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W3C
World Wide Web Consortium, ein Zusammenschluss von Firmen der IT-Branche, der durch Spezifikationen und Referenzsoftware die Anwendung von Standards für die Weiterentwicklung des Web und für das Zusammenwirken von WWW-Produkten fördert. Obwohl das W3C von Mitgliederfirmen finanziell unterstützt wird, ist es herstellerneutral. Die Produkte des W3C sind kostenlos erhältlich.
WAIS
Unter WAIS (Wide Area Internet Search) versteht man ein spezielles Suchprogramm für Stichworte in indexierten Dateien des Internet.
WAN
Im Gegensatz zu einem LAN handelt es sich bei einem WAN (Wide Area Network) um ein Netzwerk, welches unter Zuhilfenahme öffentlicher Kommunikationsleitungen wie Fernsprechleitung, ISDN-Netz etc. Computersysteme und lokale Netzwerke weiträumig (u. U. über Hunderte von Kilometern entfernt) miteinander verbindet.
WAP
Wireless Application Protocol. WAP ist ein spezieller Bereich im Internet, der extra für Handys und Organzier bereitgestellt werden muss. Die Seitenbeschreibungssprache WML (Wireless Markup Language), die dafür benutzt wird, ist etwas einfacher als HTML, welches für normale Internetseiten verwendet wird. Wap-Seiten sind fast ausschließlich Textdaten, die in der Anzeige der Grösse der Handydisplays angepasst sind und so weniger Übertragungsvolumen verbrauchen.
Beim Wireless Application Protocol (WAP) handelt es sich um einen von Nokia, Ericsson und Motorola entworfenen weltweiten und offenen Standard, der das Internet und Mobilfunknetze miteinander verbindet.
Warmton
Gelblich-bräunlicher Bildton bei Fotopapieren.
Warp
Warp steht für:
  1. Überlichtgeschwindigkeitseinheit bei Star Treck.
  2. Die Version 4.0 von OS/2 (Operating System/2) - des benutzerfreundlichsten und technologisch am weitesten entwickelten PC-Betriebsystems von IBM. Bekannt vor allem dank einer objektorientierten sehr flexiblen und erweiterungsfähigen grafischen Oberfläche WPS. Warp bezeichnet ein grafisch orientiertes 32-Bit-Betriebssystem, das von IBM als Konkurrenzprodukt zu Microsoft Windows vertrieben wird. Obwohl Warp dem populären Windows in vielerlei Hinsicht überlegen ist, fand das Programm bei weitem nicht die Verbreitung.
Wavelet-Kompression
Ebenso wie die fraktale Kompression stellt auch diese Technik ein neues Verfahren zur Reduzierung der Datenmengen bei digitalen Fotos dar, das Vorteile gegenüber dem traditionellen JPEG-Format bietet.
http://www.summus.com/
WDDX
Web Distributed Data Exchange, ein Standard zur Anzeige von Datenformaten in XML einschließlich Modulen zum Konvertieren sprachspezifischer Formate in ein sprachunabhängiges Format und umgekehrt.
WDM
Wavelength Division Multiplexing (WDM) bezeichnet eine spezielle Technik bei der Glasfaserübertragung. WDM ermöglicht eine deutliche Steigerung der Übertragungskapazität. Erreicht wird dies durch die Verwendung verschiedener Lichtströme unterschiedlicher Wellenlängen. Diese werden auf der Seite des Senders zu einem einzigen Lichtstrom gebündelt und auf der Seite des Empfängers wieder in die einzelne Wellenlängen separiert.
Web-Publishing
Ein in seiner Bedeutung stetig wachsendes Einsatzgebiet digitaler Kameras ist die Produktion von Bildern für Internet-Seiten. Die schnelle, preiswerte Verfügbarkeit der Aufnahmen sowie die Tatsache, dass für das Online-Publishing keine sehr hohe Auflösung erforderlich ist, prädestiniert gerade auch die preiswerten Kompaktkameras für diesen Zweck.
