Sarbanes-Oxley Act
Der Sarbanes-Oxley Act of 2002 (
SOX) ist ein US-Gesetz zur Verbesserung
der Unternehmensberichterstattung. Benannt wurde es nach seinen Verfassern,
dem Senator Paul S. Sarbanes (Demokrat) und dem Abgeordneten Michael Oxley
(Republikaner).
Das Gesetz gilt für inländische und ausländische Unternehmen, die an US-Börsen
oder der NASDAQ gelistet sind, sowie für ausländische Tochterunternehmen
amerikanischer Gesellschaften.
Im Computerbereich legt
SOX Anforderungen für die Computer- und Systemsecurity
sowie Auditing fest.
SATA
Serial ATA. Eine Festplattenschnittstelle für Personalcomputer. Sie ist gegenüber
BIOS und
Treibern voll kompatibel zu Parallel-ATA. Anders als Parallel-ATA ist
SATA kein
Bus mit Mastern und Slaves, sondern eine serielle (Punkt-zu-Punkt)
Verbindung.
Satelliten-Diversity
Bei der Kommunikation mit einem Satelliten kann es zu Unterbrechungen der
Verbindung kommen, weil der mobile Teilnehmer am Boden in einen
Funkschatten
gerät. Während sich das Problem bei der Datenübertragung umgehen lässt, indem
Pakete zeitlich verzögert erneut übertragen werden, haben die Betreiber von
Sprachnetzen einen anderen Weg gewählt. Bei der Satelliten-Diversity werden
die mobilen Endbenutzer von zwei oder mehreren Sendern gleichzeitig versorgt.
Wird die Verbindung zum aktuellen Satelliten aufgrund eines
Funkschattens
unterbrochen, übernehmen andere Trabanten die Kommunikation, so dass auch
ein temporärer Ausfall umgangen wird. Einige Konsortien werden dieses Verfahren
nicht implementieren. Ihnen erscheint die Ausleuchtung ihrer Satelliteninstallationen
als ausreichend, um einen permanenten Funkkontakt zu gewährleisten.
SAX
Simple
API for
XML, eine Anwendungsprogrammierschnittstelle, die Anwendungsprogrammen
das Interpretieren einer Web-Datei ermöglicht, die
XML verwendet.
Scannerkamera, -rückteil
Digitalkamera oder -rückteil, in dem eine Scannerzeile die Bildfläche wie
in einem Flachbettscanner Schritt für Schritt abtastet. Meist werden hierfür
trilineare Scannerzeilen eingesetzt, die die drei Grundfarben Rot, Grün und
Blau in einem Durchgang erfassen. Scannerkameras eignen sich ausschließlich
für das Aufnehmen unbewegter Motive und machen den Einsatz von Dauerlicht
erforderlich. Ihre Vorteile liegen in den verhältnismäßig günstigen Preisen
und in der hohen
Auflösung, die mit diesem Verfahren möglich ist.
Scheduler
Unter einem Scheduler versteht man eine spezielle Betriebssystem-Routine,
in der Regel Bestandteil des
Kernels (siehe Stichwort Kernel), die die Liste
aller zur Verarbeitung anstehenden Prozesse des
Betriebssystems verwaltet.
Jedem Prozess wird dabei ein bestimmtes Zeitintervall zugewiesen. Der Scheduler
arbeitet die Liste der anstehenden Prozesse ab, indem er für jeden Prozess
der in der Warteschlange aufgereihten Prozedur ihrer Reihenfolge entsprechend
CPU-Zeit zuteilt. Komplexere Prozesse werden vom Scheduler nach Ablauf des
ihnen zustehenden Zeitintervalls unterbrochen (Fachausdruck: suspendiert),
um anschließend zum nächsten zur Verarbeitung anstehenden Prozess zu wechseln.
Scheitelzeit
Dauer von der Blitzauslösung bis zum Erreichen des Lichtstromhöchstwertes
in Millisekunden (ms).
Schleier
(Negativdichte) Geringe bis stark störende optische Dichte einer unbelichteten
fotografischen Schicht. Die erste messbare Schwärzung bezeichnet man als
Grundschleiert.
