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RACF
Resources Access Control Facility. Software-Komponente des IBM Großrechners, die für den Schutz des System verantwortlich ist. RACF ist eine Sammlung von Definitionen (s. g. Profilen), die dem System und den Anwendungen die Informationen über den Zugriffsberechtigungen der Benutzer zu dem System (Identifizierung, Authentisierung) und zu den Ressorcen des Systems (Authorisierung) übergibt. Im Unterschied zu anderen Security Systemen sind diese Informationen von den Ressourcen abgekoppelt und können auch dann vorhanden sein wen die geschütze Ressource noch oder nicht mehr existiert. Man kann also die Schutzmassnahmen definieren bevor der erste Benutzer auf die Ressource zugreift.
RAM-Disk
Der Begriff RAM-Disk bezeichnet ein virtuelles (real nicht existierendes) Laufwerk, welches temporär im Arbeitsspeicher des PCs eingerichtet wird. Eine RAM-Disk ist folglich nichts anderes als ein Teilbereich des Arbeitsspeichers, welcher allerdings wie ein real existierendes (physikalisches) Laufwerk angesprochen werden kann. Zwar ist der Zugriff auf eine RAM-Disk verglichen mit dem Zugriff auf ein physikalisches Laufwerk erheblich schneller, beim Ausschalten des Rechners gehen jedoch alle auf einer RAM-Disk gespeicherten Informationen unwiederbringlich verloren.
Rauschen
Unter Rauschen versteht man das Auftreten von in ihrer Farbe oder Helligkeit abweichenden Pixeln in einem eigentlich homogenen Motivbereich, ein Phänomen, das im Bild einen ähnlichen Effekt erzeugen kann wie grobes Filmkorn. Einerseits kann die Rauschanfälligkeit einer Digitalkamera in den Spezifikationen des CCD-Sensors und in der Betriebstemperatur begründet liegen. Wichtigere Ursache für das Auftreten des Bildrauschens ist jedoch die Farbinterpolation bei One-shot-Kameras mit herkömmlichen RGB-Flächensensoren. Da bei dieser Technik pro Bildpunkt nur jeweils einer der drei Farbwerte physikalisch erfasst wird, müssen die beiden fehlenden Werte auf der Basis der benachbarten Pixel nachträglich geschätzt werden. Fehleinschätzungen bei dieser Interpolation erzeugen Pixel in Falschfarben, die vor allem bei bestimmten Motivstrukturen auftreten können.
Raytracer
Raytracer sind Programme zur Erzeugung photorealistischer Bilder mit dem Computer. Sie berechnen die Eigenschaften eines Bildpunkts, indem sie den vom Original ausgehenden Lichtstrahl (ray) verfolgen.
RC
Siehe Return Code
RDF
Resource Description Framework, eine XML-Anwendung, die einen Mechanismus für den Austausch von Metadaten zur Verfügung stellt.
Rechenwerk
Neben dem Steuerwerk bildet das Rechenwerk die zweite Hauptkomponente der Zentraleinheit (siehe CPU). Das Rechenwerk dient der unmittelbaren Durchführung von Verarbeitungsschritten. Im Rechenwerk werden keinesfalls nur Berechnungen im engeren Sinne durchgeführt, sondern vielmehr sämtliche Operationen, die im Rahmen eines Datenverarbeitungsprozesses anfallen (z.B. Text- und Grafikmanipulationen, Vergleiche, Operationen der Booleschen Algebra etc.). Das Rechenwerk ist grundsätzlich in der Lage, sämtliche Zahlendarstellungen wie Festkommazahlen, Gleitkommazahlen sowie binärverschlüsselte Dezimalzahlen zu verstehen bzw. zu verarbeiten.
Regionalcode
Mit dem Regionalcode, eigentlich Regional Playback Control (RPC), sollte verhindert werden, dass ein DVD-Video aus einem politisch-geografischem Region (z. B. aus den USA) auf einem Gerät aus einem anderen Region (z. B. europäischen Gerät) abspielbar ist. Die Filmindustrie hat die Reginalcodes aus folgenden Gründen eingeführt:
  1. Nicht gleitzeitige Versorgung von Kinos in der ganzen Welt mit neuen Filmen.
  2. Nicht gleitzeitiger Abschluss der letzte Kinoverwertung von eines Films in Kinos in der ganzen Welt.
  3. Nicht gleitzeitiger Verkauf der Vertriebsrechte an verschiedene Vermarkter und nicht gleicher Verkaufspreis des Films in allen Regionen.
