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z/OS
z/OS ist das aktuelle 64-Bit-Betriebssystem für IBM-Großrechner. Nachfolger von OS/390. Das z im Namen steht für zero downtime, das bedeutet, dass die Verfügbarkeitsrate die 99,999% Marke (sog. five-nines, was einer Downtime von fünf Minuten pro Jahr entspricht) übertrifft und eigentlich 100% beträgt. Die wichtigtsten Komponenten von z/OS sind:
  • CICS - ein Transaktionssystem
  • DB2 - ein relationales Datenbanksystem
  • IMS - ein Informationssystem
  • ISPF - eine menügesteuerte Benutzerschnittstelle
  • JES - Stapelverarbeitungsystem (Batch-System)
  • RACF - Authentifizierungs-, Autorisierungs- und Auditing-Sytem
  • SMS - Verwaltung von Daten und Datenträger
  • TSO - ein interaktiver Befehlszeileninterpreter
  • TWS - Batch- und Systemsteuerung
  • WLM und SRM - Verwaltung von Betriebsmitteln
  • RMF und SMF - Sammlung und Auswertung von Betriebsdaten
z/OS ist zusätzlich für seine große Skalierbarkeit und Sicherheit bekannt.
Zeichendrucker
Unter einem Zeichendrucker versteht man einen Druckertyp, welcher eine Druckzeile (ähnlich wie eine Schreibmaschine) Zeichen für Zeichen aufbaut. Zur Gruppe der Zeichendrucker zählen nebst den heute kaum mehr eingesetzten (nicht grafikfähigen) Typenrad- und Kugelkopfdruckern auch die moderneren (grafikfähigen) Nadel- und Tintenstrahldrucker (siehe auch Stichwörter Zeilendrucker und Seitendrucker).
Zeilendrucker
Unter einem Zeilendrucker (auf Englisch lineprinter) versteht man einen speziellen Druckertyp, der im Gegensatz zu Zeichendruckern (siehe Zeichendrucker) eine komplette Druckzeile in einem Arbeitsgang drucken kann. Zeilendrucker verfügen im Allgemeinen über einen eingeschränkten Zeichenvorrat von nur 64 (manchmal auch weniger) Zeichen und können deshalb meist nur Großbuchstaben drucken. Typische Vertreter der Zeilendrucker sind die sog. Trommel- und Kettendrucker.
Zeitautomatik
Belichtungsautomatik mit Vorwahl der Blende und stufenloser, automatischer Verschlusszeitsteuerung.
Zentraleinheit
Der Fachbegriff Zentraleinheit bezeichnet die Hauptkomponente einer Datenverarbeitungsanlage. Die Aufgabe der Zentraleinheit ist es, die einzelnen Hardwareteile einer EDV-Anlage (also sich selbst sowie alle an das jeweilige System angeschlossene Peripheriegeräte und Kanäle) zu steuern und zu überwachen. Die Zentraleinheit besteht aus den Funktionseinheiten: Steuerwerk, Rechenwerk und Eingabe-/Ausgabewerk.
Siehe auch CPU
Zielfotografie
Fotografisches Registrierverfahren der Zeitmessung bei sportlichen Veranstaltungen.
ZIP
Ein spezielles Dateiformat zur Komprimierung von Dateien.
ZIP-Datei
Eine komprimierte Datei, die im Format ZIP vorliegt.
ZIP-Programm
Ein Programm das zur Komprimierung einer Datei und zur Erstellung einer ZIP-Datei benötigt wird.
Zugriff, direkter
Beim direkten Zugriff (engl.: random access), auch Direktzugriff genannt, handelt es sich um einen wahlfreien Zugriff auf Daten bzw. Datensätze (siehe auch Zugriff, seriell). Bei dieser Zugriffsmethode besteht die Möglichkeit, Adressen eines Speichermediums ohne umständliche Umwege direkt anzusprechen. Ein Direktzugriff auf Daten ist jedoch nur möglich, wenn diese auf einem Direktzugriffsspeicher (z.B. Festplatte, CD-ROM etc.) gespeichert sind und zudem die Adresse der zu bearbeitenden Daten bzw. Datensätzen bekannt ist. Der Direktzugriff ist technisch um einiges aufwendiger als der serielle, bietet aber dafür eine erheblich schneller und komfortablere Möglichkeit, auf Daten zuzugreifen.
Zugriff, seriell
Unter seriellem Zugriff versteht man eine spezielle Form des Zugriffs auf Speichermedien bzw. auf Datensätze einer Datenbank (siehe auch Zugriff, direkter). Dabei erfolgt das Lesen und Schreiben von Speicherinhalten bzw. Datensätzen sukzessive in einer fest vorgegebenen Reihenfolge. Für den seriellen Zugriff können wahlweise sequentielle Speicher (z.B. Magnetband) oder Direktzugriffsspeicher (z.B. Fest- oder Wechselplatte) eingesetzt werden. Vorteil des seriellen Zugriffs: Technisch einfache Realisation. Nachteil: Zugriff kann für Datenverarbeitungsprozeduren nicht verwendet werden, wenn die Bearbeitungsreihenfolge von Datensätzen (wie beispielsweise im Rahmen der Dialogverarbeitung) nicht vorher bekannt ist.
Zugriffszähler
Ein Internet-Programm (CGI, JavaScript) zum Zählen der Zugriffe auf eine HTML-Seite. Auch Counter genannt.
Zwischenablage
Unter Zwischenablage (engl.: Clipboard) versteht man einen speziellen, temporären Speicher unter grafischen Oberflächen moderner Betriebssysteme (wie z. B. OS/2, Mac, Linux oder Windows). Bilder, Texte, Grafiken etc. die kopiert oder ausgeschnitten werden (Befehle: Kopieren bzw. Ausschneiden) werden von OS/2 (bzw. Windows) stets in die Zwischenablage übertragen, und können von dort mit Hilfe des Befehls Einfügen in andere Dateien bzw. Dokumente eingefügt werden. Bei jeder Übertragung von Informationen in die Zwischenablage werden die dort zuvor gespeicherten Daten automatisch überschrieben (gelöscht), es sei denn das System oder eine Anwendung mehrere Zwischenablagen unterstützt.
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