OASIS
Organisation for the Advancement of Structured Information Standards, eine
Organisation für die Entwicklung und Schaffung von Normen für strukturierte
Informationen, die u. a. Eigentümer von
DocBook ist.
Oberlicht
Meist großflächige Beleuchtung, die das Motiv praktisch senkrecht von oben
anstrahlt.
Object Component Extension
OCX. Komponentenadapter, der innerhalb von Microsofts COM-Architektur den
Zugriff auf
Schnittstellen erlaubt, die keinem Komponentenmodell gehorchen;
aufgrund großer Ähnlichkeiten lassen sich OCXe in die Active X Controls
überführen.
Object Linking and Embedding
OLE. Von Microsoft definierte Methode zur Kooperation von Windows-Anwendungen;
existiert in drei Entwicklungsstufen: OLE, OLE 2 und OLE 32; OLE Automation
bezeichnet die OLE-Schnittstelle für Scriptsprachen.
Object Management Architecture
OMA. Konzeptionelles Framework der OMG-Spezifikationen, in dem Ziele und
Objektsemantik festgelegt sind; enthält auch das OMA Reference Model.
Object Management Group
Object Management Group, 1989 von einer Gruppe von mehr als 700 Herstellern
(anfangs ohne Microsoft), gegründeter Verband mit der Aufgabe, eine plattformübergreifende
Standardarchitektur für verteilte Objekte in
Netzwerken zu entwickeln. Diese
Architektur erhielt den Namen Common
Object Request Broker Architecture (CORBA).
Object Request Broker
ORB. Software für die Verwaltung und
Vermittlung verteilter Softwarekomponenten;
ein ORB stellt für die Programmobjekte die Verbindung zu anderen
Objekten her,
ohne dass der
Client wissen muss, wo sich im
Netz die andere Anwendung befindet.
ObjectREXX
Object
REXX ist eine objektorientierte Variante von REXX. REXX bleibt allerdings
im vollem Umfang auch bei ObjectREXX verwendbar. ObjectREXX ist für alle
gängigen Betriebssysteme implementiert.
Objekt
Eine Kombination aus Daten und Methoden, die zu einer logisch geschlossenen
Einheit verknüpft sind und mit anderen Objekten kommunizieren können.
OCR
Optical Character Recognition (deutsch: optische Zeichenerkennung) bezeichnet
ein Verfahren, welches es ermöglicht, Klarschriftbelege mittels geeigneter
Geräte (Scanner) einzulesen und automatisch in eine "computerverständliche"
Form (digitale Form) umzuwandeln. Ursprünglich war eine erfolgreiche Schrifterkennung
nur mit bestimmten, fest normierten Schriften (z.B. OCR-A-Schrift) möglich.
Moderne OCR-Software ist hingegen mittlerweile in der Lage, beinahe alle
Schriftarten und Schnitte (Fett- und Kursivdruck etc.) relativ zuverlässig
zu erkennen.
ODBC
Der Fachbegriff ODBC (Open Database Connectivity) bezeichnet eine 1992 definierte
Software-Schnittstelle, welche den Zugriff aus einer ODBC-kompatiblen Anwendung
auf unterschiedliche
Datenbanken sicherstellen soll.
OEM
Der Fachausdruck OEM (Original Equipment Manufacturer) bezeichnet einen Hersteller
von Geräten (
Hardware) und Software, dessen Produkte in andere (fremde) Systeme
integriert oder unter anderem Namen verkauft werden. Siehe
eComStation.
Offline Reader
Ein Offline Reader ist ein Computerprogramm, welches es ermöglicht, während
das Bestehens einer Online-Verbindung
E-Mails sowie Internet-Seiten auf einen
lokalen PC zu laden. Sind sämtliche benötigte Informationen auf dem jeweiligen
lokalen Rechner verfügbar, kann die Onlineverbindung gekappt werden, um sodann
die zuvor heruntergeladenen Daten offline zu lesen bzw. zu bearbeiten.
Offline Reader bieten damit die Möglichkeit, Online-Zeiten und somit Online-Kosten
deutlich zu senken.
Ohm
Einheit des elektrischen Widerstandes. Vom Namen des deutschen Physikers,
den Erfinder des Ohmschen Gesetzes. 1 Ohm Widerstand setzt ein elektrischer
Leiter der beim fließenden Strom 1 A, eine Spannung 1 V aufweist.
Okular
Linse oder Linsensystem, durch welches das Suchbild betrachtet wird.
OLAP
OLAP (
Online Analytical Processing) bezeichnet eine spezielle Art von
Datenbanken.
Im Gegensatz zu relationalen Databases bieten die multidimensionalen OLAP-Datenbanken
eine relativ einfache Möglichkeit, umfangreiche Datenbestände zu analysieren,
konsolidieren etc. Hauptsächliches Einsatzgebiet: Analytische Softwarelösungen
beispielsweise in den Bereichen Personal, Vertrieb, Logistik u. s. w.
