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X-Machine
X-Machine ist die Engine, die
Tamino steuert. Ihre Grundfunktion ist das
Speichern von XML-Objekten in und das Abrufen dieser Objekte aus den jeweiligen
Datenquellen. Diese Vorgänge erfolgen auf der Grundlage der Schemata, die
vom
Administrator in der
Data Map festgelegt wurden.
X-Terminal
Ein Kommandozeilenfenster (z.B. xtrem, kvt, konsole) unter
X-Window-System.
X-Window-System
Die meist Benutzte grafische Benutzerschnittstelle für Unix-Betriebssysteme.
Unter
Linux wird meistens seine Open-Source-Umsetzung XFree86 benutzt.
X.25
1976 durch die International Telecommunication Union (ITU) festgelegter
Standard für Übertragungen in paketorientierten
Netzen. Im Gegensatz zu
Frame Relay verfügt X.25 über Sicherheits- und Fehlerkorrekturmechanismen,
was sich jedoch negativ auf die Leistung auswirkt.
X11
Grafische
Schnittstelle unter Unix. Intern unterscheidet X11 zwischen
Server
und
Client. Für die Verwaltung von Bildschirm, Tastatur und Maus ist der
Server zuständig. Anwendungsprogramme stellen die
Clienten dar. Mehrere
X11-Clients können auf einen X11-Server zugreifen.
XDR
XML-Data Reduced, eine Teilmenge der XML-Datenschemamethode.
Xen
Die Software Xen ist ein
Hypervisor (Virtuelle-Maschinen-Monitor - VMM), der direkt
auf der x86-Hardware läuft. Er wird an der Universität Cambridge entwickelt.
Xenon-Lampe
Hochdruckgasentladungslampe, die mit Xenon gefüllt ist und eine extrem
hohe Lebensdauer hat.
Xerographie
Elektrostatisches Fotokopieverfahren.
XHTML
Extensible
Hypertext Markup Language, eine Neuformulierung von
HTML im
XML 1.0. XHTML ist eine neue Sprache zum Erstellen von Web-Seiten, die
vor kurzem als W3C-Empfehlung vorgeschlagen wurde. Diese Empfehlung ist
auf Grund der Verwendung von XML-Namespaces durch XHTML strittig.
XLink
XML Linking Language, neuer Name bzw. Teil des XLL-Standards für die Beschreibung
von Verknüpfungen in
XML.
XLL
Extensible Linking Language, zweiter Teil der XML-Spezifikation des
W3C für
Hyperlinks. XLL ist also die Entsprechung zum Verknüpfungsstandard
HyTime
für
SGML. XLL besteht aus dem Verknüpfungsstandard
XLink und dem Adressierungsstandard
XPointer. Die Bezeichnung XLL wird nicht mehr verwendet und inzwischen
allgemein durch
XLink ersetzt.
XML
Extensible
Markup Language - neutrales Format für Datenaustausch und -archivierung.
Extensible
Markup Language ist die Weiterentwicklung des SGML-Standards.
Im Gegensatz zu SGML-Dokumenten benötigen XML-Dokumente keine Schemabeschreibung
in Form einer
DTD. Sie bestehen hauptsächlich aus Text und
Tags; die Tags
erzeugen eine Baumstruktur im Dokument. Wenn das XML-Dokument ordnungsgemäß
strukturiert ist, d.h. wenn eine ordnungsgemäße Verschachtelung der
Tags
vorliegt, wird es als well-formed (korrekt strukturiert) bezeichnet. Wenn
zusätzlich eine
DTD für das Dokument existiert, wird es als valid (gültig)
bezeichnet.
XML Schema
Das aktuellste Verfahren zur Bereitstellung von XML-Schemata, das in zwei
W3C-Arbeitsentwürfen (Structures und Datatypes) veröffentlicht wurde. Die
Schemata dienen zur Beschreibung der Struktur und zum Beschränken des Inhalts
von XML-Dokumenten sowie dem Zuordnen von Datentypen zu XML-Elementtypen
und -attributen. Frühere Schemadesigns umfassen
DTD s,
XML-Data,
XDR,
RDF,
SOX,
DCDs, XSchema und
DDML.
XML-Data
Eine Methode für die Angabe von XML-Schemata. XML-Data erweitert die Fähigkeiten
von
DTD s auf Datentypen.
XML-Parser
Ein XML-Parser ist ein Verarbeitungsprogramm, das ein XML-Dokument liest
und die Struktur sowie die Eigenschaften der Daten ermittelt. Es zerlegt
die Daten in einzelne Bestandteile und reicht diese an andere
Komponenten
weiter. Wenn der
Parser nicht nur anhand der XML-Regeln prüft, ob das Dokument
well-formed (korrekt strukturiert) ist, sondern es auch anhand einer XML-DTD
prüft, wird der
Parser als validating-Parser bezeichnet. Es gibt verschiedene
XML-
Parser auf dem Markt: XJParser von DataChannel XML4J2 XML Parser XML-Parser
für
Java von Oracle Lark Project X XP von James Clark.
XMLX
XML Exchange, Forum für den Austausch über XML-DTDs. Weitere Informationen
finden Sie auf der XMLX-
Homepage.
XMTP
Extensible Mail Transport Protocol, eine Abbildung von MIME/SMTP auf
XML.
XMTP erlaubt die Darstellung von MIME-Nachrichten als XML-Dokumente.
XPath
XML Path Language, eine Sprache zum Adressieren von Teilen eines XML-Dokuments,
die sowohl von XSLT als auch von
XPointer verwendet werden kann. Die Sprache
besteht in der Hauptsache aus Adressierungspfaden und Ausdrücken: durch
child::para[position=(1) könnte z.B. das erste Para Child des aktuellen
Kontextknotens ausgewählt werden. Als Ausdrücke werden normale Elemente
wie Boolesche Operatoren, Zahlen etc. und
Node Sets verwendet.
XPointer
Teil des XLL-Standards, der angibt, wie
Adressen in XLink-Ausdrücken zu
verwenden sind. XPointer legt das Format des Teils eines
URL hinter dem #
fest, der auf eine Substruktur eines XML-Dokuments verweist.
XQL
XML Query Language, eine Abfragesprache, die XML als Datenmodell verwendet.
XQL wurde dem
W3C 1997 vorgeschlagen und wird in einer eigenen Arbeitsgruppe
des
W3C diskutiert. Weitere Informationen: XQL
FAQ von Jonathan Robie. Der
Vorschlag an das
W3C.
XSD
XML-Schemadeklaration, ein
Suffix von
Dateien, die eine Beschreibung eines
XML-Schemas gemäß der XML-Schemenspezifikation enthalten.
XSL
Extensible
Stylesheet Language, eine Sprache zur Erstellung von Stylesheets,
die beschreibt, wie Daten, die unter Verwendung der Extensible
Markup Language
(
XML) über das Web gesendet werden, dem Benutzer präsentiert werden sollen.
W3C-Arbeitsentwurf.
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