Panda-Wegener-Verfahren
Verfahren zur Rauschunterdrückung. Nach ihm werden abhängig von der Lautstärke
beim Senden die Höhen unterschiedlich stark angehoben und beim Empfang wieder
abgesenkt.
Parallele Schnittstelle
Ein Rechner nimmt über
Schnittstellen Verbindung mit der Außenwelt auf.
Eine parallele
Schnittstelle hat (zusätzlich zu den Steuerleitungen) 8-Datenleitungen
über die 8
Bits (1
Byte) gleichzeitig (parallel) übertragen werden.
An die Buchse der parallelen
Schnittstelle wird meistens ein Drucker angeschlossen
aber auch
CD-R, externe Laufwerke und Bandlaufwerke.
Paritätsbit
Paritätsbits sind Prüfbits, die dazu dienen, die Datensicherheit im Rahmen
der
Datenfernübertragung (
DFÜ) bzw. bei der Datenaufzeichnung (z.B. beim
Kopieren von Daten von der Festplatte auf eine Diskette) sicherzustellen.
Den Datenbytes (1
Byte = 8 Bits) werden dabei zusätzliche Prüfbits hinzugefügt,
die ihrerseits eine Prüfsumme bilden. Mit Hilfe dieser zusätzlichen
Bits
kann bei Datenübertragung bzw. -aufzeichnung das jeweilige System selbständig
ermitteln, ob ein
Byte korrekt oder fehlerhaft aufgezeichnet bzw. übertragen
wurde. Man unterscheidet zwischen drei Arten von Paritätsprüfungen: even
parity (gerade Parität), odd parity (ungerade Parität) und no parity (keine
Parität).
Passepartout
Pappkarton mit ausgeschnittenem Fenster, welche die Präsentation eines verhältnismäßig
kleinen Bildes in einem größeren (Wechsel-) Rahmen gestattet.
PC-Card
Früher als PCMCIA-Karte bezeichnetes Wechselspeichermedium, das in vielen
mobilen Digitalkameras zur Bildspeicherung eingesetzt wird. Neben den recht
teuren Flashmemory- und SRAM-Karten (Typ I und II), bei denen Halbleiter
die Speicherung übernehmen, werden zunehmend auch Festplattenkarten (Typ III)
eingesetzt, die mehr Speicherplatz bei geringeren Kosten bieten.
Da die meisten Kameras eine Standardformatierung der Karten verwenden, lassen
sich diese über ein entsprechendes Kartenlaufwerk von jedem Computer aus
wie eine normale Festplatte ansprechen und so zur
Bildübertragung verwenden.
PCI
Bei PCI (Peripherial Component Interconnect) handelt es sich um ein Bus-System,
das vom Chip-Hersteller Intel entwickelt wurde. Der PCI-Bus dient primär zur
Verbindung von auf der Systemplatine (siehe Stichwort
Motherboard) integrierten
Zusatzkomponenten wie Onboard-LAN oder -SCSI-Adapter. Grundsätzlich bietet
der PCI-Bus Datenübertragungsraten, die deutlich über denen des VESA-Local-Bus
liegen.
PCL
Um die vom PC kommenden Informationen in entsprechende Rasterpunkte umsetzen
zu können, besitzen Laserdrucker einen eigenen
Prozessor. Wie leistungsfähig
dieser
Prozessor ist, hängt unter anderem von der verwendeten Druckersteuerungssprache
ab. Zu den am häufigsten verwendeten gehört die Sprache PCL (= Printer Control Language).
Ursprünglich von Hewlett-Packard für die eigene Laserjet-Reihe konzipiert
wurde, wird sie mittlerweile aber auch von Druckern anderer Hersteller unterstützt.
PCM
Unter PCM (Pulse Code Modulation) versteht man eine Standardmethode zur Umwandlung
von
analogen in digitale Signalen.
PCMCIA
PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association) bezeichnet
einen internationalen Standard für
PC-Cards. Hierbei handelt es sich um Zusatzspeicher
und
Peripheriegeräte (Modems,
ISDN-Adapter etc.) im Scheckkartenformat.
PC-Cards
bzw. PCMCIA-Karten werden vorwiegend im Rahmen des Mobilcomputing eingesetzt.