  4. Unterschiedliche Anforderungen an Jugendschutz- und Altersfreigabegrenzen (abweichende Schnittfassungen) in allen Regionen.
  5. Vermarktungsrisiko eines Films durch Erfahrungen aus anderen Ländern verringern.
Ein DVD-Video mit eindeutig gesetzten Regionalcodes kann normalerweise nur von einem DVD-Abspielgerät gelesen werden, der auf einen dieser Regionalcodes eingestellt ist.
Es gibt folgende Regionalcodes:
Code Region
1 USA, Kanada und US-Außenterritorien
2 Europa, Grönland, Südafrika, Ägypten und Naher Osten, Japan
3 Südost-Asien, Südkorea, Hongkong, Indonesien, Philippinen, Taiwan
4 Australien, Neuseeland, Mexiko, Zentralamerika, Südamerika
5 Russland und andere Länder der ehemaligen UdSSR, Osteuropa, Indien, Afrika
6 Volksrepublik China
7 Reserviert für zukünftige Nutzung
8 Internationales Territorium, zum Beispiel in Flugzeugen oder auf Schiffen
Der Regionalcode 0 existiert zwar nicht offiziell, wird aber von Herstellern für DVDs für mehrere oder alle Regionalcodes angewendet.
Allerdings objektiv gesehen sind die Regionalcodes für den Konsumenten ein Hindernis.
Registerbefehl
Unter einem Registerbefehl (engl.: register instruction) versteht man einen Befehl in einer maschinenorientierten Programmiersprache, durch die die Inhalte von Mehrzweckregistern angesprochen werden. Zu den Registerbefehlen gehören u. a. Anweisungen zum Laden und Speichern von Registerinhalten, Befehle für Rechenoperationen, Sprungbefehle, die auf Registerinhalte zugreifen etc.
Relative Adressierung
Relative Adressierung bezeichnet ein Adressierverfahren, bei dem Adressen von Befehlen nicht in absoluter Form vorliegen. Die relative Adressierung funktioniert wie folgt: Vor dem Laden eines Programms verwendet man innerhalb des Programms Adressen, die den Programmanfang als Bezugspunkt wählen. Programmanfang ist die Adresse 0. Alle Befehls- und Bereichsadressen sind auf diesen Nullpunkt ausgerichtet und liegen somit in relativer Form vor. Beim Laden des Programmcodes werden dann die relativen Adressen (abhängig von der aktuellen Ladeadresse des betreffenden Programms) in die tatsächlichen Adressen umgerechnet.
Remission
Reflexion an einer nicht spiegelnden oder unpolierten Fläche. Aufgrund der unregelmäßigen strukturierten Oberfläche wird das Licht diffus zurückgeworfen oder zum Teil vom Körper absorbiert.
Remote Access
Unter Remote Access versteht man den Zugriff eines Fremdcomputers bzw. eines Arbeitsplatzrechners auf die Hard- und Software-Ressourcen (z.B. Peripheriegeräte, Daten, Programme etc.) eines anderen Computers. Man unterscheidet zwischen drei Arten des Remote Access:
  1. LAN-LAN-Koppelung (Verbindung eines lokalen Netzwerks mit einem anderen lokalen Netz),
  2. Remote Control (Fernbedienung eines Rechners via Datenleitung),
  3. Remote Node (Möglichkeit, über einen zentralen Kommunikationsserver die Ressourcen eines Netzwerks extern zu nutzen).
Remote Control
Steuerung eines räumlich entfernten Rechners, wobei sämtliche Rechenoperationen und Anwendungen auf dem gesteuerten Computer ausgeführt werden. Einzig die Bildschirminformationen und sämtliche Eingabekommandos werden über die Verbindung übertragen.
Remote Method Invocation
RMI. Technik für die Kommunikation zwischen Java-Objekten; bislang auf Basis von RPC als Transportmechanismus, der nun jedoch für Entwickler unmerklich durch Corba und IIOP ersetzt wird.
Remote Node
Ein entfernter Netzknoten. Bezeichnet eine Netzkomponente wie einen Switch oder Router außerhalb des Netzes, die über Remote Access aber direkt in die Struktur integriert wird und sich dann wie ein normaler Netzknoten erscheint und auch zentral verwalten lässt.
