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Pager
Kleiner Funkempfänger, mit dem kurze Nachrichten empfangen werden können. Bekannte Geräte waren Quix, Telmi, Scall und Skyper.
Panda-Wegener-Verfahren
Verfahren zur Rauschunterdrückung. Nach ihm werden abhängig von der Lautstärke beim Senden die Höhen unterschiedlich stark angehoben und beim Empfang wieder abgesenkt.
Parallele Schnittstelle
Ein Rechner nimmt über Schnittstellen Verbindung mit der Außenwelt auf. Eine parallele Schnittstelle hat (zusätzlich zu den Steuerleitungen) 8-Datenleitungen über die 8 Bits (1 Byte) gleichzeitig (parallel) übertragen werden.
An die Buchse der parallelen Schnittstelle wird meistens ein Drucker angeschlossen aber auch CD-R, externe Laufwerke und Bandlaufwerke.
Paritätsbit
Paritätsbits sind Prüfbits, die dazu dienen, die Datensicherheit im Rahmen der Datenfernübertragung (DFÜ) bzw. bei der Datenaufzeichnung (z.B. beim Kopieren von Daten von der Festplatte auf eine Diskette) sicherzustellen. Den Datenbytes (1 Byte = 8 Bits) werden dabei zusätzliche Prüfbits hinzugefügt, die ihrerseits eine Prüfsumme bilden. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Bits kann bei Datenübertragung bzw. -aufzeichnung das jeweilige System selbständig ermitteln, ob ein Byte korrekt oder fehlerhaft aufgezeichnet bzw. übertragen wurde. Man unterscheidet zwischen drei Arten von Paritätsprüfungen: even parity (gerade Parität), odd parity (ungerade Parität) und no parity (keine Parität).
Parser
Siehe XML-Parser.
Passepartout
Pappkarton mit ausgeschnittenem Fenster, welche die Präsentation eines verhältnismäßig kleinen Bildes in einem größeren (Wechsel-) Rahmen gestattet.
PC-Card
Früher als PCMCIA-Karte bezeichnetes Wechselspeichermedium, das in vielen mobilen Digitalkameras zur Bildspeicherung eingesetzt wird. Neben den recht teuren Flashmemory- und SRAM-Karten (Typ I und II), bei denen Halbleiter die Speicherung übernehmen, werden zunehmend auch Festplattenkarten (Typ III) eingesetzt, die mehr Speicherplatz bei geringeren Kosten bieten.
Da die meisten Kameras eine Standardformatierung der Karten verwenden, lassen sich diese über ein entsprechendes Kartenlaufwerk von jedem Computer aus wie eine normale Festplatte ansprechen und so zur Bildübertragung verwenden.
PCI
Bei PCI (Peripherial Component Interconnect) handelt es sich um ein Bus-System, das vom Chip-Hersteller Intel entwickelt wurde. Der PCI-Bus dient primär zur Verbindung von auf der Systemplatine (siehe Stichwort Motherboard) integrierten Zusatzkomponenten wie Onboard-LAN oder -SCSI-Adapter. Grundsätzlich bietet der PCI-Bus Datenübertragungsraten, die deutlich über denen des VESA-Local-Bus liegen.
PCL
Um die vom PC kommenden Informationen in entsprechende Rasterpunkte umsetzen zu können, besitzen Laserdrucker einen eigenen Prozessor. Wie leistungsfähig dieser Prozessor ist, hängt unter anderem von der verwendeten Druckersteuerungssprache ab. Zu den am häufigsten verwendeten gehört die Sprache PCL (= Printer Control Language). Ursprünglich von Hewlett-Packard für die eigene Laserjet-Reihe konzipiert wurde, wird sie mittlerweile aber auch von Druckern anderer Hersteller unterstützt.
PCM
Unter PCM (Pulse Code Modulation) versteht man eine Standardmethode zur Umwandlung von analogen in digitale Signalen.
PCMCIA
PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association) bezeichnet einen internationalen Standard für PC-Cards. Hierbei handelt es sich um Zusatzspeicher und Peripheriegeräte (Modems, ISDN-Adapter etc.) im Scheckkartenformat. PC-Cards bzw. PCMCIA-Karten werden vorwiegend im Rahmen des Mobilcomputing eingesetzt.