Schnittstelle
Unter einer Schnittstelle (engl. Interface) versteht man die Verbindungsstelle
zwischen
CPU und
Peripherie. Es gibt verschiedene Normen für Schnittstellen.
Die bekanntesten sind: IDE (Integrated Device Electronic),
EIDE
(Enhanced Integrated Device Electronic) und
SCSI (Small Computer System Interface).
Die genannten Schnittstellen unterscheiden sich primär durch ihre Datenübertragungsrate
sowie durch die Anzahl anschließbarer Geräte.
SDH
Bereits 1988 einigte sich die International Telecommunications Union (ITU)
auf das Verfahren Synchronous
Digital Hierarchy (SDH) für glasfaserbasierte
WAN-Verbindungen. Es ist als Nachfolger der Plesiochronous
Digital Hierarchy
(PDH) vorgesehen und zeichnet sich durch flexiblere Bandbreitennutzung, bessere
Verwaltung und höhere Übertragungsqualität aus. SDH beschreibt, wie Lastdaten
in
Frames verpackt werden, beschränkt sich also auf die Definition der
OSI-Schicht 1. Das Konzept der virtuellen Container eignet sich insbesondere
dazu, ATM-Zellen zu transportieren. Dazu liegen Definitionen für Übertragungen
mit 155 Mbit/s (Synchronous Transport Module 1 = STM-1) und 622 Mbit/s
(STM-4) vor. SDH bietet aber auch die Möglichkeit, Subbitraten von 2,048 Mbit/s
und deren Vielfachen zu realisieren.
SDRAM
S
DRAM (Synchrones DRAM) ist eine Weiterentwicklung des DRAM-Speichers, bei
dem die Zugriffe auf den Speicher mit dem Systemtakt des
Prozessors synchronisiert
werden. Vorteil: Vermeidung von Zeitverlusten und eine damit verbundene Beschleunigung
der Arbeitsweise des Gesamtsystems.
Second-Level Cache
Unter Second-Level
Cache (auch L2-Cache genannt) versteht man die zweite
Ebene eines
Cache-Speichers (siehe Cache). L2-Caches sind im Vergleich zum
L1-Cache deutlich größer und sind darüber hinaus erheblich preiswerter zu
haben. Dafür arbeiten sie etwas langsamer als der L1-Cache, sind dabei jedoch
immer noch deutlich schneller als der konventionelle Hauptspeicher.
Secure Sockets Layer
Secure
Sockets Layer, eine von Netscape entwickelte Programmschicht für
die Sicherheit von Nachrichtenübertragungen in
Netzwerken. Netscape hat
SSL
dem
World Wide Web Consortium (
W3C) und der
Internet Engineering Task Force
(
IETF) als Standardsicherheitsverfahren für
Browser und Web-Server vorgeschlagen.
SSL kann für fast alle TCP/IP-Protokolle, wie z. B.
HTTP,
FTP,
Telnet usw.
angewendet werden.
Siehe auch TSL
Seitendrucker
Seitendrucker (engl. page printer) sind Drucker, die in einem Druckvorgang
eine komplette Druckseite erstellen können (siehe auch Stichworte
Zeichendrucker
und
Zeilendrucker). Moderne Seitendrucker arbeiten meist nach dem Laser-Prinzip
und werden daher auch als Laserdrucker bezeichnet. Das Herzstück eines jeden
Laserdruckers ist die Belichtungstrommel. Diese ist elektrisch negativ geladen
und hat die Aufgabe, die Farbpartikel des Tonermaterials auf das zu bedruckende
Papier zu übertragen. Eine aus Linsen und
Spiegeln bestehende Mechanik lenkt
dabei den Laserstrahl so ab, dass dieser die zu schwärzenden Stellen auf
der Belichtungstrommel exakt nachzeichnet. An den vom Laserstrahl markierten
Positionen nimmt die Belichtungstrommel sodann Tonerpartikel an und überträgt
diese anschließend auf das zur Druckausgabe eingesetzte Medium (Papier oder Folie).