Olympus/Deltis
Die Olympus-Tochter Deltis beschäftigt sich bereits seit längerer Zeit mit
einem ausgiebigen Test-Marketing digitaler Kompaktkameras.
http://www.olympus.co.jp/
OMG
Object Management Group, 1989 von einer Gruppe von mehr als 700 Herstellern
(anfangs ohne Microsoft), gegründeter Verband mit der Aufgabe, eine plattformübergreifende
Standardarchitektur für verteilte Objekte in
Netzwerken zu entwickeln. Diese
Architektur erhielt den Namen Common
Object Request Broker Architecture (CORBA).
OMVS
Open MVS. Vorläufer der
USS (Unix System Services). Eine MVS-Systemkomponente, welche
erstmals in MVS/ESA 4.3 implementiert war und die POSIX Standards implementierte.
One-shot-Kamera
Digitalkamera oder -rückteil, bei dem Farbaufnahmen durch nur eine Belichtung
entstehen, was die Verwendung von Blitzlicht und das Fotografieren bewegter
Motive erlaubt. Für die Erfassung der Farbwerte werden bei One-shot-Systemen
unterschiedliche Techniken zur
Farbtrennung eingesetzt.
Online Analytical Processing
OLAP-Tools ermöglichen aktuelle Auswertungen von Daten nach bestimmten Abfragekriterien
und Verdichtungen. Dabei steht die Analyse des "warum (Ursachenanalyse) ist
etwas geschehen" im Mittelpunkt. Die Werkzeuge greifen auf die Warehouse-Datenbank
zu.
Open GL
Von der Firma SGI ins Leben gerufener Standard für die 3D-Grafikprogrammierung.
Eine freie Version der Open-GL-Bibliothek ist z.B. Mesa GL.
Organische Leuchtdiode
Kurz
OLED (organic light emitting diode), ist ein leuchtendes elektronisches Bauelement
aus organischen, halbleitenden Materialien. Im Vergleich zu einer nicht-organischen LED
bieten die organischen Dioden die Möglichkeit zum Energiesparen und zur kostengünstigem
Produktionsprozess. Deswegen ist die OLED-Technologie in erster Linie für die Herstellung
von Bildschirmen (z. B. Fernseher, PC-Monitore) gedacht. Auf Grund von technologischen
Eigenschaften sind
OLEDs als biegsames
Display oder als E-Paper denkbar.
Originate Mode
Neben dem
Answer Mode bietet jedes
Modem eine weitere Betriebsart, den sog.
Originate Mode. Dieser Modus wird genutzt, um Daten via Datenleitung zu senden.
OS/2
OS/2 (Operating System/2) bezeichnet ein grafisch orientiertes 32-Bit-Betriebssystem,
das von IBM als Konkurrenzprodukt zu Microsoft
Windows vertrieben wurde.
Ursprünglich wurde OS/2 von IBM und Microsoft in Kooperation entwickelt
und erstmals 1988 zusammen mit dem IBM-PS/2 auf den Markt gebracht. Als
Microsoft sich aus dem OS/2-Projekt zurückzog und sich für
Windows entschloss,
entwickelte IBM das
Betriebssystem in Eigenregie weiter. Obwohl OS/2 dem
populären
Betriebssystem Windows in vielerlei Hinsicht überlegen ist, fand
das Programm bei weitem nicht die Verbreitung. Grund für das Scheitern von
OS/2 im Massenmarkt ist vermutlich das Verhalten Microsofts, wie es unter
anderem im Kartellverfahren in den USA aufgedeckt wurde. Diese Vorgänge sind
in den freigegebenen Gerichtsprotokollen dokumentiert.
Die größten Vorteile von OS/2 gegenüber der anderen
Betriebssystemen waren:
- Objektorientierte grafische Benutzeroberfläche WPS - Work Place Shell.
Diese Eigenschaft wurde bis heute noch vom keinen anderen Betriebssystem
implementiert.
- Dateisystem HPFS
- Präemptives Multitasking.
- Präemptibles Multitasking.
- Die Möglichkeit, für verschiedene Programme (aus Kompatibilitätsgründen)
mehrere Versionen einer Programmbibliothek gleichzeitig zu halten.
- Eingebaute Programmiersprache REXX
- Die Möglichkeit der vollständigen Trennung zwischen System und Anwendungen
- man konnte Betriebssystem vollständig neu installieren oder von einer Platte
zu anderen verschieben ohne eine einzige Anwendung nachinstallieren zu müssen.
- Kleiner Bedarf an Computerressourcen (z. B. Mindestanforderung an den Arbeitspeicher
- nur 8 MB).
Der Nachfolger von OS/2, mit allen seinen Vorteilen, ist
eComStation (eCS)
von Serenity Systems Incorporated.
http://www.ecomstation.com/
OSD
Die Abkürzung OSD steht für:
- On Screen Display, Element der Benutzerschnittstelle von Bildschirmen
und Displays für Geräteeinstellungen
- On Screen Demand, Kalkulationsmodul für Techniker
- Open Source Definition, Standard für Open Source-Lizenzen
OSI-Modell
Das OSI-Modell wurde von der International Organization for Standardization
(
ISO) als Referenzmodell für Netzwerke entwickelt. Es betrachtet die Netzkommunikation
losgelöst von jeder speziellen
Implementierung. Dabei unterscheidet das Modell
zwischen sieben
Ebenen (Layer). Während die obersten drei Schichten anwendungsorientiert
sind, handelt es sich bei den unteren vier
Ebenen um Transportschichten.
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