PD
Public Domain. Unter PD (public domain), zu deutsch: Allgemeingut, versteht man Computer-Programme, die ohne jegliche zeitliche oder funktionelle Einschränkung von jedem PC-Anwender kostenlos erworben und genutzt werden können. Der Autor verzichtet - im Gegensatz zur ebenfalls kostenlosen Freeware - auf seine Rechte.
PDA
Unter einem PDA (Personal Digital Assistant) versteht man einen kleinen, mobilen Computer. Dabei handelt es sich um einen Handheld-PC, welcher unterwegs unter anderem dazu genutzt werden kann, Termine und Adressen zu erfassen. PDAs sind wahlweise mit einer kleinen, konventionellen Tastatur ausgestattet oder verfügen über ein druckempfindliches Display, auf dem die zu erfassenden Daten mit Hilfe eines Stiftes handschriftlich eingegeben werden. Beispiele für PDAs: 3Com's PalmPilot oder die Serie 5 von Psion.
PDF
Das Portable Document Format stammt von der Firma Adobe. Es ist eine Dokumentbeschreibungssprache. Da es plattformunabhängig ist, Verweise erlaubt, wenig Speicher braucht und das Programm zum Betrachten von PDF-Dateien (s. g. Acrobat Reader) kostenlos für alle Betriebsysteme angeboten wird, gewinnt es vor allem im Internet stärker an Bedeutung.
PE
Parameter-Entity, ein Modul, das in einer SGML- oder XML-DTD verwendet wird und einen Verweis im Format %modulname; verwendet.
Peer-to-Peer-Netzwerk
Im Gegensatz zur klassischen, hierarchischen Netz-Struktur sind alle in einem Peer-to-Peer-Netz miteinander verbundenen Rechner gleichberechtigt. Jeder an das Netz angeschlossene Computer kann direkt auf alle anderen Rechner des betreffenden Netzes zugreifen, von ihm Programme und Daten anfordern etc.
Peripherie
Peripheriegeräte
Unter Peripherie bzw. Peripheriegeräten versteht man Zusatzgeräte zur Eingabe, Ausgabe und Speicherung von Daten. Beispiel für Eingabegeräte: Tastatur, Scanner, Maus. Beispiel für Ausgabegeräte: Drucker, Plotter. Beispiel für externe Speicher: Festplatte, CD-ROM-Laufwerk, Diskettenstation. Der Anschluss von Peripheriegeräten an eine Computeranlage geschieht mittels so genannter Schnittstellen (siehe Stichwort Schnittstelle).
Perl
Eine Skriptsprache, sehr verbreitet unter Linux-Anwender. Bekannt durch umfangreiche Schnittstellen zum Netzwerk.
Permanent Virtual Circuits
PVC. Dauerhaft eingerichtete, virtuelle Kanäle, wovon mehrere über eine physikalische Verbindung laufen können.
Personal Handyphone System
PHS. Das Personal Handyphone System ist ein Standard, der aufgrund seines überraschenden Erfolgs in Japan weltweit für Furore sorgte. Die drei nationalen PHS-Netzbetreiber, die innerhalb von 15 Monaten rund vier Millionen Kunden werben konnten, haben in den Ballungsgebieten Funkzellen mit einem Radius von 100 bis 500 Metern installiert. Die Sendeleistung betrugt abhängig von der Versorgungsfläche 20 bis 500 Miliwatt. Anfangs übertrugt das System Daten mit 14,4 Kbit/s. Schon im ersten Quartal 1997 war die Transferrate auf 32 Kbit/s hochgeschraubt. Langfristig streben die PHS-Macher ein Tempo von 144 Kbit/s an. Die Datenübertragungsfunktionen wollen die Carrier nutzen, um ihren Kunden Dienste wie Internet-Zugang, E-Mail, Fax oder Datenbankzugriffe anzubieten.
PGP
PGP (Pretty Good Privacy) bezeichnet ein spezielles Kryptographie-Verfahren. Es dient zur Verschlüsselung bzw. eindeutiger Kennzeichnung der Authentizität von Dateien und basiert auf dem Public-Key-Konzept. Der Autor Philipp Zimmermann war lange Zeit diversen Schikanen der US-Behörden unterworfen, die starke Kryptografie mit erheblichen Exportbeschränkungen belegt hatte. Ursprünglich als Freeware vertrieben, wurde PGP später von einer gleichnamigen Firma kommerziell angeboten. Diese wurde inzwischen von Network Associates Inc. (NAI) übernommen. Internationale Versionen von PGP, die nicht den kompletten Funktionsumfang bieten, sind weiterhin frei erhältlich.