PD
Public
Domain. Unter PD (public domain), zu deutsch: Allgemeingut, versteht
man Computer-Programme, die ohne jegliche zeitliche oder funktionelle Einschränkung
von jedem PC-Anwender kostenlos erworben und genutzt werden können. Der Autor
verzichtet - im Gegensatz zur ebenfalls kostenlosen Freeware - auf seine
Rechte.
PDA
Unter einem PDA (Personal
Digital Assistant) versteht man einen kleinen,
mobilen Computer. Dabei handelt es sich um einen Handheld-PC, welcher unterwegs
unter anderem dazu genutzt werden kann, Termine und
Adressen zu erfassen.
PDAs sind wahlweise mit einer kleinen, konventionellen Tastatur ausgestattet
oder verfügen über ein druckempfindliches
Display, auf dem die zu erfassenden
Daten mit Hilfe eines Stiftes handschriftlich eingegeben werden. Beispiele
für PDAs: 3Com's PalmPilot oder die Serie 5 von Psion.
PDF
Das Portable Document Format stammt von der Firma Adobe. Es ist eine
Dokumentbeschreibungssprache. Da es plattformunabhängig ist, Verweise erlaubt,
wenig Speicher braucht und das Programm zum Betrachten von PDF-Dateien (s. g.
Acrobat Reader) kostenlos für alle Betriebsysteme angeboten wird, gewinnt
es vor allem im
Internet stärker an Bedeutung.
PE
Parameter-Entity, ein Modul, das in einer
SGML- oder XML-DTD verwendet wird
und einen Verweis im Format %modulname; verwendet.
Peer-to-Peer-Netzwerk
Im Gegensatz zur klassischen, hierarchischen Netz-Struktur sind alle in einem
Peer-to-Peer-Netz miteinander verbundenen Rechner gleichberechtigt. Jeder
an das
Netz angeschlossene Computer kann direkt auf alle anderen Rechner
des betreffenden
Netzes zugreifen, von ihm Programme und Daten anfordern etc.
Peripheriegeräte
Unter
Peripherie bzw. Peripheriegeräten versteht man Zusatzgeräte zur Eingabe,
Ausgabe und Speicherung von Daten. Beispiel für Eingabegeräte: Tastatur,
Scanner, Maus. Beispiel für Ausgabegeräte: Drucker, Plotter. Beispiel für
externe Speicher: Festplatte,
CD-ROM-Laufwerk, Diskettenstation. Der Anschluss
von Peripheriegeräten an eine Computeranlage geschieht mittels so genannter
Schnittstellen (siehe Stichwort Schnittstelle).
Permanent Virtual Circuits
PVC. Dauerhaft eingerichtete, virtuelle Kanäle, wovon mehrere über eine
physikalische Verbindung laufen können.
Personal Handyphone System
PHS. Das Personal Handyphone System ist ein Standard, der aufgrund seines
überraschenden Erfolgs in Japan weltweit für Furore sorgte. Die drei nationalen
PHS-Netzbetreiber, die innerhalb von 15 Monaten rund vier Millionen Kunden
werben konnten, haben in den Ballungsgebieten Funkzellen mit einem Radius
von 100 bis 500 Metern installiert. Die Sendeleistung betrugt abhängig von
der Versorgungsfläche 20 bis 500 Miliwatt. Anfangs übertrugt das System Daten
mit 14,4 Kbit/s. Schon im ersten Quartal 1997 war die Transferrate auf 32 Kbit/s
hochgeschraubt. Langfristig streben die PHS-Macher ein Tempo von 144 Kbit/s an.
Die Datenübertragungsfunktionen wollen die
Carrier nutzen, um ihren Kunden
Dienste wie Internet-Zugang,
E-Mail, Fax oder Datenbankzugriffe anzubieten.
PGP
PGP (Pretty Good Privacy) bezeichnet ein spezielles Kryptographie-Verfahren.
Es dient zur
Verschlüsselung bzw. eindeutiger Kennzeichnung der Authentizität
von
Dateien und basiert auf dem Public-Key-Konzept. Der Autor Philipp Zimmermann
war lange Zeit diversen Schikanen der US-Behörden unterworfen, die starke
Kryptografie mit erheblichen Exportbeschränkungen belegt hatte. Ursprünglich
als Freeware vertrieben, wurde PGP später von einer gleichnamigen Firma kommerziell
angeboten. Diese wurde inzwischen von
Network Associates Inc. (NAI) übernommen.
