
  1. ns - Nanosekunde.
  2. NS - Netzwerkservice.
NSA
National Security Agency. Behörde der US-Regierung, die sich u.a. mit der Sicherheit von Informationstechnik beschäftigt.
NSAP
Mehrfachbedeutung:
  1. Network Service Access Point - Zugriffspunkt zu einem Netzwerk-Dienst.
  2. Network Service Application Point - Anwendungsdienst des Netzwerkdienstes.
NSAPI
Netscape Server API. Client/Server Programmierschnittstelle der Netscape HTTP-Server. Ist vom Zweck her vergleichbar mit dem ISAPI des IIS von Microsoft.
NSD
Network Statistics Database - Datenbank für Netzwerkstatistiken.
NSF
National Science Foundation. Behörde der US Regierung, die das Ziel verfolgt, den Fortschritt in der Wissenschaft zu unterstützen. NSF unterstützt Wissenschaftler, wissenschaftliche Projekte und Infrastrukturprojekte zur Verbesserung der Qualität wissenschaftlicher Forschung. Die Geldmittel für den Betrieb des NSFNet werden von der NSF getragen.
NSFNet
National Science Foundation NETwork. Hochgeschwindigkeits-Wissenschaftsnetz der USA, das von der NSF getragen wird. Ist ein Backbone-Verbund von Netzwerken, der die gesamten USA überspannt und Verbindungen in alle Regionen der Welt unterhält. Er besitzt eine Bandbreite von 45 MBit/s und bildet praktisch das Rückrat des Internets in den USA. An das NSFNet sind die so genannten Mid-Level-Netze angeschlossen, die wiederum die Campus- und lokalen Netzwerke anschließen.
NSI
Mehrfachbedeutung:
  1. Non SNA Interconnection.
  2. NASA Science Internet - NASA Wissenschaftsnetz.
NSMS
Network Systems Management System.
NSN
NASA Science Network - NASA Wissenschaftsnetz.
NSP
Mehrfachbedeutung:
  1. Name Server Protocol.
  2. National Signalling Point.
  3. Network Service Protocol.
NSPE
Network Service Procedure Error.
NSRU
Network Services Request Unit - Anforderungseinheit für Netzwerk-Dienste.
NSS
Nodal Switching System - Haupt-Routing-Knoten im NSFNet-Backbone.
NSt
Nebenstelle.
NStAnl
Nebenstellenanlage.
NT
Network Termination Network Termination. Gerät, das in den USA die Kundendaten- oder -telefongeräte an ISDN-Leitungen anschließt.
NTAS
Windows NT Advanced Server. Windows NT Serverbetriebssystem der Firma Microsoft, das mit zahlreichen Services (Diensten, Daemons) für diverse Netzwerkprotokolle (TCP/IP, NetBIOS, IPX) ausgerüstet ist.
NTG
Nachrichtentechnische Gesellschaft.
NTIA
Network Telecommunications ans Informations Agency.
NTIS
National Technical Information Service - Körperschaft, welche die FIPS für die US-Regierung herausgibt.
NTN
National Terminal Number - nationale Rufnummer des Anschlusses.
NTP
Mehrfachbedeutung:
  1. Network Termination Point - Netzwerkendstelle.
  2. Network Time Protocol - Protokoll, das auf TCP/IP aufsetzt und die akkurate Führung einer lokalen Zeit mit Referenz zu Funk- oder Atomuhren im Internet ermöglicht. Version 3 ist definiert im RFC 1305.
NTRI
NCP Token Ring Interface.
NTS
Novell Telephony Services. NTS heißt das CTI-Produkt der Firma Novell. Die NTS umfassen den Telphony-Server und das TSAPI von Novell sowie PBX-Treiber vom TK-Hersteller.
NTSC
National Television Standards Committee. Eine Körperschaft, die das Fernseh-/Videosignalformat definiert hat, das in den USA benutzt wird. Das europäische Äquivalent ist PAL.
NTT
Nippon Telephone and Telegraph Company, Japan.
NTU
Network Terminating Unit - Netzwerkabschlusseinheit.
NTV
Nippon Television Network Corporation, Japan.
NUA
Mehrfachbedeutung:
  1. Network User Address.
  2. Network User Association.
NUI
Network User Identification. Netzwerkbenutzerkennung, die ein Anbieter eines öffentlichen oder privaten Netzes an den Teilnehmer als Zugangsberechtigung vergibt. Die Telekom vergibt z.B. eine NUI für den Zugang zu einem PAD auf Datex-P. Null-Modem-Verbindung> Der Fachbegriff Null-Modem-Verbindung bezeichnet ein Verfahren zur Verbindung zweier Computeranlagen. Hierbei werden die zu verbindenden Rechner ohne ein zwischengeschaltetes Modem via serielle Schnittstelle miteinander gekoppelt. Die Verdrahtung ist so ausgelegt, dass Sendepol und Empfangspol der angeschlossenen Geräte direkt miteinander kommunizieren können.
Nullkopie
Kopie auf Farbpapier ohne Verwendung von Korrekturfiltern. Sie dient als Grundlage der Filterbestimmung.
Nullmodem
Ein Nullmodem ist ein spezielles RS232-Kabel, bei dem bestimmte Pins der Anschlussbelegung so verbunden werden, dass das Kabel für die Endteilnehmer eine Modemverbindung simuliert. So werden z.B. die Sende- und Empfangspins jeweils kreuzweise verbunden.
NVP
Network Voice Protocol - Sprachübertragungsprotokoll eines Netzwerkes.
NVT
Network Virtual Terminal - virtuelles Netzwerkterminal. Siehe auch: Terminal, VT.
NWay Autonegation
NWay Autonegation ist ein von der IEEE standardisiertes Verfahren zum automatischen Feststellen von Verbindungscharakteristiken. Festgestellt werden Verbindungsgeschwindigkeit und Half- oder Full-Duplex-Übertragung. Die aktiven Netzwerkkomponente (Hub) ist für die Übertragung der Informationen zuständig. Daher funktioniert das Verfahren bei einer direkten Verbindung von 100-MBit-Karten nicht.
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