Phase One Photophase
Photophase steht für eine Reihe von Scannerrückteilen, die der dänische Hersteller für eine Vielzahl von Kameras anbietet. Sie unterscheiden sich maßgeblich in den Abmessungen der Scanfläche, die zur Vermeidung von Brennweitenverlängerungen an das Filmformat der jeweiligen Kamera angepasst wurde, und somit auch in der Auflösung. Verfügbar sind Rückteile für Bronica-Kameras (BB66: 4.000 mal 4.000 Pixel), Hasselblad (CB66: 4.000 mal 4.000 Pixel), Fuji (CB68: 4.286 mal 5.714 Pixel), Mamiya (CB67: 5.000 mal 4.071 Pixel) und als Einschubkassette für Großformat (PP70: 5.000 mal 7.142 Pixel).
http://www.phaseone.com/
Phase One Photophase Plus
Neu vorgestelltes Scannerrückteil PPP70, ausgelegt als Standard-Einschubkassette für Großformatkameras. Der trilineare Zeilensensor liefert eine Auflösung von 5.000 mal 7.000 Pixeln und generiert so Dateien in einer Größe von über 100 Megabyte. Neue Features gegenüber dem Rückteil PP70 sind die gesteigerte Aufnahmegeschwindigkeit (mehr als 30 Megabyte/Sekunde) und die erhöhte Lichtempfindlichkeit. Mit einem Wert von mehr als 800 ASA ist es nach Herstellerangaben möglich, das Einstellicht der in den Fotostudios vorhandenen Blitzanlagen - in der Regel 250 Watt stark - als Aufnahmelicht zu verwenden, was den Kauf des teuren HMI-Lichts überflüssig macht.
Phase One Photophase Studiokit
Als so genanntes Studiokit bietet Phase One eine Reihe von Komplettsets an, die aus Scannerrückteilen für verschiedene Kameras (Hasselblad, Bronica, Mamiya, Großformat) und - statt der früher beigepackten Leuchtstofflampen - jeweils zwei Tungstenlampen (Softbox) mit je 750 Watt bestehen. Im Vergleich zu den anderen Rückteilen von Phase One kennzeichnen sich diese preiswerten Varianten vor allem durch eine geringere Auflösung und längere Scanzeiten. Auf Wunsch sind die Kits auch ohne Lampen erhältlich. Das Studiokit SKII für Großformat zeichnet sich durch hohe Scangeschwindigkeit und eine gesteigerte Lichtempfindlichkeit aus. Es ist - als erstes Phase-one-Produkt - nicht nur für Macintosh-Rechner, sondern auch als Windows-Variante erhältlich.
PICS
PICS (Plattform for Internet Content Selection) ist der Name eines neuen, kürzlich verabschiedeten Internet-Standards, welcher es Eltern ermöglicht, einfach, schnell und zuverlässig jugendgefährdende Web-Inhalte für ihre Kinder zu sperren. Dabei werden Web-Sites nach bestimmten, fest definierten Kriterien klassifiziert und erhalten eine spezielle PICS-Zuordnung, welche den Grad der Jugendgefährdung widerspiegelt. Eltern können somit an ihrem heimischen PC festlegen, welche PICS-Rate sie ihrem jeweiligen Sprössling im Einzelfall zumuten wollen. Eine PICS-unterstützende Internet-Software sperrt anschließend sämtliche Web-Sites für die Kids , die den zuvor festgelegten PICS-Level überschreiten.
Pipelinig
Die so genannte Pipelinig-Technik ermöglicht es, die Arbeitsgeschwindigkeit von Prozessoren deutlich zu erhöhen. Pipelinig ist dabei vergleichbar mit der Arbeitsweise am Fließband. Die Verarbeitung von Befehlen erfolgt in mehreren Schritten. Ist einer der Arbeitschritte von der für die Verarbeitung zuständigen Hardware-Einheit abgeschlossen, wird der Befehl an die nachfolgende Hardware-Komponente weitergereicht und die nächste Instruktion rückt in der Bearbeitung nach.