Internationale Versionen von PGP, die nicht den kompletten Funktionsumfang
bieten, sind weiterhin frei erhältlich.
Phase One Photophase
Photophase steht für eine Reihe von Scannerrückteilen, die der dänische Hersteller
für eine Vielzahl von Kameras anbietet. Sie unterscheiden sich maßgeblich
in den Abmessungen der Scanfläche, die zur Vermeidung von
Brennweitenverlängerungen
an das Filmformat der jeweiligen Kamera angepasst wurde, und somit auch in
der
Auflösung. Verfügbar sind Rückteile für Bronica-Kameras (BB66: 4.000 mal 4.000 Pixel),
Hasselblad (CB66: 4.000 mal 4.000 Pixel), Fuji (CB68: 4.286 mal 5.714 Pixel),
Mamiya (CB67: 5.000 mal 4.071 Pixel) und als Einschubkassette für Großformat
(PP70: 5.000 mal 7.142 Pixel).
http://www.phaseone.com/
Phase One Photophase Plus
Neu vorgestelltes Scannerrückteil PPP70, ausgelegt als Standard-Einschubkassette
für Großformatkameras. Der trilineare Zeilensensor liefert eine
Auflösung
von 5.000 mal 7.000 Pixeln und generiert so
Dateien in einer Größe von über
100 Megabyte. Neue Features gegenüber dem Rückteil PP70 sind die gesteigerte
Aufnahmegeschwindigkeit (mehr als 30 Megabyte/Sekunde) und die erhöhte Lichtempfindlichkeit.
Mit einem Wert von mehr als 800
ASA ist es nach Herstellerangaben möglich,
das Einstellicht der in den Fotostudios vorhandenen Blitzanlagen - in der
Regel 250 Watt stark - als Aufnahmelicht zu verwenden, was den Kauf des teuren
HMI-Lichts überflüssig macht.
Phase One Photophase Studiokit
Als so genanntes Studiokit bietet Phase One eine Reihe von Komplettsets an,
die aus Scannerrückteilen für verschiedene Kameras (Hasselblad, Bronica, Mamiya,
Großformat) und - statt der früher beigepackten Leuchtstofflampen - jeweils
zwei Tungstenlampen (Softbox) mit je 750 Watt bestehen. Im Vergleich zu den
anderen Rückteilen von Phase One kennzeichnen sich diese preiswerten Varianten
vor allem durch eine geringere
Auflösung und längere Scanzeiten. Auf Wunsch
sind die Kits auch ohne Lampen erhältlich. Das Studiokit SKII für Großformat
zeichnet sich durch hohe Scangeschwindigkeit und eine gesteigerte Lichtempfindlichkeit
aus. Es ist - als erstes Phase-one-Produkt - nicht nur für Macintosh-Rechner,
sondern auch als Windows-Variante erhältlich.
PICS
PICS (Plattform for
Internet Content Selection) ist der Name eines neuen,
kürzlich verabschiedeten Internet-Standards, welcher es Eltern ermöglicht,
einfach, schnell und zuverlässig jugendgefährdende Web-Inhalte für ihre Kinder
zu sperren. Dabei werden Web-Sites nach bestimmten, fest definierten Kriterien
klassifiziert und erhalten eine spezielle PICS-Zuordnung, welche den Grad der
Jugendgefährdung widerspiegelt. Eltern können somit an ihrem heimischen PC
festlegen, welche PICS-Rate sie ihrem jeweiligen Sprössling im Einzelfall
zumuten wollen. Eine PICS-unterstützende Internet-Software sperrt anschließend
sämtliche Web-Sites für die Kids , die den zuvor festgelegten PICS-Level
überschreiten.
Pipelinig
Die so genannte Pipelinig-Technik ermöglicht es, die Arbeitsgeschwindigkeit
von
Prozessoren deutlich zu erhöhen. Pipelinig ist dabei vergleichbar mit
der Arbeitsweise am Fließband. Die Verarbeitung von Befehlen erfolgt in mehreren
Schritten. Ist einer der Arbeitschritte von der für die Verarbeitung zuständigen
Hardware-Einheit abgeschlossen, wird der Befehl an die nachfolgende Hardware-Komponente
weitergereicht und die nächste Instruktion rückt in der Bearbeitung nach.