Vorteil der Laserdrucker: Hohe Druckgeschwindigkeit, qualitativ hochwertige
Druckausgabe sowie niedrige Geräuschemission.
Serienfotografie
Schnelle Bildserien, die bei herkömmlichen Kameras durch den Einsatz eines
motorischen Filmtransports realisierbar sind, sind mit den meisten One-shot-Digitalkameras
nicht möglich, da die Elektronik nach jeder Aufnahme einige Sekunden benötigt,
um die empfangenen Daten zu verarbeiten.
Die Wartezeit zwischen zwei Aufnahmen ist von Modell zu Modell unterschiedlich
und hängt maßgeblich von dem in die Kamera integrierten
Arbeitsspeicher ab.
Für den professionellen Einsatz in der Presse- und Sportfotografie, in der
schnelle Bildserien erforderlich sind, ist speziell die von Kodak für die
Nachrichtenagentur AP entwickelte Kamera
NC_2000E">Associated Press AP NC 2000e konzipiert.
Ihr großzügig bemessener
Arbeitsspeicher von 16 Megabyte verarbeitet in vier
Sekunden bis zu zwölf Aufnahmen.
Server
Im Gegensatz zu einem
Peer-to-Peer-Netzwerk sind die zu einem hierarchisch
strukturierten
Netz zusammengeschlossenen Arbeitsplatzrechner (
Client) nicht
gleichberechtigt sondern stehen vielmehr unter der Kontrolle eines Zentralrechners,
auch Server genannt. Aufgaben des Servers sind u. a. die Steuerung und Überwachung
des Datenverkehrs innerhalb des jeweiligen
Netzes, die zentrale Speicherung
von Daten und Programmen, die Überwachung und Zuweisung von Netzwerk-Ressourcen
(z.B. die Nutzung eines an das
Netzwerk angeschlossenen Druckers) etc.
Server Message Block
Server Message Block (kurz
SMB) ist ein Kommunikationsprotokoll für Datei-,
Druck- und andere Serverdienste im
Netzwerk. Es ist der Kern der Netzwerkdienste
von Microsofts LAN-Manager, der Windows-Produktfamilie, sowie des LAN-Servers
von IBM. Frei verfügbaren Softwareprodukte Samba und Samba-TNG verwendet
SMB,
um Windows-Systemen den Zugriff auf Ressourcen von UNIX-basierten Systemen
zu ermöglichen und umgekehrt.
In TCP/IP-Netzwerken läuft
SMB ursprünglich über den NetBIOS-Port 139 und
die Namensauflösung erfolgt mittels WINS.
Servlet
Eine Java-Anwendung, die im Gegensatz zu
Applets auf dem
Server läuft und
HTML-Seiten erzeugt, die an den
Client übertragen werden. Servlets können
auf
Browsern laufen, die nicht Java-fähig sind.
SET
Anfang 1996 haben sich die Kreditkarteninstitute Visa und MasterCard auf
einen Standard geeinigt, der das Bezahlen mit Kreditkarten via
Internet sicherer
machen soll. Ergebnis der Absprache war eine Verschlüsselungstechnik mit
dem Namen SET (Secure Electronic Transactions). SET ermöglicht es, Kreditkartennummern
kodiert via Datenleitung zu übertragen. So erfahren weder der Empfänger einer
Zahlung noch mögliche
Hacker, die sich unter Umständen der via
Internet übertragenen
Informationen bemächtigen könnten, die Kartennummer des jeweiligen Absenders.
SGML
Standard Generalized
Markup Language, ein Standard für die Definition einer
Dokumenten-Markup-Sprache oder eines Satzes von
Tags. SGML selbst ist keine
Sprache für Dokumente, sondern eine Beschreibung, die festlegt, wie eine
derartige Sprache beschaffen sein muss, also eine
Metasprache.
HTML und
XML
sind Beispiele für Sprachen auf der Grundlage von SGML.