Das wichtigste Format für Digitalfotos im Internet ist JPEG (Joined Photographers Expert Group), da es die Datenmengen eines Bildes auf übertragungsfreundliche Größen reduziert. Zwar liefern viele der kompakten Digitalkameras ihre Daten bereits direkt im JPEG-Format ab; spezielle Programme jedoch bieten die Möglichkeit, beim Speichern einer JPEG-Datei das Verhältnis zwischen Bildqualität und Kompressionsstärke selbst zu bestimmen. Die Formatvariante Progressive JPEG bewirkt, dass sich das Bild beim Empfänger zeilenweise aufbaut.
GIF-Dateien - konkret jene im Subformat GIF89a - sind zwar meist größer als die entsprechenden JPEG-Varianten, bieten aber die Option, Teile des Bildes - etwa den Hintergrund - transparent erscheinen zu lassen. Dadurch fügt sich das Hauptmotiv freigestellt und nahtlos in die Web-Seite ein. Die Interlaced-Option des GIF-Formats dagegen bewirkt, dass das Bild auf dem Monitor des Netsurfers schnell in sehr grober Auflösung erscheint und dann in mehreren Durchgängen zeilenweise verfeinert wird, was die Systemressourcen schont.
Interessante Möglichkeiten bietet das Animated GIF-Format. Eine entsprechende Datei beinhaltet eine ganze Reihe von Einzelbildern, die beim Empfänger als mehr oder weniger flüssige Animation angezeigt werden. So wird es möglich, in ein und demselben Bildrahmen der Web-Seite eine ganze Diashow von Digitalfotos unterzubringen oder Effekte wie blinkende Logos oder zwinkernde Augen zu erzeugen.
Webbrowser
Siehe Browser
Webcam
Kamera, die in Zeitabständen Bilder aufnimmt, die live ins Internet gestellt werden
WebDAV
WWW Distributed Authoring and Versioning, eine Arbeitsgruppe der IETF für die Definition von HTTP-Erweiterungen, durch die die Kompatibilität verteilter Web-Autorenwerkzeuge vergrößert werden soll.
Weblog
Siehe Blog.
Webmaster
Unter einem Webmaster versteht man den auf einem System für die Verwaltung des Web-Servers zuständigen und verantwortlichen Systembetreuer.
Website
Presänz (Auftritt) im Internet. Eine Sammlung von zusammenhängenden HTML-Seiten, die den Auftritt im Internet vervollständigen. Eine Website ist eine Sammlung von Web-Dateien über ein bestimmtes Thema, die eine Anfangsdatei, die so genannte Homepage, umfasst. Von der Homepage aus können Sie auf alle anderen Seiten der Website zugreifen. Beispielsweise hat die Homepage der meiner Website die Adresse http://www.jakoxx.de.
WebTV
Der Fachbegriff WebTV bezeichnet einen Alternativ-Zugang zum weltweiten Internet. Im Gegensatz zum konventionellen Zugang, bei dem Computeranlagen als Datenendgeräte eingesetzt werden, verwendet man bei WebTV zum Senden und Empfangen von Informationen ein TV-Equipment bestehend aus Fernsehgerät, Set-top-Box und kabelloser Tastatur.
Weitwinkelobjektiv
Objektiv mit einem Bildwinkel von mehr als 50° und einer Brennweite, die kürzer ist als die Formatdiagonale.
WEP
Wired Equivalent Privacy. WEP ist ein Standard zur Verschlüsselung von Funksignalen in einem drahtlosen Netzwerk (WLAN, Wireless LAN). Die WEP Verschlüsselung erfolgt mit einem 64, 128 oder 256 Bit Schlüssel. Die WEP-Verschlüsselung ist wenig sicher und reicht für die Verschlüsselung des Zugriffs nicht mehr aus.
WIDL
Web Interface Definition Language, eine auf XML basierende Sprache zum Beschreiben der Schnittstellen einer Website für den automatisierten Web-Zugriff aus Programmen heraus.