Plausibilitätskontrolle
Unter Plausibilitätskontrolle (engl. plausibility check) versteht man die
automatische Überprüfung von Daten auf deren Plausibilität und Evidenz.
Da EDV-Anlagen die vom Anwender eingegebenen Daten nicht wie Menschen verstehen,
sondern vielmehr lediglich deren äußere Form eindeutig erkennen und mit anderen
Informationen vergleichen können, muss mit Hilfe eines automatischen Tests
sichergestellt werden, dass die zu verarbeitenden Informationen auch formal
korrekt und zudem inhaltlich sinnvoll sind. Beispiele für Plausibilitätskontrollen:
Redundanz-Check, Prüfziffernverfahren zur Überprüfung der Korrektheit von
Kontonummern etc.
Plug & Play
Der Fachbegriff Plug & Play bezeichnet eine spezielle Technik, die es ermöglicht
dem
Betriebssystem, Hardware-Komponenten eines PCs (Festplatte, Sound- und
Grafikkarte etc.) automatisch zu erkennen. Leider funktioniert Plug & Play
nicht so sicher und zuverlässig, wie dies von Microsoft ursprünglich geplant
war (wie auch das meiste von Microsoft), so dass bei der Installation neuer
Hardware eine manuelle Konfiguration trotz Plug & Play oft unerlässlich ist.
Plug-In
Plug-Ins sind Software-Module, welche das Leistungs- und Funktionsspektrum
von Anwendungsprogrammen erweitern. Sie klinken sich über definierte
Schnittstellen
in die Anwendung ein und stellen dann transparent (ohne, dass sich der Anwender
darum kümmern muss) neue Funktionen bereit. Besonders viele Plug-ins gibt
es für Internet-Browser oder Grafik- und Desktop-Publishing-Programme (DTP).
Point And Shoot-Kamera
Bezeichnung für kompakte Digitalkameras mit niedriger bis mittlerer
Auflösung,
die in Ausstattung und Handhabung herkömmlichen Kompaktkameras gleichen.
Policy Certification Authority
PCA. Die Policy Certification Authority gemäß
RFC 1422 ist eine Instanz,
die mehreren Certification Authorities (CAs) übergeordnet ist und diesen
ähnliche Dienste bereitstellt wie CAs für Benutzer.
Polyphone Klingeltöne
Handys mit polyphonen Klingeltönen sind in der Lage, mehrere Stimmen bzw.
Instrumente gleichzeitig abzuspielen. Dadurch können z.B. sogenannte MIDI-Songs,
die verschiedene Spuren für die jeweiligen Instrumente beinhalten, als Klingelton
verwendet werden.
POP3
Unter dem Fachbegriff Post Office Protocol 3 (POP3) versteht man ein im Vergleich
zu
IMAP etwas vereinfachtes
Protokoll für die Abwicklung der E-Mail-Kommunikation.
POP3 funktioniert ähnlich wie
IMAP. Auch hier sind
E-Mails zunächst in einer
Mailbox auf dem
Server gespeichert. Bei Lese-Anforderungen werden die eingegangenen
elektronischen Nachrichten jedoch auf den Rechner des
E-Mail-Client (Empfänger
der elektronischen Nachricht) heruntergeladen und sodann auf dem jeweiligen
Server gelöscht.
Port-Replikator>
Bei einem Port-Replikator handelt es sich um einen preiswerten Ersatz für
eine Docking-Station. Die meisten heute auf dem Markt angebotenen Laptop-
und Notebook-PCs benötigen keine zusätzliche Erweiterungen, da sie i. d. R.
über eingebaute Anschlüsse für Tastatur, Maus,
Netzwerk und Video verfügen.
Ein simpler, durchgeschalteter Port-Replikator bietet eine bequeme Möglichkeit
für Doppelanschlüsse, etwa für zwei unterschiedliche serielle Leitungen.