Shareware
Shareware-Programme sind Softwareprodukte, die bei speziellen Shareware-Anbietern
oder via
Internet bezogen werden können. Shareware bietet dem Anwender die
Möglichkeit, das betreffende Softwareprodukt vor dem Kauf ausgiebig zu testen.
Nach erfolgter Testphase kann sich der Anwender beim jeweiligen Software-Hersteller
gegen eine in der Regel relativ niedrige Gebühr registrieren lassen, um so
die Vollversion des Programms zu erwerben. Das Kopieren und Weitergeben von
Shareware-Produkten ist nicht nur gestattet, sondern seitens der Anbieter
sogar erwünscht.
Shell
Ein Kommandozeileninterpreter für Unix-Systeme. Die Shell sorgt für eine
Eingabemöglichkeit (den Prompt) und Weitergabe der Kommandos ans Betriebsystem.
Unter
Linux ist 'Bash' als Shell am meisten verbreitet.
Shockwave
Der Fachbegriff Shockwave bezeichnet ein spezielles, von der Firma Macromedia
entwickeltes Plug-in, welches es ermöglicht, Multimedia-Präsentationen auf
einer herkömmlichen Internet-Seite wiederzugeben. Mittlerweile existiert
auch ein Shockwave Flash, das anstelle von Pixel- auch Vektorgrafiken erlaubt,
bei denen die zu übertragenden Datenmengen deutlich kleiner ausfallen.
Shortcut
Unter einem Shortcut (auf Deutsch Tastenkürzel) versteht man Menüfunktionen
und Standardroutinen, die über eine zuvor definierte Tastenkombination gestartet
werden. So können Windows-User z.B. mit Hilfe der Tastenkombination STRG +
C
markierte Objekte in die
Zwischenablage kopieren, mit STRG + V den Inhalt
der
Zwischenablage in ein Dokument einfügen.
Skriptsprache
Programmiersprachen die nicht kompiliert, sondern bei ihrer Ausführung von
einem
Interpreter interpretiert werden Diese Programme (oder Skripte) eignen
sich gut zu Automatisierung kleiner Datenverarbeitungsaufgaben.
SLIP
Unter SLIP (Serial Line
Internet Protocol) versteht man eine vereinfachte
Variante des konventionellen TCP/IP-Protokolls (Internet-Protokoll). SLIP
dient zur Abwicklung der Datenkommunikation über eine serielle Wählverbindung.
SLR
Englische Abkürzung für Single Lens Reflex.
SMIL
Die Abkürzung SMIL (Synchronized
Multimedia Integration Language) bezeichnet
einen
Multimedia-Standard für das weltweite
Internet. Synchronized Multimedia
Integration Language, eröffnet u. a. die Möglichkeit,
Audio- und Video- Informationen
aus verschiedener Quellen parallel abzuspielen. Mit SMIL kann darüber hinaus
künftig die Bandweite von Video-Daten auf den Umfang bisheriger Low Bandwith
Media reduziert werden.
SMS
SMS steht für Short Message Service (deutsch: Kurzmitteilungsdienst).
Per SMS ist es möglich, Textnachrichten mit bis zu 160 Zeichen pro Nachricht
zwischen zwei Handys zu versenden. Neue Handys können auch mehr als 160 Zeichen
versenden. Die Nachricht wird dann in mehrere SMS aufgeteilt und auch (Vorsicht!)
für mehrere SMS berechnet.
SMTP
Simple Message Transport Protocol, ein
Protokoll für
E-Mail und Kommunikation
über TCP/IP-Netzwerk.
SOAP
SOAP (Simple Object
Access Protocol) - ein XML-basiertes Message-Format,
mit dem sich die Anwendundungssemantik von Softwaremodulen beschreiben, verpacken
und codieren lässt. Es besteht aus 3 Teilen:
- Einem Framework, das Inhalt und Verarbeitung einer Nachricht beschreibt.
- Einen Satz von Codierungsregeln, die Instanzen von anwendungsspezifischen
Datentypen ausdrücken.
- Einer Konvention (Soap-RPC), mit der Methodenaufrufe und Rückrufe definiert
werden können.