Plausibilitätskontrolle
Unter Plausibilitätskontrolle (engl. plausibility check) versteht man die automatische Überprüfung von Daten auf deren Plausibilität und Evidenz. Da EDV-Anlagen die vom Anwender eingegebenen Daten nicht wie Menschen verstehen, sondern vielmehr lediglich deren äußere Form eindeutig erkennen und mit anderen Informationen vergleichen können, muss mit Hilfe eines automatischen Tests sichergestellt werden, dass die zu verarbeitenden Informationen auch formal korrekt und zudem inhaltlich sinnvoll sind. Beispiele für Plausibilitätskontrollen: Redundanz-Check, Prüfziffernverfahren zur Überprüfung der Korrektheit von Kontonummern etc.
Plug & Play
Der Fachbegriff Plug & Play bezeichnet eine spezielle Technik, die es ermöglicht dem Betriebssystem, Hardware-Komponenten eines PCs (Festplatte, Sound- und Grafikkarte etc.) automatisch zu erkennen. Leider funktioniert Plug & Play nicht so sicher und zuverlässig, wie dies von Microsoft ursprünglich geplant war (wie auch das meiste von Microsoft), so dass bei der Installation neuer Hardware eine manuelle Konfiguration trotz Plug & Play oft unerlässlich ist.
Plug-In
Plug-Ins sind Software-Module, welche das Leistungs- und Funktionsspektrum von Anwendungsprogrammen erweitern. Sie klinken sich über definierte Schnittstellen in die Anwendung ein und stellen dann transparent (ohne, dass sich der Anwender darum kümmern muss) neue Funktionen bereit. Besonders viele Plug-ins gibt es für Internet-Browser oder Grafik- und Desktop-Publishing-Programme (DTP).
Point And Shoot-Kamera
Bezeichnung für kompakte Digitalkameras mit niedriger bis mittlerer Auflösung, die in Ausstattung und Handhabung herkömmlichen Kompaktkameras gleichen.
Policy Certification Authority
PCA. Die Policy Certification Authority gemäß RFC 1422 ist eine Instanz, die mehreren Certification Authorities (CAs) übergeordnet ist und diesen ähnliche Dienste bereitstellt wie CAs für Benutzer.
Polyphone Klingeltöne
Handys mit polyphonen Klingeltönen sind in der Lage, mehrere Stimmen bzw. Instrumente gleichzeitig abzuspielen. Dadurch können z.B. sogenannte MIDI-Songs, die verschiedene Spuren für die jeweiligen Instrumente beinhalten, als Klingelton verwendet werden.
POP3
Unter dem Fachbegriff Post Office Protocol 3 (POP3) versteht man ein im Vergleich zu IMAP etwas vereinfachtes Protokoll für die Abwicklung der E-Mail-Kommunikation. POP3 funktioniert ähnlich wie IMAP. Auch hier sind E-Mails zunächst in einer Mailbox auf dem Server gespeichert. Bei Lese-Anforderungen werden die eingegangenen elektronischen Nachrichten jedoch auf den Rechner des E-Mail-Client (Empfänger der elektronischen Nachricht) heruntergeladen und sodann auf dem jeweiligen Server gelöscht. Port-Replikator> Bei einem Port-Replikator handelt es sich um einen preiswerten Ersatz für eine Docking-Station. Die meisten heute auf dem Markt angebotenen Laptop- und Notebook-PCs benötigen keine zusätzliche Erweiterungen, da sie i. d. R. über eingebaute Anschlüsse für Tastatur, Maus, Netzwerk und Video verfügen. Ein simpler, durchgeschalteter Port-Replikator bietet eine bequeme Möglichkeit für Doppelanschlüsse, etwa für zwei unterschiedliche serielle Leitungen.