Portal
Der Fachbegriff Portal (auf Deutsch Tor) wird im
Internet für eine Web-Site
verwendet, die übersichtlich nach Inhalten strukturiert ist und einen schnellen
Zugang zu anderen Internet-Seiten ermöglicht. Beispiele für Portale: Yahoo!,
Excite, Lycos,
AOL oder das Netcenter von Netscape. Auch die im
Internet
zahlreich vertretenen
Suchmaschinen wie eben
Yahoo, Lycos, Excite etc. zählen
gemeinhin zu den Portalen, da sie nicht nur einen schlichten Suchdienst anbieten,
sondern vielmehr mit Hilfe ihrer nach Kriterien sortierten Directories den
Zugriff auf die Web-Sites externer Anbieter erleichtern. Zu den häufig von
Portal-Anbietern offerierten Diensten zählen diverse Foren und News-Dienste,
kostenlose
E-Mail etc.
Portfolio
Sammlung von Werken (meist eines Fotografen) über ein bestimmtes Thema oder
für einen bestimmten Zweck.
Portierung
(auch Port) Anpassung eines Programms, um es auf einer anderen
Hardware
und/oder unter einem anderen
Betriebssystem verwenden zu können.
Posix
Unter Posix (Portable Operating System Interface for Unix) versteht man
einen vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (
IEEE) definierten
Standard, der einen Satz von Betriebssystem-Diensten definiert. Softwareprodukte,
die sich am Posix-Stand orientieren, haben den Vorteil, dass sie leichter
von einem System auf ein anderes portiert werden können.
POST
Nach dem Einschalten des PCs lädt der Rechner das sog. POST-Diagnoseprogramm
(Power On Self Test) in den
Arbeitsspeicher und führt es automatisch aus.
Das Programm überprüft die gesamte PC-Hardware auf ihre Funktionstüchtigkeit.
Wird während des Power On Self Test ein Hardware-Fehler festgestellt, so
wird dieser vom Diagnoseprogramm durch optische und akustische Signale dem
PC-Nutzer kenntlich gemacht.
PPP
Unter PPP (Point-to-Point Protocol) versteht man ein
Protokoll für die bitserielle
Übertragung von Daten in so genannten
WANs (siehe WAN).
PPTP
Point-to-point Tunneling Protocol. Methode, um Datenübertragungen über offene
Netze zu sichern, die Protokolle in andere Protokolle einpackt und so gesichert
von der Sendestation zum Empfänger überträgt.
Preselection
Preselection heißt das Verfahren, bei dem ein Kunde langfristig Ferngespräche
über eine der neuen Telefongesellschaften führt. Hierzu wird in der Ortsvermittlung
der Kunde fest mit dem neuen Anbieter verdrahtet. Von da an telefoniert er
automatisch über dessen
Netz. Um diese Form der TK-Freiheit zu nutzen, ist
ein Vertrag mit einem der Netzanbieter erforderlich. Oft wird in solchen
Verträgen ein monatlicher Mindestumsatz gefordert.
Profile
Um PC-Anwendern die Möglichkeit zu eröffnen, vorhandene Software-Produkte
den individuellen Bedürfnissen anzupassen, bieten die meisten heute auf dem
Markt verfügbaren Programme die Möglichkeit, vorgenommene Software-Einstellungen
zu speichern. Die Speicherung geschieht in speziellen
Dateien, die man Profile
(eng. profiles) nennt.
Prolog
Bestandteil eines
SGML- oder
XML-Dokuments, z.B. (für XML). Ein optionaler
Bestandteil des Prologs ist die Dokumenttypendeklaration, d.h. ein Satz lokaler
Definitionen oder ein Verweis auf eine
DTD. Zusätzlich kann ein Prolog auch
Verarbeitungsanweisungen und Kommentare enthalten.
Protected Mode
Der Fachausdruck Protected Mode bezeichnet den Arbeitsmodus eines Intel-Prozessors
(oder kompatiblen Chips), bei dem der gesamte
Arbeitsspeicher vollständig
angesprochen werden kann, die Daten im Hauptspeicher jedoch gleichzeitig
vor gegenseitigen Zugriffen geschützt sind.
Protokoll
Im Bereich der Rechner und Netze beschreibt ein Protokoll, wie zwei Rechner-Elemente
(Hardware, Software) gegenseitig kommunizieren können.
Proxy Server
Unter dem Fachbegriff Proxy
Server versteht man einen speziellen Rechner
(oder die darauf laufende Software), der Daten fremder Rechner zwischenspeichert.