Sockel
Aus Gründen der Flexibilität müssen in modernen Computeranlagen bestimmte
Bausteine (z.B. der
Prozessor) jeder Zeit austauschbar sein. Daher werden
solche Bausteine nicht etwa auf die vorhandene Hauptplatine des Rechners
aufgelötet, vielmehr werden sie mittels spezieller Steckverbindungen mit
der Platine verbunden. Solche Steckverbindungen nennt man in der Fachsprache
Sockel. Lediglich der Sockel selbst wird dabei auf die Platine aufgelötet,
der zugehörige Baustein hingegen steckt, festgeklemmt durch so genannte
Pins, im Sockel und ist damit jederzeit austauschbar.
Socket
Eine Kombination aus einer IP-Adresse und einer Port-Nummer, die einen Service
im
Internet eindeutig kennzeichnet. Ein Socket-Paar (Sender und Empfänger)
kennzeichnet eine Netzwerkverbindung in
TCP eindeutig.
Soft Error
Der Fachbegriff Soft Error bezeichnet eine spezielle, nur gelegentlich
auftretende und daher gar nicht oder nur bedingt vorhersagbare Fehlfunktion,
wie sie z. B. im Rahmen der
Datenfernübertragung (
DFÜ) immer wieder vorkommt
(gemeint sind Übertragungsfehler, verursacht durch schlechte Datenleitung).
Software-Ergonomie
Unter Software-Ergonomie versteht man eine sich streng an den Bedürfnissen
von Anwendern orientierende Methode zur Erstellung von Programmen. Leitgedanke
der Software-Ergonomie ist die Prämisse, dass Programme stets so konzipiert
sein müssen, dass sie dem Anwender dessen Arbeit an einer EDV-Anlage weitestgehend
erleichtern. Dabei bemüht man sich vor allem darum, bei der
Portierung von
Aufgaben auf ein EDV-System die Arbeitsweise des Benutzers möglichst unverändert
zu lassen. Dialogverarbeitung, umfangreiche Hilfefunktionen, systematische
Benutzerführung sowie eine einfach zu handhabende Menüsteuerung sind die
typischen Kennzeichen eines Programms, welches den Vorgaben der Software-Ergonomie
genügt.
Software-Modem
Der Fachausdruck Software-Modem bezeichnet ein Programm, welches in der Lage
ist, die Arbeitsweise eines
Modems zu simulieren. Software-Modems werden
zum Beispiel eingesetzt, um einem digital arbeitenden
ISDN-Adapter beziehungsweise
einer ISDN-Karte die Fähigkeit zu verleihen, mit einem
analog arbeitenden
Modem zu kommunizieren.
Spamming
Unter Spamming versteht man das Überladen von
Newsgroups und E-Mail-Postfächern
mit unangeforderten, nutzlosen Informationen. Meist handelt es sich hierbei
um Werbemessages kommerzieller Versender.
Spider
Ein Spider (englisch für Spinne) ist ein spezielles Programm, welches Internet-Seiten
automatisch durchsucht. Der Vorteil von Spidern besteht darin, dass sie sämtliche
Links (Verknüpfungen) auf einer Web-Site automatisch verfolgen und somit
systematisch katalogisieren können.
Spiegeln
Der Fachausdruck Spiegeln bezeichnet eine spezielle Methode zur Erhöhung
der Datensicherheit. Dabei werden zwei Festplattenlaufwerke an einem Controller
gleichzeitig mit ein und denselben Daten beschrieben (Fachausdruck: gespiegelt).
Sollte beim Betrieb einer EDV-Anlage einer der Festplatten (zum Beispiel
wegen eines Hardwarefehlers) ausfallen, entsteht bei gespiegelten
Laufwerken
kein Datenverlust und der Anwender kann trotz des aufgetretenen Plattenausfalls
ungehindert mit dem System weiterarbeiten.
Sprachsynthese
Unter Sprachsynthese (auch Text-to-Speech-System (TTS) oder
Vorleseautomat benannt)
versteht man die Erzeugung von gesprochener Sprache durch einen Computer.