Wiki
Ein Wiki, auch WikiWiki und WikiWeb genannt, ist eine Website, bei der (mittels einer serverseitigen Software) jeder Benutzer ohne Anmeldung Autor werden, Beiträge schreiben und bestehende Texte ändern kann. Eine Redaktion im engeren Sinne gibt es nicht, das Prinzip basiert vielmehr auf der Annahme, dass sich die Benutzer gegenseitig kontrollieren und korrigieren. Ein Wiki ähneln damit Content Management Systemen.
Der Name stammt von wikiwiki, dem hawaiianischen Wort für schnell. Die einzelnen Seiten und Artikel eines Wikis sind durch Querverweise (Links) miteinander verbunden. Dazu gibt es in der Regel eine Bearbeitungsfunktion, die ein Eingabefenster öffnet, in dem der Text des Artikels bearbeitet werden kann.
Die Wiki-Software kann auch in Intranets oder auf privaten Rechnern eingesetzt werden.
Siehe auch Wikipedia, GNU.
(Quelle: http://www.wikipedia.de
Wikipedia
Die Wikipedia ist eine von freiwilligen Autoren verfasste, mehrsprachige, freie Online-Enzyklopädie. Der Begriff setzt sich zusammen aus Encyclopedia - englisch für Enzyklopädie - und Wiki - einer serverseitigen Software, mit der jeder Internetnutzer im Browser Artikel editieren oder neu anlegen kann.
Das im Januar 2001 gegründete Projekt bezeichnet sich als freie Enzyklopädie, weil alle Inhalte unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation stehen; diese räumt jedermann das Recht ein, die Inhalte unentgeltlich - auch kommerziell - zu nutzen, zu verändern und zu verbreiten. Wikipedia gilt als die umfangreichste Sammlung originär freier Inhalte. Betrieben wird Wikipedia von der Wikimedia Foundation, einer Non-Profit-Organisation mit Sitz in Florida, USA.
(Quelle: http://www.wikipedia.de
Windows
Windows ist ein gemeinsamer Name für mehrere Betriebssysteme der Firma Microsoft. Es gab/gibt im Moment folgende Ausführungen von Windows auf dem Markt:
  1. Windows 3.x - 16 Bit (veraltet)
  2. Windows 9x - teilweise 16 und 32 Bit (für den Heimbenutzer und Spieler)
  3. Windows NT - 32 Bit (Client und Server)
  4. Windows 2000 - 32 Bit (in 6 Mutationen: vom Heim/Spiel bis Server)
  5. Windows 2003 - erneuerte Serverversion von Windows 2000
  6. Windows ME (Millenium Edition) - weitere Fehlerbehebung für Windows 98
  7. Windows XP - neue grafische Oberfläche und weitere Fehlerbehebung für Windows 2000
  8. Windows Vista - (erschienen im Jahre 2006) neue grafische Oberfläche und weitere Fehlerbehebung für Windows XP. Auch 64 Bits-Version.
  9. Windows CE - eine embeded Version von Windows 9x. Für Kleingeräte gedacht, scheint keine Bedeutung in diesem Segment zu erobern
  10. Pocket PC - umbenannte neue Version von CE. Ziemlich erfolgreich im PDA-Segment
Erst ab der Version Windows 95 ist das Programm uneingeschränkt als Betriebssystem zu bezeichnen. Seit einiger Zeit ist die Marktdominanz von Windows durch Linux unter Frage gestellt.
Winsock
Für die Nutzung des Internet benötigen Windows-User eine spezielle Treiberdatei namens Winsock. Der Windows-Treiber Winsock bildet die erforderliche Schnittstelle zwischen dem jeweiligen lokalen PC und dem weltweiten Internet.
WinZip
WinZip heißt ein Shareware-Programm, mit dessen Hilfe diverse Dateien schnell und komfortabel komprimiert werden können. Mit WinZip können bei Bedarf auch mehrere Files zu einer komprimierten Datei zusammengefügt werden. Das Komprimieren von Files mittels WinZip bezeichnet man landläufig auch als Zippen, das Dekomprimieren von Dateien Entzippen.