Portal
Der Fachbegriff Portal (auf Deutsch Tor) wird im Internet für eine Web-Site verwendet, die übersichtlich nach Inhalten strukturiert ist und einen schnellen Zugang zu anderen Internet-Seiten ermöglicht. Beispiele für Portale: Yahoo!, Excite, Lycos, AOL oder das Netcenter von Netscape. Auch die im Internet zahlreich vertretenen Suchmaschinen wie eben Yahoo, Lycos, Excite etc. zählen gemeinhin zu den Portalen, da sie nicht nur einen schlichten Suchdienst anbieten, sondern vielmehr mit Hilfe ihrer nach Kriterien sortierten Directories den Zugriff auf die Web-Sites externer Anbieter erleichtern. Zu den häufig von Portal-Anbietern offerierten Diensten zählen diverse Foren und News-Dienste, kostenlose E-Mail etc.
Portfolio
Sammlung von Werken (meist eines Fotografen) über ein bestimmtes Thema oder für einen bestimmten Zweck.
Portierung
(auch Port) Anpassung eines Programms, um es auf einer anderen Hardware und/oder unter einem anderen Betriebssystem verwenden zu können.
Posix
Unter Posix (Portable Operating System Interface for Unix) versteht man einen vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) definierten Standard, der einen Satz von Betriebssystem-Diensten definiert. Softwareprodukte, die sich am Posix-Stand orientieren, haben den Vorteil, dass sie leichter von einem System auf ein anderes portiert werden können.
POST
Nach dem Einschalten des PCs lädt der Rechner das sog. POST-Diagnoseprogramm (Power On Self Test) in den Arbeitsspeicher und führt es automatisch aus. Das Programm überprüft die gesamte PC-Hardware auf ihre Funktionstüchtigkeit. Wird während des Power On Self Test ein Hardware-Fehler festgestellt, so wird dieser vom Diagnoseprogramm durch optische und akustische Signale dem PC-Nutzer kenntlich gemacht.
PPP
Unter PPP (Point-to-Point Protocol) versteht man ein Protokoll für die bitserielle Übertragung von Daten in so genannten WANs (siehe WAN).
PPTP
Point-to-point Tunneling Protocol. Methode, um Datenübertragungen über offene Netze zu sichern, die Protokolle in andere Protokolle einpackt und so gesichert von der Sendestation zum Empfänger überträgt.
Preselection
Preselection heißt das Verfahren, bei dem ein Kunde langfristig Ferngespräche über eine der neuen Telefongesellschaften führt. Hierzu wird in der Ortsvermittlung der Kunde fest mit dem neuen Anbieter verdrahtet. Von da an telefoniert er automatisch über dessen Netz. Um diese Form der TK-Freiheit zu nutzen, ist ein Vertrag mit einem der Netzanbieter erforderlich. Oft wird in solchen Verträgen ein monatlicher Mindestumsatz gefordert.
Profile
Um PC-Anwendern die Möglichkeit zu eröffnen, vorhandene Software-Produkte den individuellen Bedürfnissen anzupassen, bieten die meisten heute auf dem Markt verfügbaren Programme die Möglichkeit, vorgenommene Software-Einstellungen zu speichern. Die Speicherung geschieht in speziellen Dateien, die man Profile (eng. profiles) nennt.
Prolog
Bestandteil eines SGML- oder XML-Dokuments, z.B. (für XML). Ein optionaler Bestandteil des Prologs ist die Dokumenttypendeklaration, d.h. ein Satz lokaler Definitionen oder ein Verweis auf eine DTD. Zusätzlich kann ein Prolog auch Verarbeitungsanweisungen und Kommentare enthalten.
Protected Mode
Der Fachausdruck Protected Mode bezeichnet den Arbeitsmodus eines Intel-Prozessors (oder kompatiblen Chips), bei dem der gesamte Arbeitsspeicher vollständig angesprochen werden kann, die Daten im Hauptspeicher jedoch gleichzeitig vor gegenseitigen Zugriffen geschützt sind.
Protokoll
Im Bereich der Rechner und Netze beschreibt ein Protokoll, wie zwei Rechner-Elemente (Hardware, Software) gegenseitig kommunizieren können.
Proxy Server
Unter dem Fachbegriff Proxy Server versteht man einen speziellen Rechner (oder die darauf laufende Software), der Daten fremder Rechner zwischenspeichert. Dadurch werden unnötige Übertragungswege vermieden und die Performance eines Netzes deutlich erhöht. Besonders häufig werden Proxy-Server bei Internet-Dienstleistern oder in Unternehmen mit eigenem Internet-Zugang benutzt, um den Zugriff auf häufig genutzte Inhalte zu beschleunigen. Ein Proxy kann auch die Aufgaben eines Firewalls übernehmen.