Dadurch werden unnötige Übertragungswege vermieden und die Performance eines
Netzes deutlich erhöht. Besonders häufig werden Proxy-Server bei Internet-Dienstleistern
oder in Unternehmen mit eigenem Internet-Zugang benutzt, um den Zugriff auf
häufig genutzte Inhalte zu beschleunigen. Ein Proxy kann auch die Aufgaben
eines
Firewalls übernehmen.
Prozessor
Die Hauptsteuereinheit einer Computeranlage nennt man Prozessor. Wie der
Name schon sagt, ist der Prozessor für die aktive Durchführung des Datenverarbeitungsprozesses
zuständig. Hierfür entnimmt der Prozessor aus dem
Arbeitsspeicher (siehe Arbeitsspeicher)
die zu verarbeitenden Daten, führt die vorgesehene Verarbeitungsprozedur durch
und legt sodann das Ergebnis des Verarbeitungsprozesses wieder im
Arbeitsspeicher
ab. Die Arbeitsgeschwindigkeit des Prozessors ist u.a. abhängig von der Architektur
des betreffenden Prozessors sowie von dessen Taktrate. Die Taktrate eines
Prozessors wird in MHz (MHz = Megahertz, entspricht einer Millionen Stromimpulse
pro Sekunde) gemessen. Etwas vereinfacht kann man sagen: Je höher die Taktrate
eines Prozessors, um so schneller arbeitet dieser.
Prozessrechner
Prozessrechner sind spezielle Rechner für die unmittelbare Steuerung eines
Prozesses. Prozessrechner sind i. d. R. Digitalrechner mit einer auf die
besonderen Gegebenheiten des zu steuernden Prozesses zugeschnittenen
Zentraleinheit
(CPU). Für die Eingabe der für die Steuerung benötigten Daten werden spezielle
Sensoren verwendet, welche in der Lage sind, die prozesstypischen Vorgänge
schnell zu erfassen und an die
Zentraleinheit weiterzuleiten. Für die Ausgabe
der in der
CPU verarbeiteten Informationen verwendet man sog. Effektoren,
welche die von der
Zentraleinheit kommenden Steuersignale in adäquate mechanische,
elektrische oder optische Impulse umsetzen, und somit den Ablauf des jeweiligen
Prozesses unmittelbar beeinflussen.
Präemptibles Multitasking
Präemptives Multitasking
Präemptives
Multitasking ist ein Multitasking-Verfahren moderner Betriebssysteme
(Siehe
OS/2).
Beim präemptiven
Multitasking wird der Zeitraum in Zeitauschnitte (Zeitscheibenb)
bestimmter Länge unterteilt. Den einzelnen Prozessen werden durch den
Scheduler
(Dispacher) eigene Zeitscheiben zugewiesen. Nach dem Abläuft ihre Zeitscheibe,
werden sie unterbrochen und ein anderer Prozess erhält für seine Zeitscheibe
die Computerressourcen (
CPU) zugewiesen.
Siehe auch
Präemptibles Multitasking und
Kooperatives Multitasking.
Pulswahl
Pulswahl ist ein heute bereits relativ veraltetes Verfahren, im Rahmen dessen
die einzelnen Ziffern einer Telefon-, Fax- oder Online-Nummer durch künstlich
erzeugte Kurzschlussimpulse verschlüsselt werden (siehe auch
Tonwahl).
PURL
Persistent Uniform Resource Locator, die relative
Adresse einer Internet-Ressource.
Ein P
URL kann überall dort angegeben werden, wo ein URL.
Push-Dienst
Ein Push-Dienst ist ein spezieller Service im
Internet. Darunter versteht
man den Service von Content-Providern (Informationsanbietern), Informationsinhalte
wie Nachrichten, Wetterberichte, Börsenkurse etc. automatisch auf den Rechner
des jeweiligen Internet-Nutzers zu laden (zu pushen). Vorteil für den Web-User:
Er braucht die betreffenden Seiten im
Netz nicht aufzurufen, um die gewünschten
Informationen zu erhalten. Diese werden ihm vielmehr frei Haus geliefert.
Push-to-talk
Mit Push-to-talk kann eine Unterhaltung, ähnlich wie mit einem WalkieTalkie
(Funkgerät), geführt werden. Bei dem Halb-Duplex Verfahren kann jeweils nur
ein Teilnehmer sprechen. Dafür können aber auch mehrere Personen gleichzeitig
zuhören.
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