Remote Procedure Call
RPC. Technik für den synchronen Aufruf von Prozeduren mittels eines Kommunikationsprotokolls; Basis für viele Netzdienste der offenen Systemwelt. Dazu gehört insbesondere das Sun-RPC Network File System (NFS), das auch in die von Microsoft für DCOM verwendete RPC-Technik des Distributed Computing Environment (DCE) von der OSF eingegangen ist.
Remote-Access-Server
Netzkomponente, in die sich Teleworker oder Außenstellen einwählen, um Zugriff auf lokale Netzressourcen zu erhalten. Übernimmt Authentifizierung der Anwender und Übersetzung der benutzten Protokolle und sorgt zudem dafür, dass nur die Informationen zum entfernten (remote) Node übertragen werden, die für ihn relevant sind.
Return Code
(kurz RC) ein numerischer Wert (s. g. RC) der von einem Programm oder von einer Funktion nach dem beendeten Ablauf an den Aufrufer bzw. an die Umgebung zurückgegeben ist. Das Programm (oder die Funktion) ordnet den unterschiedlichen Zahlen unterschiedliche Bedeutung zu, die den Fehler näher beschreibt. Er vereinfacht das Debugging und die Fehlersuche in einem Programm.
Die Bedeutung der Return Codes wird in der Dokumentation des Programms oder in der Beschreibung der Funktion festgehalten. Der Wert 0 bedeutet fehlerfreien Ablauf.
Retusche
Manuelle Beseitigung von Fehlern auf Negativen oder Positiven bzw. partielle Veränderung eines Bildes.
Revoking
Mehrfachbedeutung:
  1. Sperren eines Passworts im RACF.
  2. Widerrufen eines Zertifikats. Bevor der Kunde seine Kreditkartendaten übermittelt, muss er via Button auf der Händler-WWW-Page die Gültigkeit des Zertifikats überprüfen. Monatlich werden Revoke-Listen von den TCs/CAs ausgestellt. Revoking bei PGP nur über Web of Trust (Schlüssel-Server) möglich.
REXX
Restructured Extended Executor, eine sehr benutzerfreundliche, von Mike F. Colishaw erfundene prozedurale Programmiersprache. Es gibt Implementierungen von REXX für alle bedeutenden Betriebsysteme: vom Großrechner (z/OS, VM) über meisten Unix-Systeme, Linux, OS/2, Windows und DOS, bis hin zum PalmOS erhältlich.
1996 wurde REXX zum ANSI-Standard (ANSI X3.274-1996 "Information Technology - Programming Language REXX").
REXX kann besonders leicht erweitert werden, indem DLLs zum eigentlichen Interpreter hinzugeladen werden. Eine von solchen Erweiterungen - RexxUtil - wird mit allen PC-Versionen von Rexx installiert. Insbesondere unter OS/2 ist eine Vielfalt solcher Bibliotheken mit mathematischen, Datenbank-, Socket- und System-Funktionen verfügbar, die wie normale REXX Funktionen angesprochen werden können. REXX ist in der Regel eine interpretierte Sprache, aber auf IBM Großrechnern und unter OS/2 sind auch REXX-Compiler verfügbar.
Seit Anfang dieses Jahres wurde REXX von IBM als Open Object Rexx (ooRexx) unter Common Public License (CPL) v1.0. gestellt. Weitere Entwicklung dieser Sprache findet jetzt unter Betreung seitens Rexx Language Association statt.
Rexx Add-On
Eine meist themenbezogene Erweiterung der Programmiersprache REXX. Eine Sammlung von REXX-Funktionen die der Sprache dynamisch mit der Standardfunktion RxFuncAdd hinzugefügt werden kann.
Rexx Functions Package
Eine als eine Bibliothek kompilierte Samlung von (meist zusätzlichen zum Standard) Rexx-Funktionen. Siehe auch Rexx Add-On.
RFC
Request for Comment (Bitte um Kommentar) genannten Schriftstücke, mittels derer die Internet Engineering Task Force Spezifikationen, Vorschläge und Informationen veröffentlicht, das Herzstück des Standardisierungsgremiums bilden. Wie ein solches Dokument auszusehen hat, hat die IETF 1989 im RFC 1111 festgeschrieben. Zur besseren Übersicht unterscheidet man verschiedene Arten von RFCs: Standardfestschreibungen, Empfehlungen (BCP = Best Current Practice) und Hinweise (FYI = For Your Information). Ein spezieller RFC-Editor beim Internet Architecture Board (IAB) überwacht die Veröffentlichung der RFCs. Eine Übersicht über sämtliche RFCs findet sich im Internet beispielsweise unter ftp://ftp.isi.edu/in-notes/rfc-index.txt. Kürzlich gab es Diskussionen um die Dokumente, als Kritiker innerhalb der IETF monierten, das gesamte RFC-Konzept sei für Außenstehende zu kompliziert und schaffe lediglich Verwirrung.
RFD
Die Abkürzung RFD steht für den englischen Ausdruck Request For Discussion und drückt den Wunsch eines Onliners aus, über ein bestimmtes Thema diskutieren zu wollen.
RGB-Sensor
CCD-Flächensensor, dessen einzelne Pixel mit einem mosaikartigen Muster aus winzigen Farbfiltern in rot, grün und blau bedampft sind. Aus farbphysiologischen Gründen setzen sich solche Sensoren meist aus 50 Prozent grünen, 25 Prozent roten und 25 Prozent blauen Pixel zusammen. Da durch dieses Verfahren nur j eweils ein Farbwert pro Pixel erfasst wird, ist eine anschließende Farbinterpolation erforderlich.
Ring-Topologie
Bei einem mittels Ring-Topologie vernetzten Netzwerk, werden die zum Netz zusammengeschlossenen Rechner ringförmig miteinander verbunden. Die Sendebefugnis wird i. d. R. mit Hilfe eines Tokens geregelt (siehe auch Stichworte Token, Bus-Topologie, Stern-Topologie, Topologie).
RISC-Prozessor
RISC-Prozessoren (Reduced Instruction Set Computer) sind spezielle Prozessoren, die im Vergleich zu herkömmlichen Bausteinen mit einem erheblich kleineren Befehlsvorrat auskommen. Während normale Mikroprozessoren i. d. R. ca. 200 Maschinenbefehle verstehen bzw. verarbeiten können, kommen RISC-Prozessoren alles in allem mit ca. 50 Befehlen aus. Soll eine im Prozessor nicht vorprogrammierte Anweisung ausgeführt werden, so wird diese bei Bedarf aus den vorhandenen Grundoperationen von Fall zu Fall neu generiert. Zwar bedeutet diese Vorgehensweise bei bestimmten Operationen einen gewissen Zeitverlust, dennoch sind RISC-Bausteine im Durchschnitt um einiges schneller als herkömmliche Prozessoren ohne reduzierten Befehlsvorrat.
Roaming
Roaming bedeutet auf deutsch wandern oder umherstreifen. Beim Handy bedeutet es, dass man auch über Fremdnetze telefonieren kann, obwohl man dort kein Kunde ist. Der Netzanbieter muss dazu ein Abkommen mit dem anderen Funknetzbetreiber abgeschlossen haben. So ist man z.B. auch im Ausland erreichbar oder kann auch von dort über andere Netze telefonieren.
Wer im Ausland Kommunikations-Dienste nutzen möchte, muss i. d. R. notgedrungen auf Dienstleistungsangebote und Kommunikationsnetze fremder, ausländischer Dienst-Anbieter zurückgreifen. Dabei wird die Abrechnung der in Anspruch genommenen Dienste ausländischer Provider und Netzanbieter vom eigenen, heimischen Provider übernommen, der seinerseits intern mit dem jeweiligen Fremdanbieter abrechnet. Häufig werden beim Roaming zusätzlich zu den üblichen Kommunikationsgebühren so genannte Roaming-Gebühren berechnet, welche u. U. die Kosten für den Roaming-Service drastisch in die Höhe treiben können.
Rollei Chippack
Three-shot-Rückteil, basierend auf einem Flächensensor mit 2.048 mal 2.048 Pixeln. Die Farbtiefe liegt bei zwölf Bit pro Grundfarbe. Die für die drei Teilaufnahmen erforderlichen Farbfilter sind im Inneren des Rückteils untergebracht. Ein glockenförmiger, über dem CCD-Chip angebrachter Träger bringt durch Drehung den jeweils erforderlichen Spezialfilter vor den Sensorpixeln in Position.
Angeboten wird das Chippack für Macintosh- und PC-Plattformen.
Rollei DSP-104
Auf die Besonderheiten der elektronischen Rolleiflex-Mittelformatkameras abgestimmt ist das neue Digitalrückteil. Es ermöglicht One-shot- oder Multi-shot-Aufnahmen für unterschiedliche Qualitäten und Anwendungen. Der Flächensensor mit 2.048 mal 2.048 Pixeln erzeugt eine Bildgröße von 12 MB und weist eine Farbtiefe von drei mal zwölf Bit auf.
Rollei Scanpack
Hochauflösendes Three-pass-Scannerrückteil für Rolleiflex- und Großformatkameras. Das Digital Scanpack ist als Schnellwechsel-Magazin sowohl für die Rolleiflex 6008 (sechs mal sechs Format) als auch für Großformatkameras (Adapter neun mal zwölf) ausgelegt. Die CCD-Zeile mit 5.000 Elementen wird bei der Aufnahme durch verschleißfreie Präzisionsführungen in 5.850 Schritten über die Scanfläche bewegt. Dies ergibt eine Maximal-Auflösung von rund 30 Millionen Pixeln. Eine geringere Bild-Auflösung oder kleinere Bildausschnitte sind frei wählbar. Die Bildpunkte werden mit 12 Bit Farbinformation pro Grundfarbe erfasst.
ROM
Die Abkürzung ROM steht für den englischen Fachausdruck Read Only Memory (auf Deutsch: Nur-Lese-Speicher). Dabei handelt es sich um einen Speicherbausteine, deren Inhalt (Daten und/oder Programme) nur gelesen, mit herkömmlichen Mitteln jedoch nicht verändert werden können - daher auch die synonyme Bezeichnung Festwertspeicher.
Siehe auch EPROM, CD-ROM.
Router
Der Fachbegriff Router bezeichnet ein Computersystem zur Weiterleitung von Nachrichten von einem Netz bzw. Netzsegment in ein anderes. Bei Routern handelt es sich um intelligente Systeme, welche in der Lage sind, unterschiedliche Netzprotokolle zu übersetzen und so unterschiedlich arbeitende Netze wie beispielsweise Ethernet, Arcnet oder Token-Ring-Netze miteinander zu verbinden.
RRSF
RACF Remote Sharing Facility. Eine Software-Komponente des IBM Großrechners, die es erlaubt die RACF-Administration von einem System für die andere Systeme durchzuführen. Man unterscheidet dabei zwischen: Password Synchronization, Command Direction (beide brauchen s.g. User ID association), Automatic Command Direction für spezifizierte Befehle, Benutzer und Netzwerkknoten, Automatic Password Direction. Die Systeme komunizieren dabei über APPC.
RS232
RS232 bezeichnet eine US Norm zur Definition einer seriellen Schnittstelle. Serielle Schnittstellen erkennt man i. d. R. an ihrer 25-poligen Mini-Buchse. Bei älteren Rechnern arbeitet diese Schnittstelle noch mit 9 Polen. Bei der seriellen Übertragung werden die einzelnen Bits nacheinander transferiert. Hierzu ist es notwendig, dass die via Bus zu transportierenden (parallelen) Informationen in ein serielles Format umgewandelt werden. Diese Aufgabe übernimmt ein spezieller Interfacebaustein, welcher die zu übertragenden Signale vor dem Senden bzw. nach dem Empfangen umformt. Zur Informationsübertragung wird nur eine Dateileitung verwendet, sodass sowohl das Senden aus auch das Empfangen von Informationen über diese eine Datenleitung abgewickelt wird.
RTF
RTF (Rich Text Format, auf Deutsch erweitertes Textformat) ist ein spezielles Dateiformat, das von Microsoft für den Datenaustausch formatierter Texte zwischen verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen entwickelt wurde. Vorteil des RTF-Formates: Durch dessen Verwendung bleibt die Formatierung von Textdateien auch beim Austausch von Dokumenten zwischen Softwareprodukten unterschiedlicher Hersteller erhalten. Nachteil: Nicht alle Formatierungsmöglichkeiten komplexer Textverarbeitungen werden berücksichtigt. (englische für Radio Frequency Identification) bedeutet Identifizierung über Radiowellen. RFID ist ein Verfahren zur automatischen Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen, die mit dem RFID-Chip ausgestattet sind. Die Gegenstände mit der implementierten RFID-Technik können durch Speicherung von Daten auch automatisch erfasst und und beschrieben werden.
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