Dabei wird ein Text in ein akustisches Sprachsignal umgewandelt.
Spyware
Als Spyware wird üblicherweise Software bezeichnet, die persönliche Daten
des Benutzers ohne dessen Wissen oder gar Zustimmung an den Hersteller der
Software (das sogenannte Call Home) oder an Dritte sendet. Oft wird Spyware
verwendet, um Produkte kostenlos anzubieten.
Meist dienen die Spyware-Programme dazu, das Surf-Verhalten der Internetbenutzer
zu analysieren, um diese Daten kommerziell zu nutzen oder um gezielt
Werbebanner oder Popups einzublenden, die an die Interessen des Benutzers
angepasst sind.
SQL
Structured
Query Language, ein Standard für eine interaktive Sprache und
Programmiersprache zum Lesen und Schreiben von Daten in
Datenbanken. Obwohl
SQL von
ANSI und
ISO normiert ist, verfügen viele SQL-Datenbankprodukte über
proprietäre Erweiterungen der Standardsprache.
SRAM
Der statische Speicher (Static RAM) verwendet zur Speicherung der einzelnen
Bits eines
Bytes (siehe Stichworte bit und Byte) elektronische Schalter,
die sog. Flip-Flops. Diese sind technisch aufwendiger als die konventionellen
Kondensatoren des
DRAM und somit auch um einiges teurer. SRAMs sind dafür
sehr viel schneller als herkömmliche, auf Kondensatoren basierende
DRAMs.
Aus diesem Grund werden SRAM-Bausteine i. d. R. als L1- und L2-Cache eingesetzt.
SSI
Unter SSI (Server Side Include) versteht man ein spezielles Verfahren, welches
dazu dient, Informationen dynamisch in WWW-Seiten des
Internet einzubinden
(Beispiel: Datenbank-Abfragen).
SSID
Service-Set-ID. Die SSID legt den Namen eines W
LANs fest. Alle Geräte eines Wireless LANs
müssen die selbe SSID verwenden um miteinander kommunizieren zu können.
SSL
SSL steht für
- Secure Sockets Layer, ein Netzwerkprotokoll zur sicheren Übertragung
u. a. von Internetseiten.
- Syntax/Semantic Language, eine Programmiersprache.
- Secure Server Line - ein Synonim für Secure Sockets Layer
Stacheldraht
Aus drei Teilen (Client, Master und
Agent) bestehendes DDoS-Programm
(Distributed Dental of Service). Es kann für eine bestimmte Zeit Flood-Attacken
mittels SYN und UDP (User Datagram Protocol) starten, die sich auch auf bestimmte
Ports eines Rechners richten lassen.
Standard-Ausgabe
Die Standard-Ausgabe (abgekürzt: 'stdout') ist eine "Datei", in die Programme
ihre Ausgaben schreiben. Normalerweise versteckt sich dahinter der Bildschirm.
Start Bit/Stop Bit
Bei der seriellen Datenübertragung wird der Übertragungsvorgang mittels
Steuer-
Bits geregelt. Dabei unterscheidet man zwischen den so genannten Start Bits
und den Stop
Bits. Während erstere den Beginn des Übertragungsvorganges anzeigen,
dienen letztere als Signal für Übertragungs-Ende.
State Management
Im zustandslosen
WWW ist es unmöglich zu unterscheiden, welcher Benutzer
welche Verbindung verwendet. Jede Anfrage wird als unabhängige, singuläre
Transaktion behandelt. Da aber Datenbankanwendungen oft Sessions-orientiert
arbeiten, muss der Applikations-Server die Fähigkeit besitzen, verbindungsspezifische
Informationen zu speichern. Beim
Client geschieht dies beispielsweise über
globale Variablen oder
Cookies.
Statische Bibliothek
Static library. Eine Sammlung von kompilierten Programmcode (Objectcode).
Die aus dieser
Bibliothek stammende Code-Abschnitte werden beim Linken in
die ausführbare
Datei kopiert.