Prozessor
Die Hauptsteuereinheit einer Computeranlage nennt man Prozessor. Wie der Name schon sagt, ist der Prozessor für die aktive Durchführung des Datenverarbeitungsprozesses zuständig. Hierfür entnimmt der Prozessor aus dem Arbeitsspeicher (siehe Arbeitsspeicher) die zu verarbeitenden Daten, führt die vorgesehene Verarbeitungsprozedur durch und legt sodann das Ergebnis des Verarbeitungsprozesses wieder im Arbeitsspeicher ab. Die Arbeitsgeschwindigkeit des Prozessors ist u.a. abhängig von der Architektur des betreffenden Prozessors sowie von dessen Taktrate. Die Taktrate eines Prozessors wird in MHz (MHz = Megahertz, entspricht einer Millionen Stromimpulse pro Sekunde) gemessen. Etwas vereinfacht kann man sagen: Je höher die Taktrate eines Prozessors, um so schneller arbeitet dieser.
Prozessrechner
Prozessrechner sind spezielle Rechner für die unmittelbare Steuerung eines Prozesses. Prozessrechner sind i. d. R. Digitalrechner mit einer auf die besonderen Gegebenheiten des zu steuernden Prozesses zugeschnittenen Zentraleinheit (CPU). Für die Eingabe der für die Steuerung benötigten Daten werden spezielle Sensoren verwendet, welche in der Lage sind, die prozesstypischen Vorgänge schnell zu erfassen und an die Zentraleinheit weiterzuleiten. Für die Ausgabe der in der CPU verarbeiteten Informationen verwendet man sog. Effektoren, welche die von der Zentraleinheit kommenden Steuersignale in adäquate mechanische, elektrische oder optische Impulse umsetzen, und somit den Ablauf des jeweiligen Prozesses unmittelbar beeinflussen.
Präemptibles Multitasking
Präemptibles Multitasking, ermöglicht, dass Anwendungen denen eine höhere zugewiesen wurde, weniger wichtige Anwendungen unterbrechen können.
Siehe auch Präemptives Multitasking und Kooperatives Multitasking.
Präemptives Multitasking
Präemptives Multitasking ist ein Multitasking-Verfahren moderner Betriebssysteme (Siehe OS/2).
Beim präemptiven Multitasking wird der Zeitraum in Zeitauschnitte (Zeitscheibenb) bestimmter Länge unterteilt. Den einzelnen Prozessen werden durch den Scheduler (Dispacher) eigene Zeitscheiben zugewiesen. Nach dem Abläuft ihre Zeitscheibe, werden sie unterbrochen und ein anderer Prozess erhält für seine Zeitscheibe die Computerressourcen (CPU) zugewiesen.
Siehe auch Präemptibles Multitasking und Kooperatives Multitasking.
PTT
Siehe Push-to-talk
Pulswahl
Pulswahl ist ein heute bereits relativ veraltetes Verfahren, im Rahmen dessen die einzelnen Ziffern einer Telefon-, Fax- oder Online-Nummer durch künstlich erzeugte Kurzschlussimpulse verschlüsselt werden (siehe auch Tonwahl).
PURL
Persistent Uniform Resource Locator, die relative Adresse einer Internet-Ressource. Ein PURL kann überall dort angegeben werden, wo ein URL.
Push-Dienst
Ein Push-Dienst ist ein spezieller Service im Internet. Darunter versteht man den Service von Content-Providern (Informationsanbietern), Informationsinhalte wie Nachrichten, Wetterberichte, Börsenkurse etc. automatisch auf den Rechner des jeweiligen Internet-Nutzers zu laden (zu pushen). Vorteil für den Web-User: Er braucht die betreffenden Seiten im Netz nicht aufzurufen, um die gewünschten Informationen zu erhalten. Diese werden ihm vielmehr frei Haus geliefert.
Push-to-talk
Mit Push-to-talk kann eine Unterhaltung, ähnlich wie mit einem WalkieTalkie (Funkgerät), geführt werden. Bei dem Halb-Duplex Verfahren kann jeweils nur ein Teilnehmer sprechen. Dafür können aber auch mehrere Personen gleichzeitig zuhören.
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