Workplace Shell
Siehe WPS
World Wide Web
Der wohl bekannteste Internet-Dienst ist das von Web-Surfern häufig genutzte World Wide Web, auch WWW genannt. Die im WWW angebotenen Dokumente sind i. d. R. multimedial konzipiert und als Hypertext-System miteinander verknüpft (siehe Hypertext). Ob Bild- oder Textinformationen, Audiodaten oder bewegte Bilder (Videosequenzen) - das alles ist im World Wide Web auf Mausklick verfügbar. Ob Online-Bewerbung, Partnersuche, Reisen, Spiele oder Wetterbericht, Erotik, Umwelt- oder Börseninfos - das alles und noch vieles mehr bietet das World Wide Web des Internet.
WPA
WiFi Protected Access. WPA ist ein Verschlüsselungsstandard für WLANs. Er bietet eine größere Datensicherheit als die WEP-Verschlüsselung. In der Version 2 (WPA2) stellt die momentan sicherste Verschlüsselung des Zugriffs auf ein WLAN-Router dar.
WPA2
Siehe WPA.
WPS
Workplace Shell ist zusammen mit dem Presentation Manager (PM) eine objektorientierte sehr flexible und erweiterungsfähige grafische Benutzeroberfläche (GUI) von OS/2 und dessen Nachfolger eComStation.
Das (zum Zeitpunkt der Einführung) revolutionäre Konzept und die Vielfalt der Möglichkeiten wurde von vielen Neuanwendern jedoch als zu kompliziert empfunden.
Eine Reihe von Konzepten und Funktionen der WPS wurde erst in den letzten Jahren in grafische Benutzerschnittstellen anderer Betriebssysteme übernommen, wie zum Beispiel KDE und GNOME für Linux. Die grafische Benutzeroberfläche von Microsoft Windows ist auch mit der Einführung von Windows Vista noch weit von der vollen Objektorientierung der WPS entfernt.
Die Objektorientierung von WPS erlaubte die Teilkomponenten des Systems (die als Objekte definiert sind) über Kontextmenüs und Drag-and-Drop-Vorgänge bedienen. Auch z. B. die Verweise auf Programme sind so mit den originalen Objekten verbunden, dass das Löschen des Originals auch die Verknüpfungen löscht. Bei Windows verursacht diese Aktion, dass die "Verknüpfungs-Leichen" entstehen und das zusätzliche Aufräumarbeiten und Aufräumprogramme notwendig sind.
Anders als bei Windows sind nicht Daten den Anwendungen sondern Anwendungen den Daten zugeordnet (dokumentorientierter Arbeitsansatz). Anwendungen sind vom Dokument aus mit diesem gestartet. Zum Anlegen neuer Dokumente können so genannte Schablonen (Templates) - wahlweise mit einem vorgefertigtem Inhalt - verwendet werden. Gleiche Typen von Dokumenten können jeweils mit mehreren Anwendungen verknüpft werden, so dass ausgewählt werden kann, mit welcher Anwendung das Dokument geöffnet werden soll.
WPS wurde mit Hilfe des System Object Model (SOM) implementiert. Sie setzt sich aus einem hierarchischen Baum von WPS-Klassen zusammen, die jeweils Eigenschaften und Manipulationsmöglichkeiten der einzelnen Objekttypen implementieren. Das Konzept der Vererbung der Klassen ermöglicht es, ohne Kenntnis des WPS-Quellcodes neue Komponenten und Anwendungen hinzuzufügen und bestehende zu erweitern, zu verändern oder auch vollständig zu ersetzen.
Die Baumstruktur der Objekte macht auch das Finden von Anwendungen, System-Diensten und -Funktionen sehr einfach. Die als Windows-Tipp immer wieder kehrende Frage "Wo finde ich ...?" ist unter WPS überhaupt nicht bekannt.
WWW
WYSIWYG
Der Fachbegriff WYSIWYG (What You See Is What You Get) bezeichnet eine spezielle Funktion von Softwareprodukten, die es ermöglicht, Dokumente auf dem Bildschirm genau so darzustellen, wie sie bei einem späteren Ausdruck auf Papier erscheinen.
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Copyright © Janosch R. Kowalczyk 1999, 2008. All rights reserved.
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