Steganografie
Es gibt zahlreiche Verfahren der Datenverschlüsselung. Eines dieser Verfahren
ist die so genannte Steganografie. Bei dieser Methode der Datenverschlüsselung
wird (im Gegensatz zu anderen Verfahren) eine
Datei nicht komplett verschlüsselt,
vielmehr werden in eine Trägerdatei, diese kann wahlweise beispielsweise eine Bild-,
Sound- und Video-File sein, einige verschlüsselte Elemente integriert. Wer
von der
Verschlüsselung nichts weiß, kann die betreffende Trägerdatei ohne
Einschränkungen nutzen. Nur wer über die
Verschlüsselung informiert ist und
zudem den Zugriff auf den verwendeten Kodierungs-Schlüssel hat, kann die
in der Trägerdatei enthaltenen Informationen entschlüsseln und für sich nutzbar
machen.
Steuerbus
Unter einem Steuerbus versteht man eine Verbindungsleitung innerhalb eines
DV-Systems, über die Befehle aus dem
Arbeitsspeicher in das Befehlsregister
übertragen werden. Wie schnell die einzelnen Anweisungen aus dem
Arbeitsspeicher
in den Befehlsregister transferiert werden können, ist abhängig von der Breite
des vorhandenen Steuerbusses (sprich: von der Anzahl der Einzelleitungen,
aus denen der jeweilige Steuerbus besteht).
Steuerwerk
Das Steuerwerk (auch control unit genannt) bildet den eigentlichen Kern der
Zentraleinheit (siehe Zentraleinheit). Es ist im Wesentlichen Zuständig für
die korrekte Abarbeitung der im
Arbeitsspeicher gespeicherten Befehle bzw.
Befehlsfolgen (Programme). Hierfür entnimmt das Steuerwerk die jeweils zur
Verarbeitung anstehenden Anweisungen nach einander aus dem
Arbeitsspeicher,
überträgt sie in den Befehlsregister und veranlasst sodann deren Ausführung
durch das
Rechenwerk (siehe auch Rechenwerk).
STM
Der Fachbegriff STM (Synchrones Transport-Modul) bezeichnet einen SDH-Netzknoten
zur Hochgeschwindigkeitsübertragung auf Glasfaserbasis.
StoreX
Bei StoreX handelt es sich um eine Initiative des Unternehmens Sun Microsystems.
Sie dient zur Entwicklung offener Speicheranwendungen. Die StoreX-Technologie
basiert auf
Java. Einmal geschriebene Speicher-Programme laufen systemunabhängig
auf allen EDV-Plattformen mit Java-Laufzeitumgebung.
Stub
Der Programmteil eines Software-Objekts, der für die Kommunikation mit anderen
Objekten verantwortlich ist. Beim
Client heißt er Stub, beim
Server Skeleton.
Allerdings wird auch die Server-Komponente oft als Stub bezeichnet. Der vom
IDL-Compiler erzeugte Code wird in der Regel mit einer zusätzlichen
Bibliothek
gelinkt, um die Kommunikations-Schnittstelle zu realisieren. Bei Microsofts
DCOM liegen Stub und
Skeleton in einer gemeinsamen
DLL.
Stylesheet
Dieser Begriff, der aus der Drucktechnik in die Online-Medien gelangte, bezeichnet
die Definition der Darstellung eines Dokuments. Ein Stylesheet wird in der
Regel am Beginn eines elektronischen Dokuments durch direkte Aufnahme in das
Dokument oder durch Verweis angegeben. Das angegebene Stylesheet ist für
das gesamte Dokument gültig. Bestimmte Elemente des Stylesheets können durch
spezielle Codierungen überschrieben werden, die für einen angegebenen Abschnitt
des Dokuments gültig sind.
Suchmaschine
Suchmaschinen (auf englisch
Search-Engines genannt) bieten Internet-Usern
die Möglichkeit, durch Definition frei wählbarer Suchbegriffe das
Internet
auf das Vorhandensein von Informationsangeboten zu durchforsten. Zu den bekanntesten
Search-Engines zählen u. a.:
Google, Addresse:
http://www.google.de
Yahoo! (International), Adresse:
http://www.yahoo.com/
Yahoo! (Deutschland), Adresse:
http://www.yahoo.de/
Lycos (International), Adresse:
http://lycos.cs.cmu.edu/
Lycos (Deutschland), Adresse:
http://www.lycos.de/
Altavista, Adresse:
http://www.altavista.com/
Webcrawler, Adresse:
http://www.webcrawler.com/
Spider, Adresse: http://www.spider.de/
Kolibri, Adresse:
http://www.kolibri.de/
Siehe auch:
Crawler, Kataloge und
Meta-Suchmaschine.
Suffix
Unter einem Suffix versteht man die Namensergänzung von Dateinamen. Suffixe
verwenden vor allem Betriebssysteme, die bei der Speicherung von
Dateien
zwischen den unterschiedlichen Dateitypen keinen Unterschied machen
(z.B. MS-DOS,
Windows - alle Varianten). Dabei werden durch das Suffix,
das (in der Regel durch einen Punkt getrennt) an den jeweiligen Dateinamen
angehängt wird, festgelegt, um welche Art von
Datei es sich jeweils handelt.
Weit verbreitete Suffix-Typen in DOS- bzw. Windows-Umgebungen sind u. a.:
EXE (EXE=executable, kennzeichnet Programmdateien),
SYS (SYS=system, kennzeichnet Systemdateien),
TXT (Textdateien),
DOC (Word-Dokumente),
XLS (Excel-Tabellen) usw.
Siehe auch
HPFS.
Superskalarer Prozessor
Unter einem superskalaren
Prozessor, wie beispielsweise der Intel Pentium-Chip
einer ist, versteht man einen Prozessorbaustein, welcher mehr als nur eine
Ausführungseinheit besitzt. Die Ausführungseinheit eines
Prozessors ist für
die Verarbeitung von Befehlen zuständig. Durch die superskalare Architektur
können
Prozessoren in der Regel mehr als nur einen Befehl pro Taktzyklus
ausführen und arbeiten somit erheblich schneller als Prozessorbausteine ohne
dieses Funktionsmerkmal.
Switched Virtual Circuits
SVC. Logische Kommunikationskanäle, die nur bei Bedarf über eine physikalische
Verbindung hergestellt werden.
Symmetrische Verschlüsseln
Auch Secret-Key-Verfahren. Codierung und Decodierung erfolgen mit demselben
Schlüssel. Schlüssellängen ab 128
Bit gelten als sicher.
Synchrone Datenübertragung
Unter Synchroner Datenübertragung versteht man ein spezielles Datenübertragungsverfahren,
im Rahmen dessen die zu übertragenden Binärzeichen in einem fest definierten
Zeitraster liegen (Siehe auch
Asynchrone Datenübertragung).
System Management Bus
Der System Management
Bus (abgekürzt
SMBus oder SMB) ist ein Zweileiterbus,
der für die Baugruppenkommunikation von Intel 1995 entwickelt wurde.
Er hilft, den Zustand von
Komponenten zu erkennen und Hardwareeinstellungen
vorzunehmen. Zum Beispiel: Um Strom zu sparen macht es Sinn, nicht benötigte
Erweiterungssteckplätze abzuschalten, oder das
Display von tragbaren Geräten
etwas abzudunkeln usw. Weiterhin kann ein SMBus-Gerät z. B. Herstellerinformationen
zur Verfügung stellen, den Status des Energiesparmodus anzeigen, das Modell
des Gerätes und die Seriennummer ausgeben, unterschiedliche Arten von Fehlern
melden, einen Status zurückgeben, eine Anzeige steuern oder Steuerparameter
annehmen.
Systemsteuerung
Die Systemsteuerung von
Windows 95/98 enthält Hilfsmittel zur Wartung und
Steuerung eines Windows-Arbeitsplatzes. Dort können Windows-User an ihren
Rechnern einige Anpassungen durchführen. Die Systemsteuerung ermöglicht u. a.
die Installation bzw. Deinstallation von Programmen, die Durchführung von
Hardware-Einstellungen und einiges